Erinnerungen an die Zukunft: Wie ein dynamisches CDU-Duo 2026 in Meck-Pomm im letzten Moment das Ruder herumriss

Erinnerungen an die Zukunft: Wie ein dynamisches CDU-Duo 2026 in Meck-Pomm im letzten Moment das Ruder herumriss

Von 7 Prozent in einer Woche zur absoluten Mehrheit: Die zwei Teufelskerle Amthor und Merz schafften das Unmögliche (Foto:Imago)

Die Historiker sind sich rückschauend einig: Entscheidend für den Wahlerfolg der CDU bei den Landtagswahlen 2026 war jener Moment, da im Morgengrauen des 17. September 2026 eine Messerschmitt Bf 110 auf dem Flughafen Rostock-Laage landete. Dem zweimotorigen Jagdflugzeug entstieg eine lange, hagere Gestalt mit einem auffälligen Haarbüschel auf der Stirn – und eine kleinere Figur undefinierbaren Alters, halb Kind, halb Greis. Ein Kübelwagen der Bundeswehr brachte die geheimnisvollen Gäste nach Rostock-Lüttenklein, wo die örtliche Seniorengruppe der CDU an einer Bushaltestelle ihre abschließende Wahlkundgebung abhielt. Ein gelungener Coup war vor allem, wie es der hageren Gestalt bei leichtem Nieselregen gelang, unerkannt von Passanten und im Schutze eines Schirms, den der kleinere hornbebrillte Kerl über ihn hielt, den Versammlungsort zu erreichen. Ihre Ankunft war hoch illegal, denn sie galten als personae non gratae: Der um sein nacktes Überleben kämpfende CDU-Verband von Meck-Pomm hatte den Auftritt von Friedrich Merz und seines treuen Schattens Philipp Amthor eigentlich strikt untersagt. Nun aber gab sich der Außenkanzler des Siedlungsgebietes vor den drei versammelten Parteifreunden zu erkennen und teilte in einer mit Begeisterung aufgenommenen Grundsatzrede hart gegen die AfD aus.

Unentdeckt von den “Hau ab”-Pöblern und Nörglern gelang die Flucht über einen improvisierten Kurzauftritt in der Bahnhofsvorhalle von Bad Doberan über Stralsund weiter nach Rügen. Braungebrannt von seinem achtwöchigen Kurzurlaub auf den Seychellen betonte der Klimakanzler auf der Strandpromenade von Binz „in aller Deutlichkeit“, dass die gesamte Ostsee vollständig mit Windrädern gepflastert werde: „Wir schaffen das!“ Daraufhin tobten Tumulte unter den zwölf aus allen Ecken des Bundeslandes herangekarrten CDU-Fans. Unter „Merz! Merz!“-Sprechchören knöpften die hochbetagten Konservativen ihre Jacken auf – und es zeigte sich, dass ihre T-Shirts mit dem Konterfei ihres Parteivorsitzenden geschmückt waren, was Merz treffend mit einem gellenden „Alerta, alerta, antifascista!“ kommentierte.

Emotionaler Höhepunkt

Zum emotionalen Höhepunkt geriet sodann am darauffolgenden Tag der Überraschungsauftritt des Duos im Vorprogramm einer Shanty-Gruppe in der Landeshauptstadt Schwerin: Mit großer Begeisterung sprach Friedrich Merz unmittelbar nach dem Tanztee in der Stadthalle von seiner Reformpolitik, die eine Arbeitspflicht des faulen Packs bis 70plus vorsähe, und von den wie Pilze aus dem Boden sprießenden, hierzulande sehr gut funktionierenden Armenspeisungen. Der volkstümliche Kommunikator referierte zahlenstark über Suppenküchen, Tafeln und Kinder-Archen. Als der Funke aus unerklärlichen Gründen nicht sofort auf das Publikum überspringen mochte, schien ein kritischer Moment der gesamten Kampagne gekommen.

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Doch just hier trug es sich zu, dass sich Philipp Amthor mit güldenen Lettern in die Annalen von Meck-Pomm einbrannte: Wie von der Tarantel gestochen fing der beliebte Staatsminister zu klatschen an und erklomm unter fanatischem „Merz! Merz!“-Gebrülle die Tischplatte. Von dort sprang er auf weitere Tische und tanzte schließlich über die lange Tafel der Ehrengäste, wobei einiges Porzellan zu Bruch ging. Die Menge zögerte zuerst, stimmte dann aber aus bewährter Gewohnheit in das rhytmische Klatschen und die Hochrufe ein. Unter langanhaltendem Beifall konnten sie erkennen, wie Amthor auf dem Höhepunkt der Ekstase mit blutenden Händen ohnmächtig zusammenbrach und von Sanitätern aus dem Saal getragen wurde. Das war der ultimative Kipppunkt. Der Rest ist Geschichte: Dass die CDU am Ende in Mecklenburg-Vorpommern 43,8 Prozent der Stimmen holte und anschließend mit absoluter Mehrheit zum Wohle des Landes durchregieren konnte, überraschte dann niemanden mehr.

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12 Kommentare

  1. Wer jetzt noch CDU/CSU wählt wegen ihrem populistischen Hetzreden gegen einheimische Erwerbslose sowie Sozialfällen und paar Massenabschiebungen mit 10 Intensivtätern dem wünsche ich das bei dieser Deindustrialisierung auch die Kündigung ins Haus flattert wenn dann blitzschnell die Arbeit mit hohem Mindestlohn wegfällt was wiederum Kredite, Auto und Konsummaterialismus ermöglicht. Als Sahnebonbon obendrauf wären paar Neubürger nicht schlecht da bei Ruhestörung schon ein Ozean voller Tränen ausbricht. Besonders Bayern und Badem-Württemberg als letzte schwarze Hochburgen gönne ich diese Vielfalt aber auch allen SPD und grüngeführten Kreisen. Jahrzehnte wurde vor solchen Auswüchsen gewarnt aber alles nur als ewiggestrige Hetze von Rechts oder durchgeknallten Verschwörungstheoretikern abgetan. Das alte Sprichwort wer nicht hören will der muss fühlen hat immer mehr Gewicht, doch leider müssen wir alle darunter leiden wegen diese ganzen Systemhamster. mfg

  2. Es wird höchste Zeit dem Desaster und Steuergeldverschwendung das Ende zu bereiten, Kriminellen das Handwerk zu legen und sie der Justiz zuzuführen sagt:

    https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2026/ngo-skandal-in-hannover-hier-greift-eine-spd-politikerin-eine-hinweisgeberin-an/

    September 2026 | Autor: JF-Online

    „NGO-Skandal in Hannover: Hier greift eine SPD-Politikerin eine Hinweisgeberin an“

    Und schon wieder Niedersachsen und „Spezialdemokratur“ !
    Zu hinterfragen, ist das nur die Spitze der NOGs-Skandale und Gewaltausbrüchen?

  3. ….habe eben gehört „….. Kanzler will Vertrauensfrage stellen…..“
    ….na endlich sind wir diesen 🤡 los und vielleicht nimmt es den ukrainischen korrupten🤡🤡auch mit

  4. DIe ganze Regierung lügt, dass sich die Balken biegen:

    „Staat gewinnt nicht an hohen Spritpreisen“ – Finanzministerium widerspricht früherer Merz-Aussage
    Der Sprecher des Finanzministeriums, Maximilian Kall, betonte bei der Bundespressekonferenz am Montag, dass der Staat durch die gestiegenen Spritpreise keine höheren Steuereinnahmen verzeichnet. Der heutige Bundeskanzler Friedrich Merz vertrat als Oppositionsführer im März 2022 noch eine andere Sichtweise.
    https://rtde.press/kurzclips/video/291764-staat-gewinnt-nicht-an-hohen/

  5. ….alleine die Aufnahme sollte als abschreckendes Beispiel schlechter Politik usw…. für alle späteren Generationen gelten! Alleine der Typ links erzeugt ein gewisser 🤢Reiz….

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