Feminismus mit Annalena

Demnächst auf internationalen Parkett: Annalena Baerbock (Foto:Imago)

Immer wenn man hierzulande denkt, es könne nicht noch schlimmer kommen, klatscht einem die Realität einen kalten, feuchten Waschlappen ins Gesicht und lacht einen herzhaft aus. Doch, es kann sehr wohl noch schlimmer kommen – und nein, ich sage das nicht, weil Annalena Baerbock eine Frau ist. Obwohl ich angesichts des weiblichen Führungspersonals unserer Republik allmählich  in Verzweiflung gerate. Es scheint fast so, als ob die Befähigung in den oberen Parteiebenen proportional zur wachsenden zugebilligten Macht abnimmt. Mit anderen Worten: Früher gab es Frauen, denen man den Posten des Außenministers ohne weiteres zugetraut hätte – aber sie durften nicht. Heute haben Frauen mehr Macht denn je – aber diejenigen, für die sie erkämpft wurde, sind nicht mehr da. Dafür eine Menge anderer Damen, die jedes Vorurteil über Frauen in der Politik bestätigen – und das macht mich richtig wütend auf sie.

Man sollte Annalena Baerbock aber trotz ihrer tölpelhaften Verbalausfälle nicht unterschätzen: Machtwillen hat sie, gepaart mit einer gewissen Skrupellosigkeit. Sonst würde sich die Frage nach der Vergabe eines so wichtigen Postens erst gar nicht stellen. Ebenso ist es auch mit all den anderen Frauen, die durch unseren politischen Alltag stolpern, wobei es derzeit bei den Grünen richtig geballt zur Sache geht. Man könnte fast einen Plan dahinter vermuten, so als sagten sich einige Herren im Hintergrund: „Lass sie mal noch eine Weile machen, dann treten wir als Retter auf den Plan!“ Wäre es so, dann könnte man ihnen zurufen: „Das Deutschland-Haus ist fast abgebrannt – kommt in die Puschen, ihr Helden, es ist sonst nichts mehr zum Retten da!„.

Weder Sexiness noch Charme, aber Ehrgeiz

Haben wir nicht eine Noch-Kanzlerin, die es schon vorexerziert hat? Angela Merkel ist gewiss kein Joan-Collins-Biest, das die Herren mit Sexiness um den Finger gewickelt hat, und prickelnder Charme ist ihr ebenfalls nicht zu eigen. Vielmehr wurde auch sie gerade durch ihr scheinbar unspektakuläres Auftreten von ihren Gegnern unterschätzt – aber klug ist daraus keiner geworden. Zugegeben, Baerbock & Co. legen schrägere Auftritte hin, wirken immer ein wenig naiv und schusselig – aber hinter dieser Fassade steckt ungezähmter Ehrgeiz und auch eine ordentliche Portion Skrupellosigkeit. Baerbocks Anhänger beklagten häufig, ihre Fehltritte würden ihr nur deswegen so arg angekreidet, weil sie eine Frau ist. Das ist natürlich Unfug – ich bin im Gegenteil überzeugt, dass sie einem Mann nicht so leicht verziehen worden wären. Immerhin reden wir von einem mehrfach „geschönten“ Lebenslauf, einem sehr lockerem Umgang mit Weihnachtsgeld und nicht zuletzt einem plagiiertem Buch, welches nun nicht mehr gedruckt wird.

Es ist schon fast makaber, dass ausgerechnet durch ein von Annalena Baerbock geleitetes Außenministerium nun „feministische Außenpolitik“ vertreten soll, worauf folgender Tweet (in dem es um den beachtlichen Einfluss der FDP auf den endgültigen Vertragstext geht) aufmerksam macht:

(Screenshot:Twitter)

Wollten klassische Feministinnen nicht stark und gleichberechtigt sein? Es ist sicherlich nichts dagegen einzuwenden, wenn eine kompetente Frau auch mal ihren Charme spielen lässt, das ist legitim und eine angenehme Zugabe, um ihre Verhandlungsposition zu verbessern. Baerbock aber reitet auf der klassischen Weibchenwelle, und das derart blamabel, dass es jeder Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht, ein Graus sein muss.
Man darf sich zurecht fragen, wie diese feministische Außenpolitik aussehen soll. Baerbock dürfte es schon sehr schwer haben, überhaupt ernst genommen zu werden – wenn man ganz leise ist und in die Stille hineinhorcht, meint man ein hämisches Lachen aus Moskau zu hören, wenn nicht gar aus Peking. Wird sie darüber hinaus wie ihre Parteikollegin Claudia Roth in Teheran brav angepasst mit Schal über dem Kopf erscheinen? Oder gar mit den Taliban über Frauenrechte streiten? Sich bei beiden Regimes dafür einsetzen, dass Frauen nicht mehr gesteinigt werden?

Wahrscheinlich ist das nicht. Eher wird es um die Geschlechterkernthemen der Grünen gehen. Um Gendersternchen – und wenn es hochkommt, eventuell um die sogenannten „Gender Pay Gap“. Und im Rest des Gesprächs darf dann noch die Energiewende gelobt werden, die Deutschland angeblich so erfolgreich durchgeführt hat. Über die sprachlichen Stilblüten dürfen wir uns dann immer wieder freuen. Eine zweifelhafte Freude – denn unser außenpolitischer Ruf wird dann endgültig ruiniert sein. Auch im Ausland wird man zudem spätestens nach Baerbocks Amtsantritt von ihren Verfehlungen erfahren – und sich fragen, welchen ihrer Zusagen man überhaupt vertrauen kann.

12 KOMMENTARE

  1. na und ?
    Deutschland ist politisch, wirtschaftlich und sozial längst tot – und geht biologisch seinem Ende zu.
    Wir haben ein Terrorregime, da das Land mittels einer Schockstrategie in eine totale Diktatur zwingt und die Menschen durch Zwangs-Regelimpfungen in vollständige Abhängigkeit bringen will – die Spritzbrühe wird zum Ketracel-White aus ST DS9 – nur statt Jem’Hadar für die Menschen mit zerstörtem Immunsystem – ein perfider Mordplan!
    Wer auf dieser sinkenden Titanic jetzt noch auf der Brücke tanzt, ist völlig unerheblich – der Eisberg ist längst gerammt und die Lecks können nicht kontrolliert werden. Auf dem Achterdeck tanzen die Eliten und im Unterdeck ersaufen die eingesperrten Holzklasse-Passagiere !
    Von mir aus kann sie auch Kanzler – es spielt keine Rolle.
    Auf Anti-Spiegel erzählt Röper gerade über die russische Ansichten – lustig.
    Unterm Strich – wie die Lemminge auf der Klippe !

  2. DAs Gespräch mit meiner Mutter vor ewigkeit, werde ich nie vergessen.: Sie sagte

    Mein Sohn, denke immer daran jede Frau ist eine „Nu..e“ – ich bin deine Mutter aber auch eine Frau.

    Sie bezog wohl diese Aussage auf unzählige Arten auf die sich eine Frau prostitieren kann.

  3. Ich hoffe das alle Deutschen (mit den Feiglingen aus dem Westen) zusammenstehen und diesem Fretchen den Garaus machen …bevor sie D in den Abgrund stürzt

  4. „Wir haben aus gutem Grund bei uns in der Partei eine Frauenquote.“ – Annalena Baerbock (GRÜNE) am 23.06.2021

    Auf Anhieb fallen mir dabei sogar gleich drei gute Gründe ein:

    „Mit Verlaub, mit Atomenergie kann man im Winter nicht heizen.“ – Claudia Benedikta Roth (GRÜNE) am 08.01.2009

    „Wir brauchen vor allen Dingen Migrantinnen und Migranten, die sich in unseren Sozialsystemen wohl und zu Hause fühlen.“ – Katrin Göring-Eckardt (GRÜNE) am 09.10.2013

    „Da gibt es jetzt die ersten Batterien, die auf Kobold verzichten können… Kobold, wo kommt das eigentlich her?“ – Annalena Baerbock (GRÜNE) am 28.07.2019

    Es ist doch wahrlich höchst and der Zeit, dass mit der Feminist Foreign Policy die Repräsentanz solcher Frauen in internationalen Führungspositionen endlich weltweit gestärkt wird.

    „Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir im Sinne einer Feminist Foreign Policy Rechte, Ressourcen und Repräsentanz von Frauen und Mädchen weltweit stärken und gesellschaftliche Diversität fördern. Wir wollen mehr Frauen in internationale Führungspositionen entsenden, den Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der VN-Resolution 1325 ambitioniert umsetzen und weiterentwickeln.“ – Koalitionsvertrag zwischen SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP 2021-2025

  5. Ich hoffe nicht, das in Bälde der Volkskessel platzt und
    Täter, Faschisten aus der Politik, zu Opfern werden könnten?
    Ein Weisheit aus der legitimen Jägerszene der Jagdscheininhaber/innen,
    besagt, das gejagte Objekte stets im Nachteil sind und keine Chance haben.
    Als Demokratin und Patriotin verabscheue ich Gewalt und lehne Gewalt ab !

    • Noch mehr leid tun mir die Taubstummuenbersetzer, die in den USA, in Deutschland auch? bei jeder Rede ob Politiker oder Polizei daneben stehen und die diese Gebabbel uebersetzen mussen oder noch schlimmer Xiden, s Geschwafel. Ich wuerde das Handtuch werfen.

  6. Wenn man denkt mit „drei Wetter Taft“ Uschi kann nichts schlimmeres kommen – ja dann kommt A.B.in grün

    Fehlt nur noch M. Illner als Gesundheitsberaterin.

    Wie tief wollen die Deutschen noch sinken ?????

    Meine Mutter hatte über Frauen Recht gesprochen. Beitrag nicht veröffentlicht, da bestimmt nicht verstanden.

  7. Eine Kostprobe ihrer unschlagbaren Allgemeinbildung gab Baerbock bei Maischberger preis:

    „Und wenn eine Kühlung, zum Beispiel, bei einem riesengroßen, äh, Produzenten von minus 22 Grad in Zukunft dann auf 20 Grad, minus 20 Grad runterkühlt, dann ist das Hühnchen immer noch kalt, aber wir können an der Grundlast das Netz, und das war mein Punkt, so stabilisieren, dass sich im Netz die unterschiedlichen Akteure ausgleichen. …“

    aus:

    „Strom aus Hühnchen“
    https://www.achgut.com/artikel/annalenas_strom_aus_huehnchen

    Na, vielleicht lässt sich Putin von Baerbock erklären, wie das mit den Tiefkühlhühnchen ist. Seine Hunde werden Baerbock nicht eher gehen lassen, bis endlich auch Putin alles begriffen hat.

  8. Wie hat einer so schön formuliert: Alles was Annalena kann ist aufrecht zu gehen! Mehr gibts dazu nicht zu sagen.

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