Einsamkeit: Symptom einer zerfallenden Gesellschaft

Einsamkeit: Symptom einer zerfallenden Gesellschaft

Entwurzelt, vereinsamt, desillusioniert: Deutschland im linksinduzierten Sozialnotstand (Symbolbild:Grok)

Es weihnachtet sehr. Die Merkelpoller verschandeln Weihnachtsmärkte, doch nicht eine einzige Moschee in Deutschland benötigt Polizeischutz – es lohnt, vergleichend zu denken in komplett verworrenen Zeiten der staatlich geförderten Desorientierung. Übrigens werden Muslime in den hiesigen Fahrschulen auch nicht (aus Sicherheitsgründen, Stichwort automobiler Muslim-Terroramok unter anderem à l Breitscheidplatz Berlin oder Magdeburger Weihnachtsmarkt, demnächst auch in deiner Stadt…?) gefragt, wohin sie denn ihr Auto denn möchten. Ein anderes Thema ploppt zu den Festtagen inzwischen regelmäßig auf, welches inzwischen ebenso zum „Fest der Liebe“ gehört wie ehemals das Weihnachtsgedicht der Kinder vor verpackten Geschenken und Tannenbaum oder die Sektkorken zu Sylvester: Die Einsamkeit. Huch? O Tannenbaum… wer, wie, wo, was…?

Doch, tatsächlich: Die Einsamkeit ist ein großes gesellschaftliches Thema alljährlich ab dem ersten grauen Herbstnebel. Zum Beispiel für den Bund für Rehabilitation (BDH), den ältesten deutschen Sozialverband, der gerade eben bundesweite Aktionstage mit befreundeten Institutionen und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens für einsame Menschen respektive eben „gegen Einsamkeit“ absolvierte. Aber auch bei ambitionierten Fachtagungen und Hearings wie etwa den preisgekrönten „Nordwalder Biographietagen“ ist Einsamkeit großes Thema für Expertenrunden und bieten Anlass zu angeregten Diskussionen über Ursachen, Ausmaße, Folgen und reale Problemszenarien und deren mögliche Bekämpfung.

Hundedosenfutter beim Discounter

Schaun mer mal: Die typische einsame Figur dieser Zeit in Deutschland ist eine alte weiße Frau oder ein alter weißer Mann in einem Altersheim, in einer abgedunkelten Sozialwohnung mit Blick auf einen Rollstuhl, auf dem kargen Tisch liegt ein geöffnetes Schreiben vom zuständigen Finanzamt mit der ultimativen Aufforderung an den deutschen Armutsrentner, bis zum Jahresende die fällige Steuererklärung mit den geforderten Anlagen und Bescheiden über Behinderungen und ähnlichem pünktlich (!) einzureichen – sonst droht Zwangsgeld! „Frohe“ Weihnachtsgrüße von einem eiskalten Staat und seiner obskuren, monströsen Verwaltung, die ihr Arschgesicht offen trägt und viel bei alten und behinderten Menschen zu Frust, Verzweiflung, Elend, Depression und so weiter beiträgt. Wir müssen an dieser Stelle wohl nichts weiter sagen zu exorbitant gestiegenen Heiz- und Mietkosten, explodierenden Lebenshaltungskosten und deren Ursachen in einer grundfalschen, inländerfeindlichen Kartellpolitik, welche dafür sorgt, dass viele deutsche Armutsrentner, die vom vergleichsweise üppigen Beamten-Wohlstand nur träumen können, mittlerweile beim Discounter Hundedosenfutter zum Essen kaufen müssen, weil das günstiger ist als Fertiggerichte für Menschen und weil die Tafeln von Zugewanderten, Ukrainern und Großfamilien leergeräumt werden.

Einsam – und warum, warum, warum? Da sagte neulich doch ein Freund zu diesem Thema ganz locker, lapidar und leichtzüngig daher: „Das ist doch nun wirklich kein Wunder! Alle kennen das, es ist längst überall ein Thema, das war doch eben früher auch ganz anders! Da waren die Familien noch eng beieinander und man hielt vielmehr zusammen, selbst Freundschaften wurden mehr gepflegt und waren auch verlässlicher – und heute?“ Die Antwort auf den rhetorischen Fragerest können wir uns getrost schenken – und an dieser Stelle lieber gleich sehr herzlich der linksverbohrten, bösartig ideologischen „Emanzipations”-Bewegung und ihrem jahrzehntelangen Hasskampf gegen das „Rollenbild“ der naturgegebenen, rein biologisch sinnvoll erklärbaren „Frauen als Mütter“ danken. Danke, “Emma” und vor allem Alice Schwarzer, die du dich als spätgeoutede Lesbe enorm siegreich gegen jedes sinnstiftende Zusammensein von Männern und Frauen sowie das einigende Band einer familiären Identität im Nachkriegsdeutschland engagiert und jede heteronormative Vatermutterkind-Familie nachhaltig zerstören geholfen hast!

Linksfemanzipatorische Gehirnwäsche

Wir danken auch all den „lila Latzhosen“ und ihrer mental-fundamentalistischen, toxischen Femanzen-Bewegung seit den unheilvollen 1968er APO-Tagen und ihrer final komplett sozialistisch formierten „Frauenbewegung“, deren deutlichstes Merkmal es bis heute blieb, vorgeblich stets angeblich im Namen aller (!) Frauen zu sprechen, was in Wahrheit noch nie der Fall war – doch diese medial bereitwillig kolportierte Anmaßung war enorm erfolgreich bei der Zertrümmerung eines „tradierten“ und mithin “überkommenen” Männer-, Frauen- und Familienbildes. Ein Leitbild, das als einziges – und zwar über alle gesellschaftlichen und politischen Abgründe der jüngeren Historie hinweg – kulturellen, identitären und emotionalen Halt bot und sozial enorm hilfreich war, indem es hocheffektiv den Zusammenhalt und das Überleben über alle Krisen seit Urzeiten sicherte und Strukturen schuf, die kaum mehr einen Staat benötigten; doch eben deshalb war die Familie allen Sozialisten stets verhasster Dorn im Auge, weil diese ihre Macht immerdar aus der ideellen und sozialen Verwurzelung des Einzelnen beziehen.

Vor jenem geistigen Bürgerkrieg linksfemanzipatorischer Gehirnwäsche der gesamten Gesellschaft, die heute ihre fortgesetzte Entartung im marxistischen Kulturkampf und Wokismus feiert, spielte die Familie in der europäischen Kulturgeschichte noch eine (wenn nicht die) zentrale Rolle. Doch mit einem zunehmend auch linksmedial gestützten Kulturkrieg gegen familiäre und heterosexuell geprägte Normalität wurde die Basis des lebenskulturellen gemeinschaftsprägenden Zusammenhalts der (nicht nur) deutschen Gesellschaft flächendeckend und irreparabel zerstört – mit fragwürdigen (Er-)Folgen: Die Keimzelle des einstigen Nationalstaates ist fast tot, ein Land versinkt in grauer Alltagsapathie, nichts ist den Menschen mehr wert und heilig,  Egomanie, Hyperindividualismus und Zynismus sind die hervorstechenden Eigenschaften – und von links wird noch immer munter nachgetreten gegen alles, was sich noch an die letzten Reste bewährter Traditionen und Vertrautheiten klammert.

Ins Schrille abgedriftete Gesellschaft verirrter Extempersönlichkeiten und Ego-Shooter

Besonders unter der Mitregentschaft der Grünen in Bund und Ländern wurde die Definition dessen, was Familie ist, bis in den Schulunterricht und in Jugendzentren hinein durch einen ultralinken wokegender-degenerierten Fetischismus ersetzt. Generationen bestehen nun nicht mehr aus Kernfamilien, also aus Vater, Mutter, Kindern – sondern aus irgendwas und jedem Beliebigen, das sich rein nach „Lesarten“ und gefühlten Befindlichkeiten definiert. „Gleichberechtigt“ wurden andere Familienformen wie die allgegenwärtige alleinerziehende (und nicht selten einsame) Mutter und Patchworkfamilien sowie vor allem gleichgeschlechtliche Partnerschaften frenetisch propagiert und glorifiziert, während Mann und Frau und Kind zum Ätzbegriff stilisiert und herabgewürdigt wurden. Die einstige Hinordnung der Ehe und traditionellen Familie auf Fortpflanzung ist nicht nur rechtlich-materiell passé und steht auch unter keinem staatlich privilegierten Schutz mehr, für den es einst sehr gute Gründe gab. Stattdessen wurde unter der falschen Flagge des Regenbogens Analverkehr zum Highlight kultureller Hegemonie über einst „toxische Männlichkeit“ gestülpt.

Eine derart ins Schrille abgedriftete Gesellschaft verirrter Extempersönlichkeiten und „Ego-Shooter” hat keinen inneren Zusammenhalt mehr. Die Folge: soziale Isolation von immer mehr Menschen, denen Sinn, Halt und ein Nächster zum Lieben fehlt. Der Einsamkeit eine Gasse! Während in der gesamten Gesellschaft beharrlich die klassische Familie zu lediglich einer von von endlos vielen “Möglichkeiten” sozialer Lebensgemeinschaften herabgewürdigt wird, während Kindern und Jugendlichen schon ihre Geschlechtsidentität als übergriffige, ungefragte willkürliche “Zuschreibung” oder “Zuweisung bei Geburt” vermittelt wird und die orientierungslose Depersonalisation als psychischer Idealzustand in arme Seelen indoktriniert wird: Da verschwindet das bewährte Antii-Einsamkeits-Bündnis namens Familie samt Verwandtschaft, eine natürlich gewachsene und historisch-kulturell weltweit tragende gesunde Praxis, gleich mit.

Gegenmodell des Austauschbevölkerung

Großeltern (Oma und Opa), Geschwister, Tanten, Onkel und weitere zur Kernfamilie zählende Angehörige in unterschiedlichen Verwandtschaftsgraden mütterlicher oder väterlicher Herkunft – all das verschwindet weitgehend und schleichend aus unserem Leben. Mit “uns” sind die Deutschen gemeint, die ihrer Heimat, ihrer Seele und ihrer Würde beraubt werden durch eine linke Transformationspolitik, die vor nicht mehr halt macht. Paradoxerweise tritt an die Stelle dieser im Säurebad linksvisionärer dekonstruktivistischer Multi-Kulti-„Gesellschaftsentwürfe” aufgelösten Bindungen eine Austauschbevölkerung, die das genaue Gegenteil lebt: Patriarchale Großfamilien und Sippen, die traditionalistischer an Rollenbildern festhalten als in Deutschland seit Jahrhunderten nicht, die all das voraufklärerische und antimodernistische Übel von Clangesellschaften, die keine staatliche Autorität benötigen und erst recht nicht anerkennen, kultivieren.

Die Deutschen hingegen werden vereinzelt, ihrer Herkunft und Heimat depriviert und sozialwissenschaftlich sterilisiert. Die Familie darf nicht überdauern – auch nicht die ehemalige Wirtschaftseinheit verwandter oder zusammenlebender Personen, die gemeinsam bäuerliche Betriebe oder Firmen – Stichwort Familienunternehmen – bewirtschafteten, befindet sich auf permanentem Rückzug im immer trister werdenden Post-Merkel-Deutschland, dieser Reste- und Transitrampe postsozialistischer Bauart. Denn Fangschuss für die deutsche Gesellschaft im deutschen Bundestag gegen Ende der merkelianischen Schreckensherrschaft war schließlich die Ehe für alle(s) und jeden, sowie daraufhin noch die absurde gesetzlich geschaffene permanente Geschlechterwahl im Zuge des “Selbstbestimmungsgesetzes”, bei beliebig neu proklamierbaren und angeblich frei wählbaren Geschlechtern. Diese Dolchstöße gegen die banale Vernunft und Restautonomie taten ihr Übriges bei der Zerstörung einer intakten bürgerlichen Gesellschaft. Gegenmodell dazu sind die besagten bestens funktionierenden arabisch-türkischer Großfamilien und Clans, die inzwischen auch hier, dank migrantischem Massenimport dieser Kreise, längst gemeinsam größere Betriebe bewirtschaften und somit als Zerrspiegel eines politisch von oben zerrütteten abgewrackten Landes fungieren. Das mag die Frage beantworten, warum Muslime und Einwanderer aus orientalisch-traditionellen Ethnien und patriarchaischen Kulturkreisen wohl in der Weihnachtszeit eher selten einsam? O du Fröhliche!

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24 Antworten

  1. Das Kaliphat macht Schluss mit solchen, wie oben beschriebenen, Spuk!
    57 isl. Staaten derzeit weltweit sind das Beispiel.
    Die Umma steht über allem.

    1. Dies ist ja ein Diskussionsforum.
      Und als eines der letzten möglicherweise eins, indem man noch Hypothesen aufstellen kann , ohne gleich in eine Richtung gedrängt zu werden, da es sich halt um eine Hypothese handelt!!

      Was wäre denn, wenn wir den ganzen Mist mit unserer Hybris, unserer Hypermoral und eingebildeten Überlegenheit verdient haben?
      Jahrtausende und jahrhundertelang haben wir mit der Natur gelebt und uns auch an die Gesetze der Natur gehalten , notfalls meistens, weil wir das auch mussten.
      Auch wir hatten unsere Religion, sogar blutige Kriege deswegen, den Drang diese über die ganze Welt zu verbreiten und den Rest Der Menschheit zu unterjochen , da wir die technischen Möglichkeiten und die intellektuelle Überlegenheit dazu hatten.
      Bis es uns dann eines Tages so gut ging , dass wir es nicht mehr aushielten! Und an grundsätzlichen Pfeilern des (menschlichen) Lebens herum zu pfuschen begannen.
      Plötzlich war nichts mehr wert was all die Jahrhunderte Unsere Stütze war : Familie , Kultur, Zivilisation, Zusammenhalt.

      Irgendwelche hirnlosen Idioten, die sich allerdings für die Creme de la Creme hielt und hält, kam auf Ideen , die gottlos, niederträchtig und wider der Natur waren.
      Ehe für alle, Transhumanismus, Der Angriff auf das frühe Leben und die Entwicklung der Kinder, Die Einbildung, man könnte das Geschlecht wechseln und die Wahrheit sogar noch unter Strafe stellen, Stolz, Würde, Disziplin, all das wurde abgeschafft.

      Fleiß, Ehrgeiz und intelligent sind heute verpönt , eine gigantische Gleichgültigkeit hat sich breit gemacht , gegen Kriege, sogar gegen die Herbeiführung des eigenen Untergangs durch Übervolkung, alles wird lethargisch Zur Kenntnis genommen, mitgemacht und überhaupt nicht darauf reagiert!

      „Jetzt sind sie nun mal da ! “

      Den Satz kennen wir.
      Von einer Frau, die Viele heute noch für eine „Mutti“ halten und die in meinen Augen nichts anderes im Sinn hatte als Deutschland und am besten auch Europa zu vernichten, zumindest in der Form wie wir es kannten und liebten!
      Und wurde diese Frau dafür verhaftet und ins Gefängnis gesteckt?
      Nein!
      Sie wird immer noch hofiert und von ihren Günstlingen hoch gehalten und nachgeeifert!

      Es ist zum Verzweifeln mit anzusehen, was auf unserem Land geworden ist, vom einstigen Weltmeister in fast allem zum unteren Durchschnitt!

      Egal ob Technik, Maschinenbau, Sport, Ingenieurswesen, Innovationen , Bildung, alles ist vernichtet!
      Die eigene Flagge und die eigene Nationalhymne stehen mittlerweile unter Verdacht! Eine Tatsache, die in keinem anderen Land der Welt möglich wäre!

      Wieder werden wir beschnüffelt und denunziert!
      Wieder lassen wir zu, das vermeintliche „Gute“ uns ins Verderben reiten!
      Ich möchte die Jüngeren Semester unseres Restvolkes noch mal dran erinnern dass es z.B in den 70ern völlig normal war , wenn nur ein Elternteil arbeitete , man sich trotzdem ein Haus bauen konnte wenn man sparsam war und mit dem Auto einmal im Jahr in den Urlaub fahren!

      Viele ärztliche Leistungen und Brillen waren umsonst und niemand hat deswegen Not gelitten , „Tafeln“ waren noch unbekannt und Flaschen-sammelnde Rentner ebenso!

      „Und jetzt sind sie nun mal da!“

      Ja, das sind sie. Und auf ihre Art und Weise Leben sie immer noch nach der Natur ihrer Vorfahren, auch wenn uns das nicht passt.
      Und deswegen besitzen sie auch die Vorteile derer , die sich an die Natur gehalten haben , sie haben Großfamilien und Verwandtschaft , sie haben ihre Religion, auch wenn sie für uns in Teilen weit abstoßend ist, (aber das war das Christentum für viele andere Völker früher auch! )

      Sie tun das, was in der Bibel stand , sich nämlich zu vermehren und sich die Welt untertan zu machen.
      Das mag den Super-sozialen, hypermodernen Menschen nicht gefallen , die werden aber keine Rolle mehr spielen wenn sie erst einmal überrannt werden und die Quittung bekommen für ihre Einfältigkeit, mit wehenden Fahnen dem eigenen Untergang entgegen zu fächeln!

      Diese Leute sollten nicht glauben in irgendeiner Form später akzeptiert oder integriert zu werden, denn das ist nicht der Plan des Islam.
      Uns kommt das heute vielleicht rückständig und grausam mittelalterlich vor, aber es scheint zumindest in Europa so, dass er unstoppbar an Einfluss gewinnt und in ein paar Jahren das Christentum und die „schon länger hier Wohnenden“ vertrieben werden hat!

      Ob sich dieser Zustand dann halten wird , steht in den Sternen aber leider werden wir das dann nicht mehr erfahren!
      Und auf Gottes Hilfe , unseres christlichen Gottes wie wir ihn verstehen , können wir so wie wir jetzt leben nicht zählen!
      Zu viel Todsünde, zu viel Dekadenz, zu viel „Gott spielen“ haben wir uns geleistet um in seinen Augen noch Gnade zu finden!
      Er zeigte uns Innovation und Technik und wir bauten daraus gain of function.
      Er gab uns eine Möglichkeit , fast unendliche Energie zu beziehen , und wir bauten daraus Bomben!

      Frohe Weihnachten!

  2. Einsamkeit beginnt im Kopf. Man kann alleine sein ohne einsam zu sein man muss sich immer nur neue Aufgaben stellen die zu einer bestimmten Zeit notwendig sind. Die zu lösen kann viel Geld sparen. Ich war ein Einzelkind. Meine Freunde waren immer reicher als ich und trotzdem war ich nicht verzweifelt es war eben so. Bei 9 Wohnorten und verschiedenen Tätigkeiten in meinem Leben da war ich immer der Fremde. Ich hatte mich daran gewöhnt. Auch in meinem Leben hatte ich Beschäftigungen bis hin zu VS- Vertraulich, also Klappe halten.
    Wer sich von Hundefutter aus Dosen ernährt sollte mal an selber kochen denken. Das mache ich schon seit Jahren. Irgend welche Formulare an irgend welche Ämter senden war auch notwendig weil ich Gewerbetreibender war. Also nichts Neues. Ich kann das ewige Gejammer der Altbundis nicht mehr hören, weil die immer für alles irgendwelche Berater brauchen.
    Wenn man so hinter die Kulissen einer „gut bürgerlichen Familie“ schaut dann sieht es oft traurig aus in der alten Ellenbogengesellschaft.
    Verwöhnt vom Wirtschaftswunder ist der Abstieg natürlich schmerzhaft.
    Ich kann mich als ehemaliger Ossi nur wundern wie die Altbundis nicht mehr zu recht kommen.
    Ich bin zufrieden mit meinem Alleinsein im Alter. Da geht man mir nicht laufend auf die Nerven und mir irgend Jemand Vorschriften macht und meine Finanziellen Reserven verbraten will.

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    1. Diese vier Säulen Immanuel Kants werden das Alter glücklich machen

      Dieses Thema beleuchtet vier zentrale Prinzipien aus der Philosophie Immanuel Kants, die zu einem erfüllten Alter beitragen können. Es zeigt, wie moralische Autonomie und innere Disziplin psychische Stabilität schaffen. Der Fokus liegt darauf, im Einklang mit den eigenen Werten zu leben statt mit äußeren Erwartungen. Rationales Denken hilft, das Älterwerden mit Würde anzunehmen. Die Verbindung von Philosophie und Psychologie macht diese Gedanken praktisch nachvollziehbar. Die Säulen fördern Verantwortung ohne Starrheit. Insgesamt bieten sie eine Orientierung für ein sinnvolles und zufriedenes Alter.

  3. Auch die großen Betriebe haben Gemeinschaft geschaffen, in Ost und West. Ich habe das noch durch meinen Vater erlebt, hier im Osten. Man kannte sich, in den großen Betrieben der DDR kam man rum. Zu dem noch Kleingartenvereine, Sportvereine, jeweils mit einer Kneipe. Garagengemeinschaft. Kampfgruppe ein-zweimal im Jahr, alles genannte hatte Bezug zum Betrieb der Region. Dazu noch Kulturveranstaltungen, Feste. Zumindest die Kneipenkultur gibt es nicht mehr, man kennt sich nicht mehr. Jedenfalls nicht wie früher, mein Vater konnte in jede Kneipe der Stadt gehen, und einen Schwatz machen, gibt’s nicht mehr, viele der Kneipen auch nicht. Wie die Pubs in UK sterben die aus. Es ist die Arbeitswelt, das Wirtschaften. Wie auch die Kneipen und Dorfgasthäuser mit Saal, verschwinden die kleinen Bäcker. Da hat man früher die ganze Nachbarschaft getroffen. Mit dem Tod der alten Generation wurde jedenfalls alles abgewickelt, wie die DDR in den 90ern. Die „Transformation“ wurde genau zu dem Zeitpunkt intensiviert, als die Wirtschaftswundergeneration auf die Gerontologie verlegt wurde. Kaum jemand vermisst die verlorenen Werte. Also mit Heirat für alle hat das alles nichts zu tun, dass ein noch kleinerer Anteil der Leute das Geschlecht ändert, sicherlich auch nicht.

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    1. Fast Alles das hier von Ihnen Beschriebene diente zur Kontrolle in der DDR.
      Der Alkohol hat Viele kaputt gemacht. Kenne Einige davon. In den verschiedenen Wohnorten und Betrieben ist man fast nur über der Teilnahme an Saufgelagen rein gekommen in die so genannten Gemeinschaften. In die stattlichen Gemeinschaften ist man nur durch sanften Zwang gekommen. Ich benutzte oft die viel gepriesene Gemütlichkeit um mir die Neider vom Hals zu halten in dem ich den maßgebenden Personen die Kehle ausspülte.
      Die gemeinschaftliche Sauferei im Gemeinschaftsgarten war nach der Vereinigung mit den Roten, von Neid und Missgunst zerfressenen zu Ende. Die hätten einem bis zur Aufgabe des Gewerbes schikanieren können wenn man nicht mit machte.
      Wer der Vereinsmeierei und dem staatlich gelenktem Kollektivismus nachtrauert ist in meinen Augen eine unselbständige Persönlichkeit.

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      1. Die von mir beschrieben Strukturen waren viel älter als die DDR. Wohnungen und Gärten für Arbeiter, in der Stadt. Auch betrifft die Transformation die ganze westliche Welt. In den USA ist die Situation dramatisch. Mit „Jobs“ kommt man kaum noch über die Runden, wenn man alleine ist. Da ist Endspiel, zur Zeit, der vereinzelte Mensch kann sich das ach so bequeme Leben nicht mehr leisten. Die Bequemlichkeit ist es, die zunächst die Menschen in die Städte lockte, aus den Dörfern. Meine Perspektive ist größer als „Saufen in der DDR“.

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        1. Alkohol war in der DDR wohl an der Tagesordnung. Ich war mal Schichtleiter in einem VEB Betrieb in der Leichtindustrie und habe jagt gemacht auf Alkohol am Arbeitsplatz. Selbst die Frauen haben getrunken. Haben es nur raffinierter angestellt als die Männer.
          Als ich gekündigt hatte sagte man mir das die froh waren das ich nun weg bin nun könne man wieder in Ruhe seinen Schnaps trinken. Das ging so weit das da der Eine oder Andere durch die Halle wankte. Die anderen Schichtleiter haben sich einfach weggedreht. Ich nicht. Da gab es eben einen Verweis. Mehr war nicht möglich. Wenn es einen Todesfall gegeben hätte hätte man als Schichtleiter wohl Versagen vorgeworfen bekommen.
          Einer meiner Nachbarn im Haus, ein Taxifahrer, war regelmäßig besoffen und holte sich dann für 14 Tage einen Krankenschein wo er dann 1 Woche durchsoff und 1 Woche davon erholte. Seine Kumpanen machte es ähnlich. Da war schon eine Ärztin dafür bekannt die regelmäßig die „Suffköppe“ krank schrieb. Alkohol war die Alltagsdroge in allen Schichten der Gesellschaft.

          1. Gesoffen wurde auch im Westen.
            Jeden Freitag bei Siemens zum Frühstück gab es irgendeinen, der in Urlaub ging, Geburtstag hatte oder weil eben Freitag war.

          2. Pfff!
            Kann schon sein dass dort früher gesoffen wurde wie die Löcher , aber es hat(fast) immer auch einen höheren Grund :

            Wenn ich mir heute den Zustand Deutschlands anschaue , die Spaltung der Menschen , die Angst das Falsche zu sagen oder dass der falsche zuhört , dann kann ich gar nicht früh genug anfangen zu saufen!!
            Anders ist Deutschland nämlich im Augenblick nicht zu ertragen!

  4. Ich gehöre auch formal zu den Einsamen und ich bin glücklich damit ! Ich will und wollte mit all den Coronaidioten nichts zu tun haben, auch mit all den vom Klimawahn Befallenen wollte und will ich nichts zu tun haben, dann wird man schnell einsam ! Ich will niemanden von meiner Meinung überzeugen, nur ich habe keine Lust, mir den ganzen Schwachsinn anzuhören.

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    1. „Ich gehöre auch formal zu den Einsamen und ich bin glücklich damit !“

      Allein sein und Einsamkeit haben nicht miteinander zu tun.
      Je mehr Menschen um mich sind, desto einsamer bin ich. Bin ich allein, bin ich vieles, aber echt nicht einsam.

    2. Trotzdem ist in meinen Augen die Kombination Einsamkeit und Alter reines Gift für das Wohlbefinden!
      Wenn man dann noch krank ist , alles alleine erledigen muss , sich niemand mehr für einen interessiert ist das die bitterste Pille die ich mir vorstellen kann!

      Meine Mutter hat die letzten 18 Jahre alleine in ihrer Wohnung verbracht , dachte auch sie würde ohne ihren Mann besser fahren , den sie einfach so verließ.

      Kurz vor ihrem Tod hat sie mich angebettelt ihn doch irgendwo in Deutschland zu finden.
      Er hat noch nicht mal mehr geantwortet.
      Sie hat sich dann gegen meinen Rat „impfen“ und Boostern lassen.

      Ein paar Tage später war sie tot. Plötzlich und unerwartet.
      Zumindest kam der Tod gnädig.

      Aber vorher hat sie versucht , die Pflegehilfe mit Geld und Geschenken dazu zu bewegen auch nur fünf Minuten länger zu bleiben und ein bisschen zu schwätzen oder einen Kaffee zu trinken… Ich habe panische Angst genauso zu enden ‼️

  5. @Symptom einer zerfallenden Gesellschaft
    So sagte der UN-Sonderbotschafter im Kosovo, Sergio Vieira de Mello, den Schöpfer zum Nazi erklärend am 4.8.1999: „Unvermischte Völker sind eigentlich ein Nazi-Konzept. Genau das haben die alliierten Mächte im 2. Weltkrieg bekämpft. Die Vereinten Nationen wurden gegründet, um diese Konzeption zu bekämpfen, was seit Dekaden auch geschieht.“

    Und dazu gehören dann auch die Familien, die von den Eliten bekämpft werden – die gesamte Politik trägt die Spuren dieser NWO-Ideologie :
    Mit den Worten „einen anderen Staat, eine andere Gesellschaft, ein neues Volk, einen neuen Menschen“ beschreibt Altenbockum eine genuin linke Utopie, deren Verwirklichung – die „Umwandlung einer monoethnischen, monokulturellen Gesellschaft in eine multiethnische“ (Yascha Mounk) – inzwischen die von allen „Altparteien“ (Cl. Roth) akklamierte Politik der Bundesregierung ist. Konkret geht es dabei um die Ausdünnung und mähliche Entmachtung des Grundgesetz-Souveräns „deutsches Volk“ durch die Förderung einer sowohl disruptiven (um ein Merkelsches Lieblingswort zu verwenden) als auch stetigen Migration juveniler Kulturfremder einerseits, die Aushöhlung der nationalen Souveränität und schleichende Entmachtung des Parlaments auf dem Umwege der immer umfassenderen Unterwerfung unter die EU zum anderen. Das öde Programm heißt: Auflösung der Nationen und nationalen Traditionen, Förderung der weltweiten Migration, ethnische und sexuelle Diversifizierung (Gender), Aushöhlung der traditionellen Familie, am Ende eine Welteinheitsbevölkerung aus losen Einzelnen, beherrscht von einer tugendterroristischen Weltregierung, die jeden Einzelnen bis in die letzten Winkel seines Sozialverhaltens kontrollieren und rechtleiten kann.

    Und in diesem tiefen Rahmen ist alles beschrieben – von der UN-Replacement-Migration bis zur Totalüberwachung von Lauterbachs Schafzimmerkontrolle oder die EU-Zensursysteme!

    Und in der Individualisierung liegt naturgemäß auch die Vereinsamung, wenn sie keine vertrauenswürdige Familie bei sich haben – jede Bewegung ist dann finanziell unterlegt.
    Und wenn sie kein Geld haben, können sie immer noch nach Peter Oberender, Volkswirtschaftsprofessor an der Universität Bayreuth ihre Organe verkaufen :
    „Wenn jemand existenziell bedroht ist, weil er nicht genug Geld hat, um den Lebensunterhalt seiner Familie zu finanzieren, muss er meiner Meinung nach die Möglichkeit zu einem geregelten Verkauf von Organen haben.“

    Und nein – er wurde nicht gefeuert !
    Genausowenig wie dieser bräsige typ übrigens :
    „Mit Gramsci gesprochen: Es ging darum, Zwänge zu verordnen und Zustimmung zu gewinnen und dabei die Deutungshoheit in der Hand zu behalten. Allerdings würde man die Zwänge mit Anreizen und die Zustimmung mit Zielen in Verbindung bringen müssen.“
    – Heinz Bude: Aus dem Maschinenraum der Beratung in Zeiten der Pandemie, S. 249

    Was in meinen Augen mehr gegen die Politik und ihre Politiker als für den „Professor“ spricht !
    Und auch hier wird die Gesellschaft zerstört und nicht zusammengebaut !

    1. „Unvermischte Völker sind eigentlich ein Nazi-Konzept. Genau das haben die alliierten Mächte im 2. Weltkrieg bekämpft. Die Vereinten Nationen wurden gegründet, um diese Konzeption zu bekämpfen, was seit Dekaden auch geschieht.“

      Selten dämliche Aussage. An der ja nun gar nichts richtig ist.

  6. Seltsam, ich habe eine Freundin, die wiederum mit einer Mitarbeiterin bei der „Tafel“ befreundet ist. Von dieser erhält sie immer wieder Mengen an besten Esswaren, Schinken , Wurst, Käse aller Art, Lachs geräuchertem Fisch, zudem Rollen gutem Fertigessen (Suppen, Gemüse wie Spinat in Sahne), Brot aller Sorten, die einfach nicht von den eigentlichen Kunden mitgenommen werden. Es sind Waren bester Qualität, kurz vor oder nach dem sogenannten Verfallsdatum, das sowieso hysterisch übertrieben ist und meist noch einen Verzehr weit darüber hinaus ermöglicht. Fakt ist, dass die Geschäfte offensichtlich zu viel und nicht zu knapp von Lebensmitteln an die Tafeln liefern. Wir selbst (mein Mann und ich) benötigen diese Lebensmittel eigentlich nicht, aber es tut uns Leid gute Ware wegzuwerfen. Also verbrauchen wir ein wenig und verteilen das übrige an Menschen, die auf der Straße betteln, obwohl die ja eher auf Geld aus sind. Manches legen wir auch einfach auf Bänke häufig besuchter Plätze, es verschwindet nach kurzer Zeit. Es besteht sicher ein Bedarf, doch die Verteilungstaktik der Tafel erscheint mir nicht ausreichend. Wenn die Bedürftigen nicht kommen, muss man zu ihnen gehen. Des öfteren habe ich gehört, dass die wirklich Schwachen und Armen an den Tafeln von gewissen starken Gruppen verdrängt werden, umso nötiger ist ein anderes Verteilungsprinzip.

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    1. Die Tafeln werden ja von Ukra Nazis leergefressen. Die fahren mit ihrem dicken SUV vor und beschweren sich wenn keinen kaviar gibt.
      Der Doof Deutsche läßt sich das bieten…

  7. Ein höchstmass an individueller Freiheit ist leider auch mit Einsamkeit verbunden!
    Wie sagte noch „Samuel Smiles“: „Ist die Einsamkeit für große Geister eine Nahrungsquelle, so ist sie für kleine eine Qual.“!
    Die Holde Zweisamkeit hat auch ihre Schattenseiten, man denke nur an die vielen gescheiterten Ehen! Kollektivismus ist für mich ein Gräuel, „die Mehrheit“ hat nicht immer recht, siehe Klimawandel-Wahn und 1000-jähriges Reich!

    1. In allen Paarbeziehungen die ich kenne hat einer die Hosen an und der Andere ordnet sich unter.
      Es „funktioniert“ bei denen schon teilweise seit 30 Jahren so.
      Schrecklich.
      Ich lebe gern allein und kann die Gedanken zu Ende denken und leben lassen.
      „Unter Menschen“ nur zum Einkaufen oder zu wichtigem Termin.
      Reicht dann wieder für eine Weile.

  8. Wohl wahr ein Symptom unserer Zeit in unseren Gefilden..Alles hat nunmal seinen Preis..den ich auch selber zahle , Staat hin oder her….habe immer wieder Bande aufgelöst ,bin weggezogen …man hat sich aus den Augen verloren…Die Großfamilie seit der Nazizeit als Flüchtlinge in aller Welt zerstreut ..Wenig zusammenhalt..man kam ja auch als fleißiger Wessi gut alleine zurecht….suchte sich Ersatzgemeinschaften..Die aber spätestens 2015 oder im Coronawahn endgültig zerissen , war man denn ein Abtrünniger….Und jetzt steht man da ,in einem völlig zerrütteten Europa voller Bekloppter , Heimatloser , Messerstecher , Kommunisten , Islamisten ,Gutmenschfaschos und sonstigen Beknackten…Quo vadis Europa….? Vielleicht braucht es wieder den totalen Kollaps , bis der Wert von Gemeinschaft wieder erkannt wird , weil es ohne ihn keine Zukunft mehr gibt….zumindest nicht für „Wessis .“..

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  9. Ich bin ALLEIN, NICHT EINSAM

    Das ist ein grosser Unterschied!
    Wenn ich mir diese ganze „Wokeness“ ansehe, verzichte ich gerne auf Kontakt.
    Auch die „Omas gegen Rechts“ sind keine Alternative.

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  10. Bliebe noch der beliebte Wunsch linksgrüner Sehrvielbesseralsanderemenschen zu erwähnen, die Alten „mögen doch schnell sozialverträglich ableben“. Und mein noch innigerer Wunsch, dass sich ihre Brut später daran erinnert und sie auf möglichst unwürdige Weise verrecken lässt.

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  11. Ein Leben lang immer Solist ohne einsam zu sein.
    Als Kind innerlicher Rückzug von der Familie,die sich ein Kind leider nicht aussuchen kann.
    Mit 16 Abflug zur Fachschule mit Zimmer in einer anderen Stadt und
    nicht mehr zurückgekehrt.
    Ich habe immer für mich und um mich kämpfen müssen und hätte gern ein intaktes vertrauenswürdiges und liebevolles Elternhaus statt der Psychofamilie gehabt.
    Es war mir nicht gegeben und selbst eine Familie gründen wollte ich nicht.
    Ein interessanter Job,45 erfolgreiche Berufsjahre und nun gute Rente.
    Alleinleben mit meinen gleichberechtigten Katzen ist für mich die richtige Lebensform.
    Auf mich kann ich mich verlassen.