EZB-Nullzins-Bankerinnen sahnen als Spekulanten selbst kräftig ab

Christine Lagarde, Totengräberin des deutschen Wohlstands, kassiert bei Aktiendeals selbst ordentlich ab (Foto:Imago)

Russische und ukrainische Oligarchen sowie etliche Multimilliardäre in anderen UdSSR-Nachfolgestaaten verdanken ihren märchenhaften Reichtum kleptokratischen Machtverhältnissen und der Ausplünderung von zuvor in „Volkseigentum“ stehenden Firmen im Zuge ihrer Privatisierung während der frühen 1990er Jahre. Zu Recht werden diese Strukturen von demokratisch-marktwirtschaftlich fundierten Staaten des Westens angeprangert. Bei näherer Betrachtung zeigt sich allerdings, dass die clevere Ausnutzung von künstlichen Zuständen und fragwürdigen Verhältnissen, für die nicht minder klandestine Machtzirkel im Westen verantwortlich sind, auch in Europa gang und gäbe ist. Die Frage nach Bereicherung, Interessenkonflikten und möglichen kriminellen Verschwörungen stellt hierzulande bloß niemand.

Während derzeit ganz Europa und insbesondere die Deutschen unter einer in der jüngeren Geschichte beispiellosen Inflation leiden, die erst am Anfang stehen dürfte, hält die Europäische Zentralbank an ihrer vor allem für Deutschland verheerenden Nullzinspolitik fest. Als äußeres, wenn auch unausgesprochenes Hauptmotiv dieses unverdrossenen geldpolitischen und volkswirtschaftlichen Harakiri-Kurses gilt die sklavische Rücksichtnahme auf die Haushaltssituation der „Rotweinstaaten“, der mediterranen Lotterländer mit astronomischer Staatsverschuldung, denen jeder Prozentpunkt Zinsen augenblicklich finanziell das Genick brechen könnte. Dafür wird sehenden Auges die Entreicherung der Staaten vorangetrieben, in denen man jahrzehntelang Gewinne aus Leistung und industriellem Vorsprung angespart hatte, statt auf Pump der Gemeinschaft von Nachbarländern zu leben: Namentlich der Deutschen, deren Altersrücklagen und Volksvermögen schamlos im Namen einer pervertierten EU-„Solidarität“ geschröpft werden.

Westliches Oligarchentum

Doch es gibt anscheinend noch weitere, wesentlich schnödere Motive, warum die „Grand Dames“ der EU-Geldpolitik, EZB-Direktorin Isabel Schnabel (50) und EZB-Präsidentin Christine Lagarde, an ihrer Nullzinspolitik festhalten: Sie profitieren privat über alle Maßen davon – als Großaktionärinnen von Unternehmen, die aus dieser künstlichen Geldentwertung Nutzen ziehen. „Bild“ berichtet heute über fragwürdige Aktienbeteiligungen der bereits hochdotierten Powerfrauen (Lagarde erhält 416.000 Euro jährlich), deren Gier sie dazu brachte, sich als „Mitesser“ der von ihnen künstlich beflügelten Kursentwicklungen zu betätigen. So hält die Präsidentin etwa Aktienfonds der französischen Bank BNP Paribas, der innerhalb eines Jahres um 28,6 Prozent zulegte. „Ein schönes Schnippchen gegen die Hammer-Inflation”, kommentiert „Bild“.

Auch ihre Direktorin Schnabel macht ordentlich Kasse. Ende 2020 hatte sie ihr Aktienportfolio auf insgesamt 44 Aktien und Fonds verteilt – und hellsichtig unter anderem Aktien von Biontech gekauft (die dann alleine 2021 ein Kurs-Plus von  88 Prozent aufwiesen), aber auch Apple– und Microsoft-Anteile, die im zweiten Jahr der Pandemie um ein Drittel bzw. ein Viertel an Wert zulegten. Laut EZB-Bericht, der die Offenlegung der privaten Beteiligungen seiner Banker aus Transparenz- und „Compliance”-Gründen vorschreibt, hat Schnabel kürzlich ordentlich Kasse gemacht – und alle Beteiligungen bis auf 11 Positionen verkauft. Ein moralisch mehr als fragwürdiges Gebaren der Zentralbankerinnen, die mit ihrer „gefährlichen Nullzins-Politik den Anstieg der Inflation zulässt”, wie „Bild“ den Ökonomieprofessor Bernd Raffelhüschen von der Uni Freiburg zitiert: „Die Verlierer sind Rentner, Arbeitnehmer und alle, die für ihre Spar-Anlagen jetzt nur noch mickrige Zinsen bekommen… wer hingegen in Aktien investiert hat, kann sich über hohe Gewinne freuen.

Mit den Deutschen kann man anscheinend alles machen – und solange sich diese gegen diese doppelte Provokation – zuerst Verarmung, dann noch Ausplünderung durch jene, die ihnen die Suppe einbrocken – nicht zur Wehr setzen, werden die „Eurokrat:Innen” weiter ordentlich zulangen. In Brüssel wie in Frankfurt.

 

8 Kommentare

  1. Es wird Zeit, das der liebe Gott sich mal genauer überlegt, wie lange er seine missratenen Figuren wie diese Kopie von „Geschichten aus der Gruft“ noch auf die Menschheit los läßt…schon der Anblick ist mir unerträglich…

    • Wer ist denn der liebe Gott?
      Gott lacht sich kaputt, was hier abgeht. Das ist genau das, was ihn freut.
      Liebe Gott?

  2. Die Deutschen zur Wehr setzen – der war echt gut! Die Deutschen lieben doch den Untergang, sind so geil drauf, dass sie gerne ihren letzten Cent Frau Lagarde geben, damit die arme Frau noch reicher wird.

  3. Die außer Kontrolle geratene Geldruckerei der EZB zugunsten der Mittelmeerstaaten würde es ohne das ausdrückliche Einverständnis der deutschen Regierung nicht geben. Wenigstens 25% der Staatsanleihen die von der EZB erworben werden, stammen aus Deutschland, mittlerweile hunderte Milliarden bis einige Billionen. Ähnliches vermutlich bei den Unternehmensanleihen. Die exakten Summen nachzuvollziehen, ist ohne Insiderkenntnisse praktisch unmöglich, warum wohl? Kurz gefasst ist auch Deutschland vom EZB Geld abhängig, der Sozialstaat samt Energiewende überfordern den Staat finanziell seit langem. Meiner Meinung nach geht das soweit, dass Deutschland dieses Geld am dringendsten von allen benötigt, eine bittere Annahme. 1% der Weltbevölkerung setzt 10%+ der Weltsozialhilfe um, auch eine Art von Größenwahn.

    Mit der Schaffung der EZB samt Euro wurde die Währungshüterin Bundesbank ausgeschaltet. Politiker verwalten nun die Währung. Die unabhängige Bundesbank wurde einst geschaffen, um der Politik die Kontrolle über die Währung bewusst zu entziehen, nun weiß man warum. Nach der Abschaffung der DM und dem Sturz der Bundesbank in die Bedeutungslosigkeit haben die Politiker keine 20 Jahre benötigt, um das Finanzsystem ins Chaos zu stürzen. 1,07 USD ist der Euro momentan ungefähr wert, sehr viel zu wenig für die deutschen Durchschnittseinkommen, ohne Produkte aus China würde die deutsche Mittelschicht binnen einiger Quartale verenden.
    Die Politiker denken, dass sie fein raus sind, weil sie sich quasi selber das Geld schulden, so niemand je Druck machen wird und man alle Zeit der Welt hat, die Schulden mit allen faulen Tricks auf Kosten der arbeitenden Europäer abzubauen. In der Tat wird es wahrscheinlich keinen epochalen Euro-Crash geben, sondern etwas, was insgesamt noch viel schlimmer ist, eine sich langsam ausbreitende und nicht zu stoppende Art von kultureller Nekrose. Kultur bedeutet: Der Natur abgerungen.

    Wie das zu verhindern sein könnte? Der erste Schritt wäre einzusehen, dass der Mensch in erster Linie ein natürliches Wesen ist und kein beliebig soziologisch, moralisch etc. formbares Geschöpf.

  4. Die alte Frau wurde bereits vor Jahren von einem französischen Gericht als damalige Ministerin in Geldsachen rechtskräftig verurteilt.
    Sie erhielt keine Strafe, weil sie eine angesehene Persönlichkeit sei. Allein darin liegt schon der
    Skandal, dem franz. Staat Schaden verursacht zu haben und ungestraft bleiben !
    Wie kann eine solche überhaupt dann noch EZB-Präsidentin werden und nicht nur die Geldpolitik bestimmen?
    Die das zu verantworten haben, sind für mich bereits mitschuldig.
    Keine/r würde im öffentl. Dienst bei einer solchen Verurteilung jemals einen Job bekommen.
    Nur bei dieser mit vielen anderen Personen/Einrichtungen verfilzten Person war es möglich.
    Diese Frau ist und bleibt ein Skandal und sollte ganz schnell aus ihrem Machtsessel vertrieben werden !
    Sie hat mit ihren einseitig begünstigten Geldpolitik, wie auch ihr unsägliche Vorgänger, ganz im Sinne von EU-Süd-Staaten mit ihren Pleitebanken großen Schaden für insbes. Nord-EU-Länder
    und deren Bürger gesorgt.
    Auch an diesem Beispiel zeigt sich Faschismus in der EU und ihren Nebeneinrichtungen.
    Die EU mit EZB, ESM-Pakten, etc. sind Ausbeuter der Demokratie und schädlich f.d. Bürger.
    Solch eine Person, wie diese Frau, würde ich noch nicht einmal als Putze einstellen, weil die Vertrauenswürdigkeit nicht vorhanden ist und ich habe nur noch Verachtung dafür.

  5. Das Problem liegt doch viel tiefer! Diese Damen und Herren wurden nie gewählt sondern sind Marionetten, die an den Strängen der sogenannten Weltenretter (WEF, WHO etc.) gestützt von Philantropen wie Gates, Soros und wie sie alle heißen, tanzen. Eine paar tausend Menschen mit ihrem Netzwerk, die sich anmaßen, die Welt beherrschen zu wollen und die restlichen Milliarden sind zu blöd, zu zerstritten und ideologisch verblendet, um zu begreifen, dass sie als Masse diese Psychopathen sehr wohl bezwingen könnten. Same game as in the past, aus der Geschichte nichts gelernt! OK, Menschmaschinen sind gewünscht, die werden dann funktionieren und sklavisch Befehlen folgen, nichts mehr hinterfragen und sich emotionslos unterordnen. Werden diese neuen Geschöpfe dann noch Menschen sein?

Kommentarfunktion ist geschlossen.