Germanistan: Die Chronik einer großen „Entlastung“

Germanistan: Die Chronik einer großen „Entlastung“

„Das alles war Deutschland…“ (Symbolbild:Pixabay)

Alles war bestens. Das Land hatte sich von einer grausamen Vergangenheit erholt. Fleiß, steigende Bildung, noch mehr Fleiß, hohe Produktivität, blühender Handel und eine florierende Wirtschaft mehrten den Wohlstand. Das sprach sich herum. Dann begann es unspektakulär. So, wie Katastrophen immer beginnen: Der Staat sorgte für alles. Für die eigenen Bürger. Für jeden, der sich in diesem Staat wohlfühlen wollte. Er engagierte sich für die ganze Welt, half, rettete, nahm auf und verteilte. Wenn das Geld nicht mehr reichte borgte man es sich. Lange Zeit lief tatsächlich alles bestens. Bis es nicht mehr bestens lief.

Das Bildungsniveau begann zu bröckeln, leise zunächst. Facharbeiter wurden seltener, Wissen wurde flacher, und vieles, was einst selbstverständlich gewesen war, verschwand langsam aus dem Alltag. Auch Handel und Wirtschaft begannen zu schwächeln. Die Preise krochen erst schleichend, dann immer aggressiver in den Alltag der Menschen. Tanken wurde zum unbezahlbaren Luxus, der wöchentliche Einkauf zur mathematischen Qual, die Heizkostenrechnung zum Albtraum, der Familien nachts wach hielt. Man spürte die Kälte bereits im Hochsommer.

Es klang nach Erlösung

Dann traten die Politiker vor die Kameras, die Gesichter ernst, die Stimmen feierlich – und mit der beruhigenden Gewissheit, eine Lösung zu haben. „Entlastung“, verkündeten sie. „Sofort. Für alle.“ Benzin sollte wieder bezahlbar sein. Mieten gedeckelt werden. Lebensmittel günstiger. Renten massiv erhöht. Es klang nicht nach Politik. Es klang nach Erlösung – und wurde genau so geglaubt. Die Beschlüsse kamen wie ein Hammerschlag: Die Steuer auf Benzin wurde abgeschafft. Ein Liter Super kostete plötzlich 50 Cent. Die Mieten wurden landesweit auf einen bezahlbaren Einheitsbetrag begrenzt. Die Preise in den Supermärkten wurden per Dekret halbiert. Die Renten stiegen um 40 Prozent. Die Pensionen wurden verdoppelt.

Die Menschen jubelten. Auf den Straßen wurde gehupt, in den Wohnzimmern geklatscht, in den Talkshows war man begeistert. „Endlich eine Regierung, die wirklich handelt!“, riefen sie. Und für einen Moment schien es tatsächlich so. Die Umfragewerte der Regierungsparteien implodierten – langsam, aber stetig. Man fühlte sich verstanden. Man fühlte sich gerettet.

Keine Fragen

Dann kam die zweite Phase. Die, von der niemand gesprochen hatte. An den Tankstellen leuchteten die neuen, niedrigen Preise in grellen Lettern. Doch schon nach kurzer Zeit standen die Zapfsäulen still. Zuerst nur an den Wochenenden, dann immer öfter. Lastwagenfahrer warteten stundenlang vergeblich. Die Lieferketten rissen nicht langsam – sie rissen wie überdehnte Seile.
Raffinerien drosselten die Produktion, Importeure stellten ein, Speditionen fuhren nur noch für jene, die bar mit einem „kleinen“ Aufschlag und im Voraus zahlten. Offiziell kostete das Benzin 50 Cent – praktisch gab es keines mehr. Wer trotzdem tanken wollte, stand nachts um drei in dunklen Hinterhöfen, wo Männer mit Kapuzen und Kanistern warteten. 5,80 Euro der Liter.
Bar. Keine Fragen.

Im Supermarkt wurde es gespenstisch. Die Preise stimmten auf den Cent genau, doch der Inhalt der Regale nicht: Zuerst verschwanden die Markenprodukte, dann das preiswerte Fleisch, dann die Milch, dann Brot, Nudeln und Kartoffeln.
Die Menschen standen vor leeren Kühltruhen und hielten ihre Einkaufszettel stumm in den Händen. Kinder fragten ihre Mütter:
Mama, warum ist da nichts mehr?“ Die Mütter schwiegen. Die Väter begannen, nachts in fremde Gärten zu schleichen und Kartoffeln auszugraben.

Der Schwarzmarkt blüht

Der Wohnungsmarkt starb – leise, aber stetig. Vermieter stellten die Heizungen ab, ließen nichts mehr reparieren. Schimmel kroch die Wände hoch wie schwarzer Krebs. Neue Häuser wurden nicht mehr gebaut – wozu, wenn man sie nicht mehr wirtschaftlich vermieten durfte? Wohnungen waren noch vorhanden. Aber sie verwandelten sich in feuchte, kalte Gräber. Familien saßen in dicken Jacken am Küchentisch, weil die Heizung seit Monaten aus war. Alte Menschen erfroren still in ihren Betten. Die Behörden sprachen von „vorübergehenden Anpassungsschwierigkeiten“. Ein Begriff, der alles erklärte und nichts änderte.

Währenddessen blühte eine zweite, unsichtbare Realität – der Schwarzmarkt. In Hinterzimmern, geschlossenen Chatgruppen und auf dunklen Parkplätzen gab es plötzlich wieder alles: Benzin, Filetsteaks, Wärmedecken, Medikamente, geheizte Wohnungen. Die Preise waren nicht mehr öffentlich – sie waren Verhandlungssache. Geld war wertlos geworden. Bezahlt wurde mit allem, was noch Wert hatte. Wer Beziehungen hatte, wer noch Werte besaß, wer jemanden kannte, der jemanden im Ministerium kannte – der bekam. Die anderen hatten Anspruch. Zumindest auf dem Papier. Sie gingen leer aus.

Der Zusammenbruch

Der Staat versuchte verzweifelt, die entstehenden Lücken zu stopfen. Mit immer neuen Programmen.
Mit immer neuen Sondermilliarden. Die Sozialhilfe wurde verdoppelt, dann verdreifacht. Die Schulden explodierten. Die Steuereinnahmen brachen ein, weil kaum noch etwas offiziell verkauft und versteuert wurde. Die Druckerpressen der Zentralbank liefen rund um die Uhr heiß. Das Geld wurde wertlos, noch während es aus den Automaten quoll – schneller, als man es zählen konnte. Die Menschen schleppten Kartons voller Scheine durch die Straßen und konnten sich damit kaum noch ein halbes Brot kaufen – wenn sie überhaupt Glück hatten.

Dann kam der Zusammenbruch. Nicht mit einem großen Knall, sondern mit einem langsamen, erstickenden Röcheln.
Die Krankenhäuser schlossen ihre Notaufnahmen, weil der Diesel für die Notstromgeneratoren fehlte. Die Polizei fuhr nur noch dort Streife, wo es sicher war – für sie. In den urbanen Wohnsiedlungen brannten Müllcontainer.

Endlich geschafft!

Die Menschen rissen Holz aus Spielplätzen – aus allem, was sie verbrennen konnten –, um sich zu wärmen. Jugendliche prügelten sich blutig um ein Paket Nudeln oder ein Brot. Rentnerinnen standen zitternd in der Kälte und verkauften ihr letztes Hab und Gut für eine Dose Hundefutter. Wohnungen waren unbewohnbar geworden – und im Winter erstickten Menschen an ihren eigenen Abgasen, weil die notdürftig eingebauten Heizöfen mangelhaft waren.

Germanistan hatte es geschafft: Die Preise waren gesenkt. Die Mieten gedeckelt. Die Renten erhöht. Allein, das Angebot hatte sich nicht daran gehalten. Die Regale blieben leer. Die Straßen wurden dunkel. Die Menschen wurden arm. Der Staat zerfiel. Und in den offiziellen Pressemitteilungen stand in fetten Buchstaben: „Die größte Entlastung der Geschichte ist gelungen!

Noch ist das eine Geschichte – und bleibt es, solange man sie rechtzeitig als solche erkennt. Danach nennt man es Realität.

15 Kommentare

  1. Diese Geschichte wird schon bald Realität sein. Aber man sollte immer ehrlich sein und das WESHALB dazu sagen. Das eigentliche Problem waren nicht die Politiker, sondern das dümste Volk im Universum. Das Volk wollte es genau so. Die Politiker haben nichts dazugefügt, sie waren ehrlich. Jeder konnte sehen, dass die Flitzpipen in der Regierung keine Ahnung hatten, was sie da taten und dass sie einen perfieden Plan folgten.: Niemand wird etwas besitzen und alle werden glücklich sein! Die Richtung zeigt nach unten, aber das Volk tanzt noch auf dem Vulkan, obwohl dieser bereits ausgebrochen ist. So wird es kommen!

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    1. Schon die Wahl von Merke war mir ein Rätsel. Denn für mich stand fest, sie hasste Deutschland und die freie Marktwirtschaft! Aber der Michel hat sich wohl noch mehr leistungslose soziale Wohltaten erhofft!

  2. Solche Dystopien sind nicht hilfreich.

    Wir brauchen keine Gedanken, die in eine Abwärtsspirale führen, sondern konstruktive, erbauliche Gedanken!

    Guten Abend!

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  3. Herr Dulger vom Arbeitgeberverband „lobt“ die geplanten Einsparungen im Gesundheitssystem von Ministerin Warken.
    Der Chef von einem Arbeitgeberverband, der sich darum sorgen sollte, das seine überlasteten Mitarbeiter halbwegs gesund und einsatzbereit tagtäglich zum Knechten antreten, freut sich über die „Einsparungen“ im Gesundheitssystem… .Das verbuchen wir mal unter den Rubriken „Selbst gefickt“ und „Wie blöd kann man eigentlich sein?“

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    1. Habe 45 Jahre im Gesundheitssystem gearbeitet. Und in dieser Zeit reiht sich eine Stümperei an die andere und die wahren Ursachen spricht Keiner an. Es ist der Betrug, die Korruption und Leistungen, wo nicht einmal ein Erfolg vermeldet wird. Denn Erfolg und Heilung ist schlecht für den Geldbeutel!

  4. …und die Moscheen, paar wenigen verbliebene Kirchen und Synagogen, sowie die neuen Klimatempel waren rappelvoll mit Menschen, denn da ward ihnen das ewige Heil unter ihrem jeweilgen Gott versprochen, was sie begierig einsogen!

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  5. Und wieder werden wir anpacken und
    die Karre aus dem Dreck ziehen.

    Wir haben viele Helfer.
    Fachkräfte aus Somalia und Sührien.

    Und ich denke, dass uns auch die
    Menschen aus der Ukraine helfen
    und auf einiges verzichten.

    Wir paffen daff!!!

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  6. @Das Bildungsniveau begann zu bröckeln
    was soll die Verharmlosung ?
    Das Regime hat die Schulen zerstört, Stück für Stück – immer mit irgendwelchen angeblichen Ausgleichen und Gerechtigkeitslücken. Sie hat die Lehrerschaft verlinkst und die Noten manipuliert – immer im Interesse ein der Schädigung, mit einer Negativauslese schon im Kindergarten.
    Statt MINT wurde und wird die Frühsexualisierung verbreitet, Namen tanzen und Niederknien.
    Bildungsniveau ist nicht mehr vorhanden, dafür linksextremes EInbildungsniveau !
    Es ist politische Absicht der Blockpartei – nicht Gottes Fügung !

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    1. Nur dumme und bildungsferne menschen kann man ungestraft manipulieren. WER NICHTS GELERNT HAT GEHT ZU DEN GRÜNEN;
      DENN DA KANNST DFU RICHTIG GUT VERDIENEN; DU BRAUCHST KEINEN ABSCHLUSS UND KEINEN BERUF: DU KANNST SO BLÖD SEIN WIE GOTT DICH SCHUF😒

  7. Einknicken dürfen wir auf keinen Fall.
    Dann haben Zionisten/Freimaurer/Rothschild/Rockefeller/Soros/Gates u. Co mit ihren Hintergrundkräften gewonnen …

  8. Ich weiß jetzt schon, wer auch das nächste Wirtschaftswunder NICHT realisieren wird: Die Türken

  9. „Wofür gibt der Parteienstaat das meiste Geld aus? Für den Stimmenkauf der vom Steuergeld bezahlten Bediensteten des Staates…“…€ 1000,00 netto Prämie für Beamte, Pensionäre und Politiker. Damit diese ihren Tank füllen können. Finanziert von jenen, welche sich das Tanken von ihrem Mindestlohn absparen müssen.

    Noch mehr Einkommen und noch höhere Pensionen. Auch rückwirkend: Übersicht mit KI:
    „Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) plant angesichts von Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts eine Reform der Beamtenbesoldung, die zu erheblichen Mehrkosten von jährlich ca. 3,5 Milliarden Euro führen soll. Laut Medienberichten sind deutliche Gehaltserhöhungen vorgesehen, um die angemessene Bezahlung sicherzustellen.

    Kernpunkte der geplanten Maßnahmen (Stand April 2026):
    Höhere Gehälter & Nachzahlungen: Beamte sollen deutlich mehr Geld erhalten. Es ist von Nachzahlungen von bis zu 13.000 Euro für berechtigte Beamte die Rede.
    Strukturelle Anpassung: Geplant ist eine Erhöhung der Besoldung, wobei für 2026 eine Steigerung von ca. 3,2 % mit einem Mindestbetrag von etwa 125 Euro monatlich vorgesehen ist.
    Weiterer Zeitplan: Eine weitere Erhöhung um bis zu 4 % ist für Januar 2027 angedacht.
    Kosten: Der Entwurf zur Neuregelung der Besoldung könnte den Haushalt allein 2026 und 2027 mit insgesamt knapp 7 Milliarden Euro belasten. Dobrindt betonte, es handle sich um eine Frage der leistungsgerechten Entlohnung. Die Reform soll verfassungsgemäße Zustände für rund eine Million Bundesbeamte, Polizisten, Soldaten und Richter herstellen.“ Zur Beruhigung: SO WIRD ES NICHT KOMMEN…nur „nutzloses Geplapper, wie IMMER!!!!“

  10. Ein Land, in dem der lokale Umweltminister mit Dutzenden Klagen überzogen wird, weil er einem sterbenden Wal den CT-Scan verweigert, ist schlicht und einfach im Arsch! Hier ist nichts mehr zu retten, der Ausbeuter- und Umverteilerstaat hat ein Volk hervorgebracht, mit dem überwiegend nichts mehr anzufangen ist. Die Mehrheit kann nur noch ziellos rumlatschen und das Geld, das andere erarbeitet haben dank Teufelsstaat verkonsumieren. Umverteilung ohne Gegenleistung ist ebenso Völkermord wie ein monumental aufgeblähter Beamtenstaat!