
Jetzt ist es nicht mehr weit. Dort vorn ist er. Endlich hat nun auch unsere Stadt ihren regelmäßigen Winterbasar! Seit vor drei Jahren die schon viel zu lange unterdrückte, islamische Bevölkerungsmehrheit per Volksabstimmung die letzten Spuren sogenannter „Weihnachtsmärkte“ zu Recht als diskriminierende Relikte der im Siedlungsgebiet noch ansässigen nativen Urbevölkerung per Gesetzesbeschluss abschaffte, kann nun endlich zivilisiert gefeiert werden – und zwar gänzlich ohne die lästigen Betonsperren, da es schlicht keinen Grund mehr für die damals so verständlichen Anschläge gibt. Der aus dem neuen Hamburger Kalifat stammende CDU-Innenminister Ishlag Dishtot hatte 2032 das überarbeitete Antidiskriminierungsgesetz auf den Weg gebracht. „Gepriesen sei er!“– würde unsere elfköpfige afghanische Nachbarfamilie sagen. Wie recht sie haben!
Wir sind am Tor angekommen. Nachdem meine Partnerin, angemessen und züchtig verhüllt, mit mir gemeinsam den obligatorischen Wegezoll für Nichtmohammedaner beglichen hat, werden wir als erstes an der interkulturellen Begegnungsstätte, gleich hinter dem Tor, in die separate Warteschlange für Kuffār eingegliedert. Energisch-fürsorglich vermitteln dort die heimischen Muftis und Imame der kürzlich erst zu Moscheen umgewidmeten Kirchen den noch verbliebenen Ungläubigen der Altbevölkerung die frohe Botschaft des Islam. Nachdem jeder von uns sein kostenloses Koran-Exemplar entgegengenommen hat, dürfen wir bereits nach einer knappen Stunde, gespannt und in unbändiger Vorfreude, den Winterbasar betreten. Um die mit Zuckerwerk, glitzernden Silbermonden und grün-schwarzen, mit erbaulichen Koran-Suren bedruckten Bändern geschmückte zentrale Atlas-Zeder herum gruppieren sich Händler mit saisonalen Backwaren aus Mesopotamien, Datteln aus Islamabad, Bakhlava aus der Dasht-e-Kavir, nubischer Kamelhöcker-Suppe, marokkanischer Nelken-Minz Falafel, und dem inzwischen überall beliebten, traditionellen Thüringer Döner. Vor einem Beduinenzelt singt ein Knabenchor des örtlichen Jung-IS mitreißende Kampflieder in Syrisch und Farsi. Glänzende, schwarze Kinderaugen, wohin man schaut. Es ist eine Wonne.
Heißer Märtyrertee mit rosa Paradieszucker für die Kleinen
Alkoholfreier Glühwein mit orientalischen Gewürzen ist das Getränk der Wahl. Gleich neben dem Infostand für Migration, Besiedlung und Bevölkerungsersatz, locken knusprige Halal-Röstwürste vom frisch vor aller Augen geschächteten Thüringer Weidelamm eine zauselbärtige Herrengruppe an. In festlichem Schwarz verhüllte Damen erklären ihrer umfangreichen Sprößlingsschar auf deren iPads gestikulierend die arabische Herkunft der europäischen Winterbasare. Am gut besuchten Messerstand können sich Ali und Mohammed mittels einer dort aufgehängten Nikolaus-Puppe von Schnitthaltigkeit und Eindringtiefe der sauber geschliffenen Klingen überzeugen, die hier von einem pakistanischen Schmied günstig feilgeboten werden. Ein Sprengstoffexperte aus Gaza erklärt einer neugierigen Kindergruppe den korrekten Bau gut sitzender Explosivgürtel, während es heißen Märtyrertee mit rosa Paradieszucker für die Kleinen gibt.
Gleich daneben, beim netten somalischen Kaftan-Händler, werden unter allgemeiner Ausgelassenheit die neuesten Winterbasar-Anekdoten aus dem gesamten Großkalifat ausgetauscht. Vorgestern beispielsweise, so hören wir vergnügt aus der Distanz, soll sich auf dem großen schiitischen Genussmarkt in Köln ein sunnitischer Glaubensbruder mitten in einem Hummus-Stand in die Luft gesprengt haben, weil er sich durch unzüchtige Laute beim Verzehr der dort veräußerten Kichererbsen beleidigt fühlte. Aber seien wir ehrlich: auch trotz der diesmal 28 oder 30 Toten sind solcherlei Zwischenfälle doch längst kulturell bereichernde und damit jederzeit gern gesehene Begebenheiten in unserem Siedlungsgebiet! Der freundliche Dönermann mit dem schwarzen ISIS-Stirnband erzählte daraufhin lachend von gegenüber, daß auf dem afghanischen Ziegenfest im bayrischen Bockingen erst letzte Woche drei syrische Frauen mit dem dortigen Bürgermeister Mähsut-Ali Hufinger (CSU) zwangsverheiratet wurden, weil sie sich, obwohl nachweislich aus Damaskus und Aleppo stammend, nach ihrer Einreise im zutiefst verhassten Schweinfurt niedergelassen hatten. Ordnung muss sein, denke ich schmunzelnd – und ja: schließlich sind es immer wieder gerade solche herzerfrischenden Geschichten, die unsere heimatliche Jahresendzeit so romantisch machen.
Lebkuchen und Tötkuchen halal
Alles in allem ist es hier friedlich und heimelig – trotz der vereinzelten, aber keineswegs störenden Schreie einiger sorgfältig und gewiss einvernehmlich notgezüchtigter Frauen einheimischer Provenienz, die aus den etwas abseits für diesen Zweck bereitgestellten, blickdichten Zelten an unser Ohr dringen. Man kann es nicht verleugnen: Das Gewirr der kehligen Sprachen, all die orientalischen Düfte aus den in der Winterkälte wohlig dampfenden Schächt-Gruben mit ihren köchelnden Kesseln, das lautstarke Feilschen der Markthändler, aber auch das stündliche eindringliche Rufen der Muezzins hoch vom kürzlich eingeweihten, monumentalen Minarett auf der ehemaligen Stadtkirche – sie sind wirklich ein mehr als vollwertiger Ersatz für die öden, alten, sogenannten „Weihnachtsmärkte“ der Vergangenheit.
Letztlich war es einfach an der Zeit, überkommene, aggressive und intolerante Traditionen auch als solche zu bewerten. Der hässliche, weißhäutige Weihnachtsmann mit der barbarischen Rute und seinem üblen, sexuell anrüchigen Sack wurde glücklicherweise schon vor zwei Jahren ebenso verboten wie die furchtbaren Nürnberger „Lebkuchen“, die nun, halal und nach rigoros veränderter Rezeptur, von den viel besser schmeckenden Tötkuchen (Mawt-Keeka) aus Mekka ersetzt wurden. Nächstes Jahr, so munkelt man, sind endlich auch die Herrnhuter Sterne dran. Die dürfen dann nur noch mit zugehöriger Mondsichel produziert und verkauft werden. Gut so! Das alles sind wichtige Schritte hin zu Offenheit, Toleranz und zur respektvollen Annäherung an unsere mohammedanische Vorbildkultur.
Romantischer Pulverrauch nach der obligatorischen Basar-Schießerei
In einer abseitigen Marktecke entdecken wir dann doch noch ein paar dieser anachronistischen, geflügelten Jahresendfiguren um eine spärlich beleuchtete Viehfütterungsanlage mit einem offenbar obdachlosen Säugling auf einem Strohbündel, umringt von ein paar zerrissenen, langhaarigen Landstreichern und zwei Nutztieren. Keiner weiß so recht, wer ein solches Relikt der veralteten, offiziell längst verbotenen Stammesmythologie der noch verbliebenen Nichtkonvertiten zuließ und weshalb der gut besuchte Shisha-Stand wegen derlei blasphemischen Kitsches erneut so klein ausfallen mußte. Jeder ist sich aber kopfschüttelnd sicher, daß dies im kommenden Jahr so nicht wieder geduldet werden wird.
Den letzten Zimt-Falafel kauend schlendern wir entspannt und leicht beschwingt von der zwar olfaktorisch etwas strengen, aber nichtsdestotrotz festlichen Melange aus Döner-Gewürzen, kaltem Shishadunst, geronnenem Ziegenblut und dampfendem Kamel-Dung in Richtung Ausgang. Etwas verträumt und quasi als krönenden Abschluss erschnuppern wir überglücklich sogar noch ein Quäntchen des romantischen Pulverrauchs nach der obligatorischen Winterbasar-Schießerei zwischen den zwei ortsansässigen verfeindeten arabischen Clanfamilien, die stadtbekannt sind und deren uralte Fehde mittlerweile allen hier irgendwie ans Herz gewachsen ist. „Tradition ist etwas Wunderschönes und Erhaltenswertes!“, rufen wir Achmet, dem freundlichen Burka-Händler, im Vorbeigehen winkend zu.
Ab 18 Uhr kein Zutritt mehr für Kuffār
Immer ist die Zeit zu knapp auf dem schönen Winterbasar – und nun müssen wir uns bereits sputen: Die zwei freundlichen, Turban und AK-47 tragenden vollbärtigen Polizeibeamten öffnen mit einem gemurmelten „Salem aleikum“ das schwere Gittertor und entlassen uns wieder in unsere triste Alltagswelt. Ab 18 Uhr ist, zu unserem eigenen Schutz, Nichtmoslems das Verweilen auf dem Winterbasar nämlich streng verboten – was aus Sicht unserer Neubürger auch völlig verständlich ist: Vom Kirchturm-Minarett, hoch über dem umzäunten Platz, ruft gerade der Muezzin zum Ischā – dem in diesem Jahr nun endlich landesweit eingeführten, obligatorischen Abendgebet der Religion des Friedens. Wie wir als unwürdige Kuffār jahrhundertelang gänzlich ohne eine solch fromme Beseeltheit und religiöse Hingabe in unserem trostlosen Land überhaupt überleben konnten, ist, retrospektiv betrachtet, eigentlich völlig unbegreiflich.
Wie dem auch sei – jedenfalls gab’s hier endlich wieder den Winterbasar! Doch wisst ihr, was das Tollste ist? In ein paar Wochen – inshallah! – gibt’s ja schon wieder das herrliche, blutige Opferfest. Das ist wirklich ein Spaß für die ganze Familie. Da nehmen wir diesmal auch die Kinder mit. Ihr könnt echt sagen, was ihr wollt: Früher war es hier nie so schön. Wallah!
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9 Antworten
Danke. Sehr schön. Aber wieso erst 2035 ?
Man lacht bittere Tränen…
Bereits im Jahre 2025 freue ich mich darauf, einem der Paliflaggenwedeler einen „Flugglühwein“ zu spendieren. Einen dampfendheißen, klebrigsüßen Glühwein mitten zwischen die bösen Augen – dann hat er nen Grund so zu gucken.
Wer verwendet denn noch Energie darauf, so einen Text zu schreiben? Das war vor 25 Jahren angebracht.
So lange sich die verblödete Schafsherde die Hucke zufressen und zusaufen kann, wird nichts passieren. Möge die Bratwurst niemals ausgehen! Zur Not auch halal, wenn nicht dann halt Döner! Und 2035 gilt derjenige als gefährlich, der den Weg zum Weihnachtsmarkt ohne Smartphone noch findet!
Herrr Schneidereit. Ich hatte mich schon vor drei Tagen gefragt, ob er denn noch erscheint vor Jahresfrist. So schön wie es eintraf, so ärgerlich das Geschriebene. Okay, nette Wortspiele und Namen. Aaaaaaber! Es ist einfach nicht lustig! Weil die Realität viel zu brutal ist, als dass man diesem Umstand noch mit Satire beikommt. Sowas kann ich schon lange nicht mehr zu Ende lesen, weil es mich nur noch ankotzt. Für sowas habe ich kein Verständnis mehr. Ich hatte auf einen Ihrer schönen melancholischen sehnsuchtsvollen Texte gewartet. Stattdessen ein typischer Wessi-Text eines immer noch CDU-Wählers der es immer noch nicht begriffen hat und sich lustig findet. Sehr schade! Trotzdem Beste Grüße und eine besinnliche Weihnachtszeit!
Die Islamisierung Europas hat ein neues Bild: Utrecht
Eine muslimische Masse belagert den St. Martinsdom, brüllend „Allahu Akbar“.
Martin Sellner:
„Die Islamisierung Europas hat ein neues Bild: Utrecht.
Eine muslimische Masse belagert den St. Martinsdom, brüllend „Allahu Akbar“.
Würden Christen das vor einer Moschee wagen, wäre es ein globaler Aufschrei.
Das ist erst der Trailer. Was glaubt ihr passiert, wenn die in der Mehrheit sind? “
https://x.com/Martin_Sellner/status/1998845328691253448
Wer im Namen seines Gottes Menschen tötet, dessen Gott ist ein Teufel.
Gibts auch Schießbuden, wo man mit der 22lfb Kalaschnikov Halbautomatik seinen einheimischen Haussklaven als Hauptgewinn schießen kann?
Sakasmus aus.