Gegängelt, getrieben, geknechtet: 3G-Regime jetzt auch in Zügen und Fliegern

3G-Zwang auch auch bei der Bahn (Foto:Imago/Hettrich)

Wann immer Angela Merkel die eigentlich für ihr Amt vorgesehene „Richtlinienkompetenz“ noch ausübt, kann man Gift darauf nehmen, dass es definitiv nicht zum Wohl des Volkes ist. Von Eigenverantwortung, Selbstbestimmung und (auch medizinisch-körperlicher) Autonomie hält diese Kanzlerin wenig. Als Gouvernante der Volksgesundheit maßt sie sich ein zumindest ebenso unfehlbares Wissen darüber an, was für ihre Deutschen das Beste ist, wie sie auch auf der Weltbühne die höhere Moral gepachtet hat. Da überrascht es wenig, dass sie gestern ihren Verkehrsminister Andreas Scheuer beauftragte, eine massive Ausweitung der systematischen 3G-Tyrannei auch auf jene Alltagsbereiche zu prüfen, die bislang noch von der neuen Impfapartheid ausgespart sind: konkret auf Züge und Inlandsflüge.

Die Erweiterung des aberwitzigen Regelwerks nun auch auf öffentliche Verkehrsmittel der Schiene (U- und S-Bahnen und Fernzüge) sowie auch Flugreisen, in einem nächsten Schritt dann vermutlich auch auf den öffentlichen Personennahverkehr, erweitert die zunehmende gefühlte Unfreiheit massiv – und zwar für ALLE. Übrigens nicht auch für all die, den permanenten staatlichen Generalverdacht durch Genesenenzertifikat oder Impfung ausräumen können oder bereit sind, für das derzeit noch mögliche „dritte G“, den Test, alltäglich tief in die Tasche zu greifen. Denn auch sie müssen fortan ja nach Art eines Passierscheins oder des NS-Volksgesundheitspasses immer und überall die eigene „Ungefährlichkeit“ nachweisen. Mit der „erimpfteb Freiheit“, die Geimpften versprochen wurde und mit dem politische Rattenfänger Unentschlossene weiterhin zur Spritze verführen, hat das wenig zu tun.

Dass nur noch Geimpfte, Genesene oder Getestete im Bahnverkehr Zutritt erhalten, ist in Frankreich und Italien bereits Realität – und es ist so logisch wie wenig überraschend, dass sich diese Bundesregierung auch diesmal wieder nur an den Hardliner-Staaten orientiert, und nicht etwa an Dänemark, Schweden oder teilweise auch an Großbritannien, wo diese Beschränkungen eben nicht bestehen. Deshalb kann man davon ausgehen, dass der U-Bahn bzw. S-Bahn- und Zugverkehr bald dann auch für Millionen deutsche Passagiere eingeschränkt werden, die sich bisher (noch) nicht zur Impfung haben erpressen lassen. Die regierenden Corona-Psychopathen suhlen sich in der Dauerprojektion der jeweils drohenden Katastrophe, und suchen instinktiv den Schulterschluss mit den Worst-Case-Gleichgesinnten.

Den schlechten Beispielen folgen

Das ist wohl auch der Grund, warum falsche Propheten wie Karl Lauterbach wie elektrisiert von dem gestrigen Vorstoß Merkels und Scheuer sind: der verrückte Professor, dem „1G“ am allerliebsten wäre, plädiert schon seit Tagen für die universelle Nachweispflicht in allen Lebenslagen, auch dort wo sie bisher noch nicht gilt, etwa in Supermärkten oder in der Schule. Und natürlich auch im ÖPNV – unter Verweis auf die „steigenden Corona-Zahlen“, an denen die Geimpften ironischerweise einen erheblichen Anteil haben. Man fragt sich, wieso die Regierung nicht gleich eigene Abteile oder Zugwaggons für Ungeimpfte einführt? Vermutlich scheut man diesen Schritt vorerst noch wegen allzu augenfälliger Parallelen zur Segregation von Schwarzen im südafrikanischen Burenstaat oder in den US-Südstaaten bis in die 1960er Jahre; doch letztlich ist das, was sich hier auf allen Ebenen in Richtung Impfapartheid vollzieht, eine alptraumhafte Reminszenz an die berüchtigten US-amerikanischen Jim-Crow-Gesetze von damals.

Die immer dummdreistere und unverhohlenere Benachteiligung und Kujonierung jener, die sich gegen die Impfung entschieden haben, wird in neue Dimensionen getrieben. Berufspendler etwa, die für den Weg zum Job (sofern sie dort noch umgeimpft auflaufen dürfen) auf die Bahn angewiesen sind, können nur noch ihren Arbeitsplatz erreichen, wenn sie dafür fortan nur noch 24-, nicht mehr 48-stündig gültige Antigentests oder gleich PCR-Tests mit sich führen, die am 10. Oktober auch noch selbst bezahlt werden müssen. Bei angenommenen 30 Euro Kosten pro Arbeitstag kommen so leicht monatlich 750 bis 800 Euro zusammen. Das kann sich keiner mehr leisten; und die, die es können, fahren üblicherweise nicht mit der Bahn.

Es ist ein Terror gegen die Einkommensschwachen und Armen. Eine Regierung, die solche spaltarischen Maßnahmen durchdrückt, soll dann doch zumindest gleich die Maske fallen lassen (bildlich, versteht sich) und expressis verbis beschließen, was sie hier durch die Hintertür erzwingt: Eine ganz billige, durchschaubare und ordinäre Impfpflicht, die mit obrigkeitsstaatlichen oder gleich diktatorischen Mitteln durchgesetzt wird. Die verlogene Augenwischerei, eine „Impffreiheit“ zu behaupten und dann den zu schikanieren, der von ihr zu Ungunsten der Impfung Gebrauch macht; ist sogar für diesen Staat unwürdig.

5 KOMMENTARE

  1. Sachse kommentiert

    Zuletzt gab es das in Südafrika und das nannte man Apartheit !

    Auch aus Hitlers Drittem Reich ist so etwas bekannt.

    Ging man nicht zur HJ, war man kein guter Deutscher und kaufte man bei Juden, war man ein Volksschädling.

    Lässt man sich jetzt, aus persönlichen Gründen, nicht Impfen, ist man laut diesem Spahn ein Virus….

    Was soll man dazu noch sagen ?????????

    Außer….Wenn ich das alles gewusst hätte, wäre ich 1989 gegen die DDR nicht auf die Straße gegangen !

  2. Ich frage mich, warum die vielen Menschen, die den aufziehenden Corona-Faschismus ignorieren, so feige geworden sind, dass sie, um einer in den Propagandamedien suggerierten angeblichen Mehrheit anzugehören, ihre Ungeimpften Mitbürger derartig diskriminieren.

  3. Es wird keine Impfpflicht geben!!! Diese Lüge wird immer offensichtlicher. Je mehr der Zwang zur Spritze erhöht wird, wird klarer, das es hier vielleicht gar nicht um die Volksgesundheit geht, sondern um das genaue Gegenteil. Aber das ist reine Verschwörungstheorie…

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