Eine Milliarde mehr Menschen in 10 Jahren: Das hält kein Klima aus

Bevölkerung in China: Die Erde platzt aus allen Nähten (Symbolbild:Pixabay)

Tausende von Wissenschaftlern haben bisher Zweifel an der Theorie geäußert, die Erderwärmung werde vor allem durch die industriellen Kohlenstoffdioxid-Emissionen seit 1850 verursacht. Abgesehen von der Kritik an den der Prognose zugrunde liegenden „Modellen“ und der wenig überraschenden Feststellung, dass nach dem Ende der spätmittelalterlichen Eiszeit eine Warmzeit folgt, werden auch Zweifel im Hinblick auf die geringe Konzentration des Gases in der Atmosphäre und wegen der nahezu völligen Missachtung eines der bedrohlichsten Größen der erdgeschichtlichen Entwicklung geäußert: Dem explosionsartigen Wachstum der Erdbevölkerung seit 1850. Im Jahr 1850 lebten etwa eine Milliarde Menschen auf der Erde, 2000 waren es schon 6,1 Milliarden, und laut Daten der Bevölkerungsstatistik der Vereinten Nationen (UN) leben aktuell rund 7,9 Milliarden Menschen auf der Erde. Dieser kontinuierliche Anstieg scheint sich in absehbarer Zukunft fortzusetzen. Der Hauptvariante der diesbezüglichen „UN-Prognosen“ zufolge kann für 2100 eine Bevölkerungszahl von knapp elf Milliarden Menschen auf der Erde erwartet werden.

Mit wachsender Bevölkerungszahl wurde bislang stets zwangsläufig erforderlich (und wird es weiter werden), immer weitere Anbauflächen für Nahrungsmittel zu schaffen, die landwirtschaftliche und industrielle Produktivität zu erhöhen sowie Energie für Mobilität, Wärme und Strom bereitzustellen. Es ist deshalb nicht überraschend, dass mit Anstieg der Weltbevölkerung der Primärenergiebedarf und damit der CO2-Ausstoss substantiell angestiegen ist (und weiter ansteigen wird). Anders gesagt: Der seit 1850 zu beobachtende CO2-Anstieg ist eine Folge der Industrialisierung, und diese wiederum ein Ergebnis des Wachstums der Weltbevölkerung. Wer also die CO2-Emissionen reduzieren will, muss beim Wachstum der Weltbevölkerung ansetzen.

Schandgas Kohlenstoffdioxid

Statt sich diesem existentiellen und äußerst komplexen Zusammenhang zu widmen, wurde das Problem simplifiziert und moralisiert. CO2 wurde zum „klimaschädlichen“ Schandgas erhoben. Schuld hätten die Industrieländer mit ihrem „maßlosen“ Konsum. Ein mächtiger Finanztransfer von den „reichen“ Ländern in die „armen” sei daher notwendig. Dass dieser Transfer vor allem zum Ausbau der Arbeitsplätze und zur Sicherung der Lebensmittelversorgung einer wachsenden Bevölkerung genutzt wird und weniger der CO2-Bekämpfung dient, darf als ausgemacht registriert werden.

Nun muss man wissen, dass CO2 lediglich 0,04 Volumenprozent an der Atmosphäre aufweist. In der Literatur wird das lebensnotwendige Gas in natürliches und industriell-anthropogenes CO2 unterteilt. Dabei beträgt der Anteil des natürlichen CO2 97 Prozent, der des industriell-anthropogenen CO2 etwa 3 Prozent. Folglich ist das industriell-anthropogene CO2 lediglich mit 0,0012 Prozent an den klimawirksamen, atmosphärischen Gasen beteiligt. Berücksichtigt man den deutschen Anteil von etwa zwei Prozent, dann zielt die gesamte deutsche Politik auf die Minimierung und Reduzierung eines Beitrags von 0,00002 Prozent der atmosphärischen Gase.

Kritik an der Theorie, dieser geringfügige Anteil des industriell-anthropogenen CO2 sei dennoch der dominante Treiber der Erderwärmung, wurde mit dem Hinweis begegnet, die durch den erhöhten Anteil an CO2 induzierte Erwärmung der Atmosphäre führe zu einer größeren Aufnahmefähigkeit der Luft für Wasserdampf und dieser Wasserdampf verstärke den Treibhauseffekt des CO2. Man spricht von Rückkopplung. Wasserdampf wurde damit ein grundlegender Akteur des Klimawandels und gilt seither bei allen Klima-Experten, auch des „Weltklimarats” (Intergovernmental Panel on Climate Change, kurz IPCC), als das wichtigste Treibhausgas, mit einer 2- bis 3-fachen Wirkung des CO2 (siehe IPCC-Synthesebericht zur Klimaänderung 2014, „Naturwissenschaftliche Grundlagen). Wasserdampf „absorbiere und konserviere Wärmestrahlung“ und habe „den größten Treibhauseffekt in der Erdatmosphäre„, stellte der IPCC fest (idem, siehe Beitrag der Arbeitsgruppe I zum 5. Sachstandsbericht). Auch in den neuesten Ausgaben der Fachliteratur wird betont, bezogen auf den Treibhauseffekt sei der Effekt von Wasserdampf deutlich größer als der des Kohlendioxids.

Sackgasse: Der „Hockeyschläger“

Dies Rückkopplung gilt für das natürliche CO2 wie für das industriell-anthropogene Gas gleichermaßen. Beide sind molekulargleich, beide wirken temperaturverstärkend und keine Messstelle kann zwischen natürlichem und anthropogenem CO2 unterscheiden. Die Behauptung, nur das anthropogene CO2 habe bisher zu höheren Erdtemperaturen geführt, kann schon aus diesem Grund überhaupt nicht verifiziert werden. Sie ist auch wenig glaubhaft, da das Volumen des natürlichen CO2 dem des industriell-anthropogenen CO2 um das 30-fache überlegen ist.

Die nicht verifizierbare Behauptung, das industriell-anthropogene CO2 sei für die Erderwärmung verantwortlich, basiert ursprünglich auf dem berüchtigten „Hockeyschläger-Diagramm von Michael E. Mann. Diese zeigt einen seit 1850 parallelen Verlauf von CO2 und Erderwärmung, wurde später aber wegen schwerwiegender Mängeln aus dem Verkehr gezogen. Zudem hatten lediglich 0,54 Prozent der Wissenschaftler der Aussage zugestimmt, der Mensch sei die Hauptursache der Erderwärmung (siehe 3. IPPC-Sachstandsbericht, Kategorie 1). Sie wurde dennoch zunehmend zur Leitlinie politischen Handelns. Die wichtigsten Akteure waren dabei Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel, der frühere US-Vizepräsident Al Gore und Barack Obama, von 2009 bis 2017 der 44. Präsident der Vereinigten Staaten. Sie bestimmten mit dem gesamten Gewicht ihrer Positionen und der Zuwendung abnormer finanzieller Mittel an Institute den weiteren Kurs der Klimadebatte.

Bevölkerungswachstum ist in der Klimadebatte kein Thema

Eine solche „Hockeyschlägerkurve“ lässt sich allerdings ebenso aus den Variablen „Bevölkerungswachstum“ und „Erderwärmung“ konstruieren: Das Wachstum der Bevölkerung von einer Milliarde Menschen im Jahre 1850 auf nunmehr 7,9 Milliarden (Bevölkerungsstatistik der Vereinten Nationen) geht mit einer Erderwärmung einher. Diese Korrelation ist dabei weitaus überzeugender als die zu kurz gegriffene Korrelation von CO2 und Erderwärmung, die dazu verführt, die Ursachen der Erderwärmung nicht vom Anfang her zu denken und astronomische Geldsummen in die falsche Richtung zu lenken.

Die prognostizierte demographische Explosion auf bald 11 Milliarden Menschen – und noch mehr – verändert unseren Planeten und das globale Klima grundlegend und wird die Menschheit in eine dunkle, von Verteilungskämpfen und Staatszusammenbrüchen geprägte Zukunft führen. Wer sich die Dynamik des Aufwuchses der Erdbevölkerung und die damit verbundene Umwandlung naturbelassener Böden in Stadtregionen und Agrarflächen vor Augen führt, begreift schnell, dass die Menschenmassen unser planetares System Erde in einem Ausmaß und in einer Geschwindigkeit verändern, die ohne historisches Vorbild ist. Aber ausgerechnet auf „Nachhaltigkeit“ zielenden Klimadebatte ist das Bevölkerungswachstum kein Thema.

Die von der unaufhaltsamen Explosion der Weltbevölkerung erzwungene Industrialisierung und die großflächige Veränderung der natürlichen Lebensräume führen zu mehr Mega-Städten, noch mehr Abholzung der Wälder, Versiegelung der Böden, Rückgang der Arten, Vermüllung der Meere, zu Dürren, Überschwemmungen und Gefährdung der Wasserressourcen. Mit wachsender Bevölkerungszahl wird es immer notwendiger, die landwirtschaftliche Produktivität zu erhöhen, weiter Anbauflächen für Nahrungsmittel zu schaffen und Energie für Mobilität, Wärme und Strom bereitzustellen.

Verbrauch erfolgt viel schneller als die Regeneration

230.000 neue Erdenbürger netto pro Tag – so der aktuelle Zuwachs –  bedeuten Ausweitung der Massentierhaltung, Steigerung der Dünger- und Pestizidproduktion und immer weniger naturbelassene Böden. Bereits heute werden 35 Prozent der globalen Landflächen für die Landwirtschaft genutzt. Naturbelassene Böden aber bilden mit ihrem Humus den größten terrestrischen Speicher für organischen Kohlenstoff, in dem rund viermal soviel Kohlenstoff gespeichert wird wie in der gesamten Vegetation der Erde oder doppelt soviel wie in der Atmosphäre. Trinkwasser wird zu einem kostbaren Gut, Ressourcen werden schneller verbraucht und Wälder schneller abgeholzt, als sie sich regenerieren können.

Kurz vor dem Weltklimagipfel in Kopenhagen im Jahre 2009 warnte der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen vor den dramatischen Folgen des Bevölkerungswachstums: Beim Kampf gegen die Erderwärmung käme dem Bevölkerungswachstum eine Schlüsselrolle zu. Je mehr Menschen auf der Erde lebten, desto mehr Kohlenstoffdioxid würden sie freisetzen. Aber zu diesem Zeitpunkt hatte sich bereits die Politik des Themas bemächtigt und die Manipulationsmöglichkeiten der Wähler erkannt. Auf dem 1. UN-Klimagipfels 1995 in Berlin formulierte die damalige Bundesumweltministerin Angela Merkel als Präsidentin des Gipfels das Untergangs-Szenario der Menschheit: Das – wie beschrieben mit 0,0012 Prozent an den atmosphärischen Gasen beteiligte – anthropogen-industrielle CO2 sei in der Lage, „die Menschheit auszurotten”. Das musste als Dogma genügen. Kein Wort über die Warnung des UN-Bevölkerungsfonds: „Je mehr Menschen, desto mehr Kohlenstoffdioxid„.

Die Masse Mensch als schlimmste Bedrohung

Eine Milliarde Menschen Zuwachs in zehn Jahren? Das hält kein Klima aus. Wir können zehnmal aus der Kohle aussteigen, den Diesel komplett verbieten und morgen alle die Sonne anbeten; wir können nur noch Fahrrad fahren und nur noch Ökotomaten essen… doch wenn die Bevölkerung so weiterwuchert, wird uns all dies nichts nützen. Gegen eine Bevölkerungsexplosion in diesem Ausmaß wird sich die Natur wehren, mit all ihren brutalen Mitteln. Wenn wir das Problem nicht selbst in den Griff bekommen – wobei das Klima dann unsere geringste Sorge sein wird – werden brutale natürliche Selektionsmechanismen dafür sorgen.

Verbohrt in eine CO2-Ideologie erkennen die Politiker bislang nicht, dass Maßnahmen zur Verringerung der Weltbevölkerung absolut vorrangig sind, wenn ein Kollaps der menschlichen Gesellschaft vermieden werden soll. Denn die Masse Mensch stellt die schlimmste Bedrohung dar, der sich die Welt gegenübersieht: Sie frisst unseren Planeten auf. „Wenn dieses Problem nicht gelöst wird, sind alle anderen Probleme unlösbar”, prophezeite Aldous Huxley schon vor gut einem Dreivierteljahrhundert.

 

Rolf Bergmeier ist Autor des im Juni 2022 erschienenen Buches „Ratlos. Die Agonie der deutschen Klima- und Energiepolitik”.

34 Kommentare


  1. Das folgende Video des ZDF trifft dann sicher voll euren Nerv:
    Klima retten – mit Wachstum oder durch Verzicht? | Grauzone – https://www.youtube.com/watch?v=N0gXHIXooQA

    Verzicht natürlich, und was könnte der kommunistischen Klimasekte da mehr gelegen kommen als ein netter, kleiner Krieg, auf den man so reagiert, dass alles knapp und teuer wird?

    Was soll eigentlich Klima-„Rettung“ sein? Ach, ich Depp, ist doch klar, kommunistische Knappheit und totale Kontrolle natürlich, also exakt das, was die Agenda 21 / 2030 / 2050 will.

    Schon mal was Hegelscher Dialektik gehört? In etwa: kreiere ein Problem – real oder fiktiv -, kontrolliere die Reaktion darauf und implementiere schließlich die Lösung, die ohne das Problem niemals oder nicht so schnell möglich gewesen wären.

    Die Klima-Bedrohung und die Corona-Bedrohung sind nur FIKTIONEN, die mit REALEN Maßnahmen bekämpft werden! Geht das in euer Hirn?

    „Ich schä­me mich, was aus der Klimawissenschaft geworden ist … dass es sich um den größten wissenschaftlichen Skandal aller Zeiten handelt. [..] Es ist auch einer der größten politischen, wirtschaftlichen und pädagogischen Skandale. Pädagogischer Skandal deshalb, weil den Schülern in den Schulen Falsches beigebracht wird. [..] ‚Die ganze Sache ist ein Betrug; die Daten werden frisiert‘, z. B. die Daten der Temperaturgeschichte. [..] Es ist eben tatsächlich so, dass es bis in die Textbücher in den Schulen, in die Schullehrbücher geht, dass den Kindern falsche Dinge über Physik beigebracht werden. [..] Es handelt sich um Betrug. Es gibt ein sehr schönes Interview von Prof. Gerlich, in dem er sagt auf die Frage hin ‚Was gefällt Ihnen denn an dieser Idee nicht‘, dieser Idee des Treibhauseffektes nicht? Er antwortet: ‚Weil es ein professioneller Betrug ist.'“

    — „LÜCKENLOS entlarvt – Klimawandel – Klimaschwindel – Lehrfilm über die Treibhauseffekt- und CO2-Lüge“ – https://youtube.com/watch?v=4xep6MvyUT8

  2. würden die Regierungen die 2 Kinderfamilien fördern, Sondersteuer ab den 3. Kind, ab dem 4. Kind Sterilisation, dann würde sich das Problem von selbst lösen.
    Doch solche Regierungen werden als menschenfeindliche Diktatur bezeichnet.
    Um die max. 2–Kindfamilien zu fördern könnte man auch die Altervorsorge wesentlich aufstocke.
    In Afrika, Indien und anderen promitiven Gebieten (übrigens: auch China) gibt es nur eine Möglichkeit, sein Alter finaziell zu sichern: Kinder!

  3. „In Afrika, Indien und anderen promitiven Gebieten (übrigens: auch China)“

    @Causa
    Das stimmt doch gar nicht. Ich meine , dass es in China auch so ist.
    In China wurde ab den 1960-er mehr als 50 Jahre lang eine Ein-Kind-Politik vom Staat gefördert und den Familien in ganz China aufgezwungen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Ein-Kind-Politik

    Wer mehr als ein Kind bekam, wurde vom Staat finanziell bestraft und verlor seinen Arbeitsplatz. Es wurden sogar manchmal Zwangssterilisationen durchgeführt. Wer drei oder mehr Kinder hatte, wurde vom chinesischen Staat sehr hart bestraft, ausgenommen waren einige kleine ethnische Minderheiten.
    Erst ab 2021 darf man in China staatlich verordnet 3 Kinder auf die Welt bringen.

  4. Irgendwie muss ja der Massenmord mit der Giftspritze gerechtfertigt werden.
    Völlig vergessen, dass die ganze Armut und die Ernährungsprobleme vorsätzlich angerichtet werden?
    Wir haben kein Klimaproblem, wir haben ein Globalistenproblem.

  5. ein Artikel wie aus der grün kommunistischen WEF Vorlage. Dort wird doch die Übervölkerung thematisiert und mit dem Klima-Virus-Kriegs Wahn der „Ausgleich“ in der Versklavung von 99% der Bevölkerung geschaffen. Der Schwab und seine durchgeknallten Sektenanhänger lamentieren doch von Bevölkerungsreduktion und wie macht man das? genau durch Krieg und neuerdings mit Weg-Impfen was nichts anderes ist als eine Form von Krieg. Des weiteren bringt man die Wirtschaften zum kollabieren, dann vergeht es schon der großen Mehrheit sich zu vermehren und in so einem Umfeld wird die 1% Elite noch reicher und die Sklaven müssen halt bis zum Umfallen malochen. Immer noch nicht geschnallt?

    • Schwab & Co. machen sich das Problem schamlos zunutze, aber sie haben sich das Problem nicht ausgedacht. Unsere Spezies hat sämtliche Konkurrenz auf dem Planeten praktisch ausgeschaltet; nur die extrem wandlungsfähigen Mikroorganismen können uns noch die (nicht vorhandene) Stirn bieten. Wie soll das auf Dauer gut gehen?

    • Klaus Schwab-Blowfeld hat die besten Kontakte! wird auch von den KPChina Genossen in den höchsten Tönen gelobt, also…

  6. Wir sollten nicht immer mehr Personen aus Afrika und dem Orient nach Europa und speziell nach Deutschland locken / schleppen, sondern sondern mittels Aufklärung oder auch mit Maßnahmen wie in China (Einkindregelung) dafür sorgen, dass durch Geburtenabsenkung auf ein normales Maß, die Erdbevölkerung nicht immer weiter anwächst. Das Kohlendioxid-Klimagebabbel der Linksgrünen ist Blödsinn, wie in dem Artikel auch beschrieben.

  7. Sehr schön. Sollen sie die Erde verwüsten. Nicht alle, nur ein kleiner Teil, darf mit ins All und dort andere Planeten besiedeln und für die selbst ernannte Elite klar machen. Die bzw. ihre Nachfahren werden sich zu gegebener Zeit vom Acker machen. Der Rest der Verblödeten bleibt auf der verwüsteten und verseuchten Erde zurück. Die Nochintelligenz, aber das ist, vor allem in Deutschland, nur noch eine Frage der Zeit, die Niederlande machen sich auch stark in der Hinsicht, wird systematisch dezimiert und ausgelöscht durch Genplörren, als Imfung getarnt, durch Massenflutung mit primitiven Geschenken, mit systematischer Enteignung und damit Verarmung usw. und sofort. Übrig bleiben dann nur die bunten Parasiten, was werden die wohl daraus machen? Fünfmal beten? Genitalien verstümmeln? Vergewaltigen? Morden?

  8. Zitat: „… dass nach dem Ende der spätmittelalterlichen Eiszeit eine Warmzeit folgt, …“ (Zitatende)
    Eine genauere und bewusstere Verwendung der Begriffe würde der (notwendigen) Debatte um das Klima (bzw. die politische Bewertung der wissenschaftlichen Ergebnisse dazu) gut tun.
    Die „spätmittelalterliche Eiszeit“ wurde als sog. „Kleine Eiszeit“ beschrieben, die genau betrachtet eine Abkühlungsphase im aktuellen Interglazial war. Auch die anschließende Erwärmung gehört noch zum Interglazial. Ein Interglazial ist eine Warmphase (!) innerhalb eines Eiszeitalters. In einem solchen befinden wir uns aktuell. Die Geowissenschaftler definieren ein Eiszeitalter recht übersichtlich: Immer dann, wenn beide Pole des Planeten Erde dauerhaft vereist sind, liegt eine Eiszeit bzw. eine Kaltzeit vor. Damit ist auch die Definition für eine Warmzeit gegeben: Immer dann, wenn beide Pole des Planeten Erde dauerhaft eisfrei sind, liegt eine Warmzeit vor. Eine Eiszeit gliedert sich grob in „Glaziale“ (Gletschervorstöße) und „Interglaziale“ (das teilweise Abschmelzen der Gletscher). Innerhalb der aktuellen, seit ca 3 Mio. Jahren andauernden Eiszeit hat es schon viele Glaziale und Interglaziale gegeben. Das letzte Interglazial vor dem jetzigen war das Eem-Interglazial vor gut 100.000 Jahren. Da war es in der Spitze wärmer als heute (auch der Meeresspiegel lag ca 6m höher) und trotzdem ging es anschließend runter mit den Temperaturen zum kältesten Glazial (Weichsel/Würm-Glazial) der laufenden Eiszeit. Dieses Glazial endete vor ca. 11.000 Jahren. Und jetzt haben wir eben wieder ein Interglazial. Sollten in diesem mutmaßlichen Interglazial die Pole komplett abschmelzen (wonach es allerdings nicht aussieht), dann war unser Interglazial das Ende der Eiszeit und der Übergang zu einer neuen Warmzeit, d.h. der Übergang zum Normalzustand unseres Planeten, denn:
    Die Geowissenschaft überblickt ca. 600 Mio. Jahre Klimageschichte unseres Planeten. Innerhalb dieser Zeitspanne gab es ca. 12% Eiszeiten und ca. 82% Warmzeiten; die Differenz zu 100% waren Übergangszeiten (z.B. nur ein Pol vereist).
    Wichtig für die ungebildeten Marionetten von „Extinction Rebellion“ ist auch folgender Befund (! Befund, nicht Ansicht oder Theorie) der Paläontologie: Die Warmzeiten waren immer Epochen von großem Artenreichtum in Fauna und Flora; die Kaltzeiten waren immer Epochen der Verarmung des Artenreichtums.

    • Danke, dass Sie sich die Zeit genommen haben, so eone tolle Zusammenfassung zu schreiben. Haben wieder einiges dazu gelernt.

  9. Nichts wird der Mensch richten.
    Nicht das Klima, nicht das Bevölkerungswachstum und auch nicht die sich daraus ergebenden Probleme.

    Den Grund hierfür hat Theo Löbsack erkannt und in seinem Buch: „Versuch und Irrtum, Der Mensch – Fehlschlag der Natur“ expliziert dargelegt.
    Kurz: das Übel ist unser Großhirn, welches auf vorwärts programmiert ist und dem kein zurück aus eigener Erkenntnis möglich ist.
    Dieses zurück von Fehlentwicklungen läutete und läutet dann die Naturgesetzlichkeit ein mit ihren unbarmherzigen Mühlsteinen, welche langsam aber unerbittlich mahlen.

  10. Und alle Glaubensrichtungen fordern ihre Gläubigen auf , sich vielfach zu vermehren , um ihren Glauben zu verbreiten und die meisten Hilfsorganisationen unterstützen mit Kinderbildern und Spenden Aufforderungen diese Bevölkerungsexplosion , statt sich für Verhütung einzusetzen

  11. Ich glaube, dass das Problem nicht simplifiziert und moralisiert wurde, betreffend CO2. CO2 war DIE Gelegenheit Geld aus den Taschen der Bürger zu ziehen, und dieses nach Oben zu verteilen. Wir wissen ja viel zu wenig, was das Klima wirklich alles beeinflusst. Die Klimajünger könnten z.B. nie die Sonne heranziehen. Schließlich ließe sich damit kein Geld generieren. Dazu kommt noch, dass der Umbau der Industrie, Landwirtschaft, des Lebens allgemein hin zu einer Arm-aber-glücklich-Gesellschaft umgebaut werden kann. Wenn man dem Klimawandel wirklich auf den Grund gehen wollte, sollten zuerst Geologen an vorderster Front sein, dann Astronomen und Physiker. Wenn es wirklich um den Klimawandel gehen würde, sollte ein Plan vorhanden sein, wie man darauf reagiert, mit Getreidearten, mit anderen Pflanzen und Bäumen. Dazu sollte noch eine Wasserwirtschaft betrieben werden, die nicht davon ausgeht, dass man nicht duschen darf, sondern lieber den Waschlappen nehmen sollte. Unsere Vorvordersten hatten dazu schon tolle Techniken. Mitten in der Wüste haben Nabadäer genügend Wasser gehabt, um sich in dem und mit dem zu vergnügen. Ebenso könnte man sich ein Beispiel an den Römern nehmen. Das sind nur 2 Beispiele. In Marokko haben wir Wasserspeicher in der Wüste der Altvorderen gesehen, die Zugänge in bestimmten Abständen hatten. Jetzt ist dieses Wasserbevorratungssystem verwahrlost. Heute könnten wir diese Ideen sicherlich noch verbessern. Aber, was machen wir? Wenn Starkregen kommt, lassen wir es einfach sinnlos abfließen. Man macht nichts, man will nur Geld kassieren. Dann ist es nämlich gar nicht so schlimm, wenn es überhaupt kein Klimawandel z.Z. gäbe. Das Geld wäre sowieso weg und die Verantwortlichen dafür schon lange tot. Dazu bräuchten wir auch einen Plan B, falls das Klima kälter wird. In anderen Erdteilen scheint es nämlich dafür Anzeichen zu geben. Nur, was erwartet man von diesem Regime. Vernünftiges, logisches, wissenschaftlich fundiertes Wissen und Beratung sicherlich nicht. Dazu sind diese Gestalten zu dumm und sie haben sich in die Politik geflüchtet, weil sie mit ihren Null Abschlüssen nirgendwo sonst eine Arbeit bekommen hätten, die so gut bezahlt wird. Frau Baerbock würde vielleicht als Verpackerin bei amazon arbeiten müssen, um überhaupt über die Runden zu kommen oder sie wäre H4-lerin. Zu mehr würde es bei allen anderen auch nicht reichen.

  12. Damit die Bosheit der Herrschenden nicht zu offensichtlich wird,
    muß sie wohlverpackt scheinbar gut begründet sein. Tyrannei zum
    Segen aller, indem das Übel nicht zum Übel sondern zur Rettung
    wird.

    Wer gab ihnen, denen die herrschen, den Auftrag Gott zu spielen,
    wer gab ihnen das Recht dazu ?

    Solang der Mensch die in geheuchelter Besorgnis versteckte Bosheit
    der Tyrannen nicht erkennt, wird er ihr zum Opfer fallen.
    Immer und immer wieder.

  13. Kriege und Krankheiten sind der Schlüssel.
    Mit dem Auftreten der Pest (aus China
    Über Konstantinopel) wurden Bevölkerung in Europa dezimiert.
    Die Folgeen waren günstige Grundstücks Preise und hohe Löhne.

    • Krieg als Sanierung der Wirtschaft?
      Seit den frühen 30er Jahren haben die USA einen wirtschaftlichen Krieg gegen Japan geführt.
      Roosevelt hat solange provoziert bis Japan zurückschlug.
      Die USA wahren in jehner Zeit wirtschaftlich am Boden.
      Dann kamm der Kieg gegen der „Achse des bösen“.
      Und schwubdiewup gab es in den USA
      Vollbeschäftigung.
      Da soll mal einer sagen: Der Krieg sei nicht der Vater aller Dinge.
      Roosevelt „New Deal“ hat nur mit der Rüstungsindustrie funktioniert, in den Sechzigern waren sie dann wieder pleite und haben den Gold Standart auf gegeben.

  14. Hier ein Bild zur Fertilitätsrate in den Regionen der Welt, also grob gesprochen, wieviel Kinder statistisch gesehen pro Frau geboren werden:

    „Gesamtfertilitätsrate“
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gesamtfertilit%C3%A4tsrate

    Mich würde interessieren, wie die Korrelation zwischen Fertilitätsrate und den Religionen aussieht.

    In der Bibel heißt es nach der Sintflut (Gen 9,1 EU):

    „Dann segnete Gott Noach und seine Söhne und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar, mehrt euch und füllt die Erde!“

    Das ist quasi das erste Gebot Gottes in der Bibel.

  15. Mythos Überbevölkerung (ZDF-Doku)

    nachdem nun seit fast 3 jahren hinreichend bewiesen ist, daß man den MSM heutzutage GAR NICHTS mehr glauben kann: wer sagt uns denn, daß es tatsächlich 7 Mrd. Menschen auf der Erde gibt? Wo und wann werden in Affrika Volkszählungen veranstaltet? Wie sehen die nachprüfbaren Ergebnisse aus? Wir müssen halt nur GLAUBEN, was uns erzählt wird, nicht wahr?! Vielleicht gibt es nur 5 Mrd. Menschen oder es sind sogar schon 9 und wir leben trotzdem noch…

  16. Guter Artikel! Endlich wird einmal das tabuisierte Hauptproblem angesprochen.

    Es ist für mich unfaßbar, daß es immer noch Menschen gibt, die glauben, es gebe keine Überbevölkerung oder die sei kein Problem. Darunter auch Akademiker und sogar studierte Biologen, auch einer, den ich ansonsten sehr schätze.

    Dabei muß doch jedem klar sein: Lebewesen brauchen Energie zum Leben, und die kommt seit Jahrmilliarden letztendlich von der Sonne, und zwar mehr oder weniger immer gleich viel. Deshalb ist auch die Gesamtmasse aller Lebewesen mehr oder weniger konstant, mit anderen Worten: wenn es so-und-so-viel Tonnen mehr Lebendmasse Mensch gibt, muß zwangsläufig anderes Leben von ebensoviel Tonnen Masse verschwinden, sogar ohne Regenwaldabholzung oder Meeresüberfischung.

    Ein paar kritische Anmerkungen hätte ich dennoch:

    So gut wie alle Texte, die das Bevölkerungswachstum kritisch einordnen und die Nahrungsmittelknappheit erwähnen, übersehen die ebenfalls die Menschenmenge begrenzende Aufnahmekapazität für die unvermeidlichen Exkremente und Schadstoffe.
    „… keine Messstelle kann zwischen natürlichem und anthropogenem CO2 unterscheiden.“ Das ist so nicht ganz richtig. Das gilt zwar für die individuellen CO2-Moleküle, nicht aber für Gasmengen und Verhältnisse. Das durch fossilen Kohlenstoff verursachte CO2 ist nämlich frei von C14-Atomen, weil dieser Kohlenstoff älter als zehn Halbwertszeiten zu je ca. 5700 Jahren ist. Deshalb werden C14-Analysen nicht nur zu archäologischen Altersbestimmungen herangezogen, sondern auch zu Umweltmessungen von anthropogenem CO2 z.B. in Städten gegenüber dem Land usw. Davon zu unterscheiden sind andererseits die CO2-Mengen, die durch Freisetzung von kürzerfristig in der Biosphäre gespeichertem Kohlenstoff wie etwa Regenwaldabholzung.
    Insgesamt befürchte ich aber, dieser Cartoon bringt unsere Zukunftsaussichten auf den Punkt:
    https://thefederalistpapers.org/wp-content/uploads/2015/01/34_158668-1.jpg

  17. Endlich faßt einer das heiße Eisen an! Jeder Staat sollte seine Menschen selber ernähren können und zwar ohne Kunstdünger und Chemikalien. Zudem müßte ein gewisser Teil der Landesfläche der Natur vorbehalten bleiben. In Europa haben wir das Bevölkerungswachstum durch eine niedrige Geburtenquote wohl gestoppt, wir sollten deshalb unsere Grenzen schließen, damit wir nicht weiter wachsen. Und damit die Länder sich überlegen müssen, wie sie ihre Geburten so steuern, daß sie sich selber ernähren können.

  18. ZITAT: „Abgesehen von der Kritik an den der Prognose zugrunde liegenden „Modellen“ und der wenig überraschenden Feststellung, dass nach dem Ende der spätmittelalterlichen Eiszeit eine Warmzeit folgt, werden auch Zweifel im Hinblick auf die geringe Konzentration des Gases in der Atmosphäre und wegen der nahezu völligen Missachtung eines der bedrohlichsten Größen der erdgeschichtlichen Entwicklung geäußert:…“
    ZITAT: „Anders gesagt: Der seit 1850 zu beobachtende CO2-Anstieg ist eine Folge der Industrialisierung, und diese wiederum ein Ergebnis des Wachstums der Weltbevölkerung.“

    Welcher Anstieg? Wenn wir jetzt eine geringe CO2-Konzentration haben und es angeblich seit 1850 einen Anstieg gibt, wieviel unter Null lag sie denn dann im Jahr 1850? Es gibt keinen nenneswerten CO2-Anstieg sowie keine nennenswert hohe CO2-Konzentration. Es gibt Leute, die die Weltbevölkerung reduzieren wollen und dies nicht überzeugend begründen können und deswegen Pseudoargumente an den Haaren herbeiziehen.

  19. Normalerweise regeln sich Populationen selbst.
    Wenn die Umwelt nicht mehr human-freundlich vorzufinden ist,
    stirbt die Art eben aus, bzw. reduziert sich auf ein Überlebens-Maß!
    Eigentlich nichts dramatisches – eher »nur« natürliches.

  20. Die Bevölkerungszahlen sind zweifelhaft, und werden wie die Klimatheorien schon lange in Frage gestellt. Wo bitte sollen all die Menschen sein? Der Großteil der Welt ist unbesiedelt, selbst Deutschland. Auch die Megastädte können die Zahlen nicht erklären.

  21. Zitat:“Wer also die CO2-Emissionen reduzieren will, muss beim Wachstum der Weltbevölkerung ansetzen.“

    Da kann man sich nur wundern, dass das kaum jemand als das eigentliche Problem erfasst oder vermutlich richtiger; erfassen will. Ein absolutes Tabu-Thema – auch wegen Aussichtslosigkeit einer befriedigenden Beantwortung. Was wurde vor Jahren moralisch skandalisiert, als China eine Ein-Kind-Politik ausrief. Heute könnten alle froh sein, dass dies „durchgezogen“ wurde, weil die Probleme sonst noch größer wären. Doch das alles reicht nicht und man stößt eben sehr schnell auf religiöse Tabus – ob diese nun bewusst sind oder mehr als kultureller Hintergrund mitschwingen. Die Bevölkerungszahlen werden aufgrund des Tabus unweigerlich steigen. Kriege, wie ein Dreißig-Jähriger Krieg oder Weltkriege, die bis zu einem Drittel die Bevölkerung schrumpfen ließen, sind zum Glück vorbei. Heutige Kriege mögen sicher genauso grausam sein, tragen aber so nichts Wesentliches zur Bevölkerungsreduktion bei.

    Aufgrund der kulturellen Unterschiede ist ein weltweit sinnvolles Herangehen an diese Problematik gänzlich und gewiss auszuschließen. Doch gerade, wenn man Deutschland allein und als souveränes Land betrachten und es auch so regieren würde, ergäben sich da einfache und mehrheitsfähige Lösungen. Aber eben nicht weltweit, und die Regierenden in Deutschland sollten von ihrem Wahn Abstand nehmen, „weltweite Probleme“ lösen zu wollen.

    Sicher dürfte sein, dass die „weißen“ Nationen nicht zuletzt aufgrund ihres kulturellen Status und ihres Lebensstandards ihre Bevölkerungsgrößen halten, wenn nicht sogar verringern würden. Doch dieser Effekt wird durch Flüchtlingsströme aus „farbigen“ Ländern zunichte gemacht. Deren Armut und Elend, Kriege, Korruption und Ausbeutung sorgen in ihren Heimatländern nicht nur für geringere Einkommen und geringeren Lebensstandard, sondern auch für eine größere Kinderzahl. Nicht zuletzt aufgrund der dort herrschenden religiösen Einstellungen und mangelnder Aufklärung oder Alternativen.

    In den „weißen Nationen“ führt die Lebenseinstellung dazu, dass bezeichnenderweise alles Mögliche als „geil“ angesehen wird. Die ehemals geschlechtliche Geilheit verplempert sich so auf zahllose Banalitäten. Geilheit wird so offensichtlich außerhalb des Geschlechtlichen ausgelebt – auch wenn dies vermutlich niemand so direkt auf dem Schirm hat. Wenn der Jakobsweg „geil“ ist oder eine mehrtägige Wandertour, „Aus-Zeit“ oder sonst etwas anderes „geil“ ist, dann hat’s sich halt mit der geschlechtlich praktizierten Geilheit. Dazu kommt eine offensichtlich übersteigerte Egomanie. Noch nie gab es so viele Single-Haushalte und die ausgerufene Geschlechter-Diversität trägt wohl auch das ihre dazu bei, dass Geschlechtsaktivitäten ohne Kindesfolgen bleiben.

    Dazu kommen am anderen Ende andere Aspekte in den Fokus. Doch diese betreffen vor allem und nahezu ausschließlich die „weißen“ Nationen.
    Im Bereich der Medizin hat man es weit gebracht, und damit zwangsläufig systemkonform dann auch mit Kapitalinteressen verbunden. Ein kostenintensiver und damit gewinnträchtiger Aspekt für Pharma-, Apparatemedizin und Krankenhaus- und Pflegeheimbetreiber ist eine ausufernde „Betreuung“ selbst Schwerstkranker und Unheilbarer. Der Aufschrei an dieser Stelle ist mir bewusst. Aber muss man tatsächlich Sterbenskranke bis zur letzten Sekunde medizinisch am Leben erhalten? Oder dient dies letztlich doch nur der Beruhigung des Gewissens der Angehörigen und den Anlegern, Medizinern und den Renditen. Ich frage ja nur.
    Beim Betreten von Pflegeheimen und angesichts der oft geistig wohl abwesenden, oft als dement erkennbaren Bewohnern frage ich mich jedes Mal: Macht das wirklich Sinn – für die Betroffenen, für die Angehörigen, für die Gesellschaft? Ist nicht der Punkt sinnvoller Hilfe längst überschritten? Ich frage nur. Bei einem Tier würde man unter Umständen von Tierquälerei sprechen, bei Menschen nennt man dies human. Weil ein Gott das Leben geschenkt hätte, schlussfolgert man ohne nähere Quellen, dass dann auch nur diese höhere Kraft das Ende bestimmen dürfe. Doch von welcher Kraft spricht man da?

    Zur ganzen Verlogenheit, die das Thema Überbevölkerung umgibt, sei auch noch erwähnt, wie man mit einer Sterbehilfe umgeht. Nicht, dass das quantitativ irgendwie von Bedeutung wäre, aber qualitativ ist es allemal aufschlussreich. Obwohl (sogar) das Bundesverfassungsgericht entschieden hat, dass es die Beachtung der Würde eines Menschen erfordert, dass auch ein Sterbewunsch – egal aus welchen Gründen und vor allem nicht nur bei Schwerstkranken – zu respektieren ist, versucht man seitdem durch Nichtstun oder Gesetzesvorschläge, dieses Recht wieder einzukassieren. Dies sei nur erwähnt um deutlich zu machen, dass wir es mit einem Tabu-Thema zu tun haben.

    Hierher gehört auch das Abtreibungsrecht. Auch da gäbe es gewiss Handlungsbedarf und menschlicher Lösungen. Das erzwungene alternativlose Austragen einer Schwangerschaft kann gewiss nicht das sein, was einer Gesellschaft guttut. Siehe dazu derzeit Kampf in den USA. Doch auch dies ist nur ein winziger Aspekt. Doch alle Aspekte gehören auf den Prüfstand, um sich so darüber klar zu werden, welche ethischen Standards eine Rolle spielen und in welchem Umfang.

    Als einzig humane und mit tendenzieller Aussicht auf allgemeine Akzeptanz bleibt eine weltumspannende Aufklärung und das einfache Ermöglichen von Verhütungen. Aber dazu gehört vor allem die Einsicht – in der Regel gegen religiöse und kulturelle Vorstellungen -, dass es im Interesse aller folgenden Generationen schlichtweg unerlässlich ist.

    Für die Welt ist aus Deutschland nichts zu regeln, für Deutschland selbst doch einiges.

    Und noch etwas, da man die Bedeutung von CO2 in den Vordergrund der Klima-Bekämpfung (Kann man das Klima bekämpfen?) stellt: In jedem Windkraftrad wird derzeit ein Gas (SF6) benötigt, das bei Entweichen in die Atmosphäre ungleich „giftiger“ ist als CO2. Das Verhältnis beträgt 1 kg SF6 entspricht 23000 kg C02 – und das für 3000 Jahre. Darüber sollte man sich mal ernsthafte Gedanken machen und erkennen, wie verlogen letztlich alles „ums Klima“ ist.

  22. Lieber Herr Bergmeier, liebe übrige Depopulant*innen,

    einer der Gründe, warum die offensive Thematisierung des „Überbevölkerungs“-Mythos bislang nur dazu führt, dass Wähler lieber der Stimmabgabe fernbleiben als die AfD zu wählen, ist zweifellos, dass niemand, der behauptet „Wir sind zu viele“, damit auch sich selbst meint, sondern nur, dass „zu viele N***r“ geboren würden.

    Deshalb könnten Sie doch bitte in den nächsten Baumarkt gehen und sich günstig einen Strick besorgen, oder einen Priklopil-mäßigen Hechtsprung auf die nächstgelegenen Bahngleise machen, wenn der ICE kommt (Neun-Euro-Ticket-Zug hat vielleicht zu wenig Bums).

    Führen durch Vorbild!

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