Samstag, 24. Februar 2024
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Frisch gestylt in die Katastrophe

Frisch gestylt in die Katastrophe

Die Überwindung des spitzengrünen Ökogammellooks darf den Deutschen ruhig hunderttausende Euro wert sein (Foto:Imago)

Eine Burka-Pflicht für Außenministerinnen scheint mir nicht mehr abwegig zu sein: Zum einen könnten wir behaupten “Das war gar nicht unsere!“, wenn Annalena Baerbock bei einem internationalen Treffen einmal wieder Peinliches von sich gibt. Sie wäre schließlich nicht mehr eindeutig zu identifizieren. Zum anderen sparte es eine Menge Geld, denn die Ministerin und ihr Stab lassen sich offenbar Hollywood-gemäß in Szene setzen. Bei den im Raum stehenden Kosten für Styling und Fotografen lässt Frau Baerbock wohl ihr Makeup bei Chanel von Hand anrühren und für Foto- und Filmaufnahmen einen Fotografen vom Kaliber des seligen Michael Ballhaus aus Los Angeles einfliegen. 137.000 Euro kostet der Spaß. Dagegen ist die energetische Sanierung eines Einfamilienhauses mit 120.000 Euro ein echtes Schnäppchen. “Das kostet weniger als meine Schminke!”, könnte sie in der nächsten Talkshow den entsetzten Hausbesitzern zurufen. “Also stellt euch nicht so an!

Natürlich geht das Geld nicht nur für Annalena Baerbocks Styling drauf, sondern es hängen auch andere Ampelmännchen und -weibchen mit am großzügigen Schönheitstropf. “Vornehm geht die Welt zugrunde!”, möchte man ausrufen. Es mutet an, als hätten die Passagiere der Titanic kurz vor dem Sinken noch einmal schnell ihre Abendgarderobe angelegt. Auch wenn sich die Ampel nach außen hin den Anschein gibt, als liefe alles nach Plan, fallen vor allem die Grünen immer wieder durch abenteuerliche Aussagen auf – um beim Titanic-Beispiel zu bleiben: Sie verkaufen uns den Eisberg aus Energiewende und Inflation als Rettungsboot für Deutschland. Da muss man sich schon ein gepflegtes Image zulegen, um eine solche Politik unters Volk zu bringen. Auch die Zeugen Jehovas treten schließlich stets adrett gekleidet auf, wenn sie an Haustüren und Bahnhöfen das baldige Eintreten von Armageddon verkünden – und was ist der “menschengemachte Klimawandel” anderes als ein solches biblisches Szenario? Allerdings versprechen die Zeugen Jehovas nur, man werde dank ihres Glaubens den Weltuntergang überleben. Das ist schon fast bescheiden; die Grünen und ihre Ableger auf der Straße behaupten, ihn abwenden zu können – wenn man ihnen nur folgt.

(Screenshot:Twitter)

Selbst Robert Habeck geht nicht mehr mit den Löchern in seinen Socken hausieren – wir erinnern uns an eine verzückte Journalistin der “Süddeutschen Zeitung”, welche jene während eines Interviews ausgiebig bewunderte. Wer uns mit seiner Energiepolitik Löcher in die Haushaltskasse frisst, sollte wenigstens keine an den Zehen haben. Dazu noch der gezielt eingesetzte, scheinbar zwanglose Wuschellook – das passte gut zum Image der Partei als Blümchenklub. Mittlerweile darf es dann auch mal ein Kampfanzug sein; auch Cem Özdemir zeigte sich jüngst in Uniform. Das wäre doch was für ein Gruppenfoto mit Selenskyj! Man fragt sich, was nun der “echte” Look der Grünen ist. Vielleicht haben sie es gemacht wie Angela Merkel: Die sah auch einst ganz harmlos aus, mit Faltenrock, Sandalen und Kochtopfschnitt. In den USA machte es Hillary Clinton vor – mit dem Styling kam die Karriere. Die Grünen selbst hatten ihre ersten Auftritte im Schlabberpulli mit Jesuslatschen. Bei Menschen scheint es anders zu funktionieren als in der Tierwelt. Dort geben sich viele Arten viel Mühe dabei, gefährlicher auszusehen als sie sind, zum Beispiel, indem sie sich aufplustern oder die gleiche Farbe haben wie ein gefährliches Reptil. In der Politik besteht die Mimikry darin, sich erst als harmlos zu tarnen, vielleicht sogar ein wenig skurril zu wirken, bis man fest im Sattel sitzt. Dann folgt die Enttarnung!

Und es funktioniert offensichtlich. Mal ehrlich: Die Bürger wählen lieber gepflegte Politiker; der Ökolook zieht heute nicht mehr. Man schließt automatisch von der Fähigkeit, sich selbst in Ordnung zu halten, auf die Art, wie der Wunschkandidat später Politik machen wird. Ganz abwegig ist der Gedanke nicht – aber man kann ihn eben auch aufgreifen, um an neue Wählerschichten anzudocken, und die Grünen sind eh schon lange im bürgerlichen Lager angekommen. Ob diese Taktik auch noch bei der nächsten Bundestagswahl greift, steht natürlich noch in den Sternen. Allerdings werde ich demnächst sehr genau darauf achten, wer in Berlin plötzlich häufiger zum Friseur geht – dann steht wohl das nächste Desaster an.

18 Antworten

    1. Naja…das ist Geschmackssache…so hui sehen ja beide bei weitem nicht aus…es ist auch schon, bei genauerer Betrachtung, die beginnende Wohlstandsverfettung zu erkennen…aber das scheint ja heute woke zu sein…

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  1. Solange wir für solche Leute unsere Steuern zum Fenster raus oder den USA- Eu Geldhaien an den Hals schmeißen, geht es uns noch immer viel zu gut. Und dann haben wir es wohl auch nicht anders verdient. Wie sagte doch Frau Steinbrück kürzlich … Der Blackout kommt- ich freu mich drauf…. Ich ergänze, wenn nur so die Masse in Bewegung gebracht werden kann, was ich bezweifle, dann ich auch.

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  2. @FRISCH GESTYLT IN DIE KATASTROPHE
    das sehen die young leaders im Auftrag des WEF Board of Trustees anders – sie sehen sich als Sieger und am Ziel ihres Auftrages !
    Was glauben sie, sie Colonel Paul Warfield Tibbets, Jr., der Pilot der “Enola Gay” seinen Auftrag gesehen hat ?
    Und der war sicherlich besser rasiert als Habeck, als er in seine Maschine stieg !
    Nur waren seine Befehlshaber hohe Offiziere und der Präsident der Vereinigten Staaten, während bei den Young Leaders der Staatsanwalt abgehalten werden muß, sich mit ihren Auftraggebern näher zu beschäftigen!

  3. 👺Es ist doch immer wieder interessant, wie man mit Fantasie und einem Stück Kreide aus jedem Arsch ein Gesicht machen kann.💀

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    1. früher konnte man die wieber shcönsaufen…
      geht auch nicht mehr, denn reiner alkohol tötet den genießer…. mit weniger wird es nicht schöner… leider…

  4. Woher hat der gute Cem plötzlich seine Affinität zum Military Look?
    Meines Wissens ist er doch gerade wegen seiner Abneigung gegen solche, wo sie ihn in seinem Heimatland doch auf Zeit in eben jene Pelle pressen wollten, nach Deutschland “geflohen”.
    Seither geht er unsereinem hier unerhört auf den Sack, oder, um es mit den Worten von “Sleepy Joe” Biden auszudrücken, “Mein Gott, wie ich diesen Kümmelfresser hasse”.

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  5. Ich hoffe die Chinesen tun uns einen Gefallen und verfrachten sie in ein Arbeitslager!
    Das würde uns x Milliarden an Fehlentscheidungen ersparen!
    Aus Dankbarkeit schicken wir noch die etablierten “Qualifizierten” Politiker zur Arbeit nach!

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  6. Annalena Baerbock halbwegs intelligent aussehen zu lassen, geht nun mal nicht unter 137.000 Euro.

    Schlimmer ist, dass der ganze Aufwand mit einem Schlag verpufft, sobald Annalena den Mund aufmacht.

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  7. Ich könnte mir gut vorstellen, dass es genügend Leute gibt, die diesen beiden Geschöpfen der Menschheit kostenlos die Birne richten wurden.

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  8. Meinetwegen können die allesamt aussehen, wie eine FAESER, wenn der Content stimmt solls mir doch egal sein. Bei schönen Menschen besteht doch auch das Vorurteil, dass sie dumm seien. Selbst wenn man faeserisiert ist und so potthässlich daher kommt, wird hier auch selbst eine kostspielige Modifikation des Äußeren nichts mehr helfen, denn das ist nur Schein. Entscheidend ist doch immer der Inhalt. Trotzdem ist hier, ob schön oder hässlich, der Drops ist gelutscht. Die exorbitanten Styleausgaben, die mit Absicht durch die Medien durchgestochen werden, dienen doch nur der Provokation und der Ablenkung, damit sich der Pöbel mit Unwesentlichem beschäftigt. Wen interessiert das, wo und welcher Lack aufgetragen wird, wenn der doch schon abgeblättert ist. Das ist nur ein Übertünchen des Maroden, der Putz wird trotzdem wieder abfallen und die Infrastruktur dahinter.

  9. Habe gelesen, dass Annalena einen langen Forderungskatalog an den Staatschef Chinas dabei hat. So gut kann sie gar nicht gestylt sein, dass die Katatstrophe nicht schon bei ihrem ersten Satz ihren Lauf nimmt.

    1. Xi und sein Begleiter – beide formvollendet in dunkle Anzüge gekleidet – begrüßten eine Annalena Baerbock in grüner Jeans (!!!) und weißem Shirt.

      Einen solchen absichtlichen Faux pas hat sich meines Wissens bislang noch kein Politiker erlaubt. Ich gehe davon aus, daß das nachfolgende Gespräch mit Xi durch diese Mißachtung aller Regeln der Höflichkeit und des Respekts bereits gelaufen war, bevor es begann.

      Für diese Außenministrierende, die selbst die einfachsten Regeln der Höflichkeit mißachtet und Deutschland auch damit einen Bärendienst erweist, habe ich nur Verachtung übrig.

  10. Nun, wer täglich Orgien und Gelage feiert, der sieht halt morgens verkatert, verlebt und zerknittert aus. Da braucht es dann halt versierte Spengler und Lackierer.