„Ey, ich bin der Murat und voll diskriminiert, ihr Hurensöhne!”

Hilflose, von der Gesellschaft zurückgelassene Rassismusopfer in der Silvesternacht (Screenshot:Youtube)

Wie hat es mein Zahnarzt bloß geschafft, Medizin zu studieren, obwohl er doch einen türkischen Migrationshintergrund hat? Und wie sind Sawsan Chebli, Ferda Ataman und Aminata Touré in hohe Staatsämter gelangt, obwohl doch schon ihre Namen die rassistischen deutschen Mehrheitsgesellschaft mit der Nase auf die nicht „biodeutsche“ Herkunft ihrer Vorfahren stoßen? Auch die vielen Schauspieler mit exotischen Namen, die wir im Fernsehen erleben, müssen mit dem Schaufelbagger eine Menge von missgünstigen Deutschen aus dem Weg geräumt haben, um endlich ihrer Passion nachzugehen: In einem Regionalkrimi den migrantischen Dorfpolizisten im tiefsten Sauerland zu spielen, der vor seinen Nazi-Kollegen aus der Großstadt geflohen ist.

Nachdem sich nun nicht mehr verbergen lässt, wer die Berliner Silvester-Randale auf dem Gewissen hat – sogar Innenministerin Nancy Faeser hat es offen ausgesprochen -, muss ein neues Erklärungsmodell für die Ursachen der Ausschreitungen aus dem Hut gezaubert werden. Obwohl dieses Erklärungsmodell eigentlich das alte ist: Was immer junge muslimische Männer aus der „Eventszene” verbocken, es muss durch die deutsche Gesellschaft verursacht worden sein. Vor ein paar Jahren wurde so schon der unter arabischen Migranten verbreitete Antisemitismus gerechtfertigt: Durch die deutsche Gedenkkultur fühlten sich Muslime gegenüber Juden zurückgesetzt. Von dieser Gedenkkultur haben die meisten Juden in ihrem Alltag nichts; nun sollen sie auch noch Verständnis dafür entwickeln, hin und wieder tätlich angegriffen zu werden. Jetzt wird dieses Modell wieder einmal bemüht und diesmal auf die gesamte deutsche Bevölkerung ausgeweitet, die den jungen Männern angeblich keine Chance gibt.

Ruhigstellung durch Sozialleistungen

Einmal abgesehen davon, dass ein Heer von Sozialarbeitern bereit steht, um muslimische Migranten auf ihrem „dornigen“ Weg zu begleiten, stellt sich dabei die Frage, was die um das Wohl der „Eventszene” Besorgten denn noch für die Gegenseite als zumutbar erachten – und ob sie ebenso viel Verständnis für junge Deutsche entwickeln, die aus Stadtvierteln stammen, in denen die Zukunftsaussichten ebenfalls nicht rosig sind. Diese werden zwar mit Sozialleistungen ruhig gestellt, aber die Bemühungen, durch sie den allseits beklagten Fachkräftemangel zu beheben, fallen eher dürftig aus. Ein marodes, vollkommen überlastetes Schulsystem tut ein Übriges.

Bei jungen Migranten aus dem muslimischen Kulturkreis hingegen öffnen Medien und Politik ihr Herz – ohne freilich damit Ergebnisse zu erzielen. Der Gedanke an eine Bringschuld ist hingegen tabu; niemand fordert ein, dass die gewährten Chancen erst einmal durch Kooperation und Eigenleistung verdient werden müssen. Gerade bei Jugendlichen, die schon durch gewalttätiges Verhalten aufgefallen sind, müsste das eigentlich selbstverständlich sein. Aber wir tolerieren uns lieber zu Tode, anstatt Bedingungen an berufliche Förderung oder gar an das Bleiberecht zu knüpfen. Dabei wären die Regeln doch ganz einfach: Es wird niemand mutwillig verletzt und das Eigentum anderer bleibt unbeschädigt. Das sollte auch diese jungen Männer nicht überfordern.

Das alte Spiel

Es ist einfach nur ermüdend, wenn ihr Vandalismus mit Frust und Langeweile erklärt wird. Die Herren machen mir nicht den Eindruck, sich selbst als bemitleidenswert einzustufen – wahrscheinlich wären sie sogar höchst beleidigt, so gesehen zu werden. Aber sie nutzen es natürlich weidlich aus, wenn ihnen aufgrund dieser Einschätzung Narrenfreiheit gewährt wird. Selbst wenn es ein Böllerverbot gegeben hätte, ist es naiv anzunehmen, dass sie sich daran gehalten hätten – schließlich können sie sich darauf verlassen, nicht bestraft zu werden.

Derweil arbeitet die Fraktion der „Guten“ am Narrativ des „Generalverdachts” gegen die Gesamtheit aller Migranten in Deutschland, um die nächsten lukrativen Kampagnen gegen Rassismus vorzubereiten. Wir kennen dieses Spiel nur zu gut: Egal ob Randale, Terroranschlag oder „Ehrenmord“, man lenkt damit von den statistischen Fakten ab. Diese Daten sprechen von ungewöhnlichen Häufungen von Straftaten aus einem bestimmten Milieu heraus, die näher betrachtet werden müssen. Dabei könnte Unangenehmes belegt werden; also heißt es, rasch ein Ablenkungsmanöver einzuleiten, bei dem am Ende die Gesellschaft an allem schuld ist. Sogar wenn Menschen wegen angeblicher „Beleidigung des Propheten Mohammed“ ermordet werden, greift dieses Muster. Irgendein Redakteur beim WDR oder „Deutschlandfunk” wird eine Debatte über Grenzen der Meinungsfreiheit eröffnen, um dem Opfer zumindest eine Mitschuld anzuhängen. Der Widerspruch in dieser Argumentation wird gern übersehen: Zwar soll der kulturelle Hintergrund des Mörders, der ihn nachgerade „zwingt”, einen Karikaturisten zu töten, strafmildernd berücksichtigt werden – dann aber wieder schnell vergessen sein, wenn vorbeugende Maßnahmen getroffen werden sollen.

Das Gleichgewicht des Abverlangten ist gekippt

Die Verschleierungspolitik treibt seltsame Blüten: Wir haben gelernt, zwischen den Zeilen zu lesen, wenn aus den großen Ballungsräumen von ausufernden Krawallen berichtet wird – und das wahrscheinlich nur, weil diese sich dank der sozialen Medien nicht so leicht unter den Teppich kehren lassen. Wenn allzusehr betont wird, dass die Festgenommenen die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, macht das längst misstrauisch. Nun hatte die CDU die Dreistigkeit, im Bezug auf Berlin näher nachzufragen, nämlich nach den Vornamen dieser Deutschen – was ihr prompt den Vorwurf eintrug, „Rassenpolitik” zu betreiben. Doch warum eigentlich so viel Aufregung, wenn man dem Ergebnis entspannt hätte entgegensehen können? Die Antwort ist ganz einfach: Weil eben auch die Verdränger genau wussten, wie die Anfrage beantwortet werden würde.

Weder von den verantwortlichen Politikern noch von den jungen Migranten wird Unmögliches verlangt: Von ersteren einfach mehr Ehrlichkeit und Realitätssinn, von den Migranten die Einhaltung der Grundregeln, die ein Zusammenleben erst möglich machen. Die Betroffenen sollen hingegen unendliche Geduld aufbringen; Rettungskräfte bleiben auf sich gestellt, Anwohner – auch die mit Migrationshintergrund – müssen um ihre Gesundheit und ihren Besitz fürchten. Städte sollen ihr ohnehin knappes Budget für Reparaturen demolierter Bushaltestellen und Müllentsorgung belasten. Da müsste eigentlich jedem klar sein, wie sehr das Gleichgewicht des Abverlangten aus dem Ruder gelaufen ist. Man kann die Befindlichkeiten einer lautstarken Gruppe nicht dauerhaft über die des Rests der Bevölkerung stellen und sich dann wundern, wenn diese jegliches Verständnis dafür verliert, oder – schlimmer – sich irgendwann an diese Verhältnisse anpasst und ebenfalls den Respekt vor diesen Grundregeln verliert. Dann ist das Jammern groß – und niemand will dafür verantwortlich gewesen sein.

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20 Kommentare

  1. Alles richtig, was Sie sagen. Wenn Politiker Teil der Gesellschaft sind, dann hat natürlich die Gesellschaft schuld an den Zuständen, die wir augenblicklich haben. Leider ist eine Änderung nicht mehr möglich; dieser Zug ist längst abgefahren! Selbst wenn jetzt der Zuzug auf Null begrenzt würde, an der Entwicklung änderte sich nichts, nur die Geschwindigkeit wäre begrenzt. Es passiert genau das, was Thilo Sarrazin schon 2010 vorhergesagt hat: Deutschland schafft sich ab!
    Deniz Yücel freut sich: Völkersterben von der schönsten Seite!

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  2. …, es funktioniert nicht!!!

    80-90% werden ihr Leben lang
    Transferleistungen beziehen!

    Integration ohne Assimilation ist Invasion 🔥👺

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    • Sooo lange wird das nicht mehr funktionieren!
      Transferleistungen müssen doch von irgendjemand erarbeitet werden!
      Die Gruppe der „Arbeiter“ dürfte nicht mehr groß zunehmen.
      Und ob das Erwirtschaftete für die zunehmende Gruppe der Transfer-Empfänger für ein „ausgefülltes Lebensmodell“ reicht, wage ich zu bezweifeln.
      Die Realität: Das Ende von Frieden, Freiheit und Wohlstand.

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    • Exakt auf den Punkt gebracht. Schnallen die dummen Deutschen in ihrem grenzenlosen Moral-
      Traum nur (noch) nicht.

  3. „Frust und Langeweile“ lässt sich schnell mit Arbeit auskurieren. Junge kräftige Männer kann man gut bei der Müllabfuhr und im Straßen- und Wohnungsbau einsetzen. Warum sdollen Deutsche für faule Zugereiste knüppeln, damit die vor lauter Übermut nicht mehr wissen wohin mit ihrer körperlichen Kraft, bei fehlendem Verstand.
    Ich habe es gestrichen satt!

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    • Najaa, ein „Gesetz“ gegen „Arbeitsscheue“ hatten wir schon. Ging wegen ins-andere-Extrem-abdriften leider in die Hosen.
      Was weniger wissen ist, dass es auch „Einrichtungen“ für „Schwererziehbare“ gab.

  4. „EY, ICH BIN DER MURAT UND VOLL DISKRIMINIERT, IHR HURENSÖHNE!”
    Die Antwort darauf:

    EY, DU BIST UNRAT UND VOLLBEKLOPPT, SOHN EINER HURE!!

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  5. „Wie bestellt (gewählt), so geliefert“.

    Neueste Wahlumfragen im Wahltrend zur Abgeordnetenhauswahl in Berlin
    Wahl am: 12.02.2023 – noch 1 Monat

    Wahltrend vom 21.12.2022

    CDU 21,8%
    Grüne 20,4%
    SPD 19,9%
    Linke 12,4%
    AfD 9,8%
    FDP 5,4%
    Tierschutzpartei 3,8%
    Sonstige 6,5%
    (Quelle: https://dawum.de/berlin/)

    Schluss mit Fehlanreizen und falscher Nachsicht
    „Der wichtigste (Fehl-)Anreiz, über das Asylrecht in das deutsche Sozialsystem einzuwandern, ist die fehlende Durchsetzung der Ausreisepflicht gegenüber Ausländern, die nicht oder nicht mehr bleibeberechtigt sind. Alle rechtskräftig abgelehnten Asylbewerber sind unverzüglich außer Landes zu bringen, sofern sie nicht die entsprechenden Ausreiseaufforderungen freiwillig befolgen. Vollziehbar ausreisepflichtigen Ausländern dürfen nicht gleichzeitig Anreize zum Bleiben gegeben werden. Unter anderem ist ihre Sozialhilfe umgehend auf ein rechtlich zulässiges Minimum an Sachleistungen zurückzuführen.“

    „Jeder Einwanderer hat eine unabdingbare Bringschuld, sich zu integrieren; er muss sich seiner neuen Heimat anpassen, nicht umgekehrt. Wer sich der Integration verweigert, muss sanktioniert werden und letztendlich auch sein Aufenthaltsrecht verlieren können.
    Die AfD lehnt den „Doppelpass“, also den Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit bei gleichzeitigem Fortbestand oder Erwerb einer anderen Staatsangehörigkeit grundsätzlich ab, was wohlbegründete Sonderfälle aber nicht ausschließt.“

    „Wir wollen die Würde des Menschen, die Familie mit Kindern, unsere abendländische christliche Kultur, unsere Sprache und Tradition in einem friedlichen, demokratischen und souveränen Nationalstaat des deutschen Volkes dauerhaft erhalten.“
    (Quelle: https://www.afd.de/grundsatzprogramm/)

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    • Jeder, der wählen geht, ist daran mit schuld.
      Die Politiker werden von Wählern in ihre Ämter gehoben.
      Der Wähler wählt seinen Tyrannen an den Fleischtopf und hungert selbst. Danach regt er sich auf, wie mies die Politiker doch zu ihm sind.

      Ist wie mit den Impflingen.
      Zuerst sich die Spritzen geben lassen und danach herumjammern, dass es Tote gibt und schwere Nebenwirkungen.

      Selber schuld.

      Das System muss zum Stillstand gebracht werden, in dem der Wähler zum Nichtwähler wird. Diese „Demokratie“ ist am Ende.

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  6. An unserer Straßenecke wohnen 4 oder 5 türkische Familien mit Kindern. Da wurde ganz schön geböllert, das hat die ganze Gegend unterhalten. Um 1 Uhr war Ruhe und am nächsten Morgen, so gegen 10, als ich mit dem Hund draußen war, da war schon gekehrt. Das funktioniert alles, solange die Mehrheitsgesellschaft Deutsch ist und man nicht aus der Reihe tanzen will !

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    • Unsere Straßen (Vorort-Siedlung) dürften grad am „Kipp-Punkt“ angelangt sein:
      Ganze Häuser-Reihen (überspitzt: Straßenzüge) gehen in den letzten Jahren in den Besitz von türkischen „Zuwanderern“ über!

      • Ist hier nicht anders: Sind ganze Blöcke in der Kleinstadt. Eben noch „Edeka“, jetzt irgendwas mir „Aryern Market“ oder so. 😉 Daneben die Kneipe wird gerade, nach der Pleite, zu einem Restaurant mit Migrationshintergrundsessen umgebaut. Am anderen Ende gibt es bereits einen Döner.

  7. Diese Gewalttätigen und unseren äußerst unbeliebten Gästen
    haben kein Recht hier zu bleiben.
    Sie erbringen nur größte Probleme und absolut keinen Mehrwert
    für unsere Gesellschaft.
    Solcher gewaltbereite und gewalttätige Abschaum versteht nur eine Sprache, die Sprache der Gegengewalt.
    Vielleicht ticken sie dann wieder der Norm?

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  8. Integration beginnt bei einem selbst. Wer sich aus der Gesellschaft entfernt, weil er die Sprache nicht lernen möchte, hat hier nichts zu suchen. Sprache ist der erste Schritt zu Integration. Deutschen Rassismus vorzuwerfen ist an Frechheit nicht zu überbieten. Was wir hier ertragen ,ohne zu murren, kann doch niemand ernsthaft in irgendeiner Form mit Rassismus in Verbindung bringen.

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    • Was der „Deutsche“ denkt, interessiert die Gesellschaftsingeniere nicht; im Gegenteil ist der Begriff RASSISMUS eine Ideologische Phrase, um die indigene Bevölkerung politisch zu stigmatisieren. Warum? Yascha Mounk hat es doch für jedermann offen im ÖRR erklärt: es findet ein multikulturelles Experiment statt, das von den selbsternannten Eliten subventioniert und kontrolliert wird. Die indigenen Bevölkerungen haben dabei nicht mitzuentscheiden, sondern haben es hinzunehmen.

      Theoretisch liegt das an den Völkern selbst, ob sie diesen Krieg, der gegen sie geführt wird, annehmen und sich endlich wehren. Aber, wie ich schon so oft sagte, ist der Westen zu alt, zu verbraucht. Im Grunde ist der Witz mit der Reichsbürgerrentnergang Ausdruck dessen, was ich schreibe. Wir schreiben nicht mehr das Jahr 1914, oder 1939, wo Millionen von jungen wehrfähigen Männern in Uniform an die Front marschierten. Wir schreiben das Jahr 2023, da marschiert eine Armee Rollatoren. Und die paar deutschen Jugendlichen, die wir haben, spielt Battlefield an der Konsole, oder fahren mit dem e-scooter durch die Stadt.

      Es tut mir leid, aber der Westen wird gerade von Ausländern überrannt.

  9. Wie lange soll man sich in Europa die dreisten Unverschämtheiten der angeblichen „Flüchtlinge“ noch bieten lassen? Was hierher kommt, ist sowieso nicht bereit die Vorstellungen von einem friedlichen gesellschaftlichen Zusammenleben zu akzeptieren. Noch steht zu erwarten, dass diese Leute die hiesigen Wertvorstellungen mit Füssen treten, sich alsbald in ihren abgeschotteten muslimischen Communities versammeln und weder was in die Sozialsysteme einzahlen sondern nur entnehmen, noch sonst wie für die Gastgeber was Positives beitragen.
    Schmeisst diesen unnützen Bodensatz endlich allesamt aus dem Land. Es reicht.

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