
Als Kulturstaatsminister Wolfram Weimer im März die drei linksradikalen Buchläden „Golden Shop“ in Bremen, „Rote Straße“ in Göttingen und „Zur schwankenden Weltkugel“ in Berlin von der Förderliste des Deutschen Buchhandlungspreis strich, nachdem er sie zuvor vom Verfassungsschutz hatte überprüfen lassen, erhob sich ein Empörungsgeheul sondergleichen aus den linken Parteien, ihren Medien und der gesamten Szene: “Zensur” (wegen Nichtfinanzierung!) und angebliche “Eingriffe in die Kunstfreiheit” wurden da forsch angeprangert, Weimer unterstellte man “totalitäre Übergriffe“ – und das ausgerechnet von denen, die sonst überhaupt nichts dagegen haben, wenn der Inlandsgeheimdienst auf die AfD und jeden, der auch nur dezidiert konservativ ist, gehetzt wird. Wenn es um die eigene Staatsknete geht, verstehen Linke jedoch keinen Spaß, deshalb sind ihre Vergleiche dann maßlos. Mit dem Buchhandlungspreis werden eigentlich inhabergeführte Buchhandlungen ausgezeichnet, die sich mit Veranstaltungen besonders für das kulturelle Leben vor Ort einsetzen, durch innovative Geschäftsmodelle oder durch ihr Engagement in der Literaturförderung hervorstechen; das Preisgeld beträgt bis zu 25.000 Euro. Nach dem „Skandal“ um die Streichung der drei Buchläden sagte Weimer den Festakt zur Preisverleihung kurzerhand ab.
Zu den Medien, die sich in der Kritik an Weimer und dieser – nach seinem dreist ausgesessenen Plagiats- und Politfilz-Skandal um sein Medienunternehmen ersten vernünftigen – Amtshandlung besonders hervortaten, zählt der zwangsgebührenfinanzierte, notorisch linke „Deutschlandfunk“ (DLF), der den nichtprämierten drei Buchläden sogleich beisprang: Diese würden sich, hieß es, durch ein Sortiment auszeichnen, das Themen wie “Antikapitalismus, Feminismus und antikoloniales Denken” umfasse, schwärmten die Kulturredakteure und sprachen gar von drei “vermeintlich linken” (sic!) Buchhandlungen.
Marxisten, Anarchisten, Antifa- und Linksterror-Sympathisanten
Doch auch fast drei Monate später hat sich der DLF noch immer nicht beruhigt: Am Pfingstsonntag hielt er es für geboten, eine Reportage über linke Buchhandlungen aus dem Jahr 2017 zu wiederholen. Darin wurden die betreffenden Betreiber völlig unkritisch als Helden dargestellt, die sich einsam dem Kapitalismus entgegenstellten und wertvolle Diskussionsformen, linke „Kommunikationszentren“, einen „Umschlagplatz für Ideen“ aufgebaut hätten – und das oft ohne „buchhändlerisches Knowhow“. In atemberaubender Distanzlosigkeit werden hier Gestalten aus der Hausbesetzerszene heroisiert und zu selbstlosen Aktivisten verklärt; geschildert wird ihr “couragierter” Kampf um Anpassung an moderne Marktgepflogenheiten, etwa die Möglichkeit zu Online-Bestellungen oder dass Bücher “auf Wunsch auch als Geschenk verpackt” würden, was in der Szene noch vor 20 Jahren bei vielen “verpönt” gewesen sei.
Wenn Demonstrationen zum Thema Flüchtlingskrise oder Anti-AKW stattfänden, sei „bei uns Ebbe in der Kasse“, weil „unsere Leute“ dann auf die Demos gingen, und zwar egal, wie alt sie inzwischen geworden seien oder ob sie nun grün statt links wählen würden oder dies immer schon getan hätten, berichtet einer der Betreiber. Trotz der Umsatzausfälle sei er “stolz darauf”, und wolle gar nicht wissen, wie viele Demos er verpasst habe, weil er den Laden “bis 16 oder 18 Uhr offenhalten” müsse. Welch hartes, unmenschliches Unternehmerlos! Die Chefin der Potsdamer „Sputnik“-Buchhandlung kam ebenfalls zu Wort: Sie wolle “mehr sein als nur ein wenig Sand im Getriebe“, erklärte sie pathetisch. Sie schildert die umfangreichen Aktivitäten bei der Vernetzung linker Gruppen und Veranstaltungen. Durchgehend werden die linksextremen Buchhändler bei DLF durchgehend als sympathisches Völkchen geschildert, das den gerechten Kampf unter schwierigen Bedingungen weiterkämpft.
Grotesk positives Zerrbild
Dass es sich bei den meisten um knallharte Ideologen handelt, deren Sortiment aus Antifa-Propaganda reinsten Wassers besteht, die sich oft nicht nur als Buchgeschäfte, sondern als ideologische Zentren und Drehscheiben sehen und ganz konkret politisch “wirken” wollen, erscheint in dieser Reportage geradezu als angenehmer Charakterzug – selbst bei ultra-linksextremen Klitschen wie der „Schwarzen Risse“ in Berlin-Kreuzberg, deren Sortiment unter anderem die Bereiche “Anarchismus” und “Marxismus”, “feministische Theorie” und “Praxis, Gender- und Queer-Studies“ oder “Migration und Antirassismus” umfasst. Da geht das ÖRR-Reporterherz auf.
Zu all den Gewaltverbrechen und linksfaschistischen Übergriffen des Milieus, das hier so verherrlicht oder mindestens verharmlost wird, hört man beim DLF natürlich kein Sterbenswörtchen, nicht einmal auch nur einen Hauch von Kritik. Kein Wunder – sympathisiert man dort doch voll und ganz mit der Weltanschauung dieses Milieus. Hier wird ein grotesk positives Zerrbild dieser Läden gezeichnet, die Literatur vertrieben, die praktisch durchweg von politischer Intoleranz, menschenverachtenden sozialistischen Ideologien und gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung gerichteten Ideen durchzogen ist. Nicht von ungefähr sind viele direkt oder indirekt Teil des vom Linksstaat alimentierten NGO-Sumpfes oder genau wie dieser auf die Finanzierung aus hierfür zweckentfremdeten Steuermitteln angewiesen. Die DLF-Hörer werden hier einmal mehr völlig in die Irre geführt, indem Linksextremismus sträflich romantisiert und eine im Zweifel gewaltbereite Szene zum menschelnd-kulturaffinen Bullerbü verklärt wird, wo in die Jahre gekommene Alt-Ökos und Spontis mit jungen “Demokratieverteidigern” und “Gegen-Rechts”-Aktivisten im Stil von “Löwenzahn” gemeinsam Ingwertee schlürfen und vermeintlich harmlose Literatur austauschen – und der böse Kulturminister verweigert diese Idealisten einfach so willkürlich die Förderung. Der Bericht ist ein Lehrbuchbeispiel, mit welcher unglaublichen Einseitigkeit der ÖRR berichtet.
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5 Kommentare
soso bei der Antifa kann man also lesen?
@Der „Deutschlandfunk“ feiert linksextremistische Buchhandlungen
eine alte Erfahrung, das die Politik die Deutsch-Feindlichkeit honoriert – seien es nun die Antifa, die Historiker oder die Buchläden.
Je größer der gerotzte Haß, desto mehr Geld gibt es.
Und weil die AFD droht, diese Gelder zweckdienlicher für Deutschland einzusetzen – Straßen, Schulen, … – sind die, die sich da gegen Deutschland verkauft haben, außerordentlich verschnupft.
vermutlich muslimischer Chefredakteur
„Gebührenfinanzierter Antifa-Journalismus: Der „Deutschlandfunk“ feiert linksextremistische Buchhandlungen“
dämlicher geht’s in diesem Land nicht!
Nur noch verblendete irre ideologen am Werk!
mit linksrotgrün geht das land unter aber das interessiert den nicht denn sie haben sich längst den seckel voll gemacht und dafür gesorgt dass es bis zur verreckung und darüber hinaus voll bleibt.
dumme überhebliche spinner 🖕😡🤬
Antifa und Buchläden?
Gibt es für sie da Bilderbücher?