„Fossilistischer Kolonialismus“ und andere Albernheiten

„Fossilistischer Kolonialismus“ und andere Albernheiten

Menschgemachtes Klima ist an allem schuld: Klima-Sozialistin Friederike Otto (Foto:Imago)

Es gibt Sätze, an denen man den Zustand eines Diskurses beinahe besser ablesen kann als an dicken Gutachten. „Fossilistischer Kolonialismus“ gehört in diese Kategorie. Der Begriff stammt aus einem Beitrag der Klimaforscherin Friederike Otto in den aktuellen “Blättern für deutsche und internationale Politik” und soll erklären, wie sich angeblich Klimakrise und globale Ungerechtigkeit wechselseitig verstärken. Die Szene ist vertraut: Spätherbst, die x-te UN-Klimakonferenz, Diplomatendelegationen, Aktivisten, die immer gleichen Beschwörungen – und nun die Diagnose, die Welt sei das zweite Jahr in Folge 1,5 Grad wärmer als im vorindustriellen Zeitalter und damit also jenseits dessen, was das Pariser Abkommen eigentlich gerade noch zulassen wollte. Trotzdem, so räumt Otto ein, sei die Welt nicht untergegangen. Dennoch solle niemand auf den Gedanken kommen, das alles könne uns egal sein – denn genau das, so wird suggeriert, sei der Nährboden für “Faschismus”, ganz im Sinne einer oft bemühten Lesart Hannah Arendts.

Damit ist der Ton gesetzt: Wer die Erzählung von der permanenten Klimakatastrophe relativiert, landet in der geistigen Umgebung von Trump, Putin und der fossilen Industrie – und damit beim „Faschismus”. Drunter macht man’s nicht mehr. Wer nicht in „Ohnmacht“ verfalle, müsse daher im Gegenteil neue Narrative gegen den „fossilistischen Kolonialismus“ stark machen, so kündigt es die Redaktion der “Blätter” zu Ottos Beitrag an: Die Begriffe „Kolonialismus“, „Ungleichheit“ und „Klimakrise“ verschmelzen hier zu einer einzigen moralischen Großkategorie.

Wenn die Apokalypsen langsam ausgehen

Dass Otto diesen Weg einschlägt, ist kein Zufall. Ihr jüngeres, zunehmend doktrinäres Werk kreist nicht mehr primär um CO2-Konzentrationen, physikalische Klimamodelle und somit “harte” Wissenschaft sondern um „Klimaungerechtigkeit“: Der Klimawandel, so ihre These, sei weniger Folge technischer Entscheidungen als Symptom sozialer Ungleichheit und Ausdruck historischer Herrschaftsverhältnisse. Rassismus, Kolonialismus und Sexismus werden als „Wurzeln“ der Erderwärmung identifiziert; Armut und ungleiche Machtverhältnisse sollen entscheidender sein als Wetter und Geographie. Dass sie dabei nicht nur von Emissionen, sondern von einem „kolonial-fossilen Narrativ“ spricht, das den gesamten Klimadiskurs strukturieren solle, ist konsequent – und zugleich aufschlussreich für den Zustand einer Bewegung, der die Apokalypsen ausgehen. Was früher der Klassenkampf war, ist heute der Kampf gegen die Erderwärmung – und statt desavouierter marxistischer Theorien wird nun die Klima-Ideologie in interdisziplinärer Ausweitung bemüht, um den neuen Sozialismus zu errichten.

Denn der zentrale Eindruck drängt sich auf: Es gibt inzwischen nichts mehr, was Klimahysteriker nicht für ihren Alarmismus missbrauchen. Zunächst war der Klimawandel eine naturwissenschaftliche These: Treibhausgase, Strahlungsbilanz, Temperaturtrends. Dann wurde daraus ein politisches „Jahrhundertproblem“. Dann ein moralischer Lackmustest für jede nationale Politik. Dann ein universaler Maßstab für Konsum, Ernährung, Mobilität, Kinderzahl. Und nun, im Zeitalter des „fossilistischen Kolonialismus“, ist der Klimadiskurs zu einer Art Gesamterklärung der Moderne geworden, in der Kapitalismus, Kolonialgeschichte, Geschlechterverhältnisse und globale Ungleichheit zu einer großen Verdammung der westlichen Zivilisation – und zugleich ihrer großen Verdummung – verschmelzen.

Was der Kolonialismusbegriff leisten soll – und was er zerstört

Bei Otto liest man inzwischen ganz selbstverständlich, der Klimawandel sei im Kern eine Frage von Ungleichheit und Ungerechtigkeit, ja die „Klimakatastrophe“ sei untrennbar verknüpft mit Kapitalismus, Rassismus und Sexismus. Rezensionen ihrer Bücher sprechen freudig davon, wie Otto koloniale Strukturen „sichtbar macht“ und Klimaschäden als Fortsetzung imperialer Ausbeutung deutet. Der nächste begriffliche Schritt liegt dann auf der Hand: Wenn die Verbrennung fossiler Energieträger historisch mit westlicher Industrialisierung und imperialer Expansion zusammenfällt, kann man sie heute rhetorisch kurzerhand zum „Kolonialismus“ erklären – und schon hat man die höchstmögliche moralische Eskalationsstufe erreicht. Damit geraten allerdings zwei Dinge durcheinander, die man in einem nüchternen Diskurs sorgsam unterscheiden müsste. Das eine ist die Frage, wer historisch welche Emissionslast getragen und profitiert hat. Niemand bestreitet ernsthaft, dass Industrieländer über Jahrzehnte massive CO₂-Emissionen verursacht und damit den heutigen Konzentrationsstand maßgeblich geprägt haben; über dessen “Klimarelevanz” ist damit allerdings noch nichts gesagt. Daran ändern auch aktivistische Journalisten wie Tim Würz nichts, der zum ersten Advent in der “Allgemeinen Zeitung” fabulierte, die Feuerwürste im Mainzer Fußballstadion würden „den größten Klimaschaden“ erzeugen.

Das andere ist der Begriff des Kolonialismus, der bisher militärische Eroberung, direkte Herrschaft, Landnahme und kulturelle Unterwerfung bezeichnete. Wer nun fossilen Energieverbrauch zum „fossilistischen Kolonialismus“ erklärt, behauptet implizit, der Austausch von Waren und die Nutzung von Kohle, Öl und Gas seien strukturell dasselbe wie ein Kolonialkrieg. Das ist keine Analyse, sondern moralische Metaphorik – und zwar eine, die jede historische Genauigkeit opfert, um maximale Schamproduktion zu erzielen.

Klimaschutz als neues Vehikel für Ressourcenzugriff und Machtprojektion

Dabei wäre schon der Blick auf den gegenwärtigen Diskurs über „green colonialism“ erhellender als die Schlagwortinflation in den Blättern. Längst nämlich klagen Stimmen aus dem globalen Süden darüber, dass gerade die westliche Klimapolitik neue Abhängigkeitsstrukturen schafft: Land wird für Windparks, Solarfarmen, Aufforstungsprojekte und (vorgebliche) Naturschutzgebiete in Beschlag genommen, lokale Gemeinschaften werden für weltrettende Dekarbonisationsfantasien verdrängt, die Erträge und Zertifikate fließen in die Bilanzen der Konzerne und Regierungen des Nordens. Genau dieser Zusammenhang wird zunehmend unter dem Stichwort „green colonialism“ diskutiert: Klimaschutz als neues Vehikel für Ressourcenzugriff und Machtprojektion.

Selbst im deutschen Feuilleton hat man begonnen, von „grüner Landnahme“ zu sprechen, wenn Windparks, Wasserstoffprojekte und Rohstoffketten des batteriegetriebenen Westens ganze Regionen Südamerikas, Afrikas oder Asiens in Lieferzonen verwandeln. Studien analysieren, ob etwa der Energiehandel mit „grünem Wasserstoff“ tatsächlich Transformation im globalen Süden ermöglicht oder lediglich neue koloniale Muster verstärkt. In dieser Perspektive wäre also gerade die rigide Klimapolitik der reichen Länder die Fortsetzung kolonialer Strukturen mit anderen Mitteln.
Dass ausgerechnet die radikale Klimagerechtigkeitsbewegung diesen Verdacht teilt, macht das Gerede vom „fossilistischen Kolonialismus“ nicht konsistenter, sondern zeigt vielmehr, wie beliebig der Kolonialismusbegriff inzwischen eingesetzt wird: mal gegen die fossile Moderne, mal gegen die grüne Transformation, Hauptsache, der moralische Bannspruch sitzt.

Vom Weltuntergang zur totalen Ungerechtigkeitserzählung

Hinzu kommt, dass Otto und ihre Mitstreiter sich längst von der klassischen Katastrophenrhetorik verabschiedet haben, ohne deren Mechanismen aufzugeben. In Buchankündigungen und Rezensionen findet sich immer häufiger die Formel, der Klimawandel zerstöre nicht „die Menschheit als Ganze“, sondern „Menschenleben und Lebensgrundlagen“, vor allem der Verwundbaren. Gleichzeitig plädieren sie dafür, nicht mehr von der „ganzen Welt, die untergeht“, zu sprechen, sondern von den Teilen der Welt, die bereits heute unter einer ungerechten Ordnung litten, die der Klimawandel nun verstärke. Im Klartext: Die krasse Apokalypse, der Weltuntergang, hat rhetorisch ausgedient, weil sich die Menschen zu Recht nicht in ihr wiederfinden. An deren Stelle tritt eine neue Totalerzählung, in der jede soziale Frage – von der Geschlechterordnung bis zu Eigentumsverhältnissen – als Klimafrage umgebogen wird. Die alte Formel „Alles ist politisch“ wird zur Formel „Alles ist Klima“. Und wer „alles“ erklärt, erklärt am Ende nichts mehr – außer der eigenen Bereitschaft, jedes Phänomen der Wirklichkeit zum Baustein einer großen moralischen Anklage zu machen. Dass dabei der Begriff „Kolonialismus“ so bereitwillig herangezogen wird, ist kein Zufall, sondern Symptom einer Vergesellschaftung, die sich nur noch über Schuld zu verständigen weiß.

Kolonialismus taugt in dieser Logik als universeller Negativmarker: Wer ihn auf seiner Seite weiß, kann sich weiterer Argumentation weitgehend enthalten. Dass die historischen Kolonialreiche nicht nur fossile Emissionen, sondern auch Eisenbahnen, Krankenhäuser, Verwaltungsstrukturen, Sprachgemeinschaften und rechtliche Ordnungen hinterlassen haben, die bis heute Voraussetzungen eines wenigstens ansatzweise funktionierenden Staats- und Sozialsystems bilden, passt nicht in diese Schwarzweißlogik. Ebenso wenig passt hinein, dass gerade Länder wie China oder Indien ihren Aufstieg der massiven Nutzung fossiler Energien verdanken und sich nun gegen Versuche wehren, ihnen unter Verweis auf „Klimagerechtigkeit“ den Pfad der Industrialisierung nach westlichem Muster zu versperren.

Moralische Totalisierung

Man könnte gelassen feststellen, dass es in einer globalisierten Welt wechselseitige Abhängigkeiten, Veränderungen und Ungerechtigkeiten gibt und dass Klimapolitik diese Konflikte nicht auflösen, sondern nur neu verteilen kann. Doch Gelassenheit ist nicht das Geschäft derer, die ihre politische Bedeutung daraus beziehen, Alarm zu schlagen. Deshalb wird die Sprache immer schriller: Wer an der Wirksamkeit der COP-Prozesse zweifelt, wer skeptisch auf die Diskrepanz zwischen großen Versprechen und kleinen Ergebnissen schaut, wer darauf hinweist, dass die 1,5-Grad-Marke nun überschritten wurde, ohne dass der Planet im Feuersturm versank, der befinde sich exakt in jener zynischen Haltung, die „Fossilindustrie und Faschisten“ angeblich wollten. Der wissenschaftliche Zweifel verwandelt sich in moralische Häresie; die nüchterne Frage nach Kosten, Nutzen und Nebenfolgen wird zur Vorstufe eines neuen Faschismus erklärt.

So entsteht eine Doppelbewegung, die aus konservativer Sicht brandgefährlich ist. Zum einen werden traditionelle politische Kategorien – Interessen, Konflikte, Kompromisse – durch moralische Großnarrative ersetzt. Wer fossile Energie nicht einfach abschalten will, weil er um die industrielle Basis, die Energiepreise und den sozialen Frieden im eigenen Land weiß, wird nicht als legitimer Interessengegner behandelt, sondern als Komplize eines „fossilistischen Kolonialismus“. Zum anderen verschiebt sich die gesamte Klimadebatte von der Ebene des Messbaren in die Ebene des Deutungs- und Identitätskampfes. Die Frage ist nicht mehr, welcher Energiemix unter welchen Bedingungen sinnvoll ist, sondern welche Haltung zur „Klimagerechtigkeit“ den Eintritt in den moralischen Salon erlaubt. Der Witz besteht darin, dass gerade diese Moralisierung des Klimadiskurses jene Ungleichheiten verschärft, die sie angeblich bekämpfen will. Wenn Europa mit Verweis auf „Klimagerechtigkeit“ umfangreiche Verbote, Abgaben und Regulierungen verhängt, trifft dies zuerst die eigenen unteren Schichten, die auf günstige Mobilität, preiswerte Heizung, regionalen Individualverkehr und industrielle Arbeitsplätze angewiesen sind. Gleichzeitig sollen Länder des globalen Südens auf dem Papier „klimafreundliche“ Entwicklungswege beschreiten, während sie faktisch in Rohstoff- und Zertifikatsketten eingebunden werden, die ihre Ressourcen für den grünen Umbau des Nordens mobilisieren.

Wenn Klimapolitik selbst koloniale Züge annimmt

Gerade die Debatten um „green colonialism“ machen deutlich, dass Klimapolitik durchaus koloniale Züge annehmen kann – nur eben nicht dort, wo Friederike Otto sie verortet, im abstrakten „fossilen Kolonialismus“, sondern im höchst konkreten Zugriff der Klimaregime auf Land, Wasser und Energie der Peripherie. Wenn Aufforstungsprojekte traditionelle Nutzungsrechte aushebeln, wenn CO₂-Kompensationsfantasien zur Enteignung lokaler Gemeinschaften führen, wenn europäische Klimaziele mit dem Land anderer Leute erfüllt werden, dann ist dies eine Form von Kolonialität, die sich hinter der Maske des Guten verbirgt. Ein konservativer Ansatz würde an diesem Punkt einen nüchternen Schnitt vorschlagen: Ja, das Klima wandelt sich natürlich seit Jahrmillionen, und ja, das schafft vielleicht auch Risiken. Aber nein, daraus folgt nicht, dass jede Wetteranomalie, jede Ungerechtigkeit, jeder soziale Konflikt „Klimakrise“ ist – und schon gar nicht, dass unsere gesamte Geschichte seit der Dampfmaschine als ein einziger kolonialer Raubzug gegen die Atmosphäre zu deuten ist. Der Kern des Problems liegt nicht im Klima, sondern in einer politischen Klasse, die sich weigert, Grenzen – physische, ökonomische, kulturelle – anzuerkennen und Verantwortung konkret zu buchstabieren.

Wer ernsthaft etwas für Mensch und Umwelt tun will, müsste den Alarmismus zurückfahren und die Dinge entflechten: naturwissenschaftliche Fragen als solche behandeln, Infrastruktur und Anpassung im Rahmen nationaler Verantwortung organisieren, Handels- und Entwicklungspolitik auf Augenhöhe verhandeln – und vor allem den Missbrauch von Begriffen wie „Kolonialismus“ und „Faschismus“ beenden, der jede differenzierte Debatte vergiftet. Stattdessen aber wird die Flucht nach vorn angetreten: vom „Klimawandel“ zur „Klimakatastrophe“, von der „Klimakatastrophe“ zur „Klimaungerechtigkeit“, von der „Klimaungerechtigkeit“ zum „fossilistischen Kolonialismus“.

Erschöpfter Alarmismus  und die Aufgabe der Vernunft

Am Ende bleibt der Eindruck eines ideologischen Diskurses, der sich von der Wirklichkeit abgekoppelt hat und sich vor allem selbst bestätigt. Je weniger die großen Katastrophenszenarien im Alltag der Menschen erfahrbar sind, desto stärker muss man die Sprache aufdrehen und neue, immer drastischere moralische Etiketten erfinden. Der Begriff „fossilistischer Kolonialismus“ ist ein Symptom dieser Erschöpfung. Er zeigt, dass der Klimadiskurs an einem Punkt angelangt ist, an dem tatsächlich nichts mehr zu banal, zu weit hergeholt oder zu schief ist, um nicht doch noch als Munition für den eigenen Alarmismus recycelt zu werden. Quasireligiöse Thesen à la “Ein beispielloser Thermo-Dom überzieht Eurasien mit extremen Temperaturüberschüssen. Winterluft wird dadurch blockiert”, wie zum 1. Advent in der Online-Ausgabe der “Frankfurter Rundschau” zu lesen war, sind dafür nur ein Indiz unter vielen.

Wer sich alledem dem entzieht, ist nicht Feind der Schöpfung, sondern Freund der Vernunft. Und vielleicht beginnt der notwendige Gegenentwurf genau dort, wo man wieder lernt, Wörter wie „Kolonialismus“ und „Katastrophe“ nur dann zu verwenden, wenn sie den Gegenstand tatsächlich treffen – nicht, wenn sie lediglich das moralische Konto derer aufladen sollen, die sich gern auf der richtigen Seite der Geschichte wähnen.

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7 Antworten

  1. „Am Ende bleibt der Eindruck eines ideologischen Diskurses, der sich von der Wirklichkeit abgekoppelt hat und sich vor allem selbst bestätigt. Je weniger die großen Katastrophenszenarien im Alltag der Menschen erfahrbar sind, desto stärker muss man die Sprache aufdrehen und neue, immer drastischere moralische Etiketten erfinden“

    Dann hoffen wir doch mal auf ein prägendes Ereignis, daß vor allem für diese „Otto-inneninnen“ die reale Wirklichkeit wieder einmal nachhaltig einkoppelt:
    Ein wenigstens mehrere Wochen andauernder großflächiger Blackout, der dann süffisanterweise gerade von dieser Herde an Vollbekloppten herbeigeklimat wurde 😣
    „Der Russe“ wird allerdings diesmal (obwohl sie es locker könnten) keine Hilfe mehr leisten, denn nach all den jahrzehntelangen Betrügereien, Hetzereien und unzähligen weiteren Frechheiten sollten die mal lieber jenseits der „Brandmauer“ beim selbst gewählten Untergang des demokratischen Westens nur genüßlich zuschauen

    1. Verdächtig ruhig sind sie geblieben, die Klimavögel, als Nordstream 2 Unmengen an CO2 in die Atmosphäre geblasen hat!

      Das war ihnen wohl ein wenig zu gefährlich, die Falschen anzupissen!

  2. Immer dasselbe: Sie wollen einen dazu zwingen mitzumachen. Ich frug meinen Vater, der 1944 als Siebzehnjähriger zur Wehrmacht eingezogen wurde, warum sich niemand dagegen gewehrt hätte. Ich werde nie vergessen mit welchem Blick mein Vater mich bedachte: Was ist denn das für ein Trottel mit so einer dämlichen Frage. Dann sagte er aber langsam und bedächtig: „Thomas, du mußt wissen, daß alle totalitären Systeme nach folgender Devise arbeiten: Willst du nicht mein Freund mir sein, dann schlag´ ich dir die Fresse ein.“
    Noch heißt Fresseeinschlagen in Deutschland, daß sie dich in der Presse als Nazi, Faschist oder rechtsradikal bezeichnen. Ich weiß nicht, was der nächste Schritt ist, aber für das Weiterleiten kleiner Witzchen per WhatsApp kann man ja schon frühmorgens Besuch von der Staatsmacht bekommen. Das ist ja leider schon Wahrheit. Wann der nächste Schritt folgt und wie der genau aussieht, weiß ich nicht, aber besser wird´s nicht werden. Die Eigendynamik solcher Vorgänge hat schon Le Bon in „Macht und Masse“ beschrieben. Und das Schärfste ist, daß die Menge der Leute immer noch glaubt, das wäre alles demokratisch. Sie wollen einfach nicht kritisiert werden. Tja, unsere Pässe sind gültig und der Flughafen nicht weit. Schade um das schöne Land.

  3. Diese Weltklimakonferenz im Amazonas-Gebiet war m.M.n. das größte Klimaverbrechen des Jahrhunderts (bisher). Alles was dort besprochen wurde oder auch nicht, wäre mit einer Videokonferenz zu 100 % realisiert worden – ohne die Millionen für die An- + Abreise sowie die Unterbringung und den ganzen Stuss von mehr als 14 Tagen Aktionismus!

    Dies gilt genauso für andere Konferenzen, wie z.B. diese völlig überflüssige Konferenz in Davos!

    Das ist Volksverarschung in Reinkultur!

  4. Eine vernünftige Betrachtung der Situation, die sich allerdings Ausrutscher leistet. Beispiel: Zitat „Niemand bestreitet ernsthaft, dass Industrieländer über Jahrzehnte massive CO₂-Emissionen verursacht und damit den heutigen Konzentrationsstand maßgeblich geprägt haben“. Der erste Halbsatz stimmt, der zweite Halbsatz beginnend mit „und damit den heutigen Konzentrationsstand…“ ist jedoch höchst fragwürdig. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass der menschgemachte Anteil am CO²-Gehalt der Atmosphäre ca 4% beträgt. Sind 4% maßgeblich? Und die anderen 96% nicht? Das wage ich doch einmal zu bezweifeln.
    Genauso kann man sich mit einer Kreissäge den Daumen abschneiden und dann behaupten, genau zu wissen, welcher Zacken des Sägeblatts es gewesen ist. Glaubt jemand, der Daumen würde nicht abgeschnitten, wenn dieser eine Zacken fehlen würde?
    Denken hilft!

  5. Neues aus dem Freiluft-Irrenhaus (Deutschland): „Bunte Zwiebeln gegen rechts“
    „Als Zeichen gegen Rechts werden bunte Blumenzwiebeln beispielsweise während der Hatter Weihnachtsmärkte verteilt. Die Aktion soll zum Gespräch anregen“ erfährt man auf NWZ online. Was soll da besprochen werden? Offensichtlich die Vorzüge einer gesellschaftlichen „Buntheit“, die es in Wirklichkeit gar nicht gibt – außer in den Hirnen verwirrter Gutmenschen.
    https://www.unser-mitteleuropa.com/182913