Forschung ist doof, sagt Deutschland…

Zurück in die grüne Steinzeit (Symbolbild:Pixabay)

Wie wäre wohl die Geschichte der Menschheit verlaufen, wenn schon immer Linke und Grüne das Sagen in Wissenschaft und Forschung gehabt hätten? Man mag einwenden, die Menschen hätten in ihrer Frühzeit gar keine Muße für derlei Merkwürdigkeiten gehabt, da sie den ganzen Tag damit beschäftigt waren, ihr Überleben sicherzustellen. Da wurde von den Herren gejagt für Nahrung und Kleidung, während die Damen in der Umgebung Früchte pflückten und ab und zu auch einmal ein kleines Tier fingen. Bekanntlich stammt aus dieser Zeit der heute noch übliche Brauch, dass Frauen stets in kleinen Gruppen zur Toilette gehen.

Und dabei kommen wir auch schon zur Vorstufe moderner empirischer Wissenschaft: Durch Beobachtung und Erfahrung machten die Menschen ihre Arbeitsabläufe sicherer und effektiver; wenn etwa nach dem Verspeisen bestimmter Früchte ein paar Male jemand aus der Gruppe unter Schmerzen gestorben war, dann machte man zukünftig einen Bogen um den Strauch. Ob nun zuerst die Religion das Licht der Welt erblickte oder herausgefunden wurde, wie man gezielt Nahrung anbaut, darüber ist sich die moderne Archäologie nicht ganz einig – es könnte sein, dass erst die Errichtung großer Kultstätten wie etwa im türkischen Göbekli Tepe es notwendig machte, viele Gläubige vor Ort ernähren zu müssen.

Wie im Mittelalter

Gewiss sollte man Religion nicht in Gänze verteufeln – sie hat uns also eventuell die Landwirtschaft gebracht und sorgt im besten Fall dafür, dass Menschen bestimmte Anstandsregeln untereinander befolgen und sich um Schwächere kümmern. Leider hat sie aber auch Glaubensinhalte im Gepäck, die eine ähnliche ideologische Starre erzeugen, wie es heute das links-grüne Denken erreicht. Nicht umsonst spricht man auch von „Klimareligion“, denn daran, dass der Klimawandel menschengemacht sei, hält man inzwischen ähnlich vehement fest wie die katholische Kirche einst am geozentrischen Weltbild. Seit der Antike wusste man zumindest von der Kugelform der Erde – aber wenn dies so nicht in der Bibel stand, dann konnte es trotz stichhaltigster Beweisführung eben nicht stimmen. Heute wiederum werden alle Forschungsansätze, welche andere Gründe für Klimaschwankungen als menschliche Einflüsse suchen, medial kräftig abgebügelt. In Norwegen und Israel etwa wird der Einfluss der Sonnenaktivität auf Klimazyklen geprüft; aber gegen diese Abläufe nutzt es eben nichts, sich auf die Straße zu kleben. Der Mensch möchte noch immer, wie zu Galileis Zeiten, im Mittelpunkt des Geschehens stehen – und sei es als Buhmann. Das ist besser als nichts.

Heute landet man zum Glück für Ketzerei nicht mehr auf dem Scheiterhaufen – aber durchaus am medialen Pranger, wenn man sich der Ideologie nicht unterwirft. Geistesgeschichtlich ist dies ein Rückfall ins frühe Mittelalter – und das ist nicht nur ein dummer Spruch: In dieser Epoche wurde bekanntlich einiges, was noch an fortschrittlicher römischer Architektur in Deutschland vorhanden war, einem gnadenlosen Recycling zugeführt und anderweitig verbaut. Aus der damaligen Sicht machte das Sinn, denn es ging schneller, als selbst Baumaterial herzustellen – und eine Bindung an die römische Kultur bestand ohnehin nicht mehr. Warum sollte man eine komplizierte Fußbodenheizung bauen, wenn auch ein Kamin seinen Dienst tat? Genauso wenig haben heutige Grüne eine emotionale Bindung an deutsche Kulturlandschaften. Derzeit landet medial die Nazi-Keule auf jedem Waldfreund – denn wenn Grüne ihre Windräder bauen wollen, dann muss eben auch mal eine mehrere hundert Jahre alte Eiche diesen Plänen weichen. „Deutsche Eichen” sind ohnehin extrem verdächtig, mit den Rechten im Bunde zu stehen.

Den Anschluss an wichtigste Forschungszweige verloren

Hätten es schon in der Frühzeit Grüne gegeben, dann wäre wohl jeder elementare Fortschritt im Keim erstickt worden: Etwa die Möglichkeit, selbst Feuer zu machen. „Nehmt euch halt ein Fell und esst Obst, dann brauchen wir dieses schädliche Zeug nicht!“ Wegen exakt dieser Geisteshaltung verliert Deutschland mittlerweile seinen Anschluss an wichtigste Forschungszweige: Mit der vierten Generation moderner Kernkraftwerke befasst man sich schon deshalb nicht, weil die Bevölkerung glauben soll, diese befänden sich allesamt noch auf dem technischen Niveau von Tschernobyl. Auch die Forschung zur Beseitigung von Atommüll – unzweifelhaft eins der größten Probleme in Bezug auf die Kernkraft – liegt vollkommen brach. Noch nicht einmal die Entwicklung von leistungsfähigen Speichern für die Überschussproduktion der geliebten Windräder kommt wirklich voran.

Ein weiteres tagesaktuelles Thema ist die Forschung an synthetischen Kraftstoffen. Da man sich darauf geeinigt hat, komplett auf E-Mobilität umzusteigen, dürfen diese ganz einfach nicht funktionieren. Also heißt es plötzlich, sie seien nicht effizient genug. Der Schluss daraus heißt nicht etwa Effizienzsteigerung und Weiterentwicklung – „wir haben hier einen spannenden Ansatz, lasst uns mal schauen, was man daraus machen kann“ -, sondern: „Das wird eh nix”. Typisch gründeutsch eben! Die Begeisterung für Wissenschaft, die noch vor ein paar Jahrzehnten in jungen Menschen geweckt werden sollte, ist sanft entschlafen.

(Screenshot:Twitter)

Stattdessen wissen wir, wie man ein Gendersternchen korrekt ausspricht und töpfern primäre weibliche Geschlechtsorgane. „Jedem Tierchen sein Plaisierchen”, könnte man denken. Aber wenn Genderstudien die Naturwissenschaften komplett aus dem Rennen werfen, dann sind das im wahrsten Sinne des Wortes düstere Aussichten. Dann geht nämlich irgendwann das Licht aus, weil sich niemand mehr um die Infrastruktur kümmert.

Schulterzuckend nimmt man eine Abwanderung von deutschen Erfindern und Forschern zur Kenntnis. Gerade China freut sich über jedes Konzept aus Deutschland, das es freudestrahlend umsetzen kann, während es bei uns zerredet wird und in der untersten Schublade landet (der Transrapid lässt grüßen). Aber auch Kanada und die USA nehmen gerne enttäuschte deutsche Innovationsträger bei sich auf. Dort hat der Genderwahn zwar seinen Ursprung, aber dafür gibt es auch bedeutend mehr nichtstaatliche Förderungen. Die Gesellschaft ist dort auch generell mehr für Wissenschaft zu begeistern. Weiß man eigentlich, ob es in Deutschland noch „Jugend forscht“ gibt?

Ich glaube zwar nicht unbedingt, dass die gegenwärtige Misere den Untergang Deutschlands ankündigt; unser Land hat sich immer wieder nach großen Krisen aufgerappelt. Aber die nächsten Generationen werden wohl mit der Selbstverständlichkeit, dass der Strom aus der Steckdose kommt und man nur die Heizung aufdrehen muss, um es warm zu haben, nicht mehr leben können. Die Pläne für Abschaltungen liegen schon vor – oder Licht und Wärme werden ganz einfach unbezahlbar werden.

11 Kommentare

  1. Täglich 20 Hiroshima-Bomben an Windenergie weniger für unseren Wetterkreislauf.

    Wenn man die Schädlichkeit von Windrädern für unser Wetter ins Gespräch bringt, dann ist die Bezeichnung, dass man ein Verschwörungstheoretiker sei, noch sehr wohlwollend.

    Jetzt gibt es aber diesen Beitrag (leider hinter der Paywall):

    „Die Rache der Erneuerbaren: Warum es weniger regnet“
    https://www.epochtimes.de/umwelt/erneuerbare-energie/die-rache-der-erneuerbaren-warum-es-weniger-regnet-a3852540.html

    Der Begriff „Erneuerbare Energie“ ist total unsinnig. Wer einigermaßen Schulbildung genossen hat, der weiß, dass es den Energieerhaltungssatz gibt, nach dem in einem geschlossenen System weder Energie aus dem Nichts heraus gewonnen werden kann, noch verloren gehen kann. Energie kann lediglich zwischen verschiedenen Energieformen umgewandelt werden. So wird durch ein Windrad die kinetische Energie der Luftströmung in elektrische Energie umgewandelt.

    Im Beitrag heißt es: Der Physiker Dieter Böhme „rechnet vor, dass die Energie, die diese Turbinen der Atmosphäre wegnehmen, etwa der von 7.000 Hiroshima-Bomben entspricht.

    Bezogen auf Deutschland allein, so Böhme, wäre diese Beeinflussung der Atmosphäre vergleichbar damit, als würden über Deutschland täglich 20 Hiroshima-Bomben explodieren – natürlich nicht als Eintrag, sondern als Entzug von Energie.“

    Diese Menge an Energie wird also unserem Wetterkreislauf entzogen. Da braucht man sich nicht zu wundern, dass es immer heißer wird und immer weniger regnet.

    Die Grünen sind mit ihrer Windradpolitik also nicht einfach nur Klima-Sünder, nein, sie sind hochgradige Klimaverbrecher.

    Für Ihre Heiligkeit Greta ist das natürlich alles nur Bla-Bla-Bla.

    • „… weder Energie aus dem Nichts heraus gewonnen werden kann, noch verloren gehen kann.“

      Natürlich machen wir Energie aus Nichts, wer Nichts kann, kann das!

      Euer E. Koslowski II

    • Ich habe schon länger über dieses Thema nachgedacht, aber als Geisteswissenschaftlerin mich nicht getraut, das zu äußern. Ich hoffe, es wird endlich zum Thema gemacht.

      • Ich verstehe es auch nicht, warum dieses Thema erst jetzt zur Sprache gebracht wird. Hoffentlich bleibt es in den Medien keine Eintagsfliege. Zumindest gibt es bei „The Epoch Times“ zu dem Beitrag schon über 100 Kommentare.

        Fakt ist, die Grünen ruinieren die Natur mit Volldampf.

  2. Ich hoffe, dass die Abbildung des Neandertalers nicht suggerieren soll, dass diese Menschenart primitiv und dumm war. Ich denke, sie waren schlauer als die heutigen, zumindest als ein Großteil der heute Lebenden. In Deutschland wird alles für doof erklärt, was mit Intelligenz, Persönlichkeit, eigener Identität usw. zu tun hat, muss sich an seine neuen Herren anpassen.

  3. naja – erstens : sagt das nicht Deutschland, sondern einige transatlantischen Lakaien im Auftrag
    und zweitens – ein Chef eines Patentamtes in den USA hat schon um 1900 gefordert, sein Amt zu schließen -.es ist alles bekannt und es gibt somit nichts mehr zu erforschen !
    und drittens : nach den Vorgaben aus den USA sind folgende Fähigkeiten für Deutschland wichtig : Namen tanzen, Niederknien und wissen, wie Bordell geht !
    Und ich vermute einmal so als Pack aus Dunkeldeutschland – das sich die Verfahren im Bordell und den 428 Geschlechtern nicht unterscheiden von denen, die wir schon mit 2 Geschlechtern haben – es gibt also auch da nichts mehr zu erforschen !
    Insofern : alles gut !

    Jedenfalls solange sie die Blockpartei wählen !
    Vielleicht sollte man die Leute mal darauf aufmerksam machen, daß es einen Zusammenhang gibt zwischen der ausgeführten Politik, den Politikern in den Ämtern und den Parteien !
    Auch wenn es vielleicht erstaunlich scheint – es gibt dort Zusammenhänge !

  4. Wissenschaft

    In nicht zu ferner Vergangenheit
    war man nicht mehr dazu bereit
    noch länger des Glaubens Prämissen
    zu folgen, anstatt ‚was zu wissen.

    Die alten Dogmen mussten fort,
    die Welt war jetzt am rechten Ort.
    Es folgte eine lange Dauer,
    weiße Männer wurden schlauer.

    Schufen allerhand Maschinen,
    um sich besser zu bedienen.
    Konnten plötzlich viel erreichen,
    Tod und Elend mussten weichen.

    Schufen auch viel böse Waffen,
    sich einander wegzuraffen.
    Zu Ende ging das große Morden,
    ’ne Bombe ist erfunden worden.

    Die großen Mächte dieser Welt
    weitgehend sie am Frieden hält.
    Seitdem das Wissen explodierte,
    viel Nützliches es generierte.

    Schuf jedoch auch Freiheiten,
    die Kummer all jenen bereiten,
    die immer öfter reklamieren,
    Dogmen soll’n die Welt regieren.

    Vereinigt sind in froher Runde
    Sozis, Grüne und Kirchen im Bunde.
    Betätigen sich als Menschheitsspalter,
    dass Dogmen regier’n wie im Mittelalter.

    Sie führen Gottgleiches im Schilde,
    Menschen zu schaffen nach ihrem Bilde.
    Gar nicht lässt sich ein Gott kopieren,
    Menschen sind nicht zu transformieren.

    Erneutes Mal sie es nicht schaffen,
    eher wird der Mensch zum Affen.

  5. Das Mittelalter wird nicht von ungefähr als das „finstere Mittelalter“ bezeichnet. Die sonne hatte sich, weil der Papst im Mittelpunkt der Weltallls stehen musste, um die Erde zu drehen. Danach kam die Menschheit dank der Aufklärung zu Verstand und dank der Naturwissenschaften gab es Wohlstand. Und heute: Wir sind wieder auf dem Weg zurück ins Mittelalter. Und auf diesem Weg laufen die meisten mit. Mitläufer hat es schon immer gegeben, man denke an die Nazizeit. Bis die Mitläufer bzw. die Hammelherde über die Klippe springt, was wohl nicht abzuwenden sein wird?

    • das finstere Mittelalter hieß auch so,
      weil zumindest zum Ende hin in Europa das Klima herrschte, was heute als erstrebenswert gilt: Nass, kalt, trüb. Folge: Missernten, Kriege.

  6. ZITAT: „Wie wäre wohl die Geschichte der Menschheit verlaufen, wenn schon immer Linke und Grüne das Sagen in Wissenschaft und Forschung gehabt hätten?“

    Ganz einfach. So wie beim Islam. 1400 Jahre Stagnation.

  7. >unser Land hat sich immer wieder nach großen Krisen aufgerappelt
    Ein Blick in unsere Kindergärten und Grundschulen reicht, um diesen unbegründeten Optimismus zu zerlegen.

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