
Frankreich hat seine politische Generalprobe im Schuldendrama schon hinter sich – die Regierung von François Bayrou ist durchgefallen; Macrons Premier ist mit seiner Vertrauensfrage krachend gescheitert. Sein Sparkurs ist gesprengt, dem Land drohen Generalstreik und Chaos. Zuvor hatte der Anleihenmarkt hat sein Urteil längst gefällt: Die Refinanzierungskosten explodieren, die Politik war praktisch handlungsunfähig. Wer glaubt, diese Entwicklung sei ein französischer Sonderfall, wird bald eines Besseren belehrt werden: Deutschland segelt im selben Sturm – nur mit ein paar Monaten zeitlicher Verzögerung.
In Berlin ist man noch immer stolz auf die hohe Kunst des politischen Steuerns – nur, dass man sich im Kurs geirt hat: Anstatt das Schiff aus der Gefahrenzone herauszumanövrieren, feiern die Steuermänner nämlich ausgerechnet die Titanic-Route als Lösungsweg und Fortschrittsmodell. Der Eisberg ist bereits sichtbar: Das Radar schrillt längst, die Offiziere auf der Brücke haben Tabellen mit Zinslasten und Refinanzierungsplänen vor sich liegen – doch man steht in selbstverliebter und realitätsvergessener Pose am Bug, singt Loblieder auf den „klimafreundlichen Umbau“ und verlangt vom Steuerzahler, die Rechnung für den Champagner zu übernehmen.
Sie reden Konsolidierung, während der Crash naht
Die Fakten sind eindeutig. 2,5 Billionen Euro Schulden lasten auf dem Staat, 34 Milliarden Euro an Zinsen verschlingen die Haushalte, jedes Jahr werden 13 Prozent neu refinanziert, und jeder Prozentpunkt Zinsanstieg kostet weitere 27 Milliarden. Man müsste blind, taub und willenlos sein, um die Dramatik nicht zu erkennen. Viel Unterschied zu Frankreich ist das nicht, im Gegenteil. Doch in Berlin herrscht die Überzeugung, dass man durch mediale Dauerbeschallung und ein paar grüne Zauberworte den Kapitalmarkt hypnotisieren könne. Der Anleihenmarkt, so hofft man, soll glauben, dass Deutschland auch mit einem brennenden Motor noch locker das Ziel erreicht.
Kanzler und Finanzminister sprechen von Konsolidierung, während im nächsten Satz neue Ausgabenprogramme aufgelegt werden. Lars Klingbeil will im kommenden Jahr weitere vier Prozent mehr ausgeben … ganz so, als sei Deutschland die Schweiz nach einem Goldrausch. Der Sozialetat droht unter den Kosten der wirtschaftlichen Depression zusammenzubrechen – aber das ficht den Finanzminister nicht an. Hauptsache, man kann mit erhobenem Zeigefinger gegen Reiche, Erben und Privatiers wettern. Der Deutsche Gewerkschaftsbund liefert dazu die passende Neidkampagne, und die Regierung reicht das Mikrofon weiter. Dabei leben wir schon heute in einem Land mit den höchsten Steuern der Welt.
Die Schlauen packen längst die Koffer
Wer da glaubt, man könne die Schraube noch enger drehen, ohne dass Unternehmen und Kapital endgültig das Weite suchen, verwechselt Wunschdenken mit Realität. Jeder weitere Steuerhieb beschleunigt nur die Abwanderung. Die wirklich Schlauen packen längst ihre Koffer, während die Politik jene anzieht, die sich im deutschen Sozialsystem bestens eingerichtet haben. Auch sie sind schlau – allerdings auf eine andere Art. Die Realität wird derweil wegmoderiert. Man verkauft Steuererhöhungen als „Beitrag zur Gerechtigkeit“, man preist ein Heizgesetz, das Haushalte und Betriebe mit neun Milliarden jährlich stranguliert, als „Modernisierung“. Man spricht von “Technologieoffenheit”, während man zugleich Subventionen ausschließlich in die eigene Ideologie pumpt. Sogar Söder, sonst Meister der Dialektik, ist bei der Mobilitätspolitik nicht mehr Fisch, nicht mehr Fleisch.
Die Bürger wissen längst, dass sie die Zeche zahlen. Sie sehen eine Wirtschaft, die das Kapital ins Ausland treibt, eine Industrie, die abwandert, und einen Staat, der lieber Kriegswirtschaft simuliert, als Diplomatie zu betreiben. In Berlin herrscht ein Kult. Und Wer Zweifel äußert, wird mit Klimapropaganda und Russland-Phobie auf Linie gebracht.
Der Glaube an die eigene moralische Überlegenheit ist zur Ersatzwährung geworden, während die echten Märkte längst den Daumen gesenkt haben. Die Wahrheit ist dabei sehr schlicht und simpel: Keine Notenbank kann dauerhaft eine Zinsstruktur retten, wenn der Markt das Vertrauen verliert.
Auf Kollisionskurs
Aber die Politik hält Kurs, als könne man mit ein paar zusätzlichen Milliarden und den richtigen Schlagzeilen die Mathematik aushebeln. Man gibt sich sicher, dass man schon durchkommt, auch wenn jeder Matrose längst erkennt, dass das Schiff auf Kollisionskurs fährt. Und so bleibt der Eindruck einer politischen Klasse, die sich nicht nur vergaloppiert hat, sondern mittlerweile im Himmel der Korruption ihre Dauerkarte gelöst hat. Die Subventionen fließen, die Ideologen jubeln, die Medien nicken. Und das Schiff steuert unbeirrt, elegant wie eh und je, auf den Eisberg zu.
Wer wissen will, wie Naivität aussieht, der muss nur auf die Kommandobrücke schauen. Dort wird noch gelächelt, dort glaubt man immer noch an die eigene Unfehlbarkeit. Und bald, sehr bald, wird es krachen.
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18 Antworten
34 Milliarden Euro an Zinsen!
Wer bekommt das viele Geld?
Es sind die Banken bzw. deren Eigentümer, die das Geld verleihen. Geld, das sie per Knopfdruck generieren.
Wer sind diese Eigentümer?
Etwa die „üblichen Verdächtigen“?
🤔
Es sind die, die das Geldsystem eben schon hunderte von Jahren beherrschen!
Oder für den einfachen Michel, es sind die Nachfahren derjenigen, welche Jesus aus dem Palast gewiesen hat! Die „Geld Wechsler“ und noch einfacher die die den „Judaslohn“ bekommen haben!
DAS ist ein … antisemitisches Vorurteil und Stereotyp, das direkt nach Auschwitz führt! Und übrigens: Antisemitische Vorurteile sind IMMER Vorurteile selbst wenn es Urteile sein sollten!!
Frage an die künstliche Intelligenz:
Wie viele politisch linke Parteien gibt es in Frankreich?
Antwort:
Frankreich hat mehrere politisch linke Parteien, darunter die Sozialistische Partei (PS), La France Insoumise (LFI), die Kommunistische Partei Frankreichs (PCF) und die Grünen (EELV). Die genaue Zahl kann variieren, da neue Parteien entstehen und bestehende sich verändern. Derzeit sind jedoch mindestens vier große, linke Parteien vertreten.
Kommentar:
In Frankreich dominieren also linke Parteien. In Deutschland auch.
Solange wie die Linken koalieren, sind sie in der Mehrheit und können die Rechten von der Regierung fernhalten. Der sozialistische Kurs geht darum für beide Staaten weiter, bis es wieder zum bitteren Ende kommt, wie immer im Sozialismus.
Es sei denn, es geschieht ein Wunder!
Übrigens:
2017 haben die Franzosen einen Rothschild-Banker zum Präsidenten gemacht. Das war schon dumm genug. 2022 haben sie diese Dummheit wiederholt.
Nun haben sie den Salat: Frankreich ist pleite.
Macht aber nix, weil Deutschland bezahlt (via EU). Womit? – Mit Schulden selbverständlich. 🤯
Fazit: Die natürliche Dummheit ist deutlich gefährlicher als die künstliche Intelligenz.
Ein Wunder halte ich für ausgeschlossen. Dazu ist der Karren schon zu tief im Dreck.
Aber, „Besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende“.
Ich hoffe, daß sich dann dieses unsägliche Monster, genannt EU auch gleich
mit erledigen wird. Dann ist hoffentlich der dösende Michel auch aufgewacht und
wir können neu anfangen. Allerdings mit einer anderen Mannschaft am Ruder.
@in Berlin wird noch gefeiert
von der Titanic wissen wir, das die Elite noch auf dem Achterdeck tanzt, während die Holzklasse, eingesperrt im Unterdeck, längst ersäuft. Immer in der Erwartung, sich selbst noch retten kann – schließlich wissen wir von anderen totalitären Plünderersystemen wie Sowjetunion oder China, das außer ein paar Bauernopfern die plündernden Eliten locker weitermachen !
Schulden sind sozusagen der Klebstoff der Energie-Vampire.
Über den Zinsfuß saugen sie an der Lebensenergie der Schuldner.
Wer Schulden macht, versklavt sich und seine Zukunft.
Sehen wir es doch Mal realistisch: Deutschland hat sich bisher nie für die Ukraine interessiert. Das war und ist ein völlig korruptes Land, meilenweit von einer Demokratie entfernt. Was geht uns dieses Land an? Nichts. Dort wird auch nicht die Demokratie verteidigt. So etwas hat man uns ja schon mal erzählt: Vor Jahren wurde angeblich Deutschland am Hindukusch verteidigt. Und dann ist man vor einigen Monaten mit blutender Nase still und leise aus Afghanistan abgezogen.
Wir sollten uns um günstige Energiepreise kümmern und nicht um einen US-Marionettenstaat. Und wenn der Sieg durch unsere Waffenlieferungen für Putin zu schwierig oder gar unerreichbar mit konventionellen Waffen werden würde, dann würde dieser seiner eiskalten Logik folgend eine taktische Atomwaffe über Kiew zum Einsatz bringen. Und dann? Ganz einfach: Selenski tot, seine beiden Boxer auch und Krieg ist zu Ende. Und dann wären unsere Politiker so entsetzt, dass sie schon aus nackter Angst sofort mit Russland Verhandlungen aufnehmen würden. Und zu seeeehr großen Zugeständnissen bereit wären. Und genau in diese Richtung fährt der Zug. Aber Merz, Panzer Toni Hofreiter und andere „VERRÜCKTE“ träumen weiter.
„Kontrollverlust“
Massenhafter Einbürgerungsbetrug überfordert Behörden
Sicherheitsbehörden haben bundesweit Fälle von unrechtmäßig erteilten Einbürgerungen ermittelt, die infolge gefälschter Sprach- und Integrationstests vergeben worden waren. Allein in einer süddeutschen Ausländerbehörde soll der Leiter innerhalb einer Woche rund 340 manipulierte Nachweise gefunden haben, berichtet RTL. Einzelne Polizeien sollen in mehr als 1.000 Fällen von Handel mit gefälschten Sprachzertifikaten ermitteln.
Dem Sender zufolge sprechen Quellen aus Migrations- und Polizeibehörden von einer „hohen Dunkelziffer“ rechtswidriger Einbürgerungen. „Wir erleben aktuell einen Kontrollverlust ungeahnten Ausmaßes“, warnte ein anonymer Mitarbeiter eines Ausländeramtes in Nordrhein-Westfalen gegenüber dem Sender.
Vielerorts fände eine „ordentliche“ Dokumentenprüfung aufgrund von Überlastung nicht mehr statt.
https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2025/einbuergerungsbetrug-ueberfordert-behoerden/
Aber Hausdurchsuchungen bei unbescholtenen Bürgern gehen immer.
Finde den Fehler
Am Ende kommt eine Währungsreform und etwas später ein Lastenausgleich dann ist wieder alles in Ordnung, wäre ja nicht das erste mal. Die SPD hatte es schon in Ihrem letzten Zukunftsprogramm angedeutet. Ein Krieg wäre durchaus eine geeignete Rechtfertigung.
Europa muss zu dem Realismus zurückkehren, der einst seinen Wohlstand begründet hat…..Wenn man jedoch von der jüngsten Geschichte ausgeht, ist eine Reform unwahrscheinlich, weil „SCHWACHKÖPFE“ an den Regierungs–Spitzen das SAGEN haben!!!. Die politische Klasse Europas ist hirnverbrannt der Klima-Eschatologie verfallen. Ihre Institutionen sind darauf ausgelegt, den neoliberalen Konsens aufrechtzuerhalten, anstatt Veränderungen zu fördern.
Die Wählerschaft in der EU und Großbritannien ist unruhig und wendet sich „gottseidank“ zunehmend populistisch-nationalistischen Parteien zu – der Alternative für Deutschland (AfD), dem Rassemblement National in Frankreich und UK Reform –, die FPÖ in Österreich,…die politische Prioritäten vertreten, die den Anliegen der Bürger besser entsprechen. Strafende „grüne” DEPPEN–Politik, permissive Masseneinwanderung von Analphabeten und die fortgesetzte Unterstützung des Krieges in der Ukraine, obwohl die Mehrheit der Ukrainer ein Friedensabkommen befürwortet, scheinen für die herrschenden Eliten in Europa und UK nicht verhandelbare Themen zu sein.
In Fragen der Energie und Umwelt besteht die Tragödie nicht nur darin, dass Europa untergeht, sondern auch darin, dass seine Führer entschlossen sind, ihr eigenes Volk ertrinken zu lassen – sie singen Lobeshymnen auf die Netto-Null, während das Wasser über ihnen zusammenschlägt. Das letzte Lied auf der „Titanic“ „Näher mein Gott zu …..!“
Ich greife mal Ramelows Idee auf und schlage „TerraTitanic“ von Peter Schilling als neue Hymne vor.
Außerdem die weiße Fahne als Nationalflagge.
Dann weiß jeder auf der Welt wie es um diesen Staat bestellt ist.
Aber Kapitän Smith, ,,, äh Merz wird uns sicher in den Hafen geleiten, auch wenn uns das Wasser bis zum Hals steht.
Ironie off.
Einst war Frankreich stolze Kolonialmacht in der Welt im Gegensatz zu uns und jetzt kommt diese Ernte aus Morgenländern und Afrikanern auf den blinden sowie tauben Durchschnittsbürger des Nachbarn. Einst in beiden großen Kriegen da waren Afrikaner und Araber als Soldaten für die vordersten Linien goldwert und zurück in der Kaserne oder einer französischen Stadt da waren sie Menschen zweiter Klasse. Die Nachfahren der Kolonialfranzosen haben ein gutes Gedächtnis was man mit ihren Vorfahren tat und nun ist ihre Zeit der Rache gekommen. Das selbe Schicksal teilt Großbritannien als einstige Weltmacht die gegen uns hetze das wir Deutschen menschenverachtend sind mit einer Hand voll Kolonien auf dem Planeten. Empfehlenswerte Literatur ist die COMPACT-Ausgabe Deutsche Kolonien besser als ihr Ruf zu diesem Thema. Beim COMPACT-Magazin ist dieses Heft erhältlich. mfg
Frankreich: Revolution liegt in der Luft!
Frankreich steht am Abgrund. Die Regierung gestürzt, die Staatsverschuldung gigantisch. Jetzt wollen Linke und Rechte Druck auf der Straße machen. Kann das gut gehen?
das Volk hat zu ca. 80% entweder noch nichts gemerkt oder will es nicht merken, und das genau ist das Problem. Tja, und als Rentner geht es sich nicht so leicht, man müsste raus aus der Euro Zone. Und dann? Im Prinzip wissen wir, dass wir gar nichts wissen – das hier ist ein Plan – wohin der führt…. wo wäre man sicher? Ich weiß es nicht, aber Europa ist verloren
Wundert es da einen noch, dass ein Macron, der sich offenbar immer noch in einer von ihm mit geschaffenen „von der Leyen’schen“ Wohlfühloase wähnt, weiterhin konzept- und planlos herumwurstelt, während um ihn herum alles zusammenfällt ? Trägt die seit der Ära von der Leyen immer mehr zusammenbrechende EU nicht auch seine Handschrift durch seinen Kuhhandel mit der GRÖKAZ, der größten Kanzlerin aller Zeiten. Als Ursula von der Leyen, nach dem sie im eigenen Land von Misserfolg zu Misserfolg mäandrierte durch die Merkel-Macron Mauschelei ins Amt der Präsidentin der Europäischen Kommission befördert wurde, war für mich sonnenklar, wohin der Hase schlussendlich läuft, nämlich in den totalen Staatsbankrott der beiden bisherigen Zugpferde der EU, D und F. Es ist nur noch eine Frage von wenigen Monaten, bis es auch in D soweit ist wie in F. Oder es gibt eine Insolvenzverschleppung nach alter deutscher Väter Sitte. Aber da sind ja immer noch die 6 Billionen Euro an Sparguthaben, derer sich unser Fritze Münchhausen nur allzu gerne bemächtigen möchte.
In Italien sieht es noch viel düsterer aus: 135% Verschuldungsquote vom BIP bereits 2024 (F: 113%).
Und Italien ist als Volkswirtschaft mit 2,2 Bill.€ BIP keineswegs unbedeutend klein… (F: ca. 3Bill.)
Soll die nicht 100%-USrael-konforme Politik Frankreichs etwa via „Finanzmärkte“ etwas „korrigiert“ werden?
Italien wird geschont, da die Aspen-Melone alles umsetzt, was sie gesagt bekommt?
wie hier richtig angesagt:
wer seie 6 Sinne beisammen hat und nicht direkt zur Beamten-Blase, Politik-Blase oder Medien-Blase gehoert, der ist schon weg, oder packt gerade.
Es ist nichts aber gar nichts mehr zu holen in diesem maroden Umfeld, da die breite Allgemeinheit einfach weiter vor sich hin doest…..