Mittwoch, 17. Juli 2024
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Genderdebatte goes Steinzeit

Genderdebatte goes Steinzeit

Damals, in der Steinzeit: Unbekannte Rollenverteilung (Symbolbild:Pixabay)

Es ist auch so ein leidiges Thema, was in der Gender- und Geschlechterdebatte immer mal wieder hochpoppt: Waren Frauen nur Sammler, keine Jäger? Skandal! Welch eine skandalös-patriarchale Sicht auf die Menschheitsgeschichte! Die Historikerin und Journalistin Leonie Schöler schreibt etwa dies: „Am Beispiel der Jäger und Sammler zeigt sich der sogenannte Gender Bias. Dass wir mit dem Verständnis unserer heutigen Geschlechterrollen auch in die Vergangenheit blicken.

Es ist eine dieser typischen Gender-Geisterdebatten, bei denen zeitgeistige verirrte Sichtweisen auf das “Geschlecht als Konstrukt” und Geschlechterrollen einfach auf frühere Epochen der Zivilisationsgeschichte aufgepfropft werden. Katrin Keller schrieb dazu auf Facebook: “Natürlich bekamen aufgrund der Glaubenslage auch Frauen Waffen mit und auch mal Pferde. Was hätte man denen denn mit ins Grab legen sollen? Kochlöffel und Stricknadeln? Kämpfen und Jagen waren zu der Zeit ( Kämpfen ist es immer noch), gefährliche Tätigkeiten. Die wurden nicht von Männern ausgeführt, um die Frauen zu unterdrücken, sondern weil man schon wusste, dass zur Arterhaltung immer mehr weibliche Exemplare nötig sind, als männliche! Auf ein Männchen kann man immer mal verzichten, auch in der Hühner oder Kaninchenzucht. Das macht dann ein anderes Männchen. Ein Weibchen kann immer nur einmal zur Zeit Mutter werden, ein Männchen aber mehrfach Vater. Frauen haben bei der Jagd, je nach Gruppengröße oder weil Männer ausfielen, natürlich geholfen, aber meist als Treiber. Das belegen auch erhaltene Höhlenmalereien oder Abbildungen auf Gefäßen. Dass die Zeiten sich geändert haben und es auch in vielen Bereichen gut so ist, steht außer Frage, aber wegen der derzeitigen Political Correctness und dem Woke-Ideologen Gerede nun zu versuchen, die Vergangenheit an die heutigen Maßstäbe oder Ideologien anzupassen, ist kompletter Blödsinn. Ich frage mich, warum gebildete Frauen sich dafür hergeben.

Unhaltbarer Mythos

Die Paläoanthropologin Marylène Patou-Mathis “rüttelt in einem neuen Buch an den verstaubten Vorstellungen ihrer Disziplin”, berichtete Ende 2021 der “Tagesspiegel” (TS) unter dem Zitattitel “So weiblich war die Steinzeit – Männer waren Jäger, Frauen nur Sammler: das sind überholte Klischees“.  Sinngemäß behauptete sie, dass steinzeitlichen Frauen von der bisherigen Geschichtswissenschaft unterstellt werde, sie seien vor allem oder lediglich fürs Sammeln von Beeren, Früchten und Gräsern zuständig gewesen und hätten “am Feuer in der Höhle… auf den Mann, den Jäger mit der Beute” gewartet. Dies sei ein unhaltbarer Mythos, denn in Wahrheit seien sie ebenso zur Jagd und in den Kampf aufgebrochen. Der TS-Beitrag veranlasste mich damals zu einem Kommentar auf meinem persönlichen Blog, den ich nachfolgend in leicht veränderter Form nochmals wiedergebe.

Wie immer wird offengelassen, wer diese “überholten Klischees” wirklich je in dieser Totalität geäußert hat. Aber okay, selbst wenn… “Frauen waren nur Sammler“: Diese Aussage ist missverständlich und ambivalent. Man kann sie so auffassen, dass das “nur” für “ausschließlich” steht. Niemand hat jemals behauptet, dass keine Frau in der Steinzeit auch mal gejagt hat. So wie übrigens auch niemand behauptet hat, dass Männer nie sammelten. Nur weil man Tendenzen und Muster erkennt und benennt, kann man Menschen nicht auf diese grobe Einteilung reduzieren und konsequent behaupten „ALLE sind so!“. Dies ist eine typische Unterstellung, eine Strohpuppe, mit deren allzu leichter Bekämpfung man glaubt, die Argumentation für sich entschieden zu haben.

Friedrich Engels führt weiter

Man kann die Aussage aber auch so auffassen, dass das “nur” im Sinne von “lediglich“, also qualitativ abwertend für die Tätigkeit der damaligen Frauen, steht. Aber niemand hat jemals behauptet, das Sammlertum sei eine dem Jägertum untergeordnete Tätigkeit. Sammeln ist genauso wichtig wie Jagen, und durch die tendenzielle Aufgabenverteilung haben beide Geschlechter seit jeher zum bestmöglichen Überleben beigetragen. Die Unterstellung, der, der Tendenzen und Muster erkennt, würde die Arbeit von Gesellschaftsgruppen mit dieser Einteilung abwerten, ist ebenfalls eine typische Unterstellung und eine Strohpuppe, mit dessen sehr leichter Bekämpfung man – siehe oben – glaubt, die Argumentation gewonnen zu haben. Schlimmer noch: Sie schlägt in die gleiche Kerbe wie: “Ach – Du bist nur Mutter?” Als wäre es Frevel an der gleichberechtigten Gesellschaft, dass das Muttersein eine Frau erfüllen könne.

Friedrich Engels, der neben seinen sozialistischen Umtrieben auch ein bemerkenswerter Historiker war, führt in seinem brillanten Buch „Die Entstehung der Familie des Privateigentums und des Staates“ aus, dass zur Zeit der „Jäger und Sammler“ die soziale Macht höchstwahrscheinlich komplett bei den Frauen lag, da diese sich um die Vorratshaltung kümmerten und die Männer ohnehin ständig auf der Jagd starben. Hinzu kommt, dass die Menschen noch in Gruppenehen oder Haremstrukturen und Clan-Lineages lebten, es also keine einzelnen Paarbeziehungen gab, sondern innerhalb der Familienverbände praktisch jeder jedes Geschwister und Partner zugleich war. Im 19. Jahrhundert,. als Engels seine Gedanken niederschrieb, gab es auf Erden noch zahlreiche Völker, die noch immer in dieser urtümlichen Gesellschaftsform lebten.

Entstand das Patriarchat mit der Sesshaftwerdung?

In den abrahamitischen Religionen, etwa durch Adam und Eva, wird der Eindruck vermittelt, die Einzelehe wäre quasi der Urzustand der Menschheit gewesen. Das war er aber nicht. Die Nachkommen konnten nur der Mutter genau zugeordnet werden, was zu weiterer Konzentration der Macht bei Frauen führt – wenn man in diesem Zusammenhang überhaupt von „Macht“ sprechen sollte, denn letztendlich ist es eine Form organisierter sozialer Kooperation, was die „FeministX“ der Gegenwart mit ihrer Kampfideologie wohl niemals begreifen werden. Die Gesellschaft ist kein soziales Konstrukt, sondern ein soziales Produkt. Engels wagt in seinem Buch den Schluss, dass das Patriarchat mit der Sesshaftigkeit und der damit verbundenen Entstehung von Privatbesitz verbunden sei. Salopp formuliert: Da Papa nun seinem Sohnemann gerne seinen Supi-Dupi-Acker vererben möchte, muss die Nachfahrenschaft auch über den Vater eindeutig zu klären sein. Dies führt zur Entstehung der Einzelehe und in deren Folge auch zu einem Besitzanspruch der Männer (die Vermeidung inzestbedingter Missbildungen spielte wohl nur eine untergeordnete Rolle).

Engels sagte das zwar nicht explizit – aber meine These ist, dass die eindeutige Bestimmung der Nachkommen auch einen entscheidenden Einfluss auf frühen Gesetzestexte, also religiöse Kodizes hatte, von der Ächtung des Ehebruchs bis hin zum Jungfräulichkeitswahn: Die Männer wollen sich eben sicher sein, dass sie keine Kuckuckskinder groß ziehen. Und wie das in der Geschichte eben so ist, entwickelt ein Trend eine fatale Eigendynamik, die dann zu einer generationenübergreifenden Verdammung und Tabuisiserung weiblicher Sexualität führt – bis hin zur Beschneidung von Frauen, um ihnen jegliche Lust zu nehmen, oder auch zur Vollverschleierung. Niemand bestreitet, dass Frauen von Männern über Jahrtausende hinweg systematisch unterdrückt wurden. Doch  beim modernen Feminismus frage ich mich zuweilen, ob man heute, nach der de-facto-Erkämpfung der Gleichberechtigung, nun umso verzweifelter nach neuen Daseinsberechtigungen sucht. Nicht, dass es keine Bereiche gäbe, in denen noch Ungleichheiten existieren und Feminismus nicht immer noch gebraucht würde… Aber sowas? C´mon!

15 Responses

  1. Es tut gut, mal wieder einen Artikel von jemandem mit Grips und vernünftigen Ansichten zu lesen.
    Wenn die Zustände damals schwieriger waren für die Menschen, wird man sich den heutigen Luxus des Geschlechter-Querulantentums im Hinblick auf das Fortbestehen der Gruppe kaum geleistet haben. Kooperation war das Ziel!
    Auch waren die Menschen wohl durch die Bank kleiner – wie Ausgrabungsfunde beweisen.
    Da auch die Größenunterschiede zwischen Männern und Frauen (statistisch gesehen) wohl ähnlich wie heute waren, ist die Annahme, vornehmlich die Männer seien als Jäger tätig geworden, und Frauen hätten sich dem weniger gefährlichen Sammeln gewidmet, das ebenso für die ausreichende Ernährung wichtig war, sehr plausibel. Und auch die Anmerkung, daß die Geschlechter sich auch dadurch unterscheiden, daß ein Mann viele Frauen gleichzeitig schwängern kann, während eine Frau nur zeitgleich eine Schwangerschaft austragen kann, ein von heutigen Ideologen gern geleugnetes Argument, das dennoch (auch im Tierreich) zutrifft, weist darauf, daß Schonung und nicht Diskriminierung die zugrunde liegenden Motive waren.

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  2. Ich habe mal irgendwann irgendwo gelesen das es frühe Zeiten gab wo die Frauen die Männer unterdrückten bis die Männer bewusst merkten das die Frauen zum Kinder kriegen ja die Männer benötigten. Dann kehrten sich die Machtverhältnisse um. Irgendwie seltsam das viele Feministinnen eine jetzt, wo es möglich ist, künstliche Befruchtung vorziehen und die Männer unterdrücken wollen.

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  3. Hier ist – wie so oft – das Framing der Anlass für einen eher unbedeutenden Artikel (der unempirisch arbeinden Engels als Kronzeuge der Menschheitsgeschichte – wirklich?). Dieses Framing besagt: Feminismus ist gut, nur manchmal übertreiben es die Fraugen.

    Die Wirklichkeit ist: Der ganze Feminismus ist eine einzige Katastrophe und führt die Völker, denen er auferzwungen wurde, in die Auslöschung. Die Geburtenrate der weißen (und auch einiger ostasiatischer) Völker ist so sehr unter der Ersatzrate, dass man sich fragt, warum die Politiker dieser Länder weiterhin am Feminismus festhalten (alles gekaufte Verräter?)

    https://www.japantimes.co.jp/news/2024/06/21/world/science-health/birth-rate-halve-oecd/

    Lächerliche Scheindebatten unter Frauen wie die zwischen Schöler und Schluter sind nur eines von vielen Ablenkungsmanövern.

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    1. Diese Auslöschung der Völker ist beabsichtigt.
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      Warum schickt man Frauen als Soldatinnen in den Krieg? – Damit sie dort getötet werden und keine Nachkommen in die Welt setzen.
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      Warum sollen Männer keine Männer mehr sein? – Damit sie sich nicht mehr fortpflanzen.
      3.
      Warum wird gegen alles mögliche eine Impfung propagiert? – Damit die Menschen sterben.
      4.
      Warum ist in Lebensmitteln und Kosmetik so viel Chemie drin? – Damit die Menschen unfruchtbar werden und keine Nachkommen mehr haben.

      Diese Liste ließe sich fortsetzen. Alle hier scheinbar getrennten Dinge gehören zusammen. Es ist die globale Agenda der Ausrottung der Menschheit bis auf einen Rest von etwa 500 Mio., die man versklaven möchte. Wer dahinter steckt? – Die meisten Regierungen auf dieser Welt bzw. diejenigen, die diese Regierungen kontrollieren.

      Es würde mich nicht wundern, wenn die eigentlichen Herren auf diesem Planeten gar keine Menschen wären, so unmenschlich handeln sie!

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  4. ja sie sind die spermasammler… um es ihnen in idiotischer genderdeppennormal zu erklären… gell , ohne pimmelchen sammler…. mit schwanz spender… herr wirf hirn herab , idioten übernehmen das ruder …

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  5. Der Kern der Sache ist, dass sich am Ende die Biologie gegen die Kultur durchsetzt. Menschen sind Tiere! Bei faktisch allen Säugetieren und Vögeln entscheiden sich die paarungsbereiten Weibchen für dominante Männchen. Bei den Menschen ist das nicht anders. Hier balzen die Männchen aber nicht nur mit den im Fitness-Center aufgebauten Muskeln, sondern auch mit Statussymbolen.

    Die Stellung des menschlichen Daumens zeigt, dass unsere frühen Vorfahren auf Bäumen gelebt haben. Contergan-geschädigte Kinder die mit verkümmerten Händen geboren wurden, konnten auch noch ihre Füße zu Greifwerkzeugen entwickeln. Der Mensch war ursprünglich kein Raubtier. Sein Magen kann rohes Fleisch nur schwer verdauen, mit seinen Zähnen kann er nur schwer Tiere töten und ihm fehlen die Krallen, um Beutetiere festzuhalten. Nachdem er vor ca. 1 Mio. Jahren gelernt hatte, das Feuer zu kontrollieren ist ihm aufgefallen, dass er verbranntes Fleisch sehr gut verdauen konnte. Nachdem er als Aasfresser zunächst vielleicht nur tote Tiere ins Feuer warf und der Fleischkonsum sein Gehirn wachsen ließ, wurde er vor ca. 300.000 Jahren zum Jäger und Sammler.

    Mit dem durch den Fleischkonsum gewachsenen Gehirn lernte er, Werkzeuge und Waffen zu bauen. Die Kindheit der Menschen verlängerte sich. Weil die Frauen das ganze Jahr über gebärfähig waren, waren sie permanent entweder schwanger, oder sie stillten Säuglinge. Der aufrechte Gang erhöhte das Risiko von Fehlgeburten. Schon vor dem Übergang zum Jäger und Sammler muss sich eine geschlechtsspezifische Arbeitsteilung herausgebildet haben, die mindestens schwangere Frauen von körperlich schweren Anstrengungen entlastet hat.

    Die Rolle des Jägers konnten aus diesen Gründen nur die Männer übernehmen. Die Frauen und Kinder wurden von der Jagdbeute der Männer abhängig. Noch heute sucht das Beuteschema der paarungsbereiten Menschen-Weibchen nach Attributen, die einen Mann früher zu einem guten Jäger gemacht haben. Vor mehr als 300.000 Jahren waren diese Merkmale noch überlebenswichtig, und seit ca. 12.000 Jahren sind sie es nicht mehr. Daraus ergibt sich, dass unsere Vergangenheit als Jäger in die DNA eingegangen ist, der Wechsel zum Ackerbauern und Viehzüchter aber nicht; erst recht nicht die ca. 150 Jahre als Industriearbeiter oder Büroangestellter.

    Wenn sich die Jäger-Fixierung bei der Partnerwahl in der DNA verewigt hat, dann muss auch die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung eine instinktive Dimension haben. Wenn sich ein Mann für die Familienarbeit und gegen eine berufliche Karriere entscheidet, dann liegt dem eine sehr bewusste Entscheidung zugrunde. Im Gegenzug ist es für Frauen eine tiefgreifende Entscheidung, die berufliche Karriere zu wählen und auf eine Rolle als Mutter zu verzichten. Die traditionellen Rollen werden dagegen eher automatisch eingenommen. Frauen wie Männer mit steinzeitlichen Verhaltensmustern bei der Partnerwahl bleiben auch in freiheitlichen Gesellschaften freiwillig in den überkommenen Geschlechterrollen. Frauen definieren sich hier über ihre Männer und übertragen ihnen die Verantwortung für die Lebensqualität der Familie. Weil Frauen mit einer DNA aus der Steinzeit körperlich starke Männer bevorzugen, werden sie ihnen auch in der Beziehung eine dominante Rolle zubilligen. Dies kann nicht als Unterdrückung der Frauen gewertet werden, wenn diese Rolle freiwillig eingenommen wird – und wenn man dem Ausleben einer genetischen Veranlagung nicht die Freiwilligkeit absprechen will.

    Wenn eine moderne Gesellschaft mit völliger Entscheidungsfreiheit beider Geschlechter und sogar die Unwirksamkeit der steinzeitlichen DNA unterstellt würde, dann hätten trotzdem weder Frauen noch Männer ein objektives Interesse an einer Gleichstellung. Beide würden ihre Verschiedenheit respektiert sehen wollen und sie könnten sich in Zeiten der Kindererziehung mit ihrer Aufgabe in einer geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung identifizieren. Wegen der sehr langen Kindheit der Menschen würde eine Abschaffung dieser Arbeitsteilung eine völlige Vergesellschaftung der Kindererziehung erfordern. Wunschkinder wären dann unsinnig. Frauen würden allerdings unter aktuellen Bedingungen und ohne Steinzeit-DNA bei der Suche nach dem zukünftigen Vater ihrer Kinder nicht mehr nach körperlichen Merkmalen entscheiden, sondern nach Intelligenz und anderen Potentialen für beruflichen Erfolg, deren Vererbung sie für ihre Kinder erhoffen. Heute wird solchen Frauen Unaufrichtigkeit und Berechnung unterstellt, und sie werden von der Gesellschaft negativ beurteilt.

    Der aktuelle feministische Mainstream will die seit hunderttausenden von Jahren bestehende geschlechtsspezifische Arbeitsteilung abschaffen, ohne zu einer völligen Vergesellschaftung der Kindererziehung bereit zu sein. Trotzdem unterstützen die Feministen (m/w/d) bei Trennungskindern einseitig die Mütter, was die Widersprüchlichkeit dieser Ideologie nochmals steigert. Der Feminismus fördert also im Ergebnis einseitig die Entscheidung von Frauen gegen Kinder und als Folge auch gegen dauerhafte Partnerschaften mit Männern, selbst wenn Kinder vorhanden sind. Dies kann für Europa mit seinen geringen Geburtenraten keine nachhaltige Position sein. Wegen der faktischen Absage an Kinder hat der Feminismus keine Chance, sich in der DNA der Menschen abzubilden. Er kann deshalb als Versuch der Unterdrückung der Mehrheit und ihrer genetischen Veranlagungen durch eine Minderheit bezeichnet werden. Diese Fremdbestimmung auch einer Mehrheit der Frauen durch eine radikale Minderheit darf nicht hingenommen werden!

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    1. Die blöde Idee, dass der Mensch einst Aasfresser gewesen sei, wurde mal in einer BBC-“Doku” gebracht, ist aber völliger Unsinn, soll uns nur vermitteln, dass es ohne Fleisch nicht ginge. Aas bekommt uns ausschließlich dann, wenn es unter kontrollierten Bedingungen gelagert wird, dazu muss man das Tier aber erst mal haben. Bis zur Fähigkeit zur Jagd, war unser Organismus – ist er auch heute noch – durchaus in der Lage, mit pflanzlicher Nahrung sehr gesund zu leben, immerhin handelt es sich dabei um unsere Ur-Kost (gibt ein Buch von Konz zum Thema) und nicht um unser modernes vegetarisch oder vegan, was aus verzüchteten bis denaturierten Produkten besteht.

      1. @”Bis zur Fähigkeit zur Jagd…”
        Was ist das für ein Blödsinn. Selbst Tiere sind in der Lage zu Jagen. Nur Pflanzen fressende Tiere brauchen nicht Jagen müssen aber aufpassen das einige Pflanzen keine Abwehrgifte erzeugen. Einseitige Ernährung, also nur Pflanzen oder nur Fleisch “fressen” erzeugt bei Menschen Mangelernährung. Aber das begreifen einige Menschen nicht, besonders die Frauen. Das wurde schon vor über 100 Jahren in einem Buch von einem Arzt beschrieben. Wo damals auch schon die blödsinnigsten Ernährungstipps in der Mittelschicht grasierten.

      2. Der Darm eines Menschen ist 16 m lang.
        Weißt du wielang der Teil des Darmes ist, der Pflanzen verarbeiten kann?
        Der ist EIN Meter lang. Und das ist noch der letzte Meter, also dort, wo die Scheiße sich sammelt.

        Der Mensch war nie ein Affe und mit Pflanzen kann er nichts groß anfangen. Pflanzen sind Nahrung, wenn es nichts anderes gibt. Nicht umsonst zerstören sich Veganer den Enddarm. Dann rennen sie zum Arzt, weil die “gesunde” Ernährung sie krank machte.

        Und noch etwas: Zeige mir einen Pflanzenfresser, der intelligent ist. Zeige mir einen Pflanzenfresser, der ausschließlich Stereo sieht. Der Mensch braucht Tier um zu funktionieren, deshalb können wir nur Stereo sehen, weil wir das Tier fixieren müssen, um es zu töten. Das Beutetier hat nämlich die dumme Angewohnheit, sich nicht fressen lassen zu wollen. Um Beutetiere zu bekommen, muss man sein Hirn benutzen. Fallen bauen, Hinterhalte anlegen.

    2. @ “Der Mensch war ursprünglich kein Raubtier. Sein Magen kann rohes Fleisch nur schwer verdauen…”
      Wer die Evolution negiert kommt natürlich zu solcher Erkenntnis.
      Welche Aufgabe hatte der Blinddarm. Der war ja wohl einst mit an der Verdauung von rohem Fleisch beteiligt. Diese Info der Funktion ist von den Pflanzen Fetischisten aus dem Netz getilgt worden. Wie ich feststellen musste.

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  6. Ungleichheiten wird es immer geben – das ist das Wesentliche der Schöpfung. Denn Gleichheit ist nirgendwo vorgesehen. Es gleicht nicht ein Sandkorn dem anderen!
    Wenn wir von etwas reden, was mit Gleichgewicht in der Welt zu tun hat, dann von GLEICHWERTIGKEIT.
    Der Neger ist dem Weißen gleichwertig – und zwar bezogen auf seine jeweils natürliche Umgebung, in die er sich hinein entwickelt hat mit allen Merkmalen, die dazu gehören.
    Deshalb kann jeder und jede nur als gleichwertig angesehen werden, der sich auch in die ihm spezifische Lebens -und Gedankenwelt einpaßt.
    So ist es auch zwischen Mann und Frau: da sind alle einander gegenüber gleichwertig innerhalb ihrer geschlechtsspezifischen natürlichen Befähigungen und Funktionen!
    Meine unwissenschaftliche Ansicht und Überzeugung.

  7. Also bitte “Jäger:innen” und “Sammler:innen”… Keine Erwähnung finden die Aufgaben, die die restlichen 60+ Geschlechter erledigten (Einhörner züchten, geschlechtsumwandelnde Operationen durchführen…)

  8. „Wer die Vergangenheit beherrscht, beherrscht die Zukunft. Wer die Gegenwart beherrscht, beherrscht die Vergangenheit“. Das orwellsche Wahrheitsministerium mit seiner täglichen Anpassung der Vergangenheit an die gegenwärtigen Narrative der Herrschenden wird unverkennbar in dem linken Mainstream vertreten.

  9. Eine dankenswerte Klarstellung! Generell ist Geschichte, insbesondere Frühgeschichte, nicht durch ideologische Debatten auf der Grundlage heutiger Vorurteile – damit meine ich auch die Genderdebatte – erforschbar, sondern durch Erkundung dessen was war, also erst mal jagen und sammeln, und dann logische und historische Zusammenhänge aufdecken.

  10. “die soziale Macht höchstwahrscheinlich komplett bei den Frauen lag, da diese sich um die Vorratshaltung kümmerten und die Männer ohnehin ständig auf der Jagd starben.”

    Das ist aber sehr kurz gegriffen.
    Die Männer konnten auf der Jagd sterben. Das ist richtig. Wer unvorsichtig war, der war halt dran.

    Aber die Frauen starben viel öfter. Sie gebären Kinder und die Sterblichkeit dadurch war hoch bis sehr hoch.
    Nicht umsonst hat sich das erst geändert, nachdem Semmelweiß erkannte, dass Hygiene das A und O war und ist, um die Frauen überleben zu lassen.
    Er wurde übrigens auch nicht für diese Erkenntnis gefeiert von seinen Kollegen, sondern in die Klapse gesteckt. Worin er dann auch jämmerlich verstarb.

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