Mittwoch, 17. Juli 2024
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Fleschs EM-Notizen (IV): „Da spielen ja kaum noch Deutsche mit!“ und andere Märchen rund um die Nationalmannschaft

Fleschs EM-Notizen (IV): „Da spielen ja kaum noch Deutsche mit!“ und andere Märchen rund um die Nationalmannschaft

Lippenbewegungen sichtbar: Die deutsche Elf beim Schottlandspiel (Foto:ScreenshotYoutube)

Seit etwa zehn Jahren langweilen Leute, die den Fußball nie geliebt haben, mit den immer gleichen Unterstellungen gegen die deutsche Fußballnationalmannschaft. Nach dem erfolgreichen Eröffnungsspiel gegen Schottland ist es nun an der Zeit, ein paar der größten Gähner richtig zu stellen.

Erstens ist da die alte Leier„Die singen ja noch nicht einmal mehr die Hymne mit!“. Doch, tun sie. Alle elf Spieler der Anfangsformation gegen Schottland. Ganz im Gegensatz übrigens zu beispielsweise Franz Beckenbauer, Gerd Müller, Paul Breitner, Kalle Rummenigge, Toni Schumacher damals. Aus welchen Gründen auch immer wurde die Hymne in den alten Tagen grundsätzlich nicht mitgesungen. Stattdessen wurde Kaugummi gekaut. Es war „Teamchef“ Franz Beckenbauer, der seinen Spielern bei der Weltmeisterschaft in Italien 1990 befahl, unsere Hymne mit zu trällern.

Der größte Mist rund um die Nationalmannschaft kommt meines Erachtens allerdings inzwischen von außen. Beim Eröffnungsspiel sagte ZDF-Moderator Oliver Schmidt allen Ernstes: „Und es folgt die deutsche Hymne, Einigkeit und Recht und Freiheit, und vor allem Vielfalt!

Ein zweites hartnäckiges Gerücht lautet: „Auf den Trikots sind die deutschen Farben ja gar nicht zu sehen!“ Doch, sind sie. Auf dem Heimtrikot zumindest. Übrigens sind wir ohne deutsche Farben auf dem Trikot 1954 und 7194 Weltmeister und 1972 und 1980 Europameister geworden. Aber auch hier gilt: Der größte Mist kommt inzwischen von außen. Obwohl sich Bundestrainer Julian Nagelsmann im “Spiegel”-Interview für eine politikfreie Europameisterschaft aussprach, musste Adidas dringend noch ein Auswärtstrikot in den Farben Rosa und Lila produzieren. Bewerben lässt der Sportartikelhersteller die Trikots, na klar, von nicht typisch deutsch aussehenden Jungs.

Deutsche Trikots: Deutsch, aber irgendwie auch wieder nicht… (Fotos:DFBPresse)

Kommen wir zum dritten Klischee über die DFB-Auswahl, das da lautet: “Da spielen ja kaum noch Deutschen mit!“ Nun ja. Mit Neuer, Kimmich, Mittelstädt, Andrich, Kroos, Wirtz und Havertz standen schon mal sieben Spieler in der Startelf, über die wir uns da nicht zu streiten brauchen. Jonathan Tah wurde in Hamburg geboren, hat eine deutsche Mutter, seine Eltern ließen sich scheiden, als er ein kleiner Junge war. Für mich ist ein Deutscher. Nicht nur auf dem Papier. Gleiches gilt für Jamal Musiala, der in Stuttgart geboren wurde und ebenfalls eine deutsche Mutter hat. Bleiben İlkay Gündoğan und Antonio Rüdiger.

Gündoğan wurde in Gelsenkirchen geboren und machte in Nürnberg sein Abitur (etwas, das ihn von den meisten seiner Kritikern unterscheidet). Er ist mit dem deutschen, nicht mit dem türkischen Fußball verwachsen, sagte einst: „Meine vielleicht glücklichste Zeit als Fußballer hatte ich zu Beginn meiner Karriere als 18-, 19-Jähriger beim 1. FC Nürnberg.“ Und das Foto vor der Weltmeisterschaft 2018 in Russland mit dem türkischen Präsidenten, dem Steinzeit-Muselmanen Erdogan? Unschön. Aber im Gegensatz zu Mesut Özil, der sich überhaupt nicht rechtfertigte, twitterte Gündoğan am Tag darauf, er sei „immer noch dankbar, für dieses Land zu spielen“. Wenn Gündoğan etwas vorzuhalten ist, dann eher, dass er in der Nationalmannschaft selten so glänzte wie in seinen jeweiligen Vereinsmannschaften. Gegen Schottland allerdings Spielte er wie eine glatte Eins.

Rüdiger ist ein Problem

Bleibt Antonio Rüdiger. Und der ist tatsächlich ein Problem. Für mich allerdings eher, weil er ein mutmaßlicher Anhänger des politischen Islam ist. Islam-Kritiker Michael Stürzenberger ordnete die Diskussion um den „Rüdiger-Finger“ auf Telegram ein: “Der nach oben gereckte Zeigefinger eines tiefgläubigen Moslems bedeutet, dass es nur einen Gott gibt, und zwar Allah, sein Gesetz die Scharia ist und der Islam die einzige Wahrheit darstellt. Ähnlich drückt es auch der Muezzinruf aus: ‘Allah ist der Allergrößte. Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt außer Allah. Ich bezeuge, dass Mohammed sein Gesandter ist.’

Stürzi weiter: “Damit wird allen anderen Religionen ihr Existenzrecht abgesprochen. Kein Wunder, dass in den 57 islamischen Ländern andere Religionen nicht nur weniger Rechte als die Staatsreligion Islam haben. Vielfach werden sie auch unterdrückt und verfolgt, ihre Angehörigen mitunter bedroht und nicht selten auch getötet. Das ist der radikale Politische Islam. Um den müssen sich die etablierte Politik und die Mainstream-Medien endlich  kritisch kümmern. Weiteres Wegschauen, Vertuschen, Beschönigen, Verharmlosen und Verschweigen wird in die Katastrophe führen.

Was wäre die Alternative?

Und er ergänzt: “Denn dann wird der Politische Islam immer mehr Macht und Einfluss bekommen, seine radikalen Anhänger den öffentlichen Raum auf den Straßen, in Freibädern etc. immer mehr terrorisieren, in Schulen Nicht-Moslems einschüchtern, mit Taqiyya-Methoden die demokratische Gesellschaft unterwandern und irgendwann mit Druck und Drohen nach der alleinigen Macht greifen und einen Islamischen Staat mit Scharia formen wollen. Friedliche und demokratisch gesonnene Moslems werden hierbei ebenfalls von den Radikalen bedroht und eingeschüchtert, falls sie sich dem vermeintlichen ‘Willen Allahs’ nicht anschließen wollen. Nichts wird – nicht nur in Deutschland und Westeuropa, sondern in den meisten demokratischen Ländern auf der ganzen Welt – so dermaßen unterschätzt wie die Urkraft dieser totalitären Ideologie.

Von daher: Rüdiger passt mir auch nicht. Aber ansonsten? Und vor allem: Was wäre die Alternative? Schlechtere Spieler spielen lassen, nur weil die biodeutsche Wurzeln haben? Das kann’s doch auch nicht sein. Klar ist aber auch: Für die Identifikation mit der Mannschaft sind biodeutsche Spieler wichtig. Ein Land wie Ghana wäre auch nicht amüsiert, wenn da plötzlich elf weiße Einwanderer in der Nationalelf spielen würden. Aber so lange es sich die Waage hält, halte ich die Diskussion für ein konstruiertes Problem von Leuten, die den Fußball nie geliebt haben.

24 Responses

  1. Fußball ist ein Geschäft.Punkt. Wer so blöd ist und sein Geld dafür ausgibt, um 22 Millionären in kurzen Hosen dabei zuzuschauen wie sie einem Ball hinterher rennen, ist selber schuld.

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  2. Menschen, “die den Fußball nie geliebt haben” (wie ich), interessieren auch ihre Artikel zur EM nicht, lieber Oliver Flesch. Wer da spielt, ist für mich belanglos.

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  3. Ach, lasst doch den Plödsinn. Erklärt mir lieber, warum da 909 Minuten lang 25 Spieler einem Ball nachrennen!

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  4. Ach, lasst doch den Plödsinn. Erklärt mir lieber, warum da 90 Minuten lang 25 Spieler einem Ball nachrennen!

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  5. @„DA SPIELEN JA KAUM NOCH DEUTSCHE MIT!
    Deshalb heißt das ja auch “die Mannschaft” und nicht die “Nationalmannschaft” !
    Sie sollte eher Söldner heißen – oder “die, die für Geld spielen”

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    1. mir ist es egal wieviel Bio Deutsche ( was für ein Wort) da mitspielen und ob die die Hymne singen oder nicht ( ich kann ” auferstanden aus Ruinen” auswendig) .
      Hauptsache Grönland gewinnt und es gibt so schöne ” Schlachtgesänge” wie von Island.
      Auch die Neuseeländer haben mir gut gefallen.😎🥸
      https://youtu.be/1Yvbw9rguAc?feature=shared

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  6. “………….halte ich die Diskussion für ein konstruiertes Problem von Leuten, die den Fußball nie geliebt haben.”

    Wer den Sport insgesamt liebt (wie meine Wenigkeit auch, der sogar als Kind+Jugendlicher bis Anfang der 1980er Jahre in der Landesspitze in einer anspruchsvollen Sportart mitmischte), der muß sich von diesen zu reinen kommerziellen Politshows verkommenen Brot und Spiele Events nur angewidert abwenden.

    Da die migrantische Vermischung ja nicht nur nicht mehr rückgängig zu machen ist, vielmehr noch massiv zunimmt, macht ein Wettbewerb unter Nationen (der auch mir mal viel Freude bereitete) natürlich keinerlei Sinn mehr es sei denn, man ist ein völliger Blindfisch, ein Propagandist oder gar Beides.

    Man darf auch nicht Sport mit Sauf- oder Partyevents als Zuschauer verwechseln, wer das tut, war nie wirklicher Sportler und kann da nur das Drumherum “lieben”.

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  7. Einspruch! Die Argumente im Artikel gehen am Problem vorbei bzw. klammern das eigentliche Problem aus: Den DFB! Dieser hätte schon 2018 Özil und Gündogan aus dem Team werfen müssen, statt den beiden noch in den Allerwertesten zu kriechen. Mit Verlaub, beide haben uns den ‘Stinkefinger’ gezeigt und wussten was sie taten. Sie waren schließlich keine kleinen Kinder mehr. Den beiden nehme ich ihr Bekenntnis zur Türkei nicht übel. Sie waren halt ehrlich.
    Dann dieser peinliche Auftritt in Katar, der so nie hätte passieren dürfen. Es ist einfach der Geist, der in diesem DFB vorherrscht. Angefangen mit der ‘Mannschaft’ bis zur Verhängung von Strafen, weil Fans auf biologische Tatsachen hinweisen. Ein Herr Rüdiger gehört ebenso aus dem Team entfernt. Was macht der DFB? Er lässt die Spieler den Finger zeigen, um das Zeichen als normal umzudeuten. Da steckt das Übel, nicht bei den Spielern.

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  8. Man kann sich alles schönsaufen, so auch “la Mannschaft” aus “Schland”, die weit über ein Jahrzehnt beim Kampf gegen Deutsch mitgemacht hat (und weiterhin mitmacht), die für Islam, Trans, Homo, Gender, Feminismus steht und für diese tolle Buntheit. Daher läßt Herr Flesch ja alles weg, was oberhalb der 11 Idioten auf dem Spielfeld abläuft, die ganze politische Ebene des DFB, dem die 11 “gehören”. So als ob man Volkspolizisten von der SED-Staatsführung losgelöst bejubeln würde, weil die ja so eine tolle Arbeit immer machen (als Handlanger der Stasi, Wohnungsverwüster, Schläger vor Ort, Abführmittel für Dissidenten, … aber ansonsten ganz tolle Leute). Man muß nur die Scheuklappen eng genug einstellen, dann sieht man nicht so viel von den Dingen links und rechts vom Kernsichtbereich. Dann ist auch die CDU eine konservative Partei und wird garantiert die Invasoren rauswerfen. Schubs, Merz 33%.

    PS: “Geboren in” bedeutet meist geistig eigentliches Heimatland im Süden nie verlassen. Fast alle “Islamisten” sind “geboren in Name BRD-Ortschaft hier einfügen”.

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  9. Das Problem ist, dass AFD- nahen Spielern – so sie denn als Nazis überhaupt aufgestellt worden wären – solche Böcke wie bei Gündo und Rüdiger nie verziehen worden wären und ihnen bis zum Grab anhängen würden.

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  10. Fußball lieben? Es waren nationale Ereignisse, mit denen man mitfieberte, Daumen drückte und wenn es nicht klappte, dann war man bewogen, auf das nächste mal zu hoffen. Das nahm nach und nach ein trauriges Ende. Da stehn Leute herum, die bei der Nationalhymne des Landes, für das sie auftreten und von dem sie bezahlt werden, das Maul nicht aufkriegen, andere setzen Zeichen und blamieren sich in der ganzen Welt bis auf die Knochen. Ich schaue mir das nicht mehr an, weil ich keine gesetzten Zeichen mehr sehen will. Auch nicht die von einem Neger, der immer mit dem Zeigefinger nach oben zeigt. Ich will keine Zeichen sehen.

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  11. Für die Identifikation reichen es also ein paar Herkunftsdeutsche.

    Dieses Argument könnte von einem Willkommenskultur-Politiker stammen.

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    1. Dem Versuch, durch die Übernahme von Begriffen und Positionen des etablierten Politikbetriebes „anschlussfähig“ zu bleiben, haftet immer etwas Heuchlerisches an. Der Volksbegriff ist nicht auf seine biologische Dimension reduzierbar, aber ohne diese auch nicht denkbar. Der Grad der Fremdheit, den Rüdiger repräsentiert, wäre auch dann nicht geringer, wenn er seine politische-religiösen Überzeugungen änderte.

      1. Die biologische Dimension wird doch systematisch unterdrückt:

        „Das Volk ist jeder, der in diesem Lande lebt.“ – Angela Merkel (CDU) am 27.02.2017

        „Wir haben ein deutsches Volk. Das besteht aus all denjenigen, die die deutsche Staatsbürgerschaft haben.“ – Olaf Scholz (SPD) im Bundestag am 25.01.2023

        Wer es wagt, sich an sie zu erinnern, wird umgehend bestraft, etwa wenn Herkunftsdeutsche Wohnungen bevorzugt untereinander vermieten, statt an Migranten.

        Für eine „Identifikation“ sollen ein paar Herkunftsdeutsche auf einmal aber wieder gut genug sein.

  12. Zitat: “Von daher: Rüdiger passt mir auch nicht. Aber ansonsten? Und vor allem: Was wäre die Alternative? Schlechtere Spieler spielen lassen, nur weil die bio-deutsche Wurzeln haben? Das kann’s doch auch nicht sein”.

    Doch genau das sollte es sein! Über wen oder was fragwürdig ist kann man gewiss diskutieren. Und richtig ist, aufgrund der zwischenzeitlich mehr oder weniger erfolgreichen “Durchmischung” der Völker kann man sich nicht mehr am Äußeren orientieren. Aber ein bekennender Salafist sollte gewiss nicht “Deutschland” repräsentieren – egal, wie “gut” er fußballerisch daherkommt.

    Ich kann mir nicht helfen, aber wenn ich Franzosen oder Niederländer sehe, deren Mannschaften insgesamt in ihrem Erscheinungsbild optisch und krass so gar nichts mehr mit dem Volk bzw. der Nation zu tun haben, die sie vertreten, befällt mich doch eine gewisse Wehmut. Das mag auch an meiner traditionellen und Kultur-geprägten Einstellung liegen. Aber wichtiger als alle äußeren Erscheinungen sollte die innere Einstellung sein. Sind das wirklich Franzosen, Niederländer oder Deutsche mit denen man es da zu tun hat? Da sehe ich schon eine gewisse Bringschuld – vor allem bei Doppel-Staatlern. Geld verdienen ist das eine, aber für eine Nationalmannschaft spielen, ist dann doch noch etwas anderes. Und dieser Hinweis geht an die „Mannschafts-Aufsteller“! Da fängt die berechtigte Frage für mich an – und diese ist zu oft leider vollkommen und wohl bewusst “ungeklärt”!

  13. Kolumne im „Guardian“: Briten-Blatt fürchtet „rassistische Fankultur“ und hofft auf frühes Deutschland-Aus
    Auch im Ausland ist die EM ein großes Thema. In den Berichten über Deutschland gibt es unter anderem Kritik wegen Transport-Problemen. Insbesondere britische Blätter arbeiten sich aber auch an dem Thema Rechtsruck und Nationalismus ab. Eine Kolumnistin befürchtet im „Guardian“ sogar eine „rassistische Dynamik in der Fan-Kultur“ und hofft auf ein frühes Deutschland-Aus.

    https://www.focus.de/sport/fussball/em/sorgen-wegen-rassistischer-fankultur-wie-auslands-presse-ueber-em-berichtet_id_260060071.html

  14. FAKTENCHECK: Musiala und Tah sind Halbneger mit Vätern aus Nigeria/Elfenbeinküste – Ausländer mit deutschem Pass genau wie Gündogan, Can und der Rest.

    Von der Negerquote ist die Mannschaft mittlerweile auf Platz 3 in Europa hinter Frankreich und England.

    Und ja die einzig richtige Alternative ist selbstverständlich eine ausländerfreie Nationalmannschaft. Mit biodeutscher Besetzung sind wir dreimal Weltmeister geworden (geht aber sowieso nicht um die Leistung sondern ums Prinzip).

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  15. Da labert sich aber einer hier die Welt schön. Alles nicht so schlimm. Und wenn dort elf Schwarze auf dem Feld stehen, auch das für Herrn Flesch kein Problem. Weil er nicht einmal erkannt hat, wie der Gündogan damals alle verarscht hat. Denn der sagte: für dieses Land zu spielen! Nicht: für mein Land zu spielen!

  16. Die Mannschaft lässt sich, soweit ich es beurteilen kann, bereitwillig für die woke Propaganda einspannen und betätigen sich sogar als Vorreiter der Political Correctness (mit Kimmich’s Impfverweigerung der einzigen Ausnahme die mir einfällt), und das betrifft auch die deutschstämmigen Spieler.
    Die Mainstream-Medien bejubeln dieses Team. Das ist eigentlich ein sicherer Indikator dafür, dass sie sich von dessen Siegen, die sie als Triumph der woken Ideologie darstellen, Schaden für Deutschland erhoffen. Das ist keine deutsche Mannschaft, sondern eine Mannschaft, die für die Deutschlandzerstörer antritt.

  17. Nachdem ich gerade Zeuge eines genialen Spiels der deutschen Volksgemeinschaft gegen die Ungarn werden durfte, die schon 955 durch Otto I. zurückgeworfen werden mussten, frage ich mich, warum es keine Zwei-Kanal-Hör-Angebote im Fernseh-Programm gibt. Diese gibt es ja ansonsten durchaus schon:
    Kanal 1 mit – nur – Stadion-Akustik;
    Kanal 2 mit Ton der Kommentatoren für Hirngeschädigte.
    Das wäre ein kundenorientiertes Angebot!

    Das würde zumindest mir das Abschalten des Tones ersparen … – Da fehlt dann doch etwas – und wenn’s nur das Pfeifen der Zuschauer wäre …
    Vielleicht würden auch andere ein “unkommentiertes, dumm-verlabbertes Spiel” allein mit Stadionatmosphäre präsentiertes Spiel vorziehen. Schließlich spielt Deutschland immer genial!
    Selbst wenn die Auswahl der deutsche Volksgemeinschaft derart spektakulären Feinschliff-Fußball bietet – wie soeben gefeiert beendet -, wäre das vermutlich für viele Fußball-Freunde Nerven-schonend. Für die anderen gibt es ja weiterhin das sinnstiftende “Voll-Gelabbere” auf Kanal 2 ….

    Hätten wir nicht den Fußball – ich würde doch glatt über “Politik” schreiben … Urteile in Sache Corona oder die Schönheit eines Kalifats oder ähnlich Unbedeutendes schreiben …

  18. @ “Was wäre die Alternative? Schlechtere Spieler spielen lassen, nur weil die biodeutsche Wurzeln haben?”

    JA! JA! Und nochmal JA!

    Ich spüre, dass ich mich geistig langsam radikalisiere. Man betitelte mich früher als “Linke Zecke”. Aber meine Toleranzgrenze ist inzwischen längst überschritten.