Mittwoch, 24. Juli 2024
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Eine einstige Volkspartei läuft Amok

Eine einstige Volkspartei läuft Amok

SPD-Führung: Fröhliches Taumeln Richtung Abgrund (Foto:Imago)

Gegenwärtig muss man sich bei immer mehr sogenannten Spitzenpolitikern, die einst als intellektuelle Speerspitze ihrer Parteien gehandelt wurden, fragen, welche Kinderstube sie eigentlich genossen haben. In den vergangenen Jahren hat sich die politische Kultur oder besser gesagt: die Kultur der Gesprächsbereitschaft und des menschlichen Mindestanstandes in eine mehr als bedenkliche Richtung bewegt, was gerade jüngst wieder bei den Wahlen zum Europaparlament und den zeitgleich in Baden-Württemberg stattfindenden Kommunalwahlen in deutlicher Klarheit ersichtlich wurde.

Sicherlich unterlag das politisch-gesellschaftliche Klima, vor allem befeuert durch die schon jahrelang durch eine gewissen Angela Merkel praktizierte Ausgrenzungsstrategie, seit längerem einer ständigen Erosion der Sitten; aber die Auswüchse an sowohl menschen- als auch demokratieverachtenden Ausfällen erreichten in diesem Wahlkampf und auch nach dem 9. Juni negative Qualität, die nur noch Fassungslosigkeit und Abscheu hervorrufen können. Es wird mit stetig härteren Bandagen und mit zunehmend mit eher unerlaubten als erlaubten Mitteln operiert. Dabei wurden sowohl die menschliche Würde als auch die die Achtung vor dem politischen Gegner in einer Art und Weise mit Füßen getreten, die sogar mich als „Nachgeborener“, der sich in der Geschichte der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts gut auskennt,  zutiefst erschüttert haben. Dazu sei in eigener Sache bemerkt, dass ich noch (anders als heutige Schüler) nicht nur einen hervorragenden Geschichtsunterricht genießen durfte, sondern auch von den persönlichen Erfahrungen von Eltern und Großeltern zwischen 1919 und 1945 profitieren durfte. Aufbauend auf diesen Informationen erinnern mich die aktuellen Ereignisse nur allzu sehr an die turbulenten „Weimarer Jagdszenen“, als der politische Gegner schon einmal nicht mehr als Mitbewerber und Mensch, sondern als bis aufs Messer zu bekämpfender oder vernichtenswerter Feind erachtet wurde.

Einst Sternstunden der Debattenkultur, heute primitive Ausgrenzung

Sicherlich gab es bereits in meiner Jugend – ich verschlang die Bundestagsdebatten im TV der bis weit ins Erwachsenenalter operierenden drei Parteien, CDU/CSU, SPD und FDP stets begierig – schon intensive bis hitzige Wortgefechte und Debatten, in denen der Rahmen des fairen Umgangs mit dem politischen Gegner auch mal hin und wieder gesprengt wurde, doch erstens war die die Ausnahme und zweitens vollzog sich dies durchaus nach zivilisierten und gesitteten, für Mitteleuropa üblichen Normen. Dabei erwiesen sich die Rededuelle zwischen den beiden Antipoden politisch weit auseinanderdriftender Lager – Franz Josef Strauß (1915 – 1988) von der CSU und Herbert Wehner (1906 – 1990) von der SPD –, bei aller polemischen Schärfe in politischen Auseinandersetzung als große Glanzpunkte bundesrepublikanischer Debattenkultur. Gegensätzlicher konnten Positionen nicht sein, doch jeder respektierte den anderen als legitimen demokratischen Vertreter. Von so etwas kann man heute nur träumen. Bemerkenswerterweise gab es damals weder Brandmauern noch irgendwelche andere internen Verbote, Bündnisse mit anderen Parteien einzugehen; gerade auch die großen politischen Antipoden Strauß und Wehner konnten im Interesse des Gemeinwesens wider Erwarten gut miteinander und waren beide vernunftbasiert und pragmatisch , denn die erste Große Koalition zwischen CDU/CSU und SPD trat am 1. Dezember 1966 in Kraft und dauerte bis nach den Wahlen im September 1969. Bereits zuvor, im März 1969 kam es, nicht unerwartet, im Sinne eines „Warmlaufens“ zur für die nach dem Septemberurnengang desselben Jahres gebildete erste sozial-liberale Koalition zwischen SPD und FDP, zur Wahl des Sozialdemokraten Gustav Heinemann (1899 – 1976) als drittem Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland.

Wie sehr sich die vor allem dem linken Parteienspektrum angehörigen politischen Gruppierungen von den bislang in Mitteleuropa geltenden Anstandsregeln entfernt haben, konnte man unzweifelhaft deren Wahlplakaten zur Wahl des Europäischen Parlaments 2024 entnehmen, die außer Lügen, Hetze und Verunglimpfung des politischen Gegners nichts, aber auch nicht das Geringste inhaltlich besagten. Diesbezüglich positionierte sich eine frühere Volkspartei mit Namen SPD, der schon im Vorfeld der EU-Wahl sämtliche Felle davon zu schwimmen drohten, in der allerersten Reihe der Demagogen. Allerdings verfing ihre Polemik mit dem billigen Slogan „Gegen rechte Hetze“ nicht ansatzweise in der Wählergunst, sondern fiel eindrucksvoll als Bumerang auf sie zurück. Dabei fehlte eigentlich nur noch das schriftliche Zeugnis der Beschimpfung des Hauptkonkurrenten als Rechtsextremisten, Faschisten oder gar Nazis.

Im Windschatten des rechten Phantoms

Diesem abscheulichen Vokabular wurde jedoch sowohl vor der Wahl in einem ORF-Interview durch die SPD-Co-Vorsitzende Saskia Esken als auch am Abend der Entscheidung durch ihren Generalsekretär „gebührend“ Rechnung getragen (dazu nachfolgend mehr). Und wo blieb da der Aufschrei der Medien (ARD, ZDF, DLF und Zeitungen)? Eisiges Schweigen im Walde. Aber konnte ein solcher Aufschrei überhaupt erwartet werden, zumal ihnen ansonsten der Geldhahn seitens ihrer politischen Sponsoren zugedreht würde, denn es gilt: „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing‘“. Allerdings ließen sich die auf diese Weise Diffamierten nicht zu analogen Aktionen hinreißen (etwa dem Slogan „gegen linke Hetze“) und vertrauten offenbar klugerweise auf die Mündigkeit des Wahlvolks. Und dies, obwohl dieses Land seit dem Schwenk einer Frau Merkel in Richtung SED-Demokratismus einer immer militanter und aggressiver um sich greifenden linken Hetze gegen aufrichtige Demokraten einen fruchtbaren Boden bereitet hat. Und haben nicht führende Vertreter der Noch-“Kanzlerpartei” schon viele Male ihre unverhohlene Sympathie mit verfassungsfeindlichen Organisationen wie Antifa & Co. zum Ausdruck gebracht ?

Wie sehr der politisch-gesellschaftliche Kompass beschädigt ist, zeigt sich daran, wie sehr die Bekämpfung der Opposition durch Thomas Haldenwang, dem Nachfolger des letzten integren Chefs des Verfassungsschutzes Hans Georg Maaßen, mit Macht vorangetrieben wird. Ist es wirklich die Aufgabe eines Verfassungsschutzpräsidenten, sogar Einzelpersonen wie seinen eigenen Amtsvorgänger Maaßen bespitzeln zu lassen und ein weit mehr als 1000-seitiges Dossier über ihn anzulegen ? Wäre es da nicht eher angezeigt, sich einmal mit den schrecklichen Taten des sich im Windschatten eines Phantoms mit Namen „rechts“ immer unbehelligter ausbreitenden politischen Islam zu befassen, anstatt nach altbewährter deutscher Sitte unbescholtene Bürger auszuspionieren ? Oder stünde es Herrn Haldenwang nicht besser zu Gesicht, sich einmal verfassungsrechtlich mit den stetig zunehmenden, die Demokratie aushöhlenden Maßnahmenpaketen seiner Dienstherrin Nancy Faeser (SPD) auseinanderzusetzen, die in einer Art fixen Idee (oder auch Paranoia?) den unerbittlichen “Kampf gegen rechts“ zu ihrer politisch-gesellschaftlichen Lebensaufgabe erhoben hat?

Dummheit und Realitätsverlust

Wenden wir uns noch kurz der „Nazi-Schelte“ der AfD sowohl durch eine Frau Esken als auch einen Herrn Klingbeil zu. In einem Interview der SPD-Co-Vorsitzenden Saskia Esken mit dem ORF-Moderator Armin Wolf in er Sendung  “Zeit im Bild” (ZiB) vom 1. Mai 2024, also mehr als fünf Wochen vor der Wahl zum EU-Parlament, bezeichnete Frau Esken die Partei AfD wörtlich als „Nazi-Partei“ – und sie wenig später noch eins drauf, als sie die AfD mit Goebbels verglich und erneut als Nazi-Partei verunglimpfte. Als sie von Armin Wolf, einem eher dem linken Spektrum angehörigen Journalisten, darauf angesprochen wurde, dass dies wohl etwas übertrieben sei, da die AfD keine demokratiefeindlichen Ansichten vertrete (womit ihr Wolf gewissermaßen eine goldene Brücke baute, um ihre Aussage möglicherweise etwas abzuschwächen), beharrte sie in ihrer ganzen bärtigen Dummheit, Arroganz und ihrem offenbar grenzenlosem Realitätsverlust weiterhin auf ihren aberwitzigen Thesen. Das Interview strotzt geradezu vor Lügen und Unterstellungen, so dass weiterhin zu hoffen bleibt, dass die vom Satiriker und Kolumnisten Gerald Grosz bei der Wiener Staatsanwaltschaft erstattete Anzeige gegen Esken rechtliche Konsequenzen für diese nach sich ziehen wird.

Saskia Esken, die es wohl niemals kapieren wird, dass sie mit ihrem ständig wiederholten Wahnsinn an Unterstellungen und Lügengeschichten beim Wähler offenbar auf Granit beißt und nebenher die Greuel des NS-Regime unverschämt verharmlost und relativiert, möchte ich die Worte eines der größten Geister, die dieser Planet je hervorbrachte, zurufen: „Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten“, soll Einstein gesagt haben. Aber gehört diese Strategie nicht schon lange zum Repertoire ihrer Lügen, Diffamierungen und Beleidigungen ? Hatte dieselbe Esken nicht vor drei Jahren ehrbare Personen, die den ganzen Corona-Schwindel als solchen entlarvten und sich der experimentellen Gentherapie – fälschlicherweise „Impfung“ genannt – widersetzten, als “Covidioten” beschimpft und gesellschaftlich vollständig ausgegrenzt ? Allein schon deswegen hätte Esken von ihrem Amt zurücktreten müssen – wie auch viele andere aus ihrer Partei, aber auch bei CDU/CSU, FDP und Grünen, was jedoch in keinem Fall geschah. Esken, wahrlich kein Ausbund an intellektueller Leuchtkraft, hält die Wähler offenbar für vollständig bescheuert und verkauft sie für dumm. So jemand bedürfte eigentlich dringend der Couch zwecks politischer Psychotherapie; ob das in Eskens Fall allerdings noch etwas was nützt, kann bezweifelt werden.

Wer ist eher die Partei der Nazis?

Selbstverständlich lagen auch und gerade bei Eskens SPD nach dem desaströsen Ergebnis der EU-Wahl die Nerven blank. Aber als ausgebuffter Polit-Profi sollte dennoch eigentlich die Contenance wahren und nicht blindwütig und hemmungslos auf den politischen Gegner – heute dann “Feind” – eindreschen. Doch weil der politischen Amateurhaftigkeit und Borniertheit offensichtlich keinerlei Grenzen gesetzt sind, schlug Eskens Co-Vorsitzender Lars Klingbeil am Wahlabend in dieselbe Kerbe und bezeichnete die AfD vor laufenden Kameras ebenfalls als „Nazi-Partei“, Damit zog er, so einfältig und unklug wie seine Chefin, das mahnende Gedenken an millionenfachen Mord durch die NS-Schergen erneut in den Schmutz, indem er er es für billige, populistische und absurde historische Gleichsetzungen zwecks Verleumdung des politischen Gegners missbrauchte. Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht unbedingt mit Steinen werfen  – und gerade die SPD hat, genauso wie CDU/CSU und FDP, nach dem Krieg reihenweise überzeugten „Nazis“ eine politische Heimstatt geboten, und darunter befanden sich bei weitem nicht nur Mitläufer. Aber auch letztere trugen mit dazu bei, dass sich dieses Terror-Regime mehr als 12 Jahre halten konnte. Vielleicht sollten Esken und Klingbeil eher einmal diese echte Nazi-Tradition der eigenen Partei aufarbeiten, ehe sie eine bürgerlich-konservative Partei, die es gerade einmal ein Jahrzehnt gibt, derart bodenlos diffamieren.

Leider fällt es gerade in einer Zeit, in der die politisch-medial gesteuerte Manipulation und Indoktrination der Gesellschaft zu bisher nicht gekannter Größe auflaufen und der Spaltpilz an jeder auch noch so kleinen Ecke lauert, verständlicherweise immer schwerer, sich des eigenen Verstandes zu bedienen – zumal sich damit einhergehende Gehirnwäsche leider in allzu vielen Fällen bereits des Denkapparates bemächtigt hat. Mehr denn je kommt deshalb den Worten Immanuel Kants aus dem Jahre 1784 große Bedeutung zu: „Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen.“ Sich eine unabhängige, von äußeren Einflüssen freie, eigene Meinung zu bilden, ist in diesen manipulativen und propagandaverseuchten Zeiten die größte Herausforderung der Gegenwart. Den Worten Königsberger Philosophen könnte man auch noch den nach ihm benannten „Kategorischen Imperativ“ nachstellen, der sinngemäß lautet: Handle stets so, dass die Maxime deines Handelns als Maxime jedes Handelns gelten könnte. Leider gibt es diesem Anspruch genügende Politiker in Deutschland nicht mehr.

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23 Responses

  1. https://youtu.be/GTz_sUIWDdg

    „Migrantengewalt: Immer neue Opfer! – Presseerklärung von Alice Weidel und Tino Chrupalla – AfD“

    Das System macht immer weiter ./. das eigene Volk.
    Diese feigen kriminellen Täter verstehen halt nur eine Sprache und das ist die der härtesten Gegengewalt.
    Politik ist das System.
    Sind Staatsanwaltschaften, Richter bereits ebenfalls zum System zu zählen ?
    Man denke nur an die unzähligen Schmusekursurteile von „Scharzroben“.
    Ein letzes Urteil ./. eine junge Frau, die kürzlich sich zur Massenvergewaltigung einer Frau durch Migranten öffentlich zu den Tätern äußerte bekam 1 Tag Arrest im Knast.
    9 von 10 Tätern kamen wieder auf freien Fuß, einer wurde nur zur Haftstrafe verurteilt.

    Dieses Gericht scheint unangemessen unterwegs zu sein.
    Pfui !

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  2. https://youtu.be/GTz_sUIWDdg

    „Migrantengewalt: Immer neue Opfer! – Presseerklärung von Alice Weidel und Tino Chrupalla – AfD“

    Das System macht immer weiter ./. das eigene Volk.
    Diese feigen kriminellen Täter verstehen halt nur eine Sprache und das ist die der härtesten Gegengewalt.
    Politik ist das System.
    Sind Staatsanwaltschaften, Richter bereits ebenfalls zum System zu zählen ?
    Man denke nur an die unzähligen Schmusekursurteile von „Scharzroben“.
    Ein letzes Urteil ./. eine junge Frau, die kürzlich sich zur Massenvergewaltigung einer Frau durch Migranten öffentlich zu den Tätern äußerte bekam 1 Tag Arrest im Knast.
    9 von 10 Tätern kamen wieder auf freien Fuß, einer wurde nur zur Haftstrafe verurteilt.

    Dieses Gericht scheint unangemessen unterwegs zu sein.
    Pfui !

    1. NEIN, das sind halt keine “Urteile” mehr “Im Namen des Vokes” sondern gemäß SHARIA!!!…

  3. „Gegen rechte Hetze“
    Hab das auch nicht verstanden, immer dieses negative GEGEN.
    Warum nicht so ein positiv konnotiertes FÜR? Beispielsweise “Für linke Hetze”, das holt die Leute doch viel eher ab.
    PR-Nieten, diese Genossen…

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  4. Sehr geehrter Herr Rißler,

    Sie argumentieren mit guten, wohlgesetzten Worten gegen das Böse an sich. Ich befürchte, ach was rede ich, dies ist sinnlos. Gegen das Böse in der Politik kann nur ein wacher, informierter Demos stehen. Und den haben wir als Nation, wie die anderen Nationen auch, leider nicht.

    Selber habe ich mich für die Sezession entschieden, ich bilde nun den wahrscheinlich kleinsten souveränen Staat der Welt, wenn man so will.

    Deutschland habe ich im Sommer 2022 verlassen. Und ich befürchte, eines Tages zurückzukehren zu müssen. An Bord eines tschechischen Kampfpanzers, mit dem Ziel den aufständischen Sachsen Entsatz zu stellen.

    Möge Gott unserer Seelen gnädig sein.

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  5. „Erschreckender Vorschlag: CDU will Wehrpflicht-Alternative für Rentner!
    Heute gibt es eine unglaubliche Meldung. Es wird allen Ernstes eine Dienstpflicht für Rentner geplant! Die CDU diskutiert gerade eine Wehrpflicht-Alternative für Rentner! Was für erschreckender Vorschlag und was für ein Totalausfall von der CDU!“

    Wie krank ist das denn?
    Die Alte tickt wohl nicht mehr richtig?

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    1. Hätten Sie bitte belastbare Fakten, dass, wie Sie schreiben, “die Alte” Rentner als Kanonenfutter für den Krieg befiehlt?
      Wer ist die “Alte”? StraZi?, Esken?

  6. Man sollte diese Typen einmal so beleidigen wie sie es mit uns gemacht haben. Dann würde aber ganz schnell der Del…..hammer kommen. Ich hoffe aber stark das diese Typen noch einmal zur Rechenschaft gezogen werden für ihre Machenschaften.

  7. Mangelnde Kinderstube, das ist es in organisierter Form. Als die Esken von Covidioten sprach, ärgerte mein Mann sich und ich sagte: Sowas darf man nicht wahrnehmen. Ins eine Ohr rein und aus dem anderen raus, denn es ist es nicht wert, einen Gedanken daran zu verschwenden. Aber es hört ja nicht bei mangelhaft sozialisierten Politikern auf. Essen einkaufen muss man und an jeder Ecke, selbst im Aldi, springt mich ein Plakat an, auf dem man mich als Kunden duzt. Ich versuche auch gegen diese Unhöflichkeit, in meinen Augen eine Beleidigung, eine Strategie zu entwickeln, indem ich darauf trainiere, sobald ich ein Plakat wahrnehme, den Text nicht zu lesen. Das funktionert. Einfach Augen zu und durch.

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    1. Es gibt viele Länder, wo man sich grundsätzlich duzt. Bsp. Skandinavien oder auch USA. Deutschland hat weltweit schon eher einen Sonderstatus im siezen.

      1. Das ist unsere Sprache und unsere Kultur. Wenn wir die nicht schützen und immer auf andere Kulturen verweisen, dann haben wir bald keine mehr. Ich denke, deutsche Unternehmen in Deutschland sollten sich an der Landeskultur orientieren und nicht in Skandinavien oder den USA. Wir müssen nicht jeden Mist aus dem Ausland übernehmen, auch wenn die Regenbogenidioten das gerne so hätten, im Auftrag derer hinter dem “great reset”.

  8. “Esken, wahrlich kein Ausbund an intellektueller Leuchtkraft, hält die Wähler offenbar für vollständig bescheuert und verkauft sie für dumm.”

    Ja und? Damit jedenfalls liegt sie völlig richtig. Kann man doch machen, funktioniert doch. Machen alle Politiker so.
    Das Wählergedächtnis ist kurz.

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  9. 1.
    „Dummheit und Realitätsverlust”?

    Nein, es ist Falschheit des Charakters.
    Hinzu kommen Lüge, Gier und Verblendung, Arroganz, Aufgeblasenheit und kriminelle Energie.
    Mit diesen negativen Eigenschaften haben die meisten meiner Landsleute bei mir einen sehr üblen Eindruck hinterlassen. Nicht erst seit 2015, sondern bereits seit den frühen 1960ern!

    Keine Ehre im Leib, feige und hinterfotzig, die Klappe größer als alles andere. Das gutbürgerliche Gehabe ist nur Fassade. Wenn’s ums Geld geht, hört bei denen die Freundschaft auf. Sobald also der Preis “stimmt”, werden die zu Verrätern und fühlen sich großartig dabei.

    Bald kommt der Tag der Abrechnung. Dann werden diese Schädlinge aus heimischer Produktion die bittere Suppe, die sie anderen vorsetzen, selber auslöffeln müssen. Bis zum letzten Tropfen!

    2.
    Die Wähler sind offenbar mehrheitlich tatsächlich bescheuert, denn sie wählen immer wieder ausgerechnet diejenigen, die ihnen die ganze Misere im Land eingebrockt haben.

    Ein verblödetes, dekadentes Unvolk hat keine Zukunft, zumindest keine lebenswerte. Es wird sich selbst fertigmachen bzw. die Voraussetzungen dafür schaffen, fertiggemacht zu werden.
    Das ist auch gut so. Ich buche das unter “natürliche Auslese”.

    Möge der dritte Sargon erscheinen und sein reinigendes Werk beginnen!

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  10. “In den vergangenen Jahren hat sich die politische Kultur oder besser gesagt: die Kultur der Gesprächsbereitschaft und des menschlichen Mindestanstandes in eine mehr als bedenkliche Richtung bewegt”

    “Letzte Jahre”? Wo hat Her Rißler die letzten Jahrzehnte verbracht? Seit Anfang der 90er, um genauer zu sein. Wo wurde da mit der Anti-Europartei je diskutiert? D-Mark-Nationalisten, kurz vor “Nazi”. Wie war das mit “Osten = Nazi”, weil Lichtenhagen und Co. (wo die Masse der “Aktivisten” aber aus ganz Europa anreist und insbesondere aus der Alt-BRD). Wo wurde je mit dem “Osten” über die Umvolkung debattiert? Wo war diese “Debattenkultur” bei der Erschaffung der EUdSSR? Bei der Änderung des Staatsbürgerschaftsrechts 2000? Krieg gegen Serbien (Kosovo) 1999, wie wurden da jene angegangen, die dagegen waren oder 9/11-Betrug. Oder oder oder.

    Aber ja, “die letzten” Jahre …

    Und da ich die Jubelstürme zu Wehner und Co. schon beim Überfliegen gesehen habe. Die mögen sich respektiert haben, aber die haben auch alle für die gleiche Sache gearbeitet, für die USA. Die “A”fD tut so, als ob sie nicht für die USA arbeiten würde, damit ist sie automatisch der Feind aller anderen Parteien, welche die Unterwerfung wollen und hier die Kolonialverwaltung abgeben. Da fehlt die Grundlage für Debatte, weil es nicht um den Weg zum gleichen Endziel geht. Ansonsten soll Herr Rißler mir doch mal die Debatte in der Alt-BRD mit KPD, Reichspartei, NPD, Reps oder frühen Grünen zeigen. Immer wenn eine Partei ein anderes Endziel hatte, als was die USA wollen, gab es keine Debatte. Und genau das wird jetzt wieder bei der “A”fD aufgezogen.

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  11. Ahhh, vergessen es anzufügen. Er lobt ja auch CSU mit FJS.

    “Rechts neben der CDU/CSU darf es keine demokratisch legitimierte Partei geben”. Damit ist eine “Debatte” mit einer echten rechten Partei grundsätzlich unmöglich in der BRD, schon immer. Jede echte rechte Partei wäre national, nicht unterwürfiger Kriecher der USA.

    Herr Rißler bejubelt also den Debattenmeinungskorridor eines Sklaven und wehe dieser verläßt den.

    1. ““Rechts neben der CDU/CSU darf es keine demokratisch legitimierte Partei geben”. Damit ist eine “Debatte” mit einer echten rechten Partei grundsätzlich unmöglich in der BRD, schon immer. Jede echte rechte Partei wäre national, nicht unterwürfiger Kriecher der USA.”

      Die rechtsextremen Nazi-Witze der CDU/CSU bleiben seltsamerweise immer ungestraft.
      Während AFD-Politiker bei harmlosen Sprüchen wie “Alles für Deutschland” bestfraft werden und hohe Bußgelder zahlen müssen.

      Hier zwei Beispiele für die unfassbaren verbalen Entgleisungen von CDU/CSU-Politikern:

      https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/ulm/kiesewetter-benimmt-sich-daneben-100.html

      https://www.maennersache.de/markus-soeder-imitiert-adolf-hitler-in-bierzelt-90623.html

      Nur bei der AFD wird ständig nach jedem kleinsten Strohhalm
      gesucht, um denen irgendetwas anzuhängen.

  12. Die Stimmung im Lande ist schlecht, trotz Europameisterschaft. Vor Jahren fuhren viele Autos mit Deutschlandfähnchen. Davon ist heute kaum etwas zu sehen. Wer eine Deutschlandfahne zeigt, kommt schnell in den Verdacht, “Nazi” zu sein. Viele Menschen erkennen, dass es mit Deutschland bergab geht. Das Vertrauen in den Staat und seine Institutionen, die früher für Sachlichkeit und Objektivität standen, ist schwer beschädigt. Hinzu kommt, dass die Verantwortlichen es mit den Gesetzen nicht nicht mehr so genau nehmen. Beispiel Schuldenbremse. Kreative Lösungen zur Umgehung der Verfassung sind gefragt. Dass viele Menschen ihr Heil in neuen Parteien suchen, kann man ihnen nicht verdenken.

  13. Machen wir uns nichts vor: in diesem heutigen Deutschland ist wieder einmal der Pöbel an der Macht. Und immer, wenn der Pöbel an der Macht ist, mündet das in Gewalt. Das war während der französischen Revolution so, das war in der Oktoberrevolution so, das war unter Mao so, genauso wie unter Pol Poth in Kambodscha. Sozialismus, Kommunismus und Marxismus sind die Nährböden dafür, dass der Pöbel die Macht ergreifen kann. Deshalb müssen diese Ideologien bekämpft werden! Keinesfalls darf man ihnen durchgehen lassen, dass sie sich als “demokratisch” bezeichnen. Die SPD ist ein Haufen von Internationalsozialisten. Sie unterscheidet sich mit ihren Methoden der Machtausübung und Machtsicherung immer weniger von der ehemaligen Partei der Nationalsozialisten. Ihnen ist alles Eigene verhasst, nur das Fremde zählt. Bei den Nazis war es genau umgekehrt: die Überhöhung des Deutschen und die pauschale Abwertung aller anderen. Die Methoden jedoch, die blieben und sind dieselben! Denn sie dienen beiden Zielsetzungen gleichermaßen.

    Das gilt auch für die Grünen, bei denen die Symptome des ungebildeten Pöbels noch viel deutlicher zutage treten.
    Beiden gemeinsam sind Lebenslauffälschungen, Titelanmaßungen und völliges Unverständnis der naturwissenschaftlichen Gesetzmäßigkeiten, die dieser unserer Welt zugrundliegen.

    Deshalb ist denen jede Partei, jede Meinungsäußerung verhasst, die auf den Primat des Eigenen abzielt und Ratio statt Emotio für politische Entscheidungen einfordert. Denn Emotio, das können sie, denn da kann jeder Dummkopf mitmachen. Bei Ratio muss man denken können, was eine gewisse Intelligenz voraussetzt. Und daran gebricht es diesen Leuten.

  14. https://reitschuster.de/post/gewaltkriminalitaet-phaenomen-einzelfall/

    „Gewaltkriminalität: Phänomen Einzelfall?
    Unter Afghanen, Irakern und Syrern etwa achtmal so hoch wie unter Deutschen

    Ein Gastbeitrag von Thomas Rießinger

    Ausreden kommen häufig vor, können aber nicht immer begeistern. Eine von hoher Qualität stammt von Mark Twain, über den berichtet wird, er habe, als er zu spät zu einer Einladung kam, der Gastgeberin freundlich lächelnd mitgeteilt: „Tut mir leid, dass ich spät bin, ich musste nur eben noch meine Tante umbringen!“, und darauf die Antwort erhalten, das mache doch nichts, es sei eine große Freude, ihn hier zu haben.“

    Lest weiter im Link !
    Wo die „Mittäter” der Gewalttätigkeiten ./. uns Deutsche zu suchen und zu finden sind, das weiß wohl jetzt fast jede/jeder !
    Deshalb kann nur noch die Alternative in Regierungsverantwortung mit diesem gewalttätigen Dreck aufräumen, säubern und nachhaltig schnellstens im Sinne von Wiedereinführung der Normalität handeln !

  15. Wagenknecht provoziert bei der Ukraine – einen empfindlichen Punkt trifft sie
    Ukraine: Kurz vor Scholz’ Auftritt geht Wagenknecht hart zur Sache

    Am härtesten geht Sahra Wagenknecht zur Sache: „Wer alle EU-Standards zu Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Korruptionsbekämpfung unterlaufen und ein neues Milliardengrab für Steuergelder schaufeln will, der muss für eine Aufnahme der Ukraine sorgen.“
    Unterlegt ist diese Aussage von einem kurzen Video, das Wagenknecht über X (früher Twitter) an ihre 716.266 Follower ausspielt – womit sie zuverlässig für ihre ungefilterten Botschaften eine größere Zuhörerschaft auf ihrem eigenen Kanal erreicht, als sie es etwa in der Tagesschau je erreichen könnte.

    https://www.focus.de/politik/analyse-von-ulrich-reitz-bei-der-ukraine-provoziert-wagenknecht-mit-nazi-vergleich-und-hat-einen-punkt_id_260084578.html

    US-Senator Lindsey Graham (Republikaner und Freund von Trump) sagt, die Ukraine sei eine “Goldmine” mit Mineralien im Wert von 12 Billionen Dollar, “deren Verlust wir uns nicht leisten können
    https://uncutnews.ch/us-senator-sagt-die-ukraine-sei-eine-goldmine-mit-mineralien-im-wert-von-12-billionen-dollar-deren-verlust-wir-uns-nicht-leisten-koennen/

  16. Die derzeitige “Bundesregierung” stellt eine Negativ-Auslese dar, die in der deutschen Geschichte e i n m a l i g
    ist. Hoffen wir, daß beim gutmütigen deutschen Schnarchmichel endlich einmal die Alarmglocken l a u t g e n u g
    läuten, um ihn klarsichtig und hellwach zu machen. Es gibt ermutigende Anzeichen in diese Richtung. Auch die Jungen lassen sich nicht mehr so einfach für dumm verkaufen. Sie haben gemerkt, daß es schon längst an die Substanz geht, daß dieses Land gezielt ausgeplündert und verelendet wird. Der zu reparierende Schaden wird größer sein als die Verheerungen von 1945, und Generationen werden mit dem Wiederaufbau beschäftigt sein … wenn es denn überhaupt noch klappen sollte.

  17. Wenn man die Unterschiede kennt, weil man wie ich in einem Nachkriegspolitiker-Haushalt aufgewachsen ist, kann man für das heutige Politpersonal bloß noch Verachtung empfinden. SPD und Grüne fallen dabei durch üble Demagogie auf. Aber das war – wie ich immer wieder selber erleben musste – leider schon immer eine ihrer Kernkompetenzen.

    Schlimmer und Beängstigender finde ich den Verrat von CDU/CSU und FDP am freiheitlich-christlich-bürgerlichen Lager. Mir drängt sich dabei ein biblischer Vergleich auf:

    “Ich weiß deine Werke, daß du weder kalt noch warm bist. Ach, daß du kalt oder warm wärest! Weil du aber lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde. Du sprichst: Ich bin reich und habe gar satt und bedarf nichts! und weißt nicht, daß du bist elend und jämmerlich, arm, blind und bloß.”