Gedanken eines Putin- und Ukrainenichtverstehers

Maidan-Proteste in Kiew im Januar 2014 (Foto:Imago)

Wer heute einen Text schreibt, der beginnt am besten mit einem Haftungsausschluss (auf Deutsch „Disclaimer”), gefolgt von einer Triggerwarnung. In etwa so: „Wer das liest, der kann einen Wutanfall bekommen, sehen Sie aber bitte davon ab, Empörungsmails an den Autor oder dessen Freunde zu schicken!” So erging es eben auch mir, weil der Daniel Matissek sich erdreistet hat, seine Meinung zu Putin zu äußern, ohne dies mit seinem Freundeskreis, zu dem auch ich gehöre, abzustimmen. Folglich musste auch ich herhalten für Unverständnisbekundungen, für die ich ja nichts kann. Stillschweigend vorausgesetzt, dass ich natürlich gegenteiliger Meinung bin und eigentlich den Kontakt zu so einem Dissidenten sofort abbrechen müsste. Wie war das noch mit der Meinungsfreiheit? Die Mainstreampresse macht es uns ja vor. „Wir kämpfen doch für die Meinungsfreiheit!” – „In Russland, aber doch nicht hier!”, war als Dialog in der „Anstalt” am 24. September 2014 (!) zu hören, damals, als man sich noch kritisch mit der Ukraineberichterstattung in den deutschen Medien auseinandersetzte. Lang, lang ist’s her.

Meine erste Demo war gegen den Vietnamkrieg, im beschaulichen Kaiserslautern. Ich war damals Zeuge einer Vandalismusaktion schwarzer GI’s, die sich so vor einem Einsatz in Vietnam drücken wollten. Ich hörte 1968 die Schüsse, als der Sender „Radio Prag” von den russischen Besatzern eingenommen wurde. Mir liefen die Tränen. Die sozialistischen Bruderstaaten – und dabei wieder deutsche Soldaten – hatten den Traum von einem menschlichen Sozialismus niedergeschossen. Es war der Traum der Nachkriegskinder, der Urtraum der 68’er. Unser Held war Alexander Dubcek, und der Traum war ausgeträumt.

Jetzt ein Zeitsprung ins Jahr 2006. Kranzniederlegung auf den Soldatenfriedhöfen in Stalingrad. Zuerst bei den Gräbern der russischen Soldaten: kleine Grabsteine mit abgelegtem Stahlhelm in einer endlosen Kette. Aber der Schock kam bei der deutschen Kriegsgräberstätte Rossoschka mit über 60.000 Toten. Wer die 17 Granitwürfel mit den eingravierten Namen in alphabetischer Reihenfolge gesehen hat, der spürt, dass Krieg mit Heldentum nichts zu tun hat. Es war das zweite und bis jetzt hoffentlich das letzte Mal, dass mir wegen dieses Irrsinns die Tränen rollten. Irgendwie habe ich die Obsession, Schauplätze der Geschichte zu erspüren. Das wird mir jetzt erst bewusst, da ich das niederschreibe. Es waren die kleinen Orte, die mich emotional gepackt hatten: die Stellungen am Hartmannsweilerkopf, wo Freund und Feind im Nowhereland sich sinnlos im Ersten Weltkrieg beschossen, und nicht die Monumentalanlage in Verdun, die ich eher als Verherrlichung des Sieges empfunden hatte. Das Gedenken ist mir dort zu militärisch ausgerichtet: Schwarze Kreuze für den Feind, weiße Kreuze für die Guten.

Die Schnösel von Gazprom und RWE

Mein Vater hat mir viel vom Krieg erzählt. Er war siebzehn – mit Notabitur –, als er zu den Fallschirmjägern kam. Er war in Russland und erzählte auch von Episoden, die sehr menschlich und gefühlvoll waren. Dass er es nur zum Obergefreiten gebracht hatte, sprach für ihn. Im Rahmen einer humanitären Hilfsaktion war ich 1993 in Tscheljabinsk (1,2 Millionen Einwohner). Ich sah die langen Schlangen von armen Leuten an den Metrostationen, die sogar angebrochene Flaschen Coca-Cola zum Kauf anboten. Elend und Korruption – sogar für uns sichtbar – prägten das Bild. Gut ausgebildete Ärzte waren plötzlich als „Businessmen” unterwegs. Nie hätte ich geglaubt, dass Russland jemals wieder auf die Füße käme. Schon gar nicht mit dem Alkoholiker Jelzin, unter dem skrupellose Geschäftemacher à la Michail Chodorkowski den Ausverkauf des russischen Volksvermögens mit Vehemenz betrieben. Zehn Jahre später war von der Ärmlichkeit in Moskau nichts mehr zu spüren. Das Preisniveau für Kaffee und Kuchen im Kaufhaus GUM hatte schon Champs-Élysées-Format, und die Schnösel von Gazprom unterschieden sich nur in ihrer Sprache von denen bei RWE in Essen.

Diese unterschiedlichen Eindrücke waren wahrscheinlich der Grund, weshalb mich die politische Entwicklung in Russland weiter interessierte. Die Scharmützel in Folge des Zusammenbruchs der GUS-Staaten hatten für mich etwas Operettenhaftes. Unvergesslich der „Sackarschwilli”, der mich – kauend an seiner Krawatte (das Bild gibt es noch im Netz) – eher an Charlie Chaplin in seiner Rolle als „großer Diktator” erinnerte als an einen ernstzunehmenden Staatsmann. Als er sich dann auch noch 2008 mit Russland im Georgienkrieg anlegte und die NATO um Hilfe bat, bekam er von mir das Label „Paranoiker”. Als ich 2013 Georgien besuchte, wurde Michail Saakaschwili von der Staatsanwaltschaft gesucht und emigrierte in die USA. Warum erwähne ich das? Weil dieser Vogel später in der Ukraine wieder auftauchen sollte. Ein paar Hintergründe zu kennen ist hilfreich, bevor man sein Profilbild mit einem blaugelben Fähnchen schmückt.

Ende 2013 begannen die Unruhen auf dem Maidan. Wenn sich die Bevölkerung gegen ihre Regierung erhebt, hat das grundsätzlich zuerst mal meine Sympathie. Information zu bekommen ist schon schwierig, wenn man eine Sprache nicht spricht. Was ist wahr, was ist Propaganda? Misstrauen ist immer angebracht. Meine anfängliche Sympathie verflog schnell, als ich merkte, dass es jeden von unseren Politikern nach Kiew zog. Kaum einer, der nicht seine Solidarität und sonstigen gratismutigen Schleim dort absonderte. Sogar Westerwelle, in den letzten Tagen seiner Amtszeit, war dort anzutreffen, bevor er von Steinmeier abgelöst wurde, der im fliegenden Wechsel übernahm. Keiner wollte es versäumen, dabei gewesen zu sein. Wer erinnert sich noch an das Traumpaar Herman van Rompuy und Catherine Ashton? Die beiden – er als Ratspräsident, sie als Außenvertreterin der EU – waren nicht nur optisch eine Katastrophe, sondern spiegelten auch das geopolitische Geschick dieser Organisation wider.

Verworrene Lage seit jeher

Als dann auch noch die Sumpfblüte in Gestalt des amerikanischen Senators John McCain auftauchte, war mir klar, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zuging. Bei der Recherche zu diesem Artikel habe ich auch meine Texte aus der damaligen Zeit noch mal gelesen; dabei fiel mir auf, dass der Link zu einem Dokument auf dem Regierungsserver jetzt tot ist. Dort war zu lesen gewesen, dass die USA 5 Milliarden Dollar für den Regime Change in Kiew investiert hatten. Erst zwei Jahre später hat sich dann auch der Mainstream getraut, Zweifel an dem „Volksaufstand” zu äußern. „Haben die Amis den Maidan gekauft?” titelte die „Zeit“ (!) am 17. Mai 2016. Über zwei Jahre zuvor, am 23. Februar 2014, hatte ich geschrieben:

Die Lage in der Ukraine ist verworren. Die Berichterstattung in unseren Medien würde dem Reichspropagandaminister Göbbels oder Eduard Schnitzler zur Ehre gereichen. Bei der ARD hebt sich eine Golineh Atai durch viel dummes Geschwätz hervor. Achtet mal darauf. Ich frage mich, wer trifft da die Auswahl? Braucht man einen Migrationshintergrund, um Mist zu verzapfen? (…) In den Mainstreammedien wird unser Boxer hochgejubelt, obwohl er in Kiew keine Anhänger hat, wie Marina Weisband im Spiegel berichtet (‚Niemand nimmt Klitschko ernst‘). Die CDU im Rücken reicht und schon wird er gefeiert. Steinmeier muss sich auch wieder einmischen. Gestern Syrien, heute Ukraine, ja der ist schon ein hyperaktives Kind: Genscher 2.0. Während unser fauler Guido noch sorgfältig darauf geachtet hat, dass es kein Bild mit ihm und dem Rechtsausleger Oleg Tiagnibok gab, ist das dem Steinmeier egal. Wenn es seiner Sache dient, dann stellt man sich auch mal neben einen, den das Simon-Wiesenthal-Zentrum auf Platz 5 der schlimmsten Antisemiten gesetzt hat. Sonst kuschen doch unsere Damen und Herren von der Regierung vor jedem israelischen Windhauch. Dient das jetzt einem höheren Rechtsgut?
Wenn diese Figuren (Klitschko, Tiagnibok und der dreimal chemisch gereinigte Arseni Jazenjuk) die Zukunft der Ukraine symbolisieren, dann Gute Nacht Katsche. Wenn sich jetzt noch die Timoschenko zu diesem Trio Infernale zugesellt, dann ist Matthäi am Letzten.

Leider wurden alle Befürchtungen war. Der alte Zyniker Henryk M. Broder machte am 9. April 2014 in einem Artikel unter dem Titel „So lösen wir die Krise in der Ukraine” folgenden Vorschlag: „Wie wäre es, wenn Deutschland die Ukraine einladen würde, der Bundesrepublik beizutreten? So als 17. Bundesland. Oder als Freistaat, wie Bayern.” Im Nachhinein wäre das die preiswerteste und unblutigste Lösung gewesen. Aber auf Broder hat mal wieder keiner gehört.

Ohne Korruption läuft gar nichts

Das Geschäftsmodell „Ukraine” ist schnell beschrieben: Hilfsgelder, die reichlich sprudeln, in privates Geld transformieren. Die Timoschenko hat mit russischem Gas und Petroschenko mit russischer Kohle Millionen gemacht. Die Strafverfahren wurden – oh Wunder – alle eingestellt. Mir sollte man mal bei Gelegenheit erklären, wieso der oben erwähnte Saakaschwili auf einmal als Gouverneur von Odessa ernannt wurde, später dann in Ungnade fiel und man ihm die ukrainische Staatsbürgerschaft entzog. In diesem Land der blühenden Korruption läuft nichts normal. Deshalb ist es auch kein Wunder, dass man in den Panama-Papers die Who-is-Who’s der ukrainischen Politik findet – inklusive des gegenwärtigen Präsidenten Selenskyj.

Die Ukraine ist ein Failed State, oder wie Trump sagen würde, ein „Shithole Country”. Als Kronzeuge zitiere ich den Soziologen Wolodymyr Ischtschenko (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin), der wenige Tage vor dem russischen Einmarsch, am 17. Februar, im „Jacobin” schrieb: „Wirtschaftlich gesehen ist die Ukraine eigentlich ein großer Misserfolg. Die Ukraine ist eines der wenigen Länder weltweit, die das Pro-Kopf-BIP von 1990 nicht erreicht haben. In den 1990er Jahren erlebte das Land eine enorme wirtschaftliche Rezession, und anschließend gelang es ihm nicht, so zu wachsen wie seine osteuropäischen Nachbarn. Die Lebensqualität ist heute nicht höher als am Ende der Sowjetunion, in Polen oder sogar Russland und Belarus ist das anders.

Ähnlich wie die afrikanischen Staaten, die es verstehen, aus dem schlechten Gewissen ehemaliger Kolonialstaaten Geldströme zu erzeugen, ist Russland an der desolaten Lage der Ukraine schuld, und der Westen soll das gefälligst ändern. Das Auftreten des ukrainischen Botschafters Andrij Melnyk in fast jeder „Talgschau“ ist dafür typisch. Dass er den Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses, Michael Roth, als „Arschloch” bezeichnet hat, brachte mich heimlich zum Schmunzeln (aber wirklich nur heimlich); das steht ihm als Botschafter einfach nicht zu. Auf dessen Kranzniederlegung im Münchner Waldfriedhof am Grab des Nazi-Schergen Bandera will ich jetzt nicht eingehen.

Maidan und Anti-Maidan

Es gab aber nicht nur einen Maidan („Euromaidan”) in Kiew, sondern auch einen Anti-Maidan in den mehrheitlich von Russen bewohnten Gebieten im Osten des Landes. Trauriges Hauptereignis war der Brand im Gewerkschaftshaus in Odessa, wo 48 prorussische Demonstranten in den Tod getrieben wurden. Im Nachhinein betrachtet war der Regime Change ein Flop: Die Ukraine verlor nicht nur die Krim, weil sich Russland im Handstreich die Krim schnappte (Heimathafen der russischen Schwarzmeerflotte), sondern weil mit den Volksrepubliken Donezk und Lugansk zwei De-facto-Regime entstanden, die als Stacheln tief im Fleisch des ukrainischen Nationalbewusstseins stecken. Versuche, für die beiden Gebiete einen Autonomiestatus zu erreichen, schlugen fehl. Mehr als vierzehntausend Toten sollen die permanenten Scharmützel gekostet haben.

Die Ukraine wurde mal wieder missbraucht. Nach NATO-Manövern („defender 2020”), permanentem Beschießen der abtrünnigen Gebiete und Selenskyj-Wünschen nach Atomwaffen für die Ukraine marschierte Russland ein. Bei den Russophoben in den NGO’s knallten die Korken; bei den „Putinverstehern“ gab es lange Gesichter der Enttäuschung. Die Häme der Atlantiker und kalten Krieger ist dabei schwer zu ertragen. Was das für die Leute bedeutet, die in der Ukraine wohnen, kann ich mir gut vorstellen: Ich war Ostern 2018 in Syrien und habe mit eigenen Augen gesehen, was „unter Beschuss” bedeutet. Ich bin Pazifist und bekomme Plaque, wenn ein Röttgen oder ähnliche Gestalten verhohlen oder unverhohlen zum Kampf trommeln. Pazifismus ja – aber ich lebe nicht auf dem Ponyhof und weiß, was Zbigniew Brzezinski, der Scharfmacher und „Politikberater“, in seinem „The Grand Chessboard” geschrieben hat (nicht kaufen! Kann als PDF runtergeladen werden), und wem es noch nicht richtig schlecht ist, der ziehe sich die gut zehn Minuten von George Friedman beim „Chicago Council on Global Affairs” auf Youtube rein.

Die „Spezialoperation“ wird Putins Waterloo, wenn sie nicht bis Ende März ordentlich abgeschlossen werden kann. Jeder Tote Ukrainer erzeugt bei den überlebenden Angehörigen Hass, jedes zerbombte Haus ist ein Denkmal. Ich habe den Verdacht, dass Putin von seinen Geheimdiensten gewaltig falsch informiert wurde. Nach Plan – wie die russische Propaganda verlautet – läuft hier nichts. Wenn drei Generale gefallen sind, acht gefeuert wurden und Sergei Beseda, Leiter des Dienstes FSB, und dessen Stellvertreter Bolukh unter Hausarrest gestellt wurden, dann spricht das eine deutliche Sprache. Die Geheimdienste bauen ja gerne Türken – oder in diesem Falle mal wieder Potemkin’sche Dörfer – für die jeweils regierenden Zaren in Moskau. Der Widerstandswille der Ukrainer wurde gewaltig unterschätzt.

Das Kind liegt im Brunnen

Der „Kampf gegen Rechts” ist nur erfolgreich, wenn er von der „Amadeu Antonio Stiftung” mit deutscher Kohle geführt wird. Das Monopol für Regime Changes haben die USA. Die können das! Die brennen im Vorfeld ein gigantisches Propagandafeuerwerk ab, was die Russen einfach nicht beherrschen. Was Putin gemacht hat, war Markenpiraterie. Wenn Hunderttausende im Irak sterben, der Kriegsgrund „Massenvernichtungswaffen” nicht gefunden wird und weder Bush noch sein Komplize Blair vor den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag zitiert werden, dann ist es eben so, wie es ist. Warum leckt sich der Rüde die Eier? Weil er es kann.

Putin hat sich verzockt. Egal ob das Abenteuer militärisch ordentlich zu Ende gebracht werden kann oder in einem faulen Kompromiss als Zeitbombe für den nächsten Konflikt endet: Das Kind liegt im Brunnen. Auch wenn vielleicht Berge von Dokumenten die amerikanische Verstrickung in Bio- oder Atomlabors belegen; das kann Putin seinem Frisör erzählen. Jede Ruine, jeder Tote erzeugt Hass. Zu Stalins Holomodor kommt Putins Feuerwalze und das einzige Geschenk, das Russland der Ukraine 1954 gemacht hatte, wurde ihr ja auch wieder weggenommen: die Krim. Je länger das dauert, desto schlimmer die Auswirkungen, desto größer die Zerstörungen. Es folgt die Preisfrage: Wer zahlt den Wiederaufbau? Die Antwort darauf weiß jeder: Der Wertewesten hat die Ukraine kräftig gegen die Russen aufgewiegelt, hat ihr das Heil und das Paradies auf Erden versprochen.

Der 21. März 2020 war der letzte freie Tag in Deutschland. Man sollte sich dieses Datum merken. Nichts wird mehr besser. Die unsinnigen Sanktionen bekommen wir demnächst massiv zu spüren. Noch liefert Russland Gas. Aber wie lange noch? Ohne russisches Gas läuft nichts. Da nützt auch kein „Frieren für die Freiheit”, wie der Vollhonk alias „IM Larve”, im ZDF gratismutig verkünden durfte (schade, dass es keine Mistgabeln mehr in deutschen Haushalten gibt!). Bin gespannt, wann sich die andere, amtierende Lichtgestalt von Bellevue mit einem woken „Hungern für den Frieden” an seine Untertanen wendet. Alles, was kommt, geht gegen Russland. Sogar einen NATO-Gegenschlag halte ich nicht mehr für ausgeschlossen. Die geistige Generalmobilmachung ist in unseren Medien bereits ausgerufen. Die Feindsender wurden schon gesperrt – und wer zum Putinmord aufruft, darf das nicht nur bei Facebook, sondern auch bei „Bild”, wie ein ehemaliger Chefredakteur vom „Stern” kürzlich bewiesen hat. Die politisch kalte Jahreszeit hat begonnen. Eisige sibirische Kälte weht über die Ukraine bis nach Europa.

21 Kommentare

  1. @Der 21. März 2020 war der letzte freie Tag in Deutschland.
    dieser Tag ist schon 2 Jahre her – die letzte Freiheit endete, als Merkels Entscheidung zur „Pandemie“ vom Bunten Tag gestützt wurde, statt sie aus dem Amt zu werfen !
    Jetzt ist das Land im freien Fall !
    Genießen sie die Leichtigkeit des Seins – und hoffen sie darauf, dank Stich vom Aufschlag nichts mehr zu merken !

    Übrigens – trotz 2 Jahre Pandemie und mehrfacher Todesdrohung aus der Regierung leben die Therapie-Freien immer noch !

  2. @ Friedemann Wehr
    gut recherchiert und kommentiert . stimme Ihnen voll zu.

    Leider entscheidet heute im Mainstream des Versagen des Westens, insbesondere in Deutschland
    die Bildzeitung wer Recht hat und wer nicht. Wo die Wahrheit zuhause ist wo nicht. Selbst wenn diese Fake News und Bilder über die Ukraine verbreitet die irgendwo irgendwann in Takatuka Land „geschossen“ wurden. Und Paule Ronzheimer der aktuelle Scharfmacher und Ukraineversteher schlürft mit Schussweste und Stahlhelm Made in Germany ein Tässchen Tee mit den Klitschko Millionärs Brüdern in den imaginären Schützengräben und behaupten Präsident Selenskyj sieht sein Land mittlerweile auf dem Siegeskurs gegen Putin. Und die deutschen Gutmenschen glauben dies und neolinksrotgrünen Pseudopazifisten spenden und spenden und spenden bis ihnen selbst das Geld ausgeht für ein paar Liter Sprit, Brötchen oder das Sonnenblumenöl vom Lidl. Und Putin ist pöse. Diese werden nie Ihren differenzierten Kommentar
    lesen. Übrigens… meine Kids auch nicht. Diskussionen längst überflüssig.
    Verrückte Welt.

  3. Gut geschrieben! bis auf drei Sachen:
    – Broder – wurde erhört – nur die Ukrainer können das nicht verstehen, dass das nicht geht

    – Widerstand der Ukrainer – wurde nicht unterschätzt, sondern die Masse der bereits gelieferten Waffen

    – Ob sich Putin verzockt hat, abwarten !!! Der Krieg fängt erst an.

    Und diesen KRIEG führen: Gates, Soros, Rothschilds, Rockefeller, Schwab u.a. gegen die ganze Welt.
    Lauterknalls Deutschland wird von der Landkarte verschwinden – von Corona gefressen.

  4. „Sogar einen NATO-Gegenschlag halte ich nicht mehr für ausgeschlossen.“

    Es ist auffallend, wie nun ständig vor einem Biowaffeneinsatz der Russen gewarnt wird. Und dass dieser quasi die Eintrittskarte für eine NATO-Beteiligung sein KÖNNTE.

    Nun versucht die Ukraine aber seit Beginn, den Westen, die NATO, mit in den Konflikt zu ziehen….und so einen Biowaffeneinsatz fingieren WÜRDE….und dann?

  5. Tucker Carlson am 8. Maerz 22.
    Der Krieg hat begonnen. Er meint der Krieg zwischen Amis und Russen:
    Tucker: We are at war with Russia

  6. Ich habe dieser Tage mit einer Russlanddeutschen gesprochen, deren Familie den Weg von Odessa nach Kasachstan unter Stalin nehmen musste. Und sie sagte ganz richtig, dass man keine Schwarz-Weiß-Malerei betreiben darf und beide Seiten des Ukraine-Konflikts sehen muss, und vor allem die Bevölkerung die Last des Krieges trägt.

    Im Großen und Ganzen habe ich all das, was die Frau mir erzählte, in dem Beitrag bestätigt gefunden.

  7. „Die sozialistischen Bruderstaaten – und dabei wieder deutsche Soldaten – hatten den Traum von einem menschlichen Sozialismus niedergeschossen.“
    Ich dachte eigentlich, die (ost)deutschen Soldaten lagen hinter der Grenze in Alarmbereitschaft, hatten letztere aber nicht überschritten??

  8. Mit moralischen Bewertungen – und darum geht es immer hauptsächlich – sollte man äußerst vorsichtig umgehen, da Politik und Moral zwei unterschiedliche Kategorien sind.
    Vorab zur Klarstellung: Ich bin gegen jede Form von Krieg und damit auch gegen den in der Ukraine.

    Napoleon oder Friedrich II. von Preußen werden in Frankreich bzw. Deutschland und vor allem in der geschichtlichen Literatur immer noch als große Personlichkeiten gefeiert und positiv dargestellt. Napoleon hätte es auf seinem Weg es zwischendrin durchaus einmal „gut sein lassen“ können und sich um allgemeinen Frieden zu bemühen. Friedrich II. hat ohne Kriegserklärung Schlesien überfallen. Beide sind für hunderttausende Tote im Laufe ihres „Wirkens“ als Heerführer direkt verantwortlich. Politisch immer noch: hui – moralisch eben: pfui! Auch ein angesehener Churchill kann man moralisch eher als Kriegsverbrecher (Bombardierungen deutscher Städte jenseits militärischer Sinnhaftigkeit!) denn als bewunderungswürdigen Staatsmann ansehen.

    Zur Ukraine: Seit langem fließen Millionenbeträge aus den USA und auch aus Deutschland in die Ukraine. Warum? Da darf jeder jetzt mitdenken. Entscheidend ist aber:
    Aufgrund des ukrainischen Willens in die NATO einzutreten, bot sich Putin letztmalig die Gelegenheit durch einen regionalen Krieg einen Weltkrieg zu verhindern. Warum? In einigen Monaten wäre die Ukraine wohl Mitglied er NATO geworden. Die Verhältnisse – gerade unter Einschluss der strittigen Fragen Krim und Donbass wäre nun NATO-Angelegenheiten geworden. Muss ich jetzt noch weiterschreiben?

    Verlogen ist auch, dass die Heizöl, Benzin und Gaspreise „auf den Krieg“ zurücjzuführen seien. Russland liefert nach wie vor die vertraglich festgesetzten Mengen! Wenn es anders wäre, hätte sich gewisse Fraktionen schon längst mit Begeisterung auf dieses Argument und den „Anspruch auf Versorgungssicherheit“ mit militärischem Nachdruck gestützt. Wenn vielleicht nur als Drohung. Als Legitimation langt das bekanntlich. (Wie Ex-BP Köhler dummerweise laut ausplapperte). Die Preise sind nicht haus-, sondern konzerngemacht. Und den Konzernen ist es auch egal, ob sie nun die Bürger direkt oder über staatliche Beihilfen ihr Schäfchen ins gänzlich Trockene bringen.

    Es ist furchtbar, dass das handelnde Personal so schwach, die Bevölkerungen so einfältig und manipulierbar sind, aber genau deshalb findet dieser Krieg statt. Auch die Redeführer in der NATO dürften vom russischen Einmarsch überrascht worden sein. Bislang mussten sie ja nur dafür sorgen, dass man ihnen die Bedrohung als realistisch abnahm. Putins Reißleine hatten sie nicht im Blick – und dabei sollte sich eigentlich niemand wundern, wenn er seinen Gegner in eine nahezu ausweglose Situation manöviert hat. Die US-Amerikaner haben dies doch mehrfach vorgemacht: Unterordnen oder untergehen. Japan sollte von der Ölzuführ abgeschnitten werden – und die Alternativen wünschgemäß auf den Tisch gelegt.

    Als Lösungspaket könnte man sich vorstellen:
    1. Russland raus aus der Ukraine
    2. Anerkennung der Ukraine als souveränder Staat – kein NATO-Beitritt; EU-Beitritt nach EU-Kriterien gestattet
    2. Die Krim ist russisches Hoheitsgebiet und hat dies durch die Stationierung ihre Schwarzmeerflotte über Jahrhunderte unwidersprochen praktiziert.
    3. Volksabstimmungen im Donbass unter internationaler Aufsicht. Bei klaren Mehrheitsverhältnissen entsprechende Staatszuorndnung, bei knappen oder wunschgemäß gewollter Unabhängigkeit eben dies.

    Den Krieg sollte man auf jeden Fall stoppen und jede (!) Seite sollte darauf verzichten, dies zur Aufrüstung, Absicherung, Nachlieferung etc. zu missbrauchen. Die Bevölkerung sollte sofort humanitäre Hilfe erhalten.

      • Ich habe bewusst geschrieben: Nach EU-Kriterien … Dass heißt weder, dass ich das befürworte, sondern damit nur wiedergebe was die EU so selbst von sich gibt. Man will Europa ausweiten und Russland als Nicht-Europa ausgeben. Aber gegen einen EU-Beitritt sind anscheinend doch noch genügend andere Politiker in der EU. Ich habe nur etwas gegen den Gleichklang EU/NATO. Da ist zu trennen!

  9. Als freiheitlich-linker Demokrat (Links-Patriot seit 1990), der geläutert aus seinen links-radikalen (68er-Zeit) und rot-extremen Phasen (KPD-ML, Maoismus mit Illusionen vom guten Kommunismus; aber seit 1970 schon strikte gegen DKP, DDR, SU, bestärkt 1968 durch die SU-Invasion der CSSR zur Zerschlagung des Dubcekschen Versuches eines „Sozialisimus mit menschlichem Antlitz“) hervorging und um 1982 in einem Erwachen, Art Erweckungserlebnis zum entschiedenen Westler wurde beim Vergleich der Konkreta in den kommunistischen und westlichen Ländern, habe ich wie ähnliche, schon lange vor dem Ukraine-Krieg die Negativa Putins und seines Regimes, den Mangel an Freiheit und Demokratie, angeprangert.

    Etwa 2018 in einem Brief an den Putin-Anhänger Hübner, früher BFF Frankfurt, zuletzt Dauer-Autor bei PI, zu seinem Jubelbericht über das Putin-Rußland zur Fußball-WM. Und was hat der zuletzt noch an Dubiosem geäußert: BRD raus aus der NATO (wie die NPD-Reste Freies Sachsen und der ach so demokratische Einzel-Dissident Sven Liebich von politaufkleber) mit Wiederbelebung (komisch, wieder pimär gegen die USA) der 1982 real sowjet-agentischen Friedensbewegeung alleine gegen die West-Bewaffnung. Jetzt soll es gegen die Putin-Eindämmung gehen, wo sich das alte schein-friedliche Milieu aus DKP und roten IrrIichtern wieder zusammenfand. Und wer hat noch unterschrieben: Der Iran-nahe schiitische Muslim-Markt, der Deutschland auf dem Weg in den Islam treiben möchte!!

    Und ob es einem nun paßt oder nicht: Wie die Ukrainer sich jetzt zusammenhalten und sich widersetzen, zeigt ganz klar, daß sie ein eigenes Staatsbewußtsein haben, wo keiner das Recht hat, ihnen das und ihr Land infragezustellen bis wegzunehmen wie der groß-russische Gewaltkerl Putin; in Einzelfragen kann und muß man natürlich Kompromisse suchen. Nur hört man von den Putin-Verstehern wie PI und ganz aufdringlich dort Weltwoche-Klöppel wenig bis nichts von den Negativa und der Schuld Putins, z.B. daß der mal je nach Kalkül, Willkür, Gutsherrenart Separatisten mit Rechte und Opfer-Gedöns unterstützt (Krim, Donbas), aber andere, die ihm nicht passen, mit Krieg überzieht.

    Fazit: Kein anständiger Mensch, kein echter Demokrat und Freiheitsanhänger, kein edler Patriot kann Putin unterstützen, sich mit ihm solidarisieren, schon gar nicht, wie er seine Diktatur nun à la NS und SU verschärfte. Das gilt besonders für die gewissen Super-Patrioten à la AfD, PI, die hier in der BRD für Freiheit und Demokratie-Qualität lauthals auftreten und jede kleine Schweinerei des Regimes Merkel-Ampel runtermachen, aber bei Putin lieber schweigen. Eine Distanz zu Putin schließt auch gute zwischen-staatliche Beziehungen wie einst zur SU gar nicht aus!

  10. Sehr gut zusammengefasst. Es ist unerträglich, jeden Tag die Lügen der ÖR zu sehen, daher mein Applaus für diesen gut recherchierten Artikel.
    Vielen Dank

  11. Danke für den Kommentar. Wer will schon geschichtliche Zusammenhänge erfahren wenn sie nicht in das Narrativ Ukraine = gut, Russland = böse passen. Vor allem jüngere Menschen, ich sage mal 2000 geboren, kennen doch nur Propaganda und als sie 14 waren haben die sich für die Ukraine gar nicht interessiert. Ob die in der Schule einen propagandafreien Geschichtsunterricht hatten wage ich zu bezweifeln. Daß Putin diesen Krieg, egal wie er ausgehen sollte, verloren hat steht außer Frage. Warum er überhaupt in die Ukraine einmarschieren ließ hat auch seine Gründe, vielleicht war das Quasiverbot der russischen Sprache in der Ukraine im Januar der berühmte Tropfen der das Faß zum überlaufen brachte. Übrigens, das wird nirgendwo erwähnt, die ukrainische Regierung wollte Russen zu Bürgern zweiter Klasse machen, mit eingeschränktem Wahlrecht, nicht lehren der russischen Sprache an den Schulen uvm. auch das wird vorsorglich verschwiegen, es könnte Menschen beunruhigen. Ich hoffe, das Elend hat bald ein Ende, so oder so werden wir wahnsinnig viel Geld nach Osten pumpen müssen denn wir haben die moralische Pflicht und historische Schuld der Ukraine zu helfen, oder etwa nicht?

  12. DOKU

    Ex-NPDler, laut Medien wie taz als Kämpfer in der Ukraine gegen Putin

    +
    Neue Avantura-Folge auf Youtube online! 📺
    Ein Volk richtet: Das Museeum der Korruption ⦿ Janukowitsch ⦿ Protz Villa Teil 2/2 Avantura Vlog #20
    https://youtu.be/YieexhfRAlE

    Im zweiten Teil meiner exklusiven Besichtung der Protz-Villa von Viktor Janukowitsch, entdecken wir weitere Herrschaftsräume im getarnten Landhausstil. Darunter eine hauseigene Kapelle zur Seligsprechung der Sünden, ein mit Mosaiken, Gold und Swarovski-Steinen überfülltes Klosett, oder einen schweizerischen Musikautomaten im Wert einer halben Millionen Euro. Vor der Haustür liegt eine spanische Galeere vor Anker, und ein privater Streichelzoo lädt zum verweilen ein.
    Wir sehen uns die Anlage auch aus der Luft an, während zwei verschiedener Jahreszeiten und verstehen, warum der moderne Zar – im Zuge der Maidanrevolution – zu Genosse Putin flüchten musste.

    Solche Dokus gibt es nur auf Avantura, Eurem alternativen und dem einzigen identitären Reisekanal. Abonniert Avantura und teilt die Beiträge auf/in allen Seiten, Kanälen, sowie Gruppen und unterstützt somit das alternative und identitäre Medienprojekt. Zusammen mehr erreichen! Für Deutschland und Europa! 🤝

    https://vk.com/landogart 25.9.2021
    👍

  13. „hatten den Traum von einem menschlichen Sozialismus niedergeschossen“

    Was ist das denn?
    Was ist der Unterschied zu einem tierischen Sozialismus?

  14. Ukraine: TV-Moderator zitiert Eichmann und ruft auf, russische Kinder zu töten

    HIER SEINE WORTE , DIE NUR EINEM NAZI ENTWEICHEN KÖNNEN …. UND SO ETWS WIRD VOM WESTEN UNTERSTÜTZT:

    „Wenn man uns in Russland schon Nazis und Faschisten nennt, dann erlaube ich mir, Adolf Eichmann zu zitieren. Er sagte, dass man die Kinder töten müsse, um eine Nation zu vernichten.

    Denn töte man nur die Erwachsenen, wüchsen die Kinder auf und rächten sich. Töte man die Kinder, würden sie niemals erwachsen, und die Nation gehe unter.“

    Die ukrainische Armee, fährt Scharafmal fort, dürfe die Kinder nicht töten, „Konventionen, Genfer und so“, verböten dies. Sich jedoch sieht er damit im Recht:

    „Aber ich bin kein Soldat. Und wenn sich mir die Gelegenheit bietet, mich an den Russen zu rächen, dann werde ich es tun und mich dabei an die Eichmann-Doktrin halten.

    Ich werde alles tun, damit weder ihr noch eure Kinder jemals auf dieser Erde leben.“

    Ihm sei egal, wer diesen Krieg begonnen und gewollt habe, ob es Schuldige oder Unbeteiligte treffe:

    „Auch wir wollten diesen Krieg nicht. Aber nun, müsst ihr verstehen, geht es um den Sieg des ukrainischen Volkes, nicht um den Frieden.

    Wir brauchen den Sieg, und wenn man dafür alle eure Familien abschlachten muss, dann werde ich einer der ersten sein, die es tun. Ruhm der Nation!

    Und hoffentlich wird es eine solche Nation wie Russen auf diesem Planeten nie mehr geben. Die Russen sind Dreck, die den Planeten vermüllen.

    Und wenn die Ukrainer die Möglichkeit haben – und dies tun sie jetzt schon – Russen zu erschießen, zu erstechen, zu erwürgen, hoffe ich, dass jeder seinen Beitrag leistet und mindestens einen Russen umbringt.“

  15. Was zur Zeit seites der Scholz-Regierung und auch der CDU (sowie angeschlossenen Medien) abläuft ist eine REINE HASSPRPADANDA gegen Russland und Menschen die Russland lieben, GENAU wie von den NAZIS im 3. REICH.

    Angeblich will man ja gerade RECHTS bekämpfen sagt Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) und mach feste mit bei den Verunglimpfungen !!

    Jetzt sollte gerade Deutschland als langjähriger Partner Russlands auf Russland zugehen und alle Sanktionen und Sperren beenden und weiterhin gute Beziehungen versprechen.

    Natürlich auch endlich die eine NEUTRALE UKRAINE, dann wäre der Krieg gleich zu Ende.

    Offensichtlich will aber Regierung und CDU im AUFTRAG der USA handeln, die sich schon immer gegen eine Freundschaft zwischen Russland und Deutschland gewendet, hat unterstützen !!

    Der Wirtschaftliche und Ideelle Schaden für Deutschland und die EU läßt sich noch nicht beziffern und wird wohl GRADIOS NEGATIV für uns sein….DIE AMIS LACHEN !!

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