Einrichtungsbezogene Impfpflicht: Jetzt beginnen die Denunziationen

„Der da drüben ist auch ungeimpft!“ (Symbolbild:Netzfund)

Seit dem 15. März gilt in Deutschland die einrichtungsbezogene Impfpflicht im Gesundheitswesen. Eigentlich gehört diese sofort aufgehoben – erst recht nach dem klaren parlamentarischen Votum gegen die Impfpflicht von vergangenem Donnerstag. Doch dazu wird es nicht kommen – stellt sie für den Corona-Staat doch eine echte einseitige „Win-Win”-Situation dar: Entweder führt sie zum Erfolg und das ihr innewohnende Erpressungsmodell „Impfung oder Jobverlust” funktioniert – dann steigt die Impfquote. Oder die Mitarbeiter im Pflegewesen bleiben standhaft – dann können die Pflegeuntergrenzen und Pflegeschlüssel nicht eingehalten werden, und die dadurch künstlich erzeugte Krise kann wunschgemäß instrumentalisiert werden zur Begründung neuer Lockdowns und Zwangsmaßnahmen, indem die gefährdete medizinische Versorgung der „Gefährlichkeit des Virus” und natürlich den Ungeimpften in die Schuhe geschoben wird. Bei einem vertrottelten Angstvolk, das noch immer die politisch gesäten Mythen von der Kliniküberlastung und von der „Impflücke“ als Ursache des Infektionsgeschehens glaubt, fällt dieses propagandistische Mindset auf den denkbar fruchtbarsten Boden.

Technisch war bei Einführung der spezifischen Impfpflicht im Gesundheits- und Pflegewesen vorgesehen, dass die betroffenen Einrichtungen und Betriebe ab Inkrafttreten des Gesetzes Mitte März für einen nicht näher definierten Übergangszeitraum ungeimpfte Mitarbeiter bei den Gesundheitsbehörden melden müssen. Die Frist, innerhalb derer dies erfolgen müsse, wurde jedoch bis heute nicht einheitlich von den Ländern festgelegt, so dass das scharfe Schwert des drohenden Jobverlustes durch diese übergriffige staatliche Maßnahme noch nicht richtig zum Tragen kam.

Es wird ernst

Dies ändert sich nun leider: Regional, in einzelnen Gesundheitsamtsbezirken, werden nun konkrete Zieldaten bestimmt, bis zu denen die Meldung „uneinsichtiger“ und renitenter, sprich: ungeimpfter, Mitarbeiter erfolgt sein muss. Andernfalls drohen Bußgelder. So gilt etwa im thüringischen Kyffhäuserkreis der 16. April als spätester Termin. In anderen Kreisen wurden hierfür der 23. April oder 30. April definiert.

Die Folge ist nun die, dass die betreffenden Funktionäre, Einrichtungsleitungen oder Geschäftsführer verpflichtet und offiziell ertüchtigt werden, das zu tun, was den Deutschen seit jeher im Blut liegt: Andere zu denunzieren, für Regelverstöße zu „melden“ und „Mitarbeiter ohne Immunitätsnachweis” der Maschinerie eines autoritären Gesundheitsregimes auszuliefern. Am Ende werden zwangsläufig Kündigungen und Massenentlassungen stehen, die bislang (noch) auch aufgrund der pragmatischen Nichtdurchsetzung des Gesetzes die Ausnahme waren. Damit wird genau das eintreten, was branchenintern, überwiegend hinter vorgehaltener Hand, befürchtet wird: Ein drastischer Personalmangel im Pflegewesen, vor allem in den Kliniken. Es ist eine selbsterfüllende Prophezeiung – hier schließt sich der Kreis.

24 Kommentare

  1. Gelesen in er WB,Wochenblick. DAs ,was die meisten schon ahnten ist Realität. Klabauterbach ist schwer geisteskrank, aber keiner hat es da oben bisher gemerkt!
    „Lag der Hauptgrund für die versuchte – und vereitelte – Durchsetzung einer gesetzlichen Impfpflicht um jeden Preis womöglich in der Absicht, ein an „Beschaffungskriminalität“ grenzendes Überangebot von Impfampullen unters Volk zu bringen? Über 77 Millionen Impfdosen liegen derzeit in Deutschland auf Halde – und vielen droht der baldige Verfall des Haltbarkeitsdatums.Neben der Kränkung seines pathologischen Egos und dem erklärten Willen, das Corona-Regime unter allen Umständen (und gegen alle Vernunft) aufrechtzuerhalten, scheint ein maßgeblicher Grund für Karl Lauterbachs fanatisches Eintreten für eine allgemeine Impfpflicht auch darin bestanden zu haben, dass in Deutschland derzeit Unmassen Impfdosen vorrätig sind, für die kein Bedarf mehr besteht. Damit nicht genug, sind auf Veranlassung des Pharma- und Impflobbyisten Lauterbach seit dem 21. März sogar noch einmal sieben Millionen zusätzliche Dosen angeschafft worden.

    Millionen unnötiger Impfdosen
    Dies bestätigte Lauterbachs Bundesgesundheitsministerium nun höchstselbst auf Anfrage der Unionsfraktion. In konkreten Zahlen und nach Herstellern stellt sich der Irrsinn der „Überversorgung” folgendermaßen dar:
    27,4 Millionen Dosen von Biontech, 40,2 Millionen von Moderna, 1,3 Millionen Dosen von Johnson & Johnson und 700.000 von Novavax sind in deutschen Impfzentren, Zentrallagern und Gesundheitseinrichtungen gelagert – für Milliarden an Steuergeldern angeschafft und offenbar im Vertrauen auf ein Impf-Abo reichlich über Bedarf besorgt. Der Kehrwert dieser unverantwortlichen Ausgaben findet sich dann in den sagenhaften Gewinnen der Bilanzen von Biontech & Co. – eine der perversesten Umverteilungen von öffentlichen Geldern an private Unternehmen binnen kürzester Zeit in der Geschichte.

    Milliarden zum Fenster rausgeworfen
    Wohlweislich verweigert die Regierung Angaben zu den Kosten dieser Aktion unter Berufung auf das Geschäftsgeheimnis. Tino Sorge, gesundheitspolitischer Sprecher der Unionsfraktion, warf Lauterbach in der „Welt am Sonntag” zutreffend einen „Einkaufsrausch” vor: „Der Minister kennt bei den Impfstoffbestellungen keine Grenzen mehr. Er ordert, was immer da ist – der tatsächliche Bedarf und die Kosten spielen für ihn keinerlei Rolle mehr.” Angesichts der angespannten Haushaltslage werde der Minister Rechenschaft darüber ablegen müssen, „welche Kosten dem Bundeshaushalt durch seine unnötigen Bestellungen entstanden sind.”

    Rekordgewinn für Biontech
    In der letzten Woche wurden in Deutschland 237.000 Impfdosen verabreicht. Auf den September hochgerechnet, würden bei dieser Zahl noch sechs Millionen Dosen gebraucht – 71 Millionen weniger als vorhanden! Zu allem Überfluss laufen nach dem Sommer 68 Millionen davon ab, und wären damit unbrauchbar. Für den Zeitraum 2021 bis 2023 wurden insgesamt 677 Millionen Dosen Impfstoff bestellt – 375 Millionen allein bei Biontech. Kein Wunder, dass der Mainzer Pharmakonzern im vergangenen Jahr einen Nettogewinn von rund 10,3 Milliarden Euro und einen Umsatz von knapp 19 Milliarden Euro verbuchen konnte – beides natürlich Firmenrekord.

    Noch im Dezember sprach Lauterbach allen Ernstes von einem Impfstoffmangel, und bestellte abermals mehr als 123 Millionen Dosen! Die von ihm so sehr ersehnte allgemeine Impfpflicht hätte Lauterbach also nicht nur ermöglicht, den Menschen weitere Abermillionen des weitgehend wirkungslosen und gefährlichen Corona-Vakzins aufzuzwingen, sondern auch von den aberwitzigen Summen abzulenken, die er bei dessen Anschaffung verschwendet hat.

  2. Weiter raus auf die Straßen, damit diese unsägliche einrichtungsbezogene Impfpflicht kippt. Wie sollen Patienten versorgt werden? Wie sollen Pfleglinge versorgt werden? Nicht vergessen, hier geht es nicht nur um Einheimische.

    • Was heißt hier „eirichtungsbezogene Impfpflicht“?
      Auch die Parlamente sind Einrichtungen, die Gefängnisse übrigens auch.

  3. Da inzwischen auch bekannt ist, dass auch Geimpfte das Virus weitertragen können, muss man dies als unverschämte und missbrauchte Bevormundung ansehen!

    Wie steht es dabei mit dem Gleichheitssatz? Haben nur Einwohner in Pflegeeinrichtungen bzw. Krankenhäusern das Privileg durch „Geimpfte“ betreut zu werden bzw. auch ansonsten erforderliche Kontakte einzugehen? Wie sieht es denn mit allen anderen aus? Wo ist da der rechtfertigende Unterschied? Wie sieht es denn inzwischen mit Nebenwirkungen aus?

    Bleibt nur zu hoffen, dass viele, die man entlassen möchte, dies gerichtlich klären lassen – und anschließend den Arbeitgeber – ohne negatives Arbeitszeugnis – wechseln. Andere zum Berufswechsel genötigte und benötigte Kräfte sollten als „Verlustzahlenl“ an Betreuungspersonal den Politikern anschließend um die Ohren geschlagen werden. Diese untätigen Weitertreiber sollte man wegen Körperverletzung im Amt anzeigen – aber da greift dann ja wieder die politisch gewollte Verantwortungslosigkeit der Politiker.

  4. Geistige Tiefflieger haben nicht nur das Volk gespalten, vielmehr sind sie zu
    Volkszüchtiger, Menschen Verachter und Machtbesessene, die Grundrechte auf dem
    Verordnungswege außer Kraft gesetzt haben und zwar nicht für, nur gegen das Volk.
    Das ist Verkommenheit pur.
    Wer solche Täter, die auf eine Zwangsspritze zur Körperverletzung bis hin zu zahlreichen Todesfällen noch aufruft, der gehört für viele Jahre hinter Schwedische Gardinen.

    Wir kommen aus dem Osten und sind stolz darauf.
    Bin echt gespannt, wie die Landtagswahlen 2022 im größten Bundesland NRW ausfallen werden.
    Wird es die Rote Karte für Faschisten-Parteien geben?

    • Ich bin auch gespannt, ich lebe nämlich in NRW.
      Aber in Anbetracht des geistigen Zustandes eines bzw. des größten Teiles meiner Mitbürger,
      den ich ja seit über 70 Jahren kenne, fürchte ich Fürchterliches! 😱

  5. High, wenn diese einrichtungsbezogene Impfpflicht ab dem 16. gelten soll, empfehle ich einen unbefristeten angekündigigten einrichtungsbezogenen Generalstreik. Es kann aber auch sein, dass ab dem 16. nach und nach, aber nicht langsam, sowieso alle gehen. Wenn man in dem Beruf weiter arbeiten möchte, kann man das sicher auch in einem Land mit einer vernünftigen Regierung machen.Freundlichst Fiete

  6. „was den Deutschen seit jeher im Blut liegt: Andere zu denunzieren“

    Das gibt es überall und nicht nur bei den Deutschen (was auch immer das noch zu bedeuten hat).
    Ich bin Deutscher und habe noch nie jemanden angeschissen.

    Hört auf, ständig euer eigenes Nest zu beschmutzen.

    • BRAVO.
      Ich habe im Kommentar nur einen Satz dazu geschrieben. Aber Ihr Kommentar trifft’s.
      Danke für Unterstützung !!!

      Gruß Rolf

  7. Diffamierung eines Volkes: ES LIEGT IHM NICHT IM BLUT – HAT ES NIE !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Gruß Rolf

  8. Die Corona-Mafia unter ihrem Mafia-Boss Lauterbach wird nicht eher Ruhe geben bis sie die Impfpflicht durchgeboxt hat. Offen bar hängt da sehr viel Bimbes für diese Mafia dran.

  9. Jeder Geschäftsführer mit Rückgrat würde einfach sagen „ich kann Ihnen die Ungeimpften nicht melden, weil ich nicht weiß, wer ungeimpft ist. Die sagen mir das einfach nicht und weil es somit unklar ist, kann ich leider keine Meldung machen“.
    So würde es in anderen Ländern laufen, aber in Deutschland natürlich nicht, das zeigen ja Erfahrungen der Vergangenheit….

  10. die Ministerpräsidenten und die Teppichetagen der Gesundheitsämter dürfen nicht vergessen werden – es sind nicht nur Spiegel oder Lauterbach !
    Was ist eigentlich aus dem Landrat geworden ?

  11. „Da inzwischen auch bekannt ist, dass auch Geimpfte das Virus weitertragen können“

    Genau so ist es. Auch Geimpfte müssen daher sofort geimpft werden.

  12. 100%, dieser Kommentarbereich. Die ANTWORT auf einen Kommentar wird einfach ganz unten angefügt. Ja warum denn auch nicht? Sind ja nur Kommentare, die braucht niemand zu verstehen.

  13. Herzlichen Dank für den Beitrag. Ich weiß nur nicht ob dem Autor bewusst ist, das er die Doppelzüngigkeit, die Verlogenheit, die Falschheit und die Verkommenheit diese Gesellschaftssystems an sich mit seinem Artikel deutlich gemacht hat. Diese Attribute betreffen nicht nur Deutschland sondern das kapitalistische System an sich.

  14. „Milliarden zum Fenster rausgeworfen“

    Aber ,aber doch nicht ,es hat sie jetzt ein Anderer.Es handelt sich doch nur um stupid Steuergeld.Also keine Aufregung.

  15. Hört auf zu labern. Das bringt nichts!
    Bewegt eure Ärsche auf die Straße! Mehr Möglichkeiten haben wir nicht!
    Aber immerhin, das geht! (noch)

    • Nicht wählen zu gehen, ist auch noch eine Möglichkeit.
      Die Demokratie, die wir haben, verdient den Namen nicht.

  16. Der psychophatische Groessenwahn des wirren Klabauterbachs zeigt sich darin, dass er die bestellten Impfdosen unbedingt an den Mann bringen, bzw. verimpfen will.
    Wenn er einfach nur der uebliche korrupte Volkszertreter waere, der an Cokololeres ordentlich verdienen wollte. Haette er einfach den Mund gehalten oder waere zurueck getreten.

  17. Herr Lauterbach, lassen Sie sich von einem Psychologen helfen. Ihr Wahn gaukelt Ihnen vor dem Gesundheitswesen zu helfen. Tatsächlich sabotieren Sie es – und machen es weniger leistungsfähig als je zuvor.

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