Endgültiges Aus für den Erlebnistag Weinstraße: Deutschland stirbt unaufhaltsam

Öffentliches Ärgernis und politisch unerwünscht: Deutsche Normalos an der Weinstraße beim Feiern (Symbolbild:Imago)

Ein weiteres Stück deutscher Erlebniskultur geht unwiederbringlich und ersatzlos vor die Hunde: Bis 2019, dem letzten „normalen“ Jahr vor Corona, bildete der 1985 erstmals begangene autofreie „Erlebnistag Deutsche Weinstraße“ zwischen Bockenheim (Kreis Bad Dürkheim) und Schweigen-Rechtenbach (Kreis Südliche Weinstraße) in jedem August einen Höhepunkt im sommerlichen Festkalender der Region. Das Großevent war nicht nur ein beliebter jährlicher Treffpunkt vor allem für Familien mit Kindern, sondern er brachte alljährlich auch 200.000 bis 400.000 Radfahrer, Inline-Skater und Fußgänger in die Region. Er erwies sich damit auch als wirtschaftlich bedeutsames Stimulans für die Region, für die örtliche Gastronomie, die Winzer und viele Geschäftsleute.

Nachdem der Erlebnistag bereits in den letzten beiden Jahren wegen der Corona-Hysterie nicht stattfinden konnte, wird er nun komplett und dauerhaft eingestellt – aus Gründen, die fadenscheiniger und zugleich entlarvender nicht sein könnten. Vorwand bietet offiziell das neue Polizei- und Ordnungsbehördengesetz für Veranstaltungen, das die Durchführung jeglicher Festivitäten und Großveranstaltungen an absurde bürokratische Auflagen koppelt: Zum einen ist fortan ein umfangreiches Sicherheitskonzept vorgeschrieben, zum anderen wird darin die Benennung eines hauptverantwortlichen Veranstalters gefordert, der im Zweifelsfall dann zivilrechtlich in Haftung (und erforderlichenfalls Regress) genommen werden kann. Einen solchen gab es bisher nicht – weil alle Weinbaugemeinden, Weingüter und Vereine entlang der Deutschen Weinstraße gemeinschaftlich als Veranstalter fungierten. Dieses Modell funktioniert nun nicht mehr.

Vorgeschobene Alibi-Gründe

Am Donnerstag erklärte der Oberbürgermeister von Neustadt an der Weinstraße, Marc Weigel, auf einer Pressekonferenz in Landau, auf einen hypothetischen fortan hauptverantwortlichen Veranstalter würden infolge der neuen Regelung „Kosten im sechsstelligen Bereich” zukommen, was angeblich nicht zu schultern sei. Zudem stelle sich verstärkt die Frage nach dem Haftungsrisiko – weil es angeblich immer häufiger Unfälle im Zusammenhang mit E-Bikes und Alkohol gegeben habe. Die Gründung einer Gesellschaft zur Ausrichtung des Erlebnistages durch die Kommunen habe man „wegen der nicht zu bewältigenden Kosten” aufgegeben. Außerdem – so die allerbequemste aller Ausreden – hätte die kommunale Aufsichtsbehörde des Landes diese Gründung aus haushaltspolitischen Erwägungen „voraussichtlich” ohnehin nicht genehmigt: Denn als man das Land Rheinland-Pfalz um Hilfe gebeten habe, habe sich dort „niemand zuständig gefühlt”, wie auch Boris Kranz bestätigt, „Pfalzwein”-Vorsitzender und Winzer aus Ilbesheim.

Es wirkt tatsächlich eher so, als hätte man nach Sachzwängen gesucht, um die Veranstaltung canceln zu können. Nicht einmal das durchaus grün-zeitgeistkonforme Element der „Autofreiheit“ beim Erlebnistag konnte daran etwas retten. Eigentlich müsste hier ja der Grundsatz gelten: „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg”; doch es scheiterte erkennbar am (politischen) Willen. Und dafür gibt es einen einleuchtenden Grund: Für Veranstaltungen, die an die im Vergleich zu heute traumhafte soziale Harmonie und gesellschaftliche Stimmung früherer Zeiten erinnern, besteht heute kein Bedarf mehr – und schon gar nicht, wenn dort einheimische Traditionen und Brauchtum gepflegt werden und die Hauptzielgruppe Inlandstouristen, also Deutsche im eigenen Land sind. Auch dass vor allem die traditionelle Kernfamilie zum Zielpublikum des Erlebnistages gehörte, „passt” nicht mehr in „die Zeit”, wie zunehmend zu hören ist, und ist dem neuen Linksstaat mit seinen bestenfalls ignoranten, schlimmstenfalls aktiv kulturzersetzenden Hintermännern ohnehin seit langem ein rückständiger, altbackener Dorn im Auge. Die Art von fröhlicher Vielfalt und gelebter Buntheit nämlich, die dort tatsächlich jahrzehntelang anzutreffen war, ist nicht die, die das exkludierende, totalitäre, woke LBGTQ+-Regenbogen-Milieu für das Deutschland der Zukunft vorgesehen hat.

CSD und islamische Großveranstaltungen sind „null problemo”

Deshalb ist es natürlich überhaupt kein Problem, einen Christopher Street Day zu veranstalten – mit Jahr für Jahr mehr Besuchern, diesmal sogar mehreren hunderttausenden Gay-Pride-Fußsoldaten in bunten Puscheln, Latexkostümen, BDSM-Anhänger mit Umschnalldildos (die selbst kleinen Kindern bunte Fähnchen überreichen), vollbärtigen ganzkörperbehaarten Adipösen beim Züngeln und sonstigen bizarren Vertretern der psychodekadenten Spaßgesellschaft. Wenn sich all diese und ihre taktangebenden „Aktivisten“ bei der öffentlichen Zurschaustellung und Simulierung allerlei sexueller Spielarten und Abartigkeiten im öffentlichen Raum hemmungsfrei austoben, spielen dann natürlich weder Kosten noch ein „Sicherheitskonzept“ irgendeine Rolle (die Polizei selbst beteiligt sich sogar – unter Missachtung jedes weltanschaulichen Neutralitätsgebots – an der queeren Inszenierung).

Kein Wunder: Hier geht es ja auch um die Propagierung eines neuen Gesellschaftsbildes und jener (a)sozialen sowie partnerschaftlichen Lebensentwürfe, die das „neue Deutschland” für erstrebenswert hält: Eine nicht mehr auf natürliche biologische Fortpflanzung hingeordnete traditionelle Mutter-Vater-Kind-Familie, sondern Promiskuität und überindividualistische Selbstverwirklichung im hedonistischen Exzess. Nach dem Motto: Je abnormer, desto doller! Denn so etwas ist heute Staatsräson – ersichtlich auch an der in den Rang staatlicher Hoheitszeichen aufgerückten Regenbogenfahne, die über unseren Parlamenten und Regierungsgebäuden weht.

Das schleichende Krepieren der Normalität

Und aus demselben Grund werden in Deutschland auch keine Gebetsveranstaltungen, Ramadan- oder Opferfestveranstaltungen oder sonstige muslimische und „multikulturelle“ Events unter schalen Sachzwängen zur Disposition gestellt; hier finden sich im Zweifel dann immer die Schirmherren, die Haushaltstitel, die abgestellten „Sicherheitsbehörden”. Wenn jedoch die kartoffeldeutsche Restbevölkerung im eigenen Land ihre Fest- und Eventkultur beansprucht, werden Verhinderungsgründe mit der Lupe gesucht, und kann der Vorschlaghammer der „Veränderung“ gar nicht heftig genug herabsausen. Da wird mit einem Federstrich gecancelt und unter Aufbietung vermeintlicher Sachzwänge abgesagt und abgeschafft. Jeden Tag stirbt so unsere Normalität, unsere Kultur, unser Miteinander ein Stück weit mehr – und das, was uns noch Halt und Vertrautheit gibt, wird im kulturmarxistischen Säurebad nach und nach weggeätzt .

Es geht hier nicht um den Erlebnistag Weinstraße konkret – sondern um eine generelle Entwicklung. Dennoch ist dieser schier unaufhaltsame Prozess der Selbstbeseitigung im vorliegenden Fall besonders bitter: Eine der landschaftlich schönsten Gegenden und jahrtausendealten Kulturregionen Deutschlands wird wegen politischer Gleichgültigkeit und bürokratischer Erbsenzählerei vorsätzlich einer weiteren identitätsstiftenden Tradition beraubt. Der Vorfall bestätigt zudem einmal mehr das völlige Desinteresse auch der Lokalpolitik an unter viel Einsatz etablierten wiederkehrenden Veranstaltungen im Jahreskreis und damit einer Facette von Brauchtum, das man ungerührt absterben lässt – weil die Prioritäten der Politik völlig pervertiert sind.

Kulturelles Massensterben

Denn dieselben Städte und Gemeinden, die sich vor Jahr und Tag zu „sicheren Häfen“ der grenzenlosen Flüchtlingsaufnahme erklärten, die im Chor „Wir haben Platz!“ skandierten und und dann in der Corona-Krise für Impfzentren und -kampagnen haufenweise Geld zum Fenster hinauswarfen, verfügen nun die Absage von gemeinschaftsstiftenden Großveranstaltungen, obwohl diese nur mit einem Bruchteil der Kosten („sechsstellige Beträge”) zu Buche schlagen. Es ist ähnlich wie bei dem neu erwachten Energiespar-Hype, der nach Corona nun als neues Totschlagargument für alles herhalten muss: Die Kosten-Keule wird einfach zum Super-Sachzwang gemacht, um den Bürgern mit achselzuckendem Bedauern ein vermeintlich sinnvolles, alternativloses Argument für ihre eigene Zukurzhaltung zu liefern.

Der verlogene und volksverdummende Vorwand der „unverantwortlichen Kosten” indes (der wie gesagt beim CSD und anderen zeitgeistrelevanten Anliegen nie eine Rolle spielte), dürfte in Kürze dazu führen, dass immer mehr deutsche Volksfeste und damit Traditionen zum Aussterben gebracht werden: Oktoberfest, Kieler Woche, Hamburger Hafenfest, Cannstadter Wasen und tausende sonstige Stadtfeste könnten früher oder später ebenfalls zuerst gestrichen, dann irgendwann dauerhaft abgeschafft werden. Und wenn es nicht mehr mit dem Virus oder Putins Gaskrieg gerechtfertigt wird, dann im Zweifel immer mit der „prekären“ finanziellen Situation.  Unterdessen stehen natürlich für alles und jeden im In- und Ausland unbegrenzte Milliardenbeträge zur Verfügung, die von unserer Regierung in Windeseile mobilisiert werden – sei es für die Ukraine oder die Unterbringung und Vollversorgung von Millionen ohne Rechtsgrundlage eingewanderter Migranten. Zur fast selben Stunde, da der „Erlebnistag“ letztlich wegen des Kostenaufwands abgesagt wurde, kündigte beispielsweise grün-schwarze Koalition in Baden-Württemberg gerade ein neues Förderprogramm in Höhe von 80 Millionen Euro (!) an, um „Wohnraum für Flüchtlinge” zu schaffen.

Die Restbevölkerung auf dem Rückzug

Für die Bedürfnisse der einheimischen Bevölkerung werden solche finanziellen Kraftanstrengungen nicht ansatzweise unternommen. Diese hat zu arbeiten, immer mehr Steuern zu erwirtschaften, Energiekosten- und Preisexplosionen hinzunehmen und ansonsten den Mund zu halten. Und wenn es einmal darum geht, etwas für ihre Entspannung und Freizeitbereicherung zu tun und einen Erlebnistag auszurichten: Dann kommt die moralische Verzichtskeule. Als würde der Aufwand dafür noch ins Gewicht fallen – angesichts eines ohnehin bestehenden Investitionsstaus der deutschen Kommunen, der inzwischen die Größenordnung von 150 Milliarden Euro überstiegen hat. Verfallende Straßen, Brücken, Schulgebäude  sind seit langem ein erhebliches Sicherheitsrisiko für ihre Benutzer (ein weitaus größeres übriges als jenes, das den Besuchern eines fröhlichen Wein-Erlebnistages drohen würde, wenn die neuartigen Vorgaben eines „Sicherheitskonzeptes” nicht zu hundert Prozent eingehalten würden). Doch in puncto maroder Infrastruktur gilt in Deutschland dasselbe wie für angestammte Traditionen und Identitätsmerkmale: Man lässt sie verrotten und verwaltet den Mangel – während das von Beginn an kaputte Neue allerorten fröhliche Auferstehung feiert. Und genau so sieht es dann in dem Land und auf seinen Straßen auch aus… sowohl was die Bausubstanz als auch die Bevölkerung anbelangt.

Dinge, die den Deutschen über Generationen ans Herz gewachsen sind, sind im eigenen Land seit längerem dem Untergang geweiht. Das gilt inzwischen sogar für das Silvesterfeuerwerk, das naserümpfenden linken Bestmenschen schon lange als vulgäres und klimaschädliches Pöbelvergnügen ein Dorn im Auge war. Hier war Corona ebenfalls bereits ein willkommener Vorwand – so wie die „Energiekrise” mit Spar- und Rationalisierungsvorschriften jetzt ebenfalls eine Transition einleiten wird, an deren Ende wiederum viele Vertrautheiten dauerhaft abgeschafft sein werden; vielleicht trifft es diesmal ja beleuchtete Straßenlaternen oder öffentliche Freibäder. Es ist ein schleichender Prozess, von einem Tag zum nächsten ist der Wandel kaum spürbar – doch mit der Zeit ist er nicht mehr zu übersehen. Der Hexensabbat der Beliebigkeit beraubt jeden von uns früher oder später seiner Identität, triumphieren sollen und dürfen nur Parallelmilieus des konservativen Islam oder der schrillen „Diversitäts”-Subkultur. Die Kernfamilie mit männlichem und weiblichem Elternteil, die traditionelle Ehe als Verantwortungs- und Treuegemeinschaft, die in Jahrhunderten gewachsenen deutsche Sprache und nicht zuletzt unsere Landesgrenzen sind verspottete und zur Entsorgung bestimmte Relikte, die in einem nations- und geschlechtslosen, klimaneutralen Paradies aufgehen sollen, das sich von allen Makeln der „weißen“ europäischen Geschichte ein für alle Mal befreit hat.

Überlieferungszusammenhang als folkloristische Spinnerei

Und bis es so weit ist, wird alles, was den verhassten „Überlieferungszusammenhang“ prägt und für das historisch gewachsene Selbstverständnis einer Kulturregionen steht – vom Straßenfest bis zum Kirchgang, vom generischen Maskulinum bis zu geflochtenen Zöpfen -, als entbehrlich, wenn nicht gar als zu überwindende Altlast einer „weißen“, „christlichen“, „patriarchalen“ oder was auch immer Vergangenheit entwertet. Solche Feste wie der Erlebnistag Deutsche Weinstraße werden bestenfalls noch als folkloristische Spinnerei provinzieller Hinterwäldler gesehen, deren Verschwinden diese klaglos zu akzeptieren haben.

Dass diese Veranstaltungen zu einem wichtigen Teil des Lebens dieser Menschen geworden sind und ihr Verlust auch massive Rückwirkungen auf den sozialen Zusammenhalt der Region hat, interessiert die Politik keine Sekunde. Diese Menschen, die hier alles erwirtschaften und am Laufen halten, sind und bleiben ja schließlich hier (vermeintlich jedenfalls) – egal wie man sie behandelt. Sie gelten vor allem als fiskalische Verfügungsmasse für den immer weiter wuchernden Parteien- und Staatsapparat, die jeden Irrsinn mitzutragen haben, den dieser beschließt. Tun sie dies nicht, sind sie „unsolidarisch“, „egoistisch“, „intolerant“, „rassistisch“, „ewiggestrig“ und vieles mehr. Der Aus- oder Wegfall werden uns als „Veränderung”, als täglich neu auszuhandelnde Bedingungen des Zusammenlebens, als „cultural enrichment” angepriesen, für die man Begeisterung oder zumindest Verständnis aufbringen müsse.

Eines ist gewiss: Diese von einer linken doktrinären Politik betriebene innere Auflösung der Gesellschaft wird noch einen furchtbaren Preis einfordern.

28 Kommentare

  1. Die deutsche Politik schafft nur noch immense Frustration die jegliches Maß des Erträglichen und Tolerierbaren überschreiten. Sie ist mit Kognition und Logik nicht mehr nachzuvollziehen und hat mittlerweile einen Grad der absoluten Verrücktheit erreicht.

    Die politische Mitte mit ihren konservativen Werten wie Familie, Tradition, Vernunft und Stabilität sind mehr und mehr einer Politik des Wahnsinns und der Entuferung, fernab von rationalem und sinnstiftenden Inhalten, gewichen.

    Der Bundestag ist zu einer verkommenen Hure lobbyistischer Interessen geworden in dem die Korruption jegliche Tugendhaftigkeit und Anständigkeit hat verrotten lassen.

    Ich empfinde, wie sicher viele andere Bürger auch, nur noch tiefste Verachtung für die servilen Diener des WEF mit seiner Agenda 2030 respektive dem „Grräät Rissett“(K.Schwab).

  2. „… dürfte in Kürze dazu führen, dass immer mehr deutsche Volksfeste und damit Traditionen zum Aussterben gebracht werden: Oktoberfest, Kieler Woche, Hamburger Hafenfest, Cannstadter Wasen und tausende sonstige Stadtfeste könnten früher oder später ebenfalls zuerst gestrichen, dann irgendwann dauerhaft abgeschafft werden.“
    Hier muss ich etwas einwenden. Genau die hier genannten Volksfeste haben sich über die vergangenen drei Jahrzehnte selbst abgeschafft aufgrund der GIER ihrer Veranstalter und Wirte. Wieso sollte man über 10 Euro für die Maß Bier bezahlen, um am späteren Abend über betrunkene Menschen allerlei Geschlechts stolpern zu müssen oder in Kotze zu treten? Und das gilt inzwischen nicht nur für diese Großereignisse, sondern auch für viele kleinere Volksfeste. Das, was da geboten wird, ist heutzutage allenfalls Folklorismus und hat mit Festkultur nicht mehr das Geringste zu tun.

    • Nur weil IHNEN das nicht gefällt ist die obrigkeitsbedingte Abschaffung also gut … ich geh mal kotzen

      • Sie haben immerhin Humor und mir mit Ihrer Antwort einen vergnüglichen Sonntag bereitet. Dafür meinen herzlichen Dank. Ich hatte aber nirgendwo in meinem Kommentar geschrieben, dass ich die staatlichen Repressionen gegen Volksfeste gut finde, sondern nur die Zustände kritisiert.

    • Nunja, offenkundig hat das Gesindel zu viel Lebenszeit an Weinstraßen etc verbracht, anstatt sich politisch ausreichend zu bilden, um dann wiederum eine vernünftige Wahl treffen zu können. Jetzt ist das Spielzeug erst mal fort, es bleibt abzuwarten ob all die Nadelstiche etwas bewirken. Ich fürchte aber, es wird nichts verändern.

    • und wieso wählen sie die rassistischen antideutsche Blockpartei ? Oder ist das nur ausgezählt ?
      Oder verstehen sie nicht den Zusammenhang zwischen Wahlen, Politikern, Parteien und der ausgeführten Politik ?

      Das hier jemand recht deutlich ausgedrückt :
      Viel Spaß in der Neuen WeltOrdnung.
      Nicht Corona hat unsere Wirtschaft zerstört,
      es waren die Maßnahmen.
      Nicht der Krieg in der Ukraine nimmt uns die letzten Reserven,
      es sind unsere Sanktionen.
      Jammert nicht,
      -wenn ihr arbeitslos werdet,
      -wenn ihr im Winter friert,
      -wenn ihr Insekten essen müsst,
      -wenn eure Kinder schon im Kindergarten verdorben werden,
      -wenn eure Töchter vergewaltigt werden,
      -wenn eure Teilnahme am Genexperiment doch nicht so glatt läuft,
      -wenn eure Grundrechte endgültig abgeschafft bleiben,
      -wenn ihr enteignet werdet.
      https://www.konradober.de/bas

      Unangenehm – aber richtig !
      Außer für mich – ich habe die Blockpartei nicht gewählt !

  3. Beim Auszug aus einer Wohnung hat der Mieter die Wohnung in den neutralen Urzustand zu versetzen, zu renovieren und dann „besenrein“ zu übergeben.

    Damit soll die Wohnung für den neuen Bewohner attraktiver gemacht werden. So muss der sich nicht mit den „Altlasten“ und „Geschmäckern“ des Vorgängers, etwa dessen Farbgeschmack bei Wänden oder Bodenbelägen herumschlagen.

    Es kommt mir so vor, als ob so etwas in der Art momentan mit Deutschland veranstaltet werden soll.
    Deutschland soll am Ende „besenrein“ übergeben, also von allen „Altlasten“, Kultur, Tradition, Religion, Staatsform und Sprache befreit werden, damit die neuen Bewohner oder Eroberer ihre auch immer geartete Kultur möglichst ungehindert installieren können.

    Eine Ausnahme natürlich liegt auf der Hand: Die gesamte dann „besenreine“ also von den deutschen Ureinwohnern gesäuberte Infrastruktur, die sozialen Standarts, Technologien und Industrien werden natürlich gerne eins zu eins übernommen.

    Nur haben die Stippenzieher dieser „Säuberungsaktion“, die Kultursaboteure, Sprachverhunzer und Genderspinner nicht bedacht, welche Kraft allein schon in der deutschen Sprache steckt, welche Möglichkeiten sie bietet.
    Die deutsche Sprache dürfte mit zu den Sprachen zählen, die in ihrer Komplexität, Flexibilität, ihrem logischen Aufbau besonders dazu prädestiniert sind, technische, wissenschaftliche und philosophische Hochleistungen hervorzubringen.

    Die deutsche Sprache, die vernehmlich von Ausländern als kompliziert und schwer erlernbar eingeschätzt wird, ist wohl eine der eher wenigen Sprachen auf der Welt, die es gut und leicht ermöglicht, unterschiedlichste Wörter/Bedeutungen miteinander zu kombinieren, neue sinnvolle Begriffe zu bilden und somit fruchtbares philosophieren, forschen und erfinden möglich macht, wie auch in Lyrik und Prosa neue „geflügelte Worte“, Wortwitze und Redensarten zu kreieren, die sogar zahlreich in der Umgangssprache ihren Platz fanden.
    Ein sprachliches Gesamtbild, das außerordentlich zur Kreativität beflügeln kann.

    Somit dürfte die deutsche Sprache ein gutes Stück mitverantwortlich dafür sein, dass Deutschland mal als Weltmeister bei der Patentvergabe galt, und deutsche Produkte und Innovationen eine weltweit hohe Nachfrage genossen.

    Die Sprachzerstörer begreifen nicht, dass mit dem wohl angestrebten Untergang der deutschen Sprache auch unsere gute technologische und philosophische Aufstellung mit untergeht.

  4. Identitätsstiftende Traditionen und Brauchtum in den jahrtausendealten Kulturregionen Deutschlands sind ja nur postfaschistische Relikte:

    „Deutschlands Sehnsucht nach Homogenität muss aus seiner Eigenart als postfaschistischer Gesellschaft heraus verstanden werden.“ – Naika Foroutan, Bundeszentrale für politische Bildung, am 08.11.2010

    Die „völkische Suggestion“ (Heinrich Detering am 07.12.2018) eines Deutschen Volkes, das es gar nicht gibt („Es gibt kein Deutsches Volk“ – Robert Habeck am 13.04.2018) kann also nur eine kranke Vorstellung sein:

    „Es gibt die kranke Vorstellung der Homogenität von Völkern. Dagegen müssen wir uns wehren.“ – Aiman Mazyek (ZMD) am 21.02.2020

    Aus demselben Grund kann es auch keine spezifisch deutsche Kultur geben:

    „Eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar.“ – Aydan Özoğuz (SPD) in der FAZ am 31.08.2017

    Darum ist es auch sinnlos, von Menschen mit Migrationshintergrund zu sprechen:

    „Warum zeigen wir dann überhaupt noch auf andere Menschen und sagen, ‚das sind Menschen mit Migrationshintergrund‘, als seien sie irgendwie anders, außergewöhnlich, fremder als ‚Wir‘? Wer ist denn dieses ‚Wir‘? – Frank-Walter Steinmeier (SPD) am 10.09.2021

    Wo doch gerade Deutschsein in Zukunft bedeutet, einen Migrationshintergrund zu haben:

    „Deutschsein bedeutet in Zukunft einen Migrationshintergrund zu haben. Das bedeutet Deutschsein in Zukunft. Nicht mehr autochthon, blaue Augen, helle Haare und ja wir sind alle deutsch, sondern deutsch bedeutet auch ein Kopftuch tragen, rotes was weiß ich was zu tragen, dunkelhaarig zu sein oder wie auch immer zu sein, das bedeutet heute Deutschsein.“ – Lamya Kaddor (GRÜNE) am 26.01.2016

    Das Deutschland den Deutschen gehöre, ist doch nur eine Illusion:

    „Die Leute werden endlich Abschied nehmen von der Illusion, Deutschland gehöre den Deutschen.“ – Cigdem Akkaya (GRÜNE) 1999

    Im Gegenteil, Deutschland gehört „Menschen, die aus anderen Ländern zu uns kommen und sich dann das holen, was ihnen zusteht“ (Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, am 18.05.2017):

    „Nehmen Sie sich den Platz, der Ihnen zusteht, den Platz in der Mitte, und füllen Sie ihn aus! Gestalten Sie diese Gesellschaft mit, denn es ist Ihre Gesellschaft!“ – Frank-Walter Steinmeier (SPD) zum 60. Jahrestag des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens am 10.09.2021

    Die Auflösung der Gesellschaft ist schließlich ihre Stärke:

    „Vielfalt ist unsere Stärke.“ – Armin Laschet (CDU) am 18.01.2021
    „Vielfalt ist unsere Stärke.“ – Erwin Teufel (CDU) am 25.04.2012

    „Vielfalt ist unsere Stärke.“ – Ralf Stegner (SPD) am 06.09.2018
    „Vielfalt ist unsere Stärke.“ – Malu Dreyer (SPD) am 05.11.2016

    „Vielfalt ist unsere Stärke.“ – Wahlvideo der GRÜNEN vom 12.08.2021
    „Vielfalt ist unsere Stärke.“ – Annalena Baerbock (GRÜNE) am 16.06.2021

    „Vielfalt ist unsere Stärke.“ – Stefan Lenzen (FDP) am 10.11.2021
    „Vielfalt ist unsere Stärke.“ – FDP Bayreuth am 04.12.2019

    „Vielfalt ist unsere Stärke.“ – DIE LINKE in Zittau am 26.01.2015
    „Vielfalt ist unsere Stärke.“ – DIE LINKE in Jena am 01.02.2013

    Und wer damit nicht einverstanden ist, der kann ja jederzeit dieses Land verlassen:

    „… wer diese Werte nicht vertritt, der kann jederzeit dieses Land verlassen, wenn er nicht einverstanden ist.“ – Walter Lübke (CDU) am 14.10.2015

    • und wie ich die duckmäuserischen Deutschen kenne, werden sie eher das Land verlassen als aufzustehen und für ihre Werte, Traditionen und ihr Land zu kämpfen und das Pack vom Acker zu jagen. Was ist aus uns geworden, dass wir das zulassen? Sind wir derart wohlstandsverwahrlost und abgestumpft, dass wir unseren Kinder und Enkeln so ein Land hinterlassen wollen?

      • An Heidi Walter: Leider sitzen wir am kürzeren Hebel. Die Machtmittel sind in der Hand des Regimes. Die Polizei wurde auch schon umgeformt, so dass sie zur Schlägertruppe gegen Deutsche, die ihr Versammlungsrecht wahrnehmen, wurden. Es gibt auch schon eine Eingreiftruppe (oder wird sie gerade gebildet?) in der EU, die dafür da ist Aufstände in den Ländern der EU niederzuschlagen. Da bei Corona auch ein General den Hut auf hat bei irgendwelcher Organisation, weiß nicht mehr wie die sich nennt, ist es nur noch ein kleiner Schritt, die BW IN Deutschland einzusetzen. Dazu kommt, dass ein Großteil der Bürger gerade das gewählt haben, was jetzt abläuft.
        Siehe auch:
        https://www.konradober.de

      • @Heidi Walter 30. Juli 2022 Beim 6:35

        Die Deutschen denken heute mehrheitlich eben in genau den Frames, die ihnen die Gehirnwäsche der Öffentlich-Rechtlichen und der Mainstream-Medien eingebleut hat.

        Dass das (wieder einmal) passieren konnte, ist auch nicht überraschend.

        „Wenn ihr euch fragt, wie das damals passieren konnte: weil sie damals so waren, wie ihr heute seid.“ – Henryk M. Broder am 06.10.2018

        Dieses Land zu verlassen ist wohl wirklich die einzige Lösung. Wenn man sich schon als Fremder fühlen muss, dann besser in der Fremde. Da ist das normal.

        Und man muss für die Zerstörung seiner Heimat nicht auch noch bezahlen – schon gar nicht mit seinem Leben.

        „Besser frei in der Fremde als Knecht daheim.“ – Deutsches (!) Sprichwort

    • Allesamt volksgeistig-rational irrelevante Perversionen kommunistischer, korrupter wie kognitiv behinderter Müllexistenzen. Folgen wird dies haben, allerdings nicht in jedem Falle die seitens der kongenialen, GG-feindlichen bis organkriminell marodierenden Protagonisten angedachten welchen…

  5. Spaß war in Deutschland noch nie besonders populär -> Spielen verboten. Rasen betreten verboten. Freude nur wenn es Kraft gibt.
    Weinfeste passen nun überhaupt nicht mehr in die Zeit. Wein liebt Wärme und Sonne, beides ist heute böse, kommt gleich nach W.W. Putin.

    Gas sparen, statt Gas geben, Frieren für Selenskijs Oligarchen und ukrainische Flüchtlinge in Komfortwohnungen mit SUV, Gürtel enger schnallen, kein Fleisch, keine Wurst mehr. Grillen ist auch böse. Zahlen für Spekulanten und Kriegsgewinnler ist dafür mega „in“.

  6. Dem Beitrag kann man nur zustimmen. Gestern war der wilde Robert in einer thüringischen Kleinstadt zur Eröffnung von Wiegand Glas anwesend und der Besitzer hat von Gas auf Öl umgestellt. Es wird als Leuchtturm in Südthüringen gefeiert denn Glas in Form von Flaschen und Gläsern wird überall benötigt in der Konservierungsindustrie. Sein Kommen im Glaswerk Schleusingen wurde nicht durch die Medien im voraus öffentlich angekündigt. Trotzdem fand sich ein Grüppchen Bürger ein die vor dem Werktor ihren friedlichen Protest diesen abgehobenen Politikern gegenüber zum Ausdruck gebracht haben. Es handelt sich wohlgemerkt um eine Bürgerbewegung denn alle Parteien reden viel und ändern wenig bzw. gar nichts. Ich fühle mich an 89 zurückversetzt, wo ich mit einigen wenigen in einer Kleinstadt auf der Straße war und die feige Mehrheit hinter den Gardinen der Wohnhäuser schaute, was wohl passieren würde. Heute schauen wir zu wie Deutschland Waffen liefert und der Dummmichel alles bezahlt. Schimpfen hinter vorgehaltener Hand reicht da nicht ihr lieben Mitbürger. Es hätten tausende dort stehen müssen. Hauptsache, die bunten Demos in den Großstädten sind gut besucht, wo die Neudeutschen ihre sexuellen Gelüste in Öffentlichkeit wirksam präsentieren können. Nochmal das sollte jeden seine Privatsache sein wie er sexuell veranlagt ist und ich habe genug sexuell anders orientierte kennengelernt die bei Demos mit auf der Straße waren denen zolle ich meinen Respekt uns eint das wichtigste wir können nur in Frieden zusammenleben und der ist durch die Kriegstreiber Regierung mehr als gefährdet. Mit den Neudeutschen meine ich viele junge Menschen in unserem Land, die eine Bildungspolitik erfährt, die solchen Auswüchse wie Spaßgesellschaft fördert und über den Weg der Digitalisierung einbläut, dass die Zukunft durch künstliche Intelligenz gestaltet wird. Die Arbeitsplätze, die da wegfallen, was man jetzt schon sieht was wird wohl aus diesen Menschen? Bürgergeld für die ganze globalisierte Welt. Träumt weiter ihr super intelligente dumm gehaltene nachkommende Generation.

  7. @wilhelm

    „Die Sprachzerstörer begreifen nicht, dass mit dem wohl angestrebten Untergang der deutschen Sprache auch unsere gute technologische und philosophische Aufstellung mit untergeht.“

    Bis auf diesen Satz gehe ich vollkommen konform ,it dir. Aber genau DER ist und könnte unzutreffender nicht sein! Die genannten „Zerstörer“ haben den Zusammenhang sehr wohl begriffen und handeln GENAU DESHALB so wie sie es eben tun. Das ist ihr Auftrag und der wird erledigt. Nicht von Ungefähr hat man genau solche Typen in verantwortungsvolle Positionen gehievt!

  8. Es geht darum zu verhindern, dass sich zu viele Menschen treffen – und miteinander ins Gespräch kommen. Nicht zuletzt aufgrund der derzeitigen Verhältnisse ist schließlich naheliegend, dass man sich auch über Politik unterhält. Oft wirkt eine mündliche und direkt ausgesprochene Aussage viel intensiver als irgendein Geschreibsel im Internet. So könnten eben ganz nebenbei Informationen doch unter das Volk gelangen, die da einfach nicht hingehören. Wenn erst mal jeder in seiner Wohnung sitzt und sich noch gerade mal mit Ehemann, Ehefrau oder Kindern unterhalten kann, kann man sicher sein, dass man als Regierende alles im Griff hat. Kritische Leserbriefe werden schon lange nicht mehr abgedruckt und sämtliche Politiker bedauern zwar den Krieg, die Inflation und die Folgen des Energiesparens, immer wieder ein Opfer-bringen-müssen, aber nirgends wird ein überzeugender Sinn oder auch nur die leiseste Mitschuld des angeblichen Verteidungsbündnisses, der Gesellschaftsunterdrücker oder abstrusesten Schlussfolgerungen erkennbar bzw. eingeräumt.

    Allerdings setze ich hier doch noch Hoffnung auf die pfälzer Dickschädel, nicht zuletzt auf diejenigen, die Winzer sind oder vom Fremdenverkehr leben. Eine ganze Tradition so einfach plattmachen, dürfte sich doch noch als schwierig erweisen. Erst recht dann, wenn bekannt wird, wie mit anderen „Veranstaltungen“ (s.o.) umgegangen wird. Man wird sehen …

    Inzwischen zeichnet sich immer mehr ab, dass die Herrschaft über Informationen und Meinungen unbedingt erhalten werden muss. Nichts wäre schlimmer für die Regierenden, als wenn eine riesige Anzahl der Beherrschten durch vielfältige Kontakte merken würde, in welch dümmliche, letztlich sogar menschenverachtende Verhältnisse sie mit dieser Politik geführt werden.

  9. Bei Rtdeutsch gibt es eine Studie oder Bericht, wie man es nennen will und darin werden die von Uschi, Bärbock usw europäischen Werte genannt, die die Ukraine in Europa verteidigt und deshalb in die EU gehört. Da währen ein Mindestlohn von 1,21 in der Textilindustrie und sämtliche Modefirmen sind in der Ukraine vertreten. Sogar in Bangladesch ist der Stundenlohn höher. Urlaub usw Fehlanzeige. Auch die Autokonzerne lassen dort Teile fertigen für 2- 3 Euro. So geht das weiter Drogenumschlagplatz in Europa und Fuenwerden dort in Scharen zur Prostitution gezwungen und landen auch in Deutschland und der Autor betont noch, daß dies bei Merkel erst richtig in Schwung kam. Natürlich dürfen die Pharmakonzernen in der Ukraine nicht fehlen. Genauso wie die Konzerne wie Monsanto und auch Gates, die wertvollen Ackerboden in der Ukraine aufgekauft haben. Der Staat selber dürfte nichts mehr besitzen, da man alles an den Westen verscherbelt hat. Da ist für Polen nichts viel zu holen, andere wahren schneller. Aber das erklärt auch warum Habeck und andere Marionetten immer wieder betonen, Russland darf nicht gewinnen. Einen solchen Absturz der Wirtschaft, Verbot oder Umschreibung von Tradition hier in Deutschland oder mit der Kolonial- oder Nazizeit in Verbindung gebracht wird sogar abgeschafft werden sollen. Vater, Mutter, Kind, Oma und Opa gehören dazu.

  10. Oh Schlimm. Als wir fast 20 Jahre in Neustadt/Weinstraße lebten, haben wir das Weinstraßenfest immer sehr genossen. Es war immer sehr gemütlich. Man fand in dein Weingütern schnell Kontakt zueinander. Wir zogen von Weingut zu Weingut und ließen es uns gut gehen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es einen geben muss, der den Hut aufhat. Schließlich war jedes Weingut daran interessiert neue Kunden zu finden. Es war einfach beste Werbung für die Weinstraße als Urlaubs- und Schlemmerregion. Ich finde das sehr schade, dass es nun zu Ende ist. *böse* Hauptsache das Zuckerfest kann laufend stattfinden und dass Fastenbrechen. Das ist wohl die neue „Kultur“. Wein passt da wohl nicht dazu, auch keine Schweinsteaks in Knoblauchsauce (nun es ist nicht wirklich eine Sauce). Man will uns einfach alles nehmen.

    • Wir lassen es uns gefallen. Wo sind die Winzer und die Anderen, die auch von diesem Fest profitiert haben? Warum rufen die nicht mal zu einer Demo auf? Das Weinstraßenfest war immer ein Treffpunkt mit Wein- und Schlemmermeile. Wir waren fast jedes Jahr dort, es war auch nicht weit von Kaiserslautern. Ich habe fast die Befürchtung, dass man das zum Anlass nehmen könnte, um alle Weinfeste abzusagen. Irgendein bescheuerter Grund wird sich schon finden und um dann noch den Dürkheimer Wurstmarkt und den Festumzug zur Wahl der Deutschen Weinkönigin abzusagen gibt es ja Corona und Affenpocken. Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte. Und wenn ihr dann ins Stadion geht, dürft ihr euch auch das noch reinziehen https://journalistenwatch.com/2022/07/30/propaganda-stadion-entrinnen/ Deutschland is ein Irrenhaus und Berlin ist die Zentrale.

  11. jfhrmnn: Es ist nicht vergleichbar mit 1989. Wenn die DDR gewollt hätte, wäre geschossen worden. Die Karten waren schon neu gemischt. In Leipzig waren am Rand der Demo schon die bundesdeutschen Parteien bis hin zur NPD. Am Runden Tisch des Bezirkes Leipzig sagte mir jemand, als einer von den Friedensbewegten etwas forderte und ich mich dagegen aussprach, dass ich den ruhig reden lassen solle, da es sowieso ganz anders kommen würde. Nichts ist vergleichbar mit 1989. Damals meinte der Westen, dass die Geschichte zu Ende wäre und sie gewonnen hätten. Das bedeutete natürlich gleichzeitig, dass man auf niemanden mehr Rücksicht nehmen musste. Es gab kein sozialistisches Lager mehr. Für die Grauen Eminenzen im Hintergrund war das sicherlich ein Festtag. Sie konnten ihre eigenen Vorstellungen peu à peu durchsetzen. Einer breiteren „Öffentlichkeit“, sprich Politikern, Medien, Wissenschaftlern wurde das neue Weltmodell schon Mitte der 1990er Jahre vorgestellt. Es hat also schon sehr viel früher damit begonnen. Es war der Fahrplan, was mit den Menschen geschehen soll, wenn das sozialistische Lager nicht mehr existiert. Wir bemerken das aber erst seit 2015 in aller Härte.

    World Economic Forum (WEF), Davos, 24. Mai 2022: Klaus Schwab erklärt vor einem Saal voller Führungskräfte aus Politik und Wirtschaft und WEF-Stipendiaten:
    „Lassen Sie uns klarstellen, dass die Zukunft nicht einfach passiert, die Zukunft wird von uns gebaut, einer mächtigen Gemeinschaft hier in diesem Raum. Wir haben die Mittel, dass den Staaten der Welt aufzuzwingen.“

  12. Wieder ein wunderschönes Lamento! Und wieder meine Frage: Wer hat denn diese Leute an die Macht gewählt? Wer das Kreuz an der falschen Stelle macht, muss auch die Konsequenzen tragen!
    Und zu den Gay-Pride-Umzügen: Wer guckt sich die denn an? Offenbar sind die Leute fasziniert von den Scheußlichkeiten, die dort gezeigt werden, ganz ’normale‘ Familien, sogar mit Kleinkindern!

  13. Das würde ich für Hannover anders beurteilen. Dort gibt es noch immer das größte Schützenfest der Welt mit dem Schützenausmarsch als größtem Festumzug Europas, aber das Volk selbst will die Tradition nicht aufrechterhalten. So sind allein seit der Jahrtausendwende ca. 40 hannoversche Schützenvereine aufgelöst worden. Und der Rest Deutschlands interessiert sich ja auch einen Dreck für dieses weltweit einmalige Kulturgut, wie man daran sieht, daß es hier in diesem Artikel gar nicht mit erwähnt wird.

  14. Hier gibt es nur Eines: Ziviler Ungehorsam. Das Fest stattfinden lassen, denn wir sind das Volk. Dazu braucht es allerdings die viel gelobte Solidarität und etwas Mut. Vor allem von denen, die über die Jahre gut an diesen Festen verdient haben.

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