
Einerseits wird die Luft für den normalen Satiriker wegen allerorten bedrohlich anschwellender Realsatiren immer dünner, andererseits sorgt die EU für zunehmende Wirtschafts- und Wohlstandsvernichtung. So killen realsatirische Ver- und Gebote samt ellenlanger Schwachsinnsverordnungen (auch bekannt als zentralistische Überwachungs-Bürokratie) inzwischen starke Marken, traditionell erfolgreiche Industriezweige und verengen den Markt bis zur sozialistischen Unkenntlichkeit, hinein in eine Kultur des farb- und geschmack- sowie sogar teils völlig Nutzlosen. Der gemeine Sozialist ist eben eine ästhetische Wildsau, so kultiviert wie drei Meter Feldweg oder ein uraltes Käsebrot. Noch zu Zeiten des guten alten Ost-West-Konfliktes plärrten die frisch belebten DKP-Genossen und anderer pro-kommunistischer Wildwuchs – der sich unheilvoll nach der Studentenrevolte der 1968er zu erheben, zu formieren und sich für den leider erfolgreichen „langen Marsch durch die Institutionen“ zu organisieren begann – über das angebliche „Elend des Kapitalismus”.
Der deutsche Rotwein-Philosoph Karl Marx hatte mit seinem vollidiotischen Auswurf „Das Kapital“ ein Heer blinder Glaubensjünger geistig munitioniert, welches später ersthaft über einen „Wissenschaftlichen Sozialismus“ sinnierte, wodurch bis dahin relativ erfolgreich verlaufene Evolutionsgeschichte der Menschheit einen nachhaltigen Karriereknick erfuhr. Ein Gleichheits-Irrglaube wurde seither militant zur inhumanen Ersatz-Religion aufgeblasen, und vVor allem im Nachkriegs-Westdeutschland wurde – trotz glorreichem „Wirtschaftswunder“ und an sich besten Erfahrungen mit der sozialen Marktwirtschaft – diese Quasi-Religion ausgerechnet bei den Wohlstandseliten, staatlichen Akademikern und Pädagogen als neue Heilslehre entdeckt und – bis heute – zutiefst verinnerlicht. Wenn’s dem Esel zu wohl wird, begibt er sich aufs Eis.
Totalitärer Wahn der Gleichmacherei
Das notorisch lernunfähige Bildungsbürgertum kippte reihenweise um, und seitdem galt es fortan immerdar, auf der Suche nach der verlorenen Gleichheit irgendwas zu retten oder zu befreien. Früher beschränkte sich dies auf soziale Unterdrückung, heute eher auf identitätspolitische Psychosen der intersektionalen Minderheitenpolitik sexueller, ethnisch-kultureller oder sonstiger “Orientierung”. Doch auch in der Konsumkritik, wo Vielfalt dann plötzlich böse-kapitalistisch war, schlugen sich linker Dirigismus und der totalitäre Wahn der Gleichmacherei ihre Bresche: Das Elend nahm seinen Lauf und begannt mit linken Debatten über die Frage, ob es nicht ausreichen würde, wenn es im Supermarkt nur eine einzige (!) Seife zur Auswahl gäbe – denn dieser Luxus wäre doch schließlich verantwortlich für den Hunger in der Dritten Welt, stünde symptomatisch für „die Ausbeutung der Arbeiterklasse oder zeige die ressourcenignorante Dekadenz der bösen Seifenhersteller vulgo Kosmetikkonzerne (sprich: die “herrschende Klasse der Kapitalisten“). Das geschah bereits zu einer Zeit, als hierzulande, genauer: in West-Deutschland, noch eine Deutsche Kommunistische Partei (DKP) agitierte und als Angela Merkel noch jenseits der Mauer den bereits erprobten Realsozialismus der DDR-Diktatur samt marxistisch-leninistischer Theoretik in Vorbereitung ihrer späteren präsidialen Kanzlerherrschaft auswendig lernte.
Und jetzt, wo die geistigen Erben dieses Realsozialismus in Berlin und eben auch Brüssel überall am Ruder und fest installiert sind, trifft uns tatsächlich nächste die Keule aus der EU, in der sich linkes Weltrettungsbürgertum aus ganz Europa zu einer pro-planwirtschaftlichen Aktionseinheit verschworen und vereinigt hat. Achtung: Die längst von Linken gekaperte EU feiert nun tatsächlich den prokummunistischen Endsieg über die gefährliche Seifen-Vielfalt. Stinkende, ungewaschene Genossen, badend in einem Meer der gutmenschlichen Selbstgerechtigkeit, schreiben den Bürgern Limitationen der Körperpflege vor. Schließt man die Augen, meint man aus der Ferne neben Parolen wie „Ho-Ho-Ho-Tschi-Min“ und „Erster Mai Angola frei“ nun auch „Kampf gegen Seife”, “Schluss mit Seife” oder auch “Nie wieder Seife“ zu hören.
Abstruser Ungeist
Wenden Sie sich einfach an die in diesem abstrusen Ungeist alles überregulierende Brüsseler F(l)achkraftsammelstelle – hier werden Sie geholfen: Denn dort hat man sich der bahnbrechenden Schicksalsfrage gewidmet: „Was bedeutet die europäische Hygiene- und Kosmetikgesetzgebung für die eigene Seifenherstellung?“ – und sich dann eine ellenlang Antwort über den eigenen, von der EU selbst zusammengebrauten Gebotshaufen erteilt (nachfolgend in Auszügen; originaler Gesamttext siehe hier): „Neben dem Aufbau Ihres zugelassenen Seifenateliers ist es auch wichtig, dass Ihre Produkte allen relevanten Richtlinien und Verordnungen der Europäischen Union entsprechen. In diesem Blog sehen wir uns die Kosmetikgesetzgebung (Seife ist ein Kosmetikprodukt) an, die Sicherheitsberichte für Kosmetikprodukte (CPSR) und warum die Einhaltung so wichtig ist. Wenn Sie gegenwärtig Seife selbst herstellen und diese verkaufen möchten, ist es äußerst wichtig dass Sie die europäische Hygiene- und Kosmetikgesetzgebung einhalten. Eine nicht Einhaltung hat rechtliche Folgen.“ Dieser strenge Duktus ist das Programm einer linksorientierten, durchgedrehten EU-Weltrettungs-Elite, die sich auf dieser Merkseite für Seifenhersteller selbst interviewt: „Was beinhaltet diese Gesetzgebung?“, fragen die totalen Planwirtschaftler.
Ihre anschließende Antwort auf diese selbstgestellte Frage liest sich wie die nächste zwingende Begründung zum sofortigen und rücksichtslosen Milei’schen Kettensägengebrauch bei uns in Europa, zwecks Beseitigung derart pervertierter Bürokratie und überbordender linker Staatsmacht: „Die Hygiene- und Kosmetikgesetzgebung stellt sicher, dass alle auf dem Markt befindlichen Kosmetikprodukte sicher sind und für den vorgesehenen Zweck geeignet sind. Dies ist für gesamten EU gültig. Laut der EU-Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 ist es ein schwerer Verstoß, ein kosmetisches Produkt zu verkaufen, das gesundheitsschädlich ist oder bestimmte Stoffe enthält, deren Verwendung eingeschränkt oder verboten sind. Die gesetzlichen Bestimmungen hierzu werden ständig überarbeitet und aktualisiert. Als Seifenhersteller/in sind Sie dazu verpflichtet, dass die Produkte die Sie herstellen und verkaufen, den aktuelle gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Es ist ein gesetzlicher Verstoß Sicherheitsbewertungen und technische Dokumentation zurückzuhalten.”
“Produktinformationsdossier mit Sicherheitsbericht, Produktinformationen und Bewertung”
Und weiter geht’s: “Das bedeutet, dass alle Inhaltsstoffe Ihrer Seifenprodukte, Grundstoffe sowie alle Zusatzstoffe, als sicher eingestuft und zertifiziert sein müssen. Dementsprechend ist es wichtig das Sie über die Herstellung und Verwaltung dementsprechende Aufzeichnungen führen.
Entsprechen Ihre Produkte diesen Richtlinien und Verordnungen? Die EU-Verordnung wird in allen europäischen Ländern zunehmend strenger kontrolliert. Die Verordnung definiert ein kosmetisches Mittel wie folgt: „Stoffe oder Gemische, die dazu bestimmt sind äußerlich am Körper (Haut, Haare, Nägel, Lippen, äusseren Intiemregion sowie Zähne und Mundschleimhäute) angewendet zu werden. Ihre ausschließliche oder überwiegende Aufgabe ist es zu reinigen, zu parfümieren, Aussehen zu verändern, zu schützen, in gutem Zustand zu halten oder den Körpergeruch zu beeinflussen… Als handwerklicher Seifenhersteller/in müssen Sie die Sicherheit Ihrer Produkte nachweisen können. Sie müssen daher über ein Produktinformationsdossier mit einem Sicherheitsbericht mit Produktinformationen und Bewertung verfügen, dieses muss an die Kontrollbehörden weitergeleitet werden. Die Bewertung basiert auf den toxikologischen Eigenschaften der Inhaltsstoffe in Ihrem Seifenprodukt und der Produktexposition. Im Sicherheitsbericht ist angegeben, welche Inhaltsstoffe das Produkt enthält und für welche Verwendung es vorgesehen ist. Damit erklärt der Hersteller/die Herstellerin , dass das Produkt für den Verbraucher sicher ist.”
Das ist natürlich noch längst nicht alles, so heißt es anschließend: “Auch die Etikettierung muss in Ordnung sein. Laut Gesetz muss jedes Bade- oder Seifenprodukt ein Etikett aufweisen. Das Etikett muss folgende Angaben enthalten: Verwendungszweck des Produkts, Name und Anschrift des Herstellers/Importeurs, Menge, Verwendungsbedingungen und Warnhinweise, Produktionsland, Chargen- oder Codenummer, Mindesthaltbarkeitsdatum und Inhaltsstoffe. Außerdem müssen Ihre Produktionsräumlichkeiten den Anforderungen entsprechen. Die Herstellung kosmetischer Produkte muss der Guten Herstellungspraxis (Good Manufacturing Practice (GMP)) entsprechen. Die Nederlandse Voedsel- en Warenautoriteit (NVWA) (Niederländische Behörde für die Sicherheit von Lebensmitteln und Konsumgütern) wendet hier die Norm NEN-EN-ISO 22716 an. Die Gute Herstellungspraxis stellt unter anderem Anforderungen an: Qualitätskontrolle (Wasserqualität und Umgang mit Grundstoffen), Produktion (Organisation, Herstellung, Maschinen usw.), Verpackung von Produkten, Lagerung, Bearbeitung von Beschwerden, Hygiene und Dokumentation.“
Toxischer Sermon
Wem da die Lust an der Entwicklung und Vermarktung eigener Produkte verständlicherweise vollends vergeht, den versuchen die Eurokraten an Ende ihres toxischen Sermons doch noch aufzufangen: „Wenn Sie dies alles zu kompliziert finden, um es selbst zu regeln, aber dennoch gerne Seifenprodukte herstellen, empfehlen wir Ihnen dringend, sich dem EU Soap Quality System (SQS) anzuschließen. Es ist ein erschwingliches und effizientes System, das all diese Gesetze und Vorschriften erfüllt. Wenn Sie die Voraussetzungen erfüllen, übernimmt das SQS die Verantwortung für Ihre gesamte Produktion. So können Sie sich auf das konzentrieren, was Sie am liebsten machen: Seife herstellen.“ Das, liebe Leser, ist die EU im Jahr 2025 und wer sich fragt, was das alles noch mit der ursprünglichen Idee eines gemeinsamen Europas der Vaterländer, mit der großen Idee dieses Friedensprojektes und der unter Beibehaltung nationaler Souveränität und kultureller Eigenständigkeit gedachten subsidiären Partnerschaft zu tun hat, kommt zwangsläufig an einen Punkt, an dem ihm ein deutscher Austritt aus dieser EU, wahlweise auch gerne die Zerschlagung des Brüsseler Molochs als folgerichtige Notwendigkeiten erscheinen.
Übrigens, eine konkrete Antwort auf den bürokratischen Seifenregulierungswahn gab jetzt ein traditionsreicher deutscher Hersteller: „Die Kult-Seife von Fa ist Geschichte: Hersteller Henkel hat die Produktion eingestellt. Auf Anfrage bestätigte der Konzern: Seife werde nicht mehr unter der Marke Fa angeboten, man setze nur noch auf wachstums- und margenstarke Produkte. Nach Informationen der „Bild“-Zeitung wurden die letzten Restbestände Anfang 2025 verkauft. Seither sei die Seife kaum noch erhältlich – auch im Ausland nicht. Fa bleibt als Marke für Duschgel und Deodorants bestehen.“ Anders ausgedrückt: Liebe EU, dann macht euren Scheiß eben alleine….
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8 Kommentare
warum nur ist dieser eine satz jeden tag rund um die uhr die beste argumentation…??? do guck na: ein depp weiss nicht dass er ein depp ist… eine kuh weiss nicht dass sie eine kuh ist….alice erlöse uns von allem übel….
Freiheit verteidigen! Endlich aufräumen! | Philipp Bagus über den entscheidenden Kulturkampf
Apropos Kettensäge und Javier Milei:
In der Provinz Buenos Aires
Partei von Javier Milei kassiert deftige Wahlklatsche
https://www.n-tv.de/politik/Partei-von-Javier-Milei-kassiert-deftige-Wahlklatsche-article26017036.html
Investoren verlieren Vertrauen
Mileis Wahlschlappe lässt Argentiniens Börse beben
Mit seinen drastischen Reformen löste der argentinische Präsident Javier Milei zunächst Begeisterung bei Investoren aus. Doch inzwischen herrscht Ernüchterung. An der Börse fallen die Kurse schon seit Monaten. Eine Regionalwahl löste einen weiteren Kursrutsch aus.
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Mileis-Wahlschlappe-laesst-Argentiniens-Boerse-beben-article26020277.html
Peso auf Crash-Kurs
Trump-Regierung will für Milei Argentiniens Währung retten
In Argentinien stehen Kongresswahlen an – und für den rechtsliberalen Präsidenten Javier Milei sieht es nicht gut aus. Eine Regionalwahl ging gerade gründlich schief, Investoren wenden sich ab, und der Peso befindet sich im Sinkflug. Mileis Freunde in Washington wollen nicht tatenlos zusehen.
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Peso-crasht-US-Praesident-Donald-Trump-will-fuer-Javier-Milei-Argentiniens-Waehrung-retten-article26050577.html
Außerdem sind mehrere enge Vertraute von Milei in einen großen Korruptionsskandal verwickelt!
Lateinamerikanische Finanzexperten schreiben schon seit Anfang des Jahres darüber, dass in Argentinien auch unter Milei wirtschaftlich und ökonomisch immer noch viel schief läuft. Aber in vielen alternativen Medien wollen die selbsternannten „Fachexperten“ das nicht wahrhaben.Für diese selbsernannten „Fachexperten“ ist J. Milei ein Superheld, der Argentinien angeblich schon gerettet haben soll….
Das ist nur noch pervers und erstickt jede iniative und natürlich auch die beschworene Vielfalt, hier die der Produkte.
Noch schlimmer ist die EZB: Sie hat Kleinbanken zu mehr Immobilienkredite genötigt und in den letzten Jahren entscheidend dazu beigetragen, dass 6000 Kleinbanken verschwanden. Lokale Kleinbanken wie Genossenschaftsbanken, die kleinen Firmen vor Ort Kredite geben, sind das Fundament für mittelständische Unternehmen, Deutschland ist da NOCH führend. In England gibt es nur 5 Großbanken, daher nur sehr wenige spezialisierte mittelständische Firmen. Das soll zerstört werden, Fusionen und Übernahmen hin zu wenigen Großbanken, die nur großen Firmen Geld leihen…die Coronapolitik ging damit Hand in Hand.
Der Mittelstand soll komplett abgeräumt werden, das ist linke Absicht, keine Dummheit. Degrowth ist das große Motto, die Agenda 2030, und Deutschland ist natürlich Musterschüler. Habecks Politik war kein Versehen. Next Stop Communism.
Machen Sie sich heute mal selbstständig! Sie verbringen jeden Samstag und jeden Sonntag im Büro und widmen sich der Bürokratie des Wahnsinns. Erdacht von irren Akademikern und dummen Politschranzen, um die Bürger zu knechten. Wer auf Bürgergeld fährt und nichts besitzt hat die Goldkarte. Aber wie war das noch? Sie werden nichts besitzen und glücklich sein! Vielleicht ist das ja der Sinn hinter dem Ganzen?
Wenn Uschi und Genossen Langeweile haben … dieses Mal muß die Seife dran glauben…
„Der Mensch in seinem Wahn“
Was diejenigen niemals bedenken,,
die Sozialismus heut‘ verkünden,
müssten, Gehirne zu verrenken,
Kapitalismus erst erfinden.
Denn ohne diesen hätten sie nur,
abseits moderner Möglichkeiten,
allein was bietet die Natur,
ihre Parolen zu verbreiten.
Was Sozialisten einst gebaut,
wuchs niemals je auf ihrem Mist,
sie hatten es von dem geklaut,
was noch Kapitalismus ist.
Das Kapital hat seine Leichen,
niemand will das im Ernst bestreiten,
sah man jedoch in roten Reichen
die Furien noch viel böser reiten.
Das rote Erbe setz sich fort
im rotrotgrünen Größenwahn,
aus Klimaschutz wird Umweltmord,
bricht sich grüner Faschismus Bahn.
Um den zu tarnen, nennen sie,
wie von Ihresgleichen gewöhnt,
ihre Herrschaft Demokratie,
schon wieder wird das Volk verhöhnt.
Merkt ihr, wohin die Reise geht?
So lange die Bedingungen zu erschweren, bis Klein- und Mittelunternehmen das Handtuch werfen, und nur global player produzieren können.