Samstag, 13. Juli 2024
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Fleschs EM-Notizen (XII): Die wahre Geschichte hinter Deutschlands 2:0 gegen Dänemark

Fleschs EM-Notizen (XII): Die wahre Geschichte hinter Deutschlands 2:0 gegen Dänemark

In “Killer”-Laune: Antonio Rüdiger gestern Abend gegen Dänemark (Foto:Imago)

Die eigentliche Story hinter dem gestrigen 2:0-Sieg gegen Dänemark ist schnell erzählt: Es war ein gutes Spiel, in dem Deutschland eine passable Leistung gezeigt hat. Eine Leistung allerdings, die gegen Spanien im Viertelfinale voraussichtlich nicht reichen wird. “Bild” und “Kicker”, immer noch die wichtigsten Medien im deutschen Ballsport, beurteilten das Spiel weitaus positiver als ich. “Bild” gab allen deutschen Spielern eine 2, außer Sané und Gündogan, die immerhin noch eine 3 bekamen. Der “Kicker” bewertete die Leistungen ähnlich großzügig.

Das ist normal. Solange es noch so einigermaßen läuft, will man es sich mit der Nationalmannschaft nicht verderben, schließlich sieht man sich beinahe täglich im EM-Quartier, trinkt auch mal einen Kaffee zusammen. Richtig ist, die meisten Spieler kickten auch gut, Rüdiger und Schlotterbeck sogar sehr gut, aber es gab eben auch Ausfälle, an denen dringend gearbeitet werden muss, wenn wir ins Finale kommen wollen.

Ausfall 1: Mittelstürmer Kai Havertz

Havertz ist das Sorgenkind der Nationalmannschaft. Vier Einsätze, kein Tor aus dem Spiel heraus. (Dafür zwei Tore vom Elfmeterpunkt.) Das ist zu wenig für einen Mittelstürmer. Viel zu wenig.

Gegen Mannschaften wie Dänemark kann man sich einen Chancentod wie eben Havertz noch so einigermaßen leisten, aber bereits gegen Spanien könnte sich seine Blindheit vor dem Tor rächen.

Ausfall 2: Leroy Sané im offensiven Mittelfeld

Was Sané angeht, hier eine kluge Kritik aus der “Stuttgarter Zeitung”, die im Gegensatz zum Kicker und der “Bild” nicht zu schleimen braucht, da sie nicht so eng vernetzt ist:

“Leroy Sané (Note 4,5): ‘Stand überraschend in der Startelf. Der Außenstürmer sollte mit Läufen in die Tiefe und seiner Schnelligkeit Räume schaffen. Leroy Sanés Aktionen verliefen zunächst aber unglücklich. Nach der Pause tauchte der Münchner fast vollends ab. Kein gutes Spiel von ihm.’

Völlig richtig. Sané verschleppte das Tempo, dribbelte sich ständig fest, spielte gern mal Standfußball (wie einst Günter Netzer, nur nicht so genial), Körpersprache, wie so oft, unterirdisch. Dafür kämpfte er, half auch in der Defensive aus, aber es reicht im Moment einfach nicht.

Ausfall 3: Mittelfeldmann Ilkay Gündogan

Gegen die Schotten noch überraschend geglänzt, gegen Ungarn auch ganz gut gespielt, ist Gündogan seit zwei Spielen wieder in seinem alten Nationalmannschaftstrott.

Es ist eh schon sehr eng im deutschen Mittelfeld und – man muss es so hart sagen – in seiner aktuellen Form stört Gündogan dort nur.

Ausfall 4: Bundestrainer Julian Nagelsmann

Nagelsmann bekam die “Bild”-Note 2 (der “Kicker” vergibt keine Noten). Von mir bekommt er eine 5. Obwohl Füllkrug nach seinen Joker-Toren endlich einen Einsatz in der Startelf verdient gehabt hätte, hielt Wahnsinnsmann bekanntlich erneut an Havertz fest. Auch Sané bekam, wie bereits erwähnt, einen Einsatz in der Startelf. Warum eigentlich? Dafür, dass er in den ersten drei Spielen versagt hat? Und wieso wurde er zur Halbzeit nicht ausgewechselt?

Nagelsmanns Auftritt nach dem Spiel war dann auch eher peinlich. Anstatt zuzugeben, dass wir mächtig Glück hatten – das knappe Abseitstor der Dänen, der geschenkte Elfer –, antwortete er auf die Frage nach dem Video-Assistenten nur: „Der VAR hat das Spiel fairer gemacht.

Fazit, nach alledem: Um Spanien zu schlagen, müssen wir uns deutlich steigern.

Wollte Rüdiger wirklich Menschen töten?

Abseits des Platzes passierte noch dies: Ein Interview, das Antonio Rüdiger gestern Abend gab, wird ihm nun vorgehalten. Ein Nutzer schrieb: „Der Psycho redet vom ‘Töten’!“ Ich sehe das weitaus lockerer: Rüdiger ist eben nicht so wortgewandt wie Richard David Precht oder so; da kann einem so eine Formulierung direkt nach dem Spiel schon mal rausrutschen.

Fakt ist: Rüdiger war gestern Deutschlands bester Spieler Er hat genau die deutschen Tugenden gezeigt, die wir älteren Jungs bei Karlheinz Förster, Hans-Peter Briegel oder Jürgen Kohler so gefeiert haben. Dazu schlägt er 40-Meter-Pässe direkt auf den Fuß seines Mitspielers, eine Fähigkeit, die besagte Klopper nicht draufhatten. Kurz: Wenn Rüdiger gut spielt, so wie gestern endlich mal, ist er eine tödliche Waffe, die den Unterschied ausmachen kann.

16 Responses

  1. Ich muss Ihnen (schon fast) leider zustimmen, denn Rüdiger war auch für mich gestern bester Mann. Was der hinten weg gehauen hat, war schon enorm. Havertz hat meiner Meinung nach nichts in der Startformation zu suchen. Und das wird uns wohl auch das Genick brechen. Was nützen Flanken in den Strafraum und ich hab keinen, der sie verwertet (außer die Ausnahme Schlotterbeck). Und was den VAR angeht : weg damit. So was braucht kein Mensch. Das macht nur das Spiel kaputt. Da kann ich den dänischen Trainer gut verstehen.

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    1. Für mich steht außer Frage, dass Rüdiger ein talentierter und begnadeter Fussballer ist. Was aber ebenso für mich außer Frage steht, ist, dass er in eine deutschen Nationalmannschaft nix zu suchen hat und nach seinen IS Grüßen auch nichts bei irgendeinem deutschen oder westlichen Fussballverein. Aber Fussball kann er gut spielen!

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    2. Leider muss auch ich Rüdiger fußballerischen Respekt zollen. Sein Deutsch klingt allerdings wenig deutsch – und vom Töten sollte man auch beim Fußball nicht sprechen.
      Könnte aber vielleicht mal jemand mit ihm sprechen und herausfinden, was er als Salfist so in der Welt ändern will – und vor allem denn warum? Ein Islam-Kenner könnte ihm vielleicht mal beim Nachdenken helfen und diesen Glauben – genau wie alle anderen Glaubensarten auch – hinterfragen!
      Glauben heißt immer nur glauben, was ein anderer (Eltern, Lehrer, Imam oder wer auch immer) zu glauben vorgibt!
      Beweise für irgendetwas “Göttliches” gibt es jedenfalls in sämtlichen Schriften gerade nicht!

      Zum Fußball ansonsten: Mit Gündogan haben wir neben Kroos einen weiteren “Stand-Spieler”. Bei Kroos sieht man gelegentlich noch gute Pässe; bei Gündogan lediglich ein “Ball-Weiter-Schieben”.

      Bislang sieht man immer eines: Wenn ein Gegner schnell spielt, flattern bei allen Manschaften sofort – und gar vollkommen zu recht – die Nerven!

  2. “Bomber der Nation”, “tödliche Waffe” …
    Schade, dass Russland nicht mitspielt. Dann wäre des Moslems “töten” allseits bejubelt worden.
    Wirtschaftlich und auch sonst unter “ferner liefen” aber beim Fußball ist Schland (vielleicht) wieder auf der Mittelspur…

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  3. “… ist er eine tödliche Waffe …”

    Geht es angesichts der religiösen Hintergründe und der religiös motivierten Morde durch Migranten nicht sprachlich weniger blutig?

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  4. Ach Oliver, Namen wie Beckenbauer, Breitner, Stielike, Overath, Meier, Hässler, Müller, usw. Das waren noch echte Deutsche Fußballer, mit denen man sich noch identifizieren konnte. Lang lang ist es her……..

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    1. Diese Zeiten sind (leider) vorbei. Und wenn Sie sich mal die Jugendmannschaften der Vereine anschauen, wissen Sie wohin die Reise geht. Kann man mögen, muss man nicht. Das soll jeder für sich selbst entscheiden. Aber ausschlaggebend ist letztlich die Leistung. Und komme mir keiner mit Amateurfußball.

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  5. Das man sich für Fussball als Sport begeistern kann, steht für mich außer Frage. Dass diese Mannschaft phasenweise auch sehr packende Leistung gezeigt hat ebenso. Ich habe auch kein Problem damit, die Mannschaft anzufeuern und Ihr für den Turnierverlauf das Beste zu wünschen, aber mit einer “deutschen Nationalmannschaft” im eigentlichen Sinne hat diese bunte Multikultitruppe für mich nichts mehr zu tun. Multikulti-Turnier wäre passender!

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  6. Zum Thema Füllkrug: Hat jemand gesehen mit welcher Inbrunst er auf der Ersatzbank die Nationalhymne gebrüllt hat? Der Mann ist der Hammer und gehört in die Startelf!!!

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  7. zig Millionen Trainern die es besser könnten – das selbe in England 😉-
    Die Mannschaft ( oder darf man wieder Nationalmannschaft sagen? )ist mit Dusel weiter.
    Die Wahrheit ist wohl das der Wettergott auf deutscher Seite war und der englische (!) Schiedsrichter mir irgendwie nervös vorkam.
    Fakt ist wohl 😜 Spanien wird nicht zimperlich sein und ob “euer “super Rüdiger so schnell ist wie die- wird’s Spiel zeigen.
    beste Grüße aus Brexitanien

  8. nach diesem oberpeinlichen Auftritt bekommen ALLE von mir eine 6!!! Dieser lächerliche Sieg, der von den korrupten Schiris/VAR zurechtgebogen wurde, war pures “Glück”…

  9. kann mal jemand erklären, was “deutsche Tugenden” sind? Das Dichten und Denken kanns nicht sein, das ist lange vorbei. Wenn damit das Abschlachten von Menschen in Kolonien und in 2 Weltkriegen gemeint ist, mag es wohl stimmen. Insofern kann man dem Herrn Rüdiger durchaus deutsche Tugenden oder Traditionen zurechnen, indem er vom Töten spricht. Offenbar ist im Fußball alles erlaubt, auch das Töten. Wenn es um brutale Zweikämpfe auf dem Feld geht, ist er seinem islamistischen sportlichen Anspruch des “Tötens” sehr wohl gerecht geworden. Wo bleibt eigentlich der empörte Aufschrei der allgegenwärtigen Sprachgesinnungschaoten:doppelpunkt:sternchen:innen?

  10. Gestern war Rüdiger noch Islamist mit IS-Finger, heute ist er Muster-Deutscher? Und Herr Flesch macht Werbung für den Misch- und Muster-Migranten? Genau so funktioniert die schleichende Akzeptanz der Zerstörung (echter) deutscher Identität. Und Herr Flesch macht mit…

    Mit Deutschland hat das nichts mehr zu tun, so wenig, wie die ‘National-Mannschaft’ noch unser Land vertritt, noch weniger das deutsche Volk. Ein Rüdiger schonmal in keiner Weise. Offensichtlich auch nicht ein Herr Flesch.

    Bei Thomas Barnett, Massen-Migrations-Stratege, wollte wiederum genau das, was Herr Flesch heute so schön macht, nämlich das man sich die Situation schönfärbt und den Widerstand aufgibt. In Herrn Fleschs Fall ist das gelungen. Er betreibt sogar Schönfärbe-Progaganda. Fragt sich nur, ob Herr Flesch nicht auf einfach schon immer gelenkte Opposition war. In jedem Fall zeichnet er eine Position, über die sich die Migrations-Vertreter freuen werden.

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  11. Einfach nur ein schändlicher Artikel. Ein gutes Spiel macht den islamistischen Neger zum Vetreter der “deutschen Tugenden” und somit Vorbilddeutschen?

    Ok, ich fand Flesch schon immer einfach nur intellektuell schwach, aber das ist das Niveau von Göring-Eckardt.