Entweder geimpft und gesund – oder todgeweiht?

In Israel braucht es jetzt schon drei statt bisher zwei Dosen, um den Status "voll geimpft" zu behalten

Intensivstation (Symbolbild:Shutterstock)

Nicht nur der gesunde Menschenverstand, auch sprachliche Präzision und der Sinngehalt von Schlüsselbegriffen sind in dieser Pandemie unter die Räder gekommen: Mit Blick auf über 1,7 Millionen an Krebs, über 10 Millionen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, über hunderttausend dauerhaft an HIV und Hepatitis C oder weiteren Virenerkrankungen, sowie einer Vielzahl an sonstigen, oft tödlichen Gebrechen leidenden Deutschen ist es geradezu eine Frechheit und Vermessenheit, dass Ausdrücke wie „genesen“ und „erkrankt“ praktisch nur noch und exklusiv für Corona verwendet und – exklusiv für dieses Monothema – im Sprachgebrauch inflationär verankert werden. Darüber, ob ein Mensch „gesund“ ist oder „krank“, entscheidet nur mehr akuter Befall oder Nichtbefall durch ein Virus, das sich von zahllosen früheren Erregern respiratorischer Atemwegserkrankungen allenfalls dadurch unterscheidet, dass es zum Anlass für die Ausrufung eines Pandemiemanövers von globaler Tragweite herangezogen wurde. Und das, obwohl seine Gefährlichkeit dies zu keinem Zeitpunkt rechtfertigte.

Dass damit auch Tumorpatienten im Endstadium, Menschen mit Leber- oder Nierenversagen, mit schweren neurodegenerativen Erkrankungen oder schwersten Verletzungen zynisch im Amtsjargon und verengten Blick ihrer Mitmenschen, die sich nur noch für Corona interessieren, zynisch als „gesund“ geführt werden, da sie gegen Covid geimpft oder negativ getestet sind, ist nicht nur gedanken-, geschmack- und pietätlos. Es unterstreicht auch, wie die Gesellschaft jeden Sensus für den Wert von Leben und die Verhältnismäßigkeit limitierender Lebensrisiken verloren in dieser künstlichen Krise verloren hat. So als wären vor Corona noch nie Menschen gestorben, als hätte es auf Intensivstationen noch nie schreckliche Einzelschicksale gegeben (insbesondere in Ländern, wo Kameras zum ersten Mal Beatmungen filmten oder überfüllte Krankenhausflure und Kühllaster vor der Pathologie zeigten, obwohl es dies immer schon gab), so wird nun umgekehrt mit der Impfung das Erlösungsversprechen verknüpft, jeder einzelne könne nur so dem ansonsten sicheren Tod von der Schippe springen. Für alle, die dem Reiz dieser Idiotie erliegen, gibt es schlechte Nachrichten: Über 99 Prozent aller globalen Todesfälle passieren weiterhin mit oder ohne Impfung, einfach weil sie mit Sars-CoV2 überhaupt nichts zu tun haben – auch wenn diese Toten sträflich aus dem Bewusstsein der Politiker und einer corona-monofixierten Öffentlichkeit verschwunden sind.

Falsche Begriffe, falsche Versprechen

Die Allermeisten derer, die meinen, sich ihre Freiheit „erimpfen“ und sich anlasslos „schützen“ zu können, verringern ihr Sterberisiko damit kein Quentchen; schon gar nicht die Jüngeren. Bereits vor einem Jahr erbrachte eine britische Studie der Universität Newcastle den Nachweis, dass für unter 10-jährige das Risiko, bei einem Unfall ihr Leben zu verlieren, zehn- bis zwanzigfach höher ist als an Corona zu sterben; selbst die gewöhnliche saisonale Grippe ist in dieser Altersgruppe doppelt so tödlich wie Covid. Unterstellt man großzügig eine völlig spekulative, um den Faktor 3 erhöhte Infektiosität der „Delta“-Variante und eine höhere symptomatische Verlaufsstärke durch Mutationen, so ändert sich immer noch nichts an der extremen Unwahrscheinlichkeit, dass Kinder und Jugendliche je von Covid negativ betroffen werden. Diese Tatsache jedoch steht in diametralem Widerspruch zur politisch und medial vermittelten Risikowahrnehmung. Dabei wären unzählige viel wahrscheinlichere Todesursachen statistisch besser geeignet, ganzen Völkern Todesängste einzujagen, als dieses Virus in all seinen Mutationen. Insofern ist es an Lächerlichkeit nicht zu steigern, wenn heute jene als „gesund“ tituliert werden, die tatsächlich an ganz anderen, ernsten Gebrechen erkrankt sind – aber vom Radar der gesellschaftlichen Wahrnehmung seit anderthalb Jahren nicht mehr erfasst und bemitleidet werden, da sich jeder nur noch für ein zur Todesgefahr aufgebauschtes Virus interessiert.

Wie schnell sich die Terminologie in der sogenannten Pandemie ändern kann, erweist sich auch noch in anderen Bereichen. Aktuell erleben dies gerade die Israelis: In ihrem Land galt bisher, wie derzeit auch bei uns noch, als höchster Standard eines „solidarischen Schutzes“ der Zustand „voll geimpft“ (auch das Wort „Impfung“, „vaccination“ wird, wohlgemerkt, weltweit wie selbstverständlich ausschließlich synonym mit Covid-Impfungen verwendet – obwohl es vor Corona für weitaus bedeutendere und wichtigere Grundimpfungen stand!). „Voll geimpft“ bedeutete also: Zwei Dosen (bzw. eine bei Johnson & Johnson, oder bei „Genesenen“, siehe oben, nach Ablauf einer sechsmonatigen Karenzzeit nach überstandenen Infektion), und weil die meisten Israelis den Pfizer/Biontech-Impfstoff erhielten, brauchte es also den Erhalt beider Dosen, um in den vorbildlichen gesundheitspolitischen Klimaxzustand aufzusteigen.

Aus zwei mach drei

Doch das war einmal: Jetzt, nachdem die dritte Impfung bereits vollem Gange ist (und die offensichtliche Unwirksamkeit der bisherigen Impfkampagne kurieren oder wenigstens kaschieren soll), gilt plötzlich nur noch der als „voll geimpft“, der drei Spritzen erhalten hat. Erst mit „Booster“ ist man dort also kein Sicherheitsrisiko mehr – und zählt wieder als vollwertiger Mensch.

Genau dies wird absehbar auch bei uns kommen: In immer kürzer werdenden Intervallen zwischen einzelnen „Auffrischungsimpfungen“ werden diejenigen, die bereits den jeweils neuesten Schrei der Impf-Upgrades im Arm haben, jene auf die Ränge verweisen, die noch „ungeschützt“ sind, da ihre vermeintliche Vollimpfung plötzlich nicht mehr genügt. Und diese Impf-Sukzession muss und wird sich selbstverständlich auch im jeweiligen Rechtsstatus niederschlagen: Wer dann z.B. nur siebenmal geimpft ist, hat weniger Rechte als der mit acht oder neun Impfungen. Und wer nach der fünften Impfung nicht mehr kann, wird der rechtlosen Kaste der umgeimpften Paria zugeschlagen.

Und damit der Staat im Interesse der Impflobby nicht den Überblick verliert, sorgt eine totale Gesundheitskontrolle dafür, dass die jeweils aktuellen „Impfabzeichen“ – früheren militärischen Orden gleich – im digitalen Immunitätsnachweis dokumentiert sind. Denn früher oder später wird in keinem Impfpass mehr genügend Platz sein. Impfen als Lebenserfüllung – je mehr, je besser: Das haben die Strippenzieher und beteiligten Promotoren dieser kollektiven Psychose in weniger als einem Jahr wirklich sauber eingefädelt. Kompliment dafür.

3 KOMMENTARE

  1. informieren sie sich noch einmal über das Volk der Jem’Hadar in Star Trek DS9 und warum sie so gehorsame Diener waren.
    Und ersetzen sie dann Ketracel-White durch VAKAZINE – es macht Spaß !
    Und dann denken sie selbst, anstatt nach Vordenkern zu suchen !

  2. Star Trek find ich gut und an die JemHadar habe ich auch gedacht, als die mit Booster Impfung und Nachimpfung kamen. Eine direkte Leitung vom Vakzine Tropf direkt in die Adern. Das macht Spaß und ist voll Geil. Mit Sicherheit werden sich das 90% der Menschen freiwillig setzen lassen. Da muss man niemand zwingend, wenn die Dummheit nur groß genug ist. Vielleicht haben ja die beiden Erstimpfungen schon gereicht um den Verstand vollkommen zu vernebeln, falls die meisten je einen hatten. Und wenn das Virus vollkomen ausgerottet ist, wird der Tropf nicht abgehängt, denn eine ganze Industrie lebt davon und wie bei den Gründern in Star Trek Deep Space Nine muss ja einer das Sagen haben. Die die an der Nadel hängen dürfen kämpfen und sterben, für das Wohl der Gründer. Denn nur die Gründer haben das White und wissen, wie es hergestellt wird. Ich wusste schon immer, Star Trek ist keine Since Fiction, sondern absolute Realität. Die Zukunft hat begonnen!

  3. @Vielleicht haben ja die beiden Erstimpfungen schon gereicht um den Verstand vollkommen zu vernebeln
    Hmm – an Anfänge dieser Art dachte ich auch schon.
    Mir ist jedenfalls aufgefallen, daß die Impflinge meiner Umgebung unduldsamer werden so nach 6-8 Monaten gefühlt – aggressiver – bisher zwar nur wenig, aber es fängt an, aufzufallen.
    Und wenn man jetzt bedenkt, daß die Nano-Elemente – die Genträger der Therapie, sich nicht nur bei Frauen in der Gebärmutter sammeln, sondern allgemein auch im Gehirn – hätten wir da den ersten Schritt. Wer – außer einigen der Erfinder – weiß schon, was das zeug an sensiblen Stellen anrichtet ?

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