
Wenige Tage, bevor es bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zu einem historischen Sieg der AfD kommen könnte, platzt im politischen Berlin eine Bombe: Führende Vertreter der deutschen Wirtschaft haben offenbar hinter dem Rücken der Bundesregierung einen geheimen Plan zur Rettung des Industriestandorts Deutschland ausarbeiten lassen. Offenbar laufen die Fäden für den Überraschungscoup bei der mittelständisch orientierten Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) in der Hauptstadt zusammen. Der Präsident der DIHK, Paul Florian, hat die Existenz des bisher geheim gehaltenen Papiers auf Nachfrage vorgestern, am späten Dienstagnachmittag, zwar bestätigt, wollte sich aber nicht näher äußern. Schon im Vorfeld wurde mehreren Hauptstadtredaktionen, unter anderem von ARD, ZDF, RTL und der dpa, der Geheimplan zugespielt. Gerüchte über ein solches Dokument machten bereits Ende letzter Woche im Berliner Regierungsviertel die Runde.
Mittlerweile sind auch inhaltliche Details dieses Plans bekannt, die Agenturen berichten ausführlich. Kernpunkt bildet demnach ein sogenanntes “Sofortprogramm Offensive Schiefergas” (SOS), das auf die Förderung umfangreicher heimischer Erdgasvorkommen in großem Stil setzt: “Nach Schätzungen der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe lagern hierzulande allein in Schiefergaslagerstätten etwa 1,3 Billionen Kubikmeter technisch gewinnbare Ressourcen; das ist etwa das Dreizehnfache des jährlichen inländischen Gasverbrauchs.” So zitiert das ZDF wörtlich aus dem Dokument.
Deutlich sinkende Energiepreise
Vertreter von Industriekonzerne reagierten zunächst mit Zurückhaltung. Die Börsenkurse deutscher Konzerne verzeichneten aber teils kräftige Gewinne. “Nun gibt es für die heimische Industrie eine Perspektive, um aus der selbstgeschaffenen Energiemisere herauszukommen und wieder wettbewerbsfähig zu werden. Wir erwarten bei Umsetzung des Plans, ähnlich wie in den USA, deutlich sinkende Energiepreise!”, kommentierte ein Analyst, der ungenannt bleiben will, euphorisch.
Überraschend schnell meldete sich die Bundesregierung: Regierungssprecher Kornelius verweist darin auf “langjährige Abnahmeverpflichtungen gegenüber unserem Bündnispartner und mangelnde Nachhaltigkeit des Plans”. Er nannte das Vorgehen der DIHK “sehr befremdlich und mit dem Gedanken des Klimaschutzes unvereinbar”. Bundeskanzler Merz, der gerade im Kurzurlaub am Gardasee weilt, wollte sich zu den Umtrieben der DIHK nicht äußern. Für unverantwortlich hält Umweltminister Henning Maurer das Vorgehen: “Die DIHK durchkreuzt offenbar unsere nationalen Anstrengungen zum Erreichen der Klimaneutralität und der dazu notwendigen Umstellung der Energiegewinnung auf erneuerbare Energieträger.”
Nur ein schöner Traum
An dieser Stelle wache ich auf: Es war alles nur ein schöner Traum. Nein, die deutsche Industrie wird nicht gerettet, sie geht gerade unter. Wenn konkurrierende Länder über wesentlich günstigere Energie verfügen, ist diese Entwicklung unvermeidbar. Ebenso unvermeidbar ist der darauffolgende Verlust unseres Wohlstands. Auch die Zukunftstechnologien, die die Auto-, Chemie- oder Elektroindustrie im günstigsten Fall ersetzen könnten, benötigen Energie – sehr viel mehr Energie, als viele glaubten. Zusätzlich benötigen sie Bildung. In Ludwigshafen sind nach monatelangen Gewaltexzessen an der Karolina-Burger-Realschule ein Drittel der Lehrer krank gemeldet. Refugees welcome! Den DIHK-“Geheimplan” gibt es aber tatsächlich, er ist auch gar nicht geheim, sondern trägt den Titel “Faktenpapier unkonventionelles Erdgas in Deutschland“ – und darin steht tatsächlich der oben zitierte Satz: “Nach Schätzungen der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe lagern hierzulande allein in Schiefergaslagerstätten etwa 1,3 Billionen Kubikmeter technisch gewinnbare Ressourcen; das ist etwa das Dreizehnfache des jährlichen inländischen Gasverbrauchs.” Deutschland könnte sich also über ein Jahrzehnt hinweg komplett mit Erdgas selbst versorgen.
Man erfährt darin auch etwas über Fracking in Deutschland: “Für die Gewinnung konventionellen Gases wird Fracking hierzulande… bereits seit Anfang der 60er Jahre eingesetzt.” So unbeherrschbar und umweltschädlich wie medial vermittelt ist Fracking also wohl doch nicht; aber vorsorglich hat der Bundestag auf Initiative der Bundesregierung unter Merkel beschlossen, es ab dem Jahr 2017 de facto zu verbieten. Bereits 2013 hat das laut “Geheimplan” ein gewisser Peter Altmeier (CDU) angekündigt. Im Jahr 2025 kam der Bundesregierung übrigens noch die glorreiche Idee, die konventionelle Öl- und Gasförderung in Nord- und Ostsee weiter einzuschränken und sie in den Meeresschutzgebieten – rund 45 Prozent der deutschen Meeresfläche – zukünftig ganz zu verbieten.
Grotesk unwirtschaftlich
Stattdessen lassen wir eben in den USA fracken. Dort sind uns offenbar alle Umweltbedenken ähnlich egal wie die “Tsunami-Risiken” der Kernkraftwerke in Frankreich, von denen wir Strom beziehen. Nach umweltschädlicher Gewinnung wird das Frackinggas (LNG) gekühlt auf Riesentanker gepumpt, die tausende Kilometer zurücklegen müssen, um in Deutschland auf eiligst auf teils in den oben genannten Schutzgebieten errichteten Terminals entladen werden zu können.
Parallel werden weiterhin sinnlos Dutzende Milliarden Euro in “Leuchtturmprojekten” abgefackelt, beispielsweise mit dem Energieträger Wasserstoff – eine Technik, für die heute längst feststeht, dass sie auf absehbare Zeit grotesk unwirtschaftlich bleiben wird. Trotzdem wird gegenwärtig für 20 Milliarden Euro in Deutschland ein Netz aus Wasserstoffleitungen mit einer Leitungslänge von rund 9.000 Kilometern Länge errichtet. Und wir bauen weiterhin Windräder und Photovoltaikanlagen, die den Strompreis wegen der Aufwendungen für die Netzstabilität und die Entsorgung von Stromüberschüssen ständig verteuern – und schauen bei alledem zu, wie die deutsche Industrie, die deutsche Wirtschaft, ja das ganze Land untergehen.
Kein Handlungsbedarf
Das DIHK-Papier trägt das Datum vom Februar 2013 und wurde damals offenbar an alle lokale Industrie- und Handelskammern im Land verteilt. Die Funktionäre kennen die Inhalte also seit über einem Jahrzehnt; trotzdem sahen sie 2013, als Erdgas für die Industrie in Deutschland bereits dreimal so teurer war wie in den USA, keinen Handlungsbedarf. Sie sahen auch im Jahr 2014, als der Ukraine-Konflikt ausbrach, keinen Handlungsbedarf. Sie sahen ebenfalls im Februar 2022, als der Ukraine-Krieg ausbrach, keinen Handlungsbedarf. Und sie sahen im September 2022, als die Nord-Stream-Pipeline gesprengt wurde, keinen Handlungsbedarf.
Sie sahen offensichtlich auch im April 2023, als Habeck die letzten deutschen Kernkraftwerke abschalten ließ, keinen Handlungsbedarf und auch nicht im Oktober 2023, als der Gaza-Krieg ausbrach, ebensowenig wie im Februar 2026, als der Iran-Krieg ausbrach. Diese Funktionäre sehen vermutlich nie einen Handlungsbedarf. Jede Herde Schafe weiß sich besser zu helfen.
- Auf Telegram teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Telegram
- Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
- Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook
- Auf WhatsApp teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) WhatsApp
- Einen Link per E-Mail an einen Freund senden (Wird in neuem Fenster geöffnet) E-Mail
- Drucken (Wird in neuem Fenster geöffnet) Drucken










16 Kommentare
Wie sich doch alles wiederholt https://www.t-online.de/finanzen/aktuelles/wirtschaft/id_101416510/sachsen-anhalt-wahl-familienunternehmer-warnen-vor-afd-regierung.html und manche lernen nie https://madebyvielfalt.com/
“sehr befremdlich und mit dem Gedanken des Klimaschutzes unvereinbar”. So lange der Dreck in der USA die Meere versaut scheint es egal, kann man so sehen, auch wenn der Klimaschutz natürlich Schwachsinn ist, denn die ökologische Gesamtbilanz des Frackinggases aus der USA ist katastrophal. Eine scheinheilige Diskussion, mit der Frage, wo entsteht die höhere Belastung, finanziel und ökologisch, in der USA oder Europa/D?
So isses……man kann nur auf blau hoffen….!
Stahlindustrie – Fataler Schlag für den Stahlstandort – ArcelorMittal macht Werke in Duisburg dicht
https://www.welt.de/wirtschaft/plus6a992bccf4aff45fc7b3448b/stahlindustrie-fataler-schlag-fuer-den-stahlstandort-arcelormittal-macht-werke-in-duisburg-dicht.html?source=puerto-reco-2_ABC-V50.5.D_control
„DIHK-Geheimplan zur Rettung der deutschen Industrie“
Merken diese Vollidioten langsam, was im Land los ist?
Sie haben wohl Angst, dass bald niemand mehr da ist, der ihnen ein Leben in Saus und Braus finanziert.
Wer schon mal selbstständig war, weiß, was das für Zecken und Nullchecker sind, die nur eines wollen: Das Geld der Leute, die arbeiten.
Sie merken es noch immer nicht. Bitte bis zum Ende lesen.
„Für unverantwortlich hält Umweltminister Henning Maurer das Vorgehen:
“Die DIHK durchkreuzt offenbar unsere nationalen Anstrengungen zum Erreichen der Klimaneutralität und der dazu notwendigen Umstellung der Energiegewinnung auf erneuerbare Energieträger.”“
Oh Mann, NUR NOCH BEKLOPPTE IN DIESEM DRECKSLAND!!!!!
Links:
„Faktenpapier unkonventionelles Erdgas in Deutschland“, DIHK, 2013
https://www.ihk-siegen.de/fileadmin/user_upload/Infrastruktur__Planung_und_Verkehr/Faktenpapier_unkonventionelles_Erdgas.pdf
„Schieferöl und Schiefergas in Deutschland – Potenziale und Umweltaspekte“, BGR-Studie, 2016
FAZIT (https://www.erdoel-erdgas-deutschland.de):
„Die BGR kam hinsichtlich beider Aspekte zu dem Schluss, dass aus geowissenschaftlicher Sicht Fracmaßnahmen unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen und techneischen Standards Hydraulic Fracturing kontolliert und sicher durchführbar ist.“
https://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Rohstoffe/Downloads/Downloads_EN/Abschlussbericht_13MB_Schieferoelgaspotenzial_Deutschland_2016.pdf?__blob=publicationFile&v=1
Das Fazit Ihrer Darlegung lautet, was auch immer mehr Bürger realisieren: es handelt sich um schon lange von der Politik geplante Schritte zur Zerstörung der deutschen Wirtschaft und in der Folge der deutschen Gesellschaft durch Verarmung. Vor wenigen Wochen kam nach langer Zeit noch einmal eine Lieferung LFG-Gas in Deutschland an. Diese wurde auf Anordnung von Merz komplett an die Ukraine weitergeleitet, während die deutschen Gasspeicher vermutlich noch immer nur zur Hälfte gefüllt sind. Beides ist kein Zufall.
Die Brandmauerparteien haben ihr Ziel fast erreicht. Aus diesem Grund werden sie alles daransetzen und zur Not sämtliche Gesetze brechen, um einen Sieg der AfD und eine damit verbundene radikale Politikwende in letzter Minute zu verhindern.
um das deutsche industriestandort zu retten gehören als allererstes die altparteien abgeschafft die deutschland so in die Sch…se geritten haben!
-Wenn Milliarden in aller Welt verschenkt werden
-Wenn Steuern masslos abgegriffen werden um (un)-gebetene Gäste aus aller Welt voll zu versorgen
-Wenn Bürgergeld Empfänger und Verbrächer besser gestellt sind als die die schuften
-Wenn Dauergäste mit ihren dicken BENZ, BMW, AUDI usw. den ganzen Tag durch die Innenstadt stolzieren (sie
dürfen das da sie Sonderpass haben!)
-Wenn in diesem Land privat zu investieren an Selbstmord gleicht! Wie in meinem Fall, 40Tausen altersvorsorge
investiert und die schlimmste Mafia-FA zwackt 50% Steuern nachträglich ab…..natürlich die Gäste müssen ihren
Dauerurlaub geniessen….
und Wenn, Wenn, Wenn ohne Ende!
Dann braucht man sich nicht zu wundern über den bösen OSSIS. Nein sie sind nicht Böse sondern mutig. Sie habe EIER in der Hose was den Wessis fehlt….dafür haben die Wessis die besten Kriegstreiber!
Geht nach Hause mit Gott aber GEHT! Bevor kein Stein mehr übereinander bleibt….Geht nach Hause!!!
@DIHK-Geheimplan zur Rettung der deutschen Industrie
haben die eine lange Leitung – da sind sie 20 Jahre zu spät – da hätten sie damals bei Merkels Energiewende aufmerken müssen – heute sind sie im freien Fall – wie sagte es damals Gorbi : wer zu spät kommt, den bestraft das leben !
Wobei dann noch offen ist, ob das überhaupt ernst gemeint ist und nicht nur ein Theater, mit dem sie sich für die Zukunft wappnen nach Art der Global-Young-Leaders – dagegen grummeln und dafür abstimmen !
Erneute Bitte den Beitrag zu Ende zu lesen …
Bitte GANZ lesen.
„Kriegstreiber! Pinocchio!“
https://www.youtube.com/shorts/lK-8bjtiINs
Aktuelle Kamera 254 – Volkswagen schafft sich ab
Beiträge von Prof. Hans-Joachim Kümpel, ehemaliger Präsident der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR):
„Unterm Strich ist das Fracking-Verbot klima- und gesellschaftspolitisch ein Desaster und ein Beispiel für energiewirtschaftliche Kurzsichtigkeit.“
https://axelbojanowski.substack.com/p/fracking-in-deutschland-kritik-an-verbot-grosse-ressourcen-erdgas