Fehlen 400.000 Fachkräfte? Taugen dafür 40.000 Afghanen?

Der Präsident der Bundesagentur Scheele ruft nach Ausländern. 2015/16 wurden hunderttausende Syrer importiert - jetzt Afghanis.

Ausflug von Afghanen in US-Maschine letzte Woche (Foto:Imago)

Geschichte scheint sich doch zu wiederholen. Wie Hegel einst sagte, erst als Tragödie, dann als Farce. Schon Mitte des letzten Jahrzehnts riefen die Arbeitgeber des Landes nach „Spitzenkräften“ für ihre Unternehmen – Kultur egal. Doch Merkel lieferte nicht einmal Fachkräfte, sondern – Syrer, die erst nach langem Sprachunterricht und jahrelanger Ausbildung bestimmte Arbeiten übernehmen können. Doch der Arbeitskräftebedarf nahm nicht ab, sondern zu. Was auch logisch ist.

Noch mehr als früher bei den „Gastarbeitern“ wurden Malocher gerufen, dann kamen ihre Familien, was logisch und menschlich war und ist. Aber genau darin liegt die Logik des Nullsummenspiels. Die Familienmitglieder sind zu einem geringeren Teil am Erwerbsleben beteiligt oder gar nicht, insbesondere die vielen Kinder nicht. Aber alle „Neubürger“ generieren Nachfrage per Sozialleistungen (Einkommensübertragungen des Staates). Diese erfordern Dienstleistungen und Produktion aller Art, Wohnungen, Verkehrsmittel, Konsumgüter usw. Das bedeutet, solange die Erwerbsquote der Zuwanderer geringer ist als die der Einheimischen, löst der Massenimport weiteren Arbeitskräftemangel aus. In den letzten sechs Merkel-Jahren, noch ohne dieses Jahr, waren es netto 3,8 Millionen; die Bruttomigration betrug 10,7 Millionen Weltenbummler!

Und jetzt soll der Wahnsinn weitergehen. Detlev Scheele, seines Zeichens Präsident der Bundesagentur für Arbeit sieht eine Lücke von 400.000 Fachkräften, alleine 150.000 in diesem Jahr. Was für Luschen wir an allen Stellen unseres einst leistungsfähigen Landes haben! Wäre ich noch alternierender Vorsitzender eines Arbeitsamtes, was eines meiner Ämter war, ich hätte bei solchen Leuten an der Spitze hingeschmissen.

Luschen an den Behördenspitzen

Aber sofort springen unsere Politiker aller Couleur auf den Lockruf an. Diesmal soll Afghanistan als Schürfgrube für unsere Wirtschaftskapitäne und Politakrobaten herhalten. Für wenige tausend deutsche Soldaten als Aufbauhelfer in Afghanistan sollen plötzlich zigtausend Hilfs- und Ortskräfte fungiert haben und 40.000 von ihnen nach Deutschland geholt werden. Was einigen immer noch zu wenig ist, von den Grünen bis sogar hin zur CDU/CSU werden zehnfache Zahlen und mehr genannt. Es ist Wahnsinn hoch drei.

Spitzenkräfte > Fachkräfte > Hilfskräfte > Ortskräfte – am Ende werden es spezielle Kräfte einer ganz anderen Kultur sein. Einer Kultur, die mit unserer nicht kompatibel ist. Vor der schon Peter Scholl-Latour sinngemäß warnte: Wer halb Kalkutta herholt (heute Syrien und Afghanistan), geht selbst kaputta. Auch der Nahostexperte Tilman Lüdke gab in einem Interview mit der „Badischen Zeitung“ vom 1. September zu bedenken: „Ich rechne mit Konflikten.“ Womit er sowohl den Konflikt zwischen strenggläubigen und noch radikaleren Muslimen in Afghanistan meint, als auch die Ermutigung der Islamisten in aller Welt – besonders bei uns. Er diagnostiziert das Problem nicht an Stammeszugehörigkeiten wie die meisten anderen „Experten“, sondern nennt es Problem beim Namen: Islam!

Noch berufener ist Imad Karim, selbst ein Ex-Muslim. Er teilt mit mir die Auffassung zu den so genannten Ortskräften in Afghanistan, dass sie nicht Deutschland dienten, sondern ihrem eigenen Volk – bezahlt von uns deutschen Steuerzahlern und Spendern. Man darf wohl von den unterstützen Afghaninnen und Afghanen erwarten, dass sie selbst auch etwas für ihr Land tun, indem sie unsere Helfer unterstützten.

Hilfsbedürftige Helfer?

Die Fakten werden aber auf den Kopf gestellt, wenn behauptet wird, sie hätten Deutschland geholfen. Wenn dort die Hilfsorganisation UNHCR oder z.B. Caritas International Flüchtlingslager versorgt, und afghanische Mütter Essen an die Kinder verteilen – helfen sie dann uns, oder nicht eher sich selbst? Aber sobald diese für eine Selbstverständlichkeit zusätzlich entlohnt werden, gelten sie als schutzbedürftige Ortskräfte. Auch wer unseren Brunnenbauern mit einer Schaufel in der Hand half (mit einem Empfängerkonto bei der Bank), gilt als Deutschlandhelfer. Geht es noch absurder?

Und wie will man Afghanistan weiterhin helfen, wenn die Ortskräfte nach Deutschland ausgeflogen werden? Caritas International und andere Hilfsorganisationen wollen dortbleiben. Christliche Hilfsorganisation haben kein Problem damit, sogar islamistische Strukturen im Ausland zu unterstützen. Auch wenn deren örtliche Helfer mit dem Tod bedroht sind, wird die „Nächstenliebe“ über alles gestellt – sofern deren Liebe von Spenden- und Steuergeldern finanziert wird. Doch wie wollen diese Institutionen ihre organisatorische Hilfe in Afghanistan leisten können, wenn ihre bisherigen Helfer fortan in Deutschland weilen – und hier ihrerseits unserer Hilfe und Willkommenskultur bedürfen?

Welche Ursachen die Probleme in den islamischen Ländern haben, und welche Folgen die Durchsetzung unseres Gemeinwesens durch die islamische Kultur haben wird? Der Insider Imad Karim verrät es in seinem Video-Statement „Afghanistan, das gefeierte Desaster„, mit dem er sich vorige Woche an die deutsche Öffentlichkeit wandte. Es ist unbedingt sehenswert.

5 KOMMENTARE

  1. Aber natürlich! 40.000 Afghanen, die schon mal geschächtet haben, sind ein toller Ersatz für Chrurgen.

  2. Besser dafür sorgen, daß junge Menschen nicht in Sinnlosstudiengängen (Gender etc.) verblödet werden, dann braucht es keinerlei Importkräfte.

  3. Arbeit und Bildung soll sich lohnen war die Idee als ich mein Studium begann.
    Als ich mein Studium abschloß startete Kanzler Schröder die irrsinnige Aktion mit den 15000 Greencards für Fachkräfte, d.h. Ingenieure. Damals hatten wir 60000 arbeitslose Akademiker, die Hälfte Ingenieure.
    Selber mußte ich mich 27 Jahre lang bewerben und mich untertariflich durchschlagen um über die Runden zu kommen bis ich endlich mal einen Job mit Bezahlung wie ein Facharbeiter fand. Das hätte ich aber schon vor 30 Jahren haben können. Heute muß ich sagen daß sich Bildung nicht lohnt und ich hoffe auf die Mindestrente, denn meine wird nicht reichen trotz zwei Berufen und Akademikertitel. Bei dieser Bildungsinflation in DL werden von den 40000 Afghanen höchsten 1000 überhaupt einen Job finden und sicher keinen für Fachkräfte.

  4. Wie viele Deutsche werden jedes Jahr – seit Jahrzehnten – abgetrieben..?? Keine Werte, keine Kinder, keine Zukunft.

  5. und das bei der riesigen europäischen jugendarbeitslosigkeit – da kann man nur totalen

    realitätsverlust konstatieren.

    spanien an die 40,7% plus 10,4 %

    italien 29 %

    griechenland 35 %

    usw.

    im statistischen mittel europa 18% in 2020

    was für ein wahnsinn !

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