Mittwoch, 29. Mai 2024
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Fit für den Klimawandel

Fit für den Klimawandel

Kamele – das klimagerechte Fortbewegungsmittel der Zukunft (Symbolbild:Pixabay)

Eins muss man den Klimaaktivisten lassen: Drama können sie. Bei ihnen wird jeder Tweet zur potentiellen Vorlage für einen neuen Roland-Emmerich-Katastrophenkracher. Nur die dystopischen Filme der Siebziger konnten es noch besser: Da wurde es einem schon beim Zusehen mulmig, denn ein Happy End gab es nie. Nach der jüngsten Botschaft von Tino Pfaff gedenke ich allerdings, vom neuen Selbstbestimmungsgesetz Gebrauch zu machen. Ich wechsele die Spezies und verwandele mich in ein Kamel – das kommt hervorragend mit Hitze und Dürre zurecht, schon seit Anbeginn der Geschichte. Denn Herr Pfaff, der Nostradamus der letzten Generation, prophezeit uns baldiges Schlangestehen am Tanklaster, um dort ein paar Tropfen Trinkwasser zu ergattern.

(Screenshot:Twitter)

Normalerweise liegt es mir fern, SPD-Politikern das Wort zu reden, aber in diesem Falle gebe ich ihm recht: Orkan Özdemir konnte sich nicht für den durch Klimakleber verursachten Stau begeistern, der ihn daran hinderte, seine Frau bei ihrem Arbeitsplatz, einer Kita, abzuliefern. Wem der Mangel an Personal in Kindergärten bekannt ist, wird die akut anstehende alltägliche Katastrophe realistisch einschätzen können. Zumal im Klimastau sicherlich auch manch anderer feststeckte, der am Arbeitsplatz dringend benötigt wurde. An Herrn Pfaff ist offenbar auch der Fachkräftemangel komplett vorbeigerauscht, wenn ihm überhaupt bekannt ist, was es bedeutet, einen regelmäßigen Job zu haben, bei dem man pünktlich erscheinen muss. Sollte er irgendwann mit heftigen Zahnschmerzen auf einen im Klimastau feststeckenden Zahnarzt warten müssen, könnte ihn das eventuell zum Umdenken bewegen. Das ist natürlich nur ein Gedankenexperiment, sollte mich nun jemand des Sadismus bezichtigen.

Nun erweist sich wieder einmal die Parallele zwischen Religion und Klimaaktivismus in Deutschland. Der Rest der Welt bereitet sich mit Hilfe von technischer Innovation für den Fall der Fälle vor, zumal die Apokalyptiker sich noch nicht ganz einig darüber sind, ob wir nun austrocknen oder überflutet werden – da sind sie notfalls flexibel in der täglichen Deutung des Weltgeschehens. Insofern kann Bischof Benno von Osnabrück als Vorreiter der klimagerechten Architektur bezeichnet werden: Schon im 11. Jahrhundert hatte der Berater Heinrichs IV. die Idee, den Dom zu Speyer durch einen Unterbau vor Überflutung zu schützen. Damit verhielt er sich weitaus pragmatischer als unsere Klimaaktivisten.

Rolle des Bußpredigers

Die nehmen eher die Rolle eines Bußpredigers ein, der Feuer und Schwefel von der Kanzel auf das ungläubige Volk herabregnen lässt: “Wenn ihr nicht lasset von Unzucht und Völlerei, werdet ihr auf ewiglich im Fegefeuer brennen – der Teufel selbst wird euch peinigen mit feurigen Zangen und nicht von euch lassen, bis ihr Buße tut!” Nur fahren die apokalyptischen Reiter heute SUV und die Engel Lastenfahrrad… so zumindest stellen es sich die Klimaaktivisten vor. Sogar Verkehrsminister Wissing lässt sich von diesem Endzeitspektakel beeindrucken – auch wenn er die Methoden des Klimakreuzzuges offiziell auf das Schärfste missbilligt. Dennoch müsse man miteinander reden. Als religiöse Agnostikerin würde ich sagen, er leidet unter dem “Man kann ja nie wissen“-Syndrom, das Ketzerei nur in kleinen Dosen zulässt. Vielleicht hat er auch nur Angst vor den Reinigungskosten für die Fassade seines Ministeriums, das schon Opfer von Farbattacken geworden ist.

Nur mit der Bereitschaft, für die heilige Sache zum Märtyrer zu werden, hapert es noch ein wenig. Die Behörden werden zunehmend unduldsam: So manche Klebeorgie endet mittlerweile mit einem Arrest. Das finden die Aktivisten dann ungerecht – denn schließlich tragen sie das Schicksal der Welt auf ihren schmalen Schultern. Jeder Tag im Knast bringt mindestens ein Grad unmittelbarer Klimaerwärmung – pro Person! Und dann überleben wir nur noch als Kamele, welche die nächste Oase zwischen Berlin und Frankfurt zielsicher ansteuern können. Eine neue Phase der Evolution hat begonnen!

12 Antworten

  1. Die Klimakleber mögen einmal sehen, was passieren wird, wenn sie den 500-PS-Boliden eines Clanchefs blockieren. Ich gönne ihnen dieses Erlebnis von ganzem Herzen.

    1. https://twitter.com/i/status/1653014968202334208

      „Genervter Deutscher gibt Klima-Kleber kräftige Ohrfeige“

      Durch ihre Taten „betteln“ sie um das legale Notrecht der Autofahrer
      und um eine Watschen.
      Mit den weibl. Klimaterroristen sollte ebenso verfahren werden.
      Nicht vergessen, diese strafrechtlichen Nötiger bekommen für ihren
      Dreck bis zu 1200 E incl. Sozialversicherung im Monat von reichen Drecksäcken.
      Kontopfändungen bei diesen Typen sind längs überfällig !

      Wenn ich mir dann noch in fast allen Videos über diese Klimakleber die Untätigkeit
      der Polizei anschaue, wird mir übel vor so viel Dienstverweigerung.

      1. Ach wissen Sie, wenn sie die vermögen der Eliten von denen sie reden, konfiszieren, gibt es keine Klimaaktivisten und sonstige Schmarotzer mehr. Dann müssten diese Leute wieder arbeiten. Und das wäre für viele eine ganz neue Erfahrung.

  2. “Klimaleugnung” Der Begriff zeigt vor allem das geistige Niveau der Vertreter der Klimasekte.

    Derweil brechen immer mehr Vulkane aus, denn das geschieht, wenn es von einer Warmzeit, die es nach Kaltzeiten immer gibt, wieder in eine neue Kaltzeit geht.

    Die Folgen dieser Vulkanausbrüche für das Wetter/Klima sind jetzt bereits absehbar.

    Es wird so kommen, wie seit langer Zeit befürchtet: Es wird eine gigantische Hungersnot und massenhaft Tote geben, und die Habeck-Gang ist zentral daran beteiligt durch ihren kranken/kriminellen kommunistischen, diktatorischen Energieirrsinn.

    Wenn sie schon nicht denken können, vielleicht verstehen sie ja bunte Bildchen:

    ” Germoney’s Next Top Video im Klima-Jahr des Herrn 2023″ – https://coronistan.blogspot.com/2023/04/top-video-des-klima-jahres.html

    “Die durch das Sonnenminimum verursachte Temperaturabsenkung um 0,5 bis 0,7 Grad Celsius verbunden mit einer jahrzehntelangen Politik der maximalen Idiotie wird nicht nur zu einer Hungerkatastrophe unvorstellbaren Ausmaßes führen sondern auch dafür sorgen, dass im Klimagottesstaat Deutsch kein Stein auf dem anderen bleiben wird.” Und genau das, ist vermutlich auch gewollt.

  3. Was für ein ausgemachter Blödsinn, was er da schreibt.

    Vielleicht hat er auch “Mad Max” nicht verkraftet…CO2 in der Atmosphäre: 0,04%

    Davon “menschgemacht” ggf. 3%

    Und widerum davon in Deutschland, bezogen auf die Erdbevölkerung 2%

    Die Kollegen sollten sich mal in Russland, China, Indien oder den USA festkleben.
    Aber dafür hätten sie keine Eier! In mindestens 2 Ländern würden sie sitzen (und zwar im Knast) , in mindesten 2 Ländern vom Panzer überfahren.

    https://journalistenwatch.com/wp-content/uploads/2023/05/CO2.jpg

  4. Somit werden die neuen Weltmächte Russland,Kanada,der Himalaya und die Antarktis sein.

    Warum eigentlich nicht?
    Endlich mal was anderes.
    Nur Angsthasen,machen sich in die Hose…

  5. Aber, aber, wie respektlos. Habeck betonte, dass er den höchsten Respekt vor diesen Aktivisten habe. Wer sind wir denn, Habecks göttliche Worte zu hinterfragen. Unser Job ist es, Zahlemann zu spielen ohne wenn und aber. 😉

  6. Maurice Strong, Gründer des UN-Umweltprogramms, erklärte in seiner Eröffnungsrede zum Erdgipfel von Rio 1992: „Ist nicht die einzige Hoffnung für den Planeten der Zusammenbruch der industrialisierten Zivilisationen? Ist es nicht unsere Verantwortung, das herbeizuführen?“ Auf dem Rio-Gipfel beaufsichtigte Strong die Ausarbeitung der UN-Ziele für eine „nachhaltige Umwelt“, der Agenda 21 für nachhaltige Entwicklung, die die Grundlage von Klaus Schwabs Great Reset bildet, sowie die Schaffung des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen (IPCC) der UN .

    Strong, ein Schützling von David Rockefeller, war mit Abstand die einflussreichste Figur hinter der heutigen UN-Agenda 2030. Er war Co-Vorsitzender des Weltwirtschaftsforums von Klaus Schwab in Davos. Zum Tod von Strong im Jahr 2015 schrieb Davos-Gründer Klaus Schwab: „Er war mein Mentor seit der Gründung des Forums: ein großartiger Freund; ein unverzichtbarer Ratgeber; und langjähriges Mitglied unseres Stiftungsrates.“

  7. Ich bin auch fürs Klima! Das wandelt sich auch ohne mich und das ständig seit tausenden von Jahren und keiner will es mitbekommen haben. Dazu brauch man dann die Klimaaktivisten. Nur was die fürs Klima tun geht wohl eher gegen das Klima, weil sie die Natur mit ihren Giften zukleistern. Nicht nur die Köpfe der Menschen. Aber die sollen auch Natur sein. Deshalb brauchen sie die Klimaideologen die ihnen dann sagen, das sie Klimaleugner sind. Und weil die Mehrheit Klimaleugner sind, die aber auch fürs Klima sind, (Warum sollten sie dagegen sein?) Alles Leben brauch die Luft zum atmen und das Wasser um uns nicht nur rein zu halten. Aber essen und trinken wollen wir uns auch noch leisten können. Die Radikalität mit der Menschen ein Problem lösen wollen das weder Sie noch ihre Ideen lösen können zeigt mir, das wir nicht rational denken können. Das Leben auf dieser Erde, nicht nur der Mensch, muss im Einklang stehen zischen den Gesetzen die in der Natur und die in der Gesellschaft wirken . Nur durch diese Wechselwirkung zwischen Mensch und Natur ist Leben überhaupt erst möglich. Am Klima können wir nichts ändern. Aber wie wir mit der Natur und uns selber umgehen das ist das Feld wo wir etwas ändern können und müssen. Solange wir dieses Feld vernünftig bearbeiten brauchen wir keine Klimaaktivisten. die lenken uns nur von den wirklichen Aufgaben ab die vor uns stehen, Zum Beispiel, wollen wir den Frieden mit immer mehr Waffen erhalten? Das sind die wirklichen Probleme die auch unsere Umwelt zerstört. Und wenn es dazu kommt brauchen wir weder Klimaaktivisten, noch Klimaleugner und ihre neoliberalen elitären Ideologen, brauchen wir eh nicht. oder sage ich besser, ich brauche die alle nicht.

  8. nur mal kurz zum Wasser am Tankwagen. Wenn unser Star Wirtschaftsminister demnächst auch noch unser Trinkwasser dem Markt freigibt, dann stehen wir schneller am Tankwagen in der Schlange, als wie dieser Typ gucken kann. Hoffentlich hat dann das ” Klima” ein einsehen , und es lässt es Regnen. Dann kann man während der Wartezeit vielleicht noch ein/ zwei Mund voll kostenlos erhaschen. Ich befürchte schwer , dann wird das Trinkwasser auch noch unerschwinglich für den Normalbürger. Gut, wenn die Heizung mal raus ist, hat sich das Problem mit dem warmen Duschwasser dann auch erledigt. Ich würde sagen, da kann sich jeder glücklich schätzen, der eine eigene Quelle im Garten hat. Aber keinem verraten, sonst lässt Nestle, oder sonst einer der großen ,ein Killerkommando los und nimmt die Quelle in Besitz. Soll in Afrika schon vorgekommen sein.

  9. früher haben solche leute “verschwörungstheoretiker” als hexen verbrannt oder der ketzerei bezichtigt.

    1. Kommt auch noch! Und richtig gesehen ist es auch schon mehr als einmal passiert. Ich denke da an J. Assange und alle die wegen einer anderen Meinung in Gefängnissen oder Folterstätten wie Guantanamo ohne Gerichtsurteil gefoltert und getötet werden. Man muss ja nicht gleich die Leute verbrennen. Zu Tode martern geht auch. Und die Welt schaut zu und findet das zum Teil sogar noch rechtens.