Mittwoch, 17. Juli 2024
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Fleschs EM-Notizen (I): Warum Ilkay Gündogan doch ziemlich okay ist

Fleschs EM-Notizen (I): Warum Ilkay Gündogan doch ziemlich okay ist

Positive Überraschung: Gündogan (Foto:ScreenshotYoutube)

Nach der gestrigen Pressekonferenz mit Ilkay Gündogan muss ich zugeben, dass ich mich höchstwahrscheinlich in dem Mann geirrt habe. Der ist ja mit Mesut Özil überhaupt nicht zu vergleichen: Wortgewandt (gleich in mehreren Sprachen), sympathisch, selbstkritisch, humorvoll und sogar äußerst patriotisch, als er gefragt wurde, was es ihm bedeutet, als Kapitän der deutschen Nationalmannschaft im Eröffnungsspiel einer Europameisterschaft daheim aufzulaufen.

Aber das Foto mit Erdogan damals!“, könnten Zweifler anmerken. Ach, im Gegensatz zu Özil ist Gündogan mit dem Vorfall seinerzeit anständig umgegangen. Außerdem habe ich aus seinem Mund noch nie jammerigen Stuss gehört, im Gegensatz zu Özil ständig. Sicher, er könnte auch in eine Rolle geschlüpft sein; aber das glaube ich nicht. Ich halte den Mann für echt. Was nichts an meiner Enttäuschung ändert, dass er in der Nationalmannschaft meist nicht so gut wie in seinen jeweiligen Vereinen spielt. Aber vielleicht ändert sich das ja schon heute Abend. Falls nicht, gehört er auf die Bank. Auch klar.

Selbstverständlich Deutsche

Und nur nochmal zum Verständnis: Für die Identifikation mit der deutschen Mannschaft halte ich es für wichtig, dass Spieler in der Mehrheit sind, die Müller, Meier oder Schulze heißen. Das bedeutet aber nicht, dass ich einen Gündogan nicht spielen lassen würde, solange er besser als ein Biodeutscher spielt. Bei Spielern mit schwarzer Hautfarbe sehe ich die Sache eh noch einmal ganz anders: Die sind zumeist in Deutschland geboren, habe eine deutsche Mutter, für mich sind das selbstverständlich Deutsche.

Ach, und bei Emre Can sehe ich die Sache auch anders… weil der immer so eine schicke Frisur hat. Wie auch immer: Ich werde meinen sehr kritischen Gündogan-Beitrag von Facebook und Telegram wieder löschen. Auch, wenn dadurch das Foto seiner wunderschönen Frau verloren geht.


Für Ansage! begleitet Blogger und Publizist Oliver Flesch die Fußball-EM mit spitzer Feder.

4 Responses

  1. Buntschland wird hoffentlich in der Vorrunde rausfliegen und dabei eine richtige Klatsche von den basierten Ungarn kassieren.

    Multikultisöldner-Nationalmannschaft geht gar nicht, wie soll man als normaler Deutscher bitte solche Gestalten wie Allahuakbar-Rüdiger anfeuern? Wenn ich den sehe denke ich sofort an Remigration und nicht an Fußball.

    Gleiches gilt für Gündogan, wer mit Bozkurt-Islamist Erdogan posiert hat in einer deutschen Nationalmannschaft nix verloren Punkt.

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  2. Fussball?
    Ist mir doch wurscht. Hab kein Bock auf “Panem et Circensis”!
    …aber jeden wie es einem gefällt.

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  3. Was Ilkay Gündogan anbelangt ist er auch n meiner Wertschätzung sehr gestiegen. Was die Erdowahn Affaire anbelangt – Schwamm drüber. Der ist ja ein junger Mensch und darf auch mal einen Fehler machen. Bedauerlicherweise sind seine Lestungen im Verein wesentlich auffälliger als in der Nationalmannschschaft, da stimme ich Olli zu.
    Aber schaun wir mal,vielleicht steigert er sich ja noch im Verlauf des Turniers. Aufm Platz zeigt er jedenfalls eine tadellose Haltung.
    Der einzige Stinkstiefel in der Mannschaft ist der Tauhid Isis Finger, Rüdiger. DER hat dort wirklich nichts verloren! Aber auch der scheint Kreide gefressen zu haben. Vielleicht hat ihn Rudi mal zur Brust genommen.

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