Gesucht: Der rechte deutsche Mob…

Gesellschaftliches Großreinemachen mit „rechtem Mob“ (Symbolbild:Imago)

Es gibt in Deutschland noch immer Menschen, die an die Kraft von Vernunft und Fakten glauben. Das ist einerseits beruhigend, denn nichts wäre notwendiger, als zu dieser Diskussionsbasis zurückzukehren. Der Nachteil dieser optimistischen Sichtweise: Wer glaubt, auf diesem Wege noch etwas erreichen zu können, neigt dazu, allen anderen, die den Versuch bereits aufgegeben haben, vorschnell verwerfliche Motive zu unterstellen. Zudem gibt er sich der Illusion hin, Ideologen mit Sachlichkeit überzeugen zu können. Das hat schon bei Galilei nicht funktioniert.

Nach dem gestrigen ICE-Anschlag zwischen Nürnberg und Regensburg sorgen sich viele wieder, dies könne Wasser auf die Mühlen der Rechten sein. So wie der deutsch-iranisch-israelische Autor Arye Sharuz Shalicar:

(Screenshot:Twitter)

Aber was ist schon nach heutiger Definition ein „rechter Mob”? Hoyerswerda, das war für mich damals ein rechter Mob; denn ob rechts oder links, wer durch gezielte Brandstiftung Menschenleben in Gefahr bringt, verdient diese Bezeichnung. Damals dachten in meiner Gemeinde einige Mitglieder daran, den Koffer vom Schrank zu holen. Aber letztendlich hing man doch an Deutschland und blieb. Heute jedoch gilt als „rechter Mob” jede Gruppe, die sich dem Mainstream widersetzt: Egal, ob es um Unmut über Omas als Umweltsäue, den Protest gegen eine fragwürdige, antisemitisch angehauchte Moderatorin oder Widerspruch gegen „Fridays for Future” geht – schnell werden die Kritiker als „rechte Trolle” oder eben als „rechter Mob” ausgemacht. Man baut nichtsahnend seinen Bücherstand in Frankfurt auf und mutiert plötzlich zur tödlichen Bedrohung. Die Zuschreibung bekommt man schneller als seinen Burger bei McDonald’s.

Umso unbeliebter macht man sich natürlich, wenn man sich skeptisch über Sinn und Unsinn der Migration äußert. Dabei bleibt einem praktisch gar nichts anderes übrig als sich damit zu befassen, weil das Thema mittlerweile unseren Alltag bestimmt. Gewiss bin ich als Frau auch schon vor 2015 schon mit einem mulmigen Gefühl im Dunkeln unterwegs gewesen – aber an manchen Orten holt mich die Angst nun auch tagsüber ein: Denn Gruppen junger Migranten beanspruchen meiner Wahrnehmung nach zunehmend den öffentlichen Raum. Wenn ich mich am Bahnhof in Mönchengladbach aufhalten muss, begegnet mir dort zwar auch die Crème de la Crème des deutschen Hartz IV-Adels. Aber der sitzt in seiner Ecke, pöbelt manchmal ein wenig herum, lässt einen aber ansonsten in Ruhe.

Sexuelle Übergriffe beginnen nicht bei Gruppenvergewaltigungen

Gewalt fängt nicht erst mit Vergewaltigung und Messerattacken an. Sie beginnt bereits dort, wo der Respekt vor den Grenzen anderer Menschen fehlt. Dabei rede ich nicht von den sogenannten „Mikroaggressionen” wie schiefen Blicken. Sondern davon, dass ich einfach nicht zum Kollateralschaden der Streitigkeiten zwischen den Jugendlichen aus zwei Familienclans werden möchte, die sich offenbar gegenseitig nicht so lieb haben, wie sie es gemäß der Doktrin von der Solidarität der Opfer tun sollten.

Ebenso wenig beginnt ein Übergriff auf die sexuelle Selbstbestimmung der Frau erst mit einer Gruppenvergewaltigung (wie jüngst wieder in Hamburg). Das ist nur die Spitze des Eisbergs einer Kultur, die Frauen als im Idealfall stets verfügbar und gehorsam betrachtet. Im Umgang mit arabischen Männern, auch wenn sie freundlich zu mir waren, fiel mir oft auf, dass deutsche Frauen bei ihnen keine Namen hatten, sondern lediglich „die Bitch”, „die Schlampe” oder, wenn es etwas netter zuging „die Alte¬ waren. Die muslimischen Frauen hingegen hießen Aischa, Fatima oder Nura – man kann sich denken, bei wem die Hemmschwelle für Übergriffe niedriger liegt, es ist gewiss nicht bei den Damen mit Namen.

Es gibt heute allerlei safe spaces für Minderheiten, in denen sie auch vor lediglich gefühlten Aggressionen geschützt sein sollen. Ist es gleich ein „rechter Mob”, wenn die Mehrheitsgesellschaft ebenfalls ein wenig Respekt einfordert? Kein Einpacken in Watte, sondern das, was man gemeinhin Höflichkeit und Empathie nennt? Dazu zählt auch, eine Frau in Ruhe zu lassen, während sie auf ihren Zug wartet. Und zu begreifen, dass die Antwort auf die Frage nach der Uhrzeit eben die Uhrzeit ist und keine Aufforderung zum Geschlechtsverkehr. Das ist ein höfliches Lächeln ebenso wenig – also sollte sich der junge Herr nun dezent zurückziehen und seine Hoffnungen aufgeben, eine Sugarmama gefunden zu haben, die bei seinem Anblick ganz wacklig in den Knien wird.

Die üblichen Verteidigungsreflexe

Auf diesen Gesamteindruck setzen sich die „richtigen” Straftaten noch oben drauf. Die Tatsache, dass die Kriminalitätsrate bei bestimmten Einwanderergruppen überproportional hoch ist, lässt sich anhand der von den Polizeibehörden gesammelten Daten belegen; ebenso welche Delikte besonders häufig begangen werden. Diese Daten sind für jeden Interessierten frei zugänglich, zum Beispiel auf der Homepage des BKA. Lediglich die Kategorie „Messerangriff” ist bislang noch nicht gesondert erfasst – obwohl es sicherlich interessant wäre, genaue Zahlen vorliegen zu haben. Es läge durchaus in der Hand der Behörden, die Befürchtungen der Bürger in dieser Richtung zu entkräften, doch bereits die wenigen erfassten Daten ließen wohl erahnen, dass dies nicht nur eine gefühlte Bedrohung ist. Und ganz ehrlich: Für potentielle Opfer ist es dabei vollkommen ohne Belang, ob der Täter angeblich traumatisiert oder ein religiöser Fanatiker ist. Am Ende bleibt es verletzt oder tot zurück.

Der erste Verteidigungsreflex läuft in diesem Fall stets darauf hinaus, zu beteuern, es gäbe doch auch anständige Migranten – was kein vernünftiger Mensch bezweifeln wird. Sie sind gewiss sogar die Mehrheit. Aber es geht hier schließlich nicht darum, unschuldigen Menschen etwas anzuhängen, um sie anschließend drakonisch zu bestrafen. Verteidigungsreflex Nr. 2 besteht darin, bei jedem neuen Verbrechen „das machen Deutsche auch” zu rufen. So als wäre das ein Gutschein für Migranten, nun auch einmal selbst kräftig hinzulangen. Das haben die gut Integrierten, welche immer noch die Mehrheit stellen, auch verinnerlicht. Aber es liegt in der Natur der Sache, dass negative Erfahrungen mit einer Gruppe das Gesamtbild prägen. Zudem werden erfolgreiche Integrationsstorys stets nur zum Beweis dafür veröffentlicht, dass angeblich alles wie am Schnürchen läuft – und nicht an die Adresse der Problembären, um ihnen aufzuzeigen, dass ihre Herkunft keine Dauerausrede für ihren mangelnden Willen zur Anpassung ist.

Es ist schon zynisch: Früher forderten Antirassisten die Gleichberechtigung aller Menschen und ihre Gleichheit vor Gericht, unabhängig von Hautfarbe, Herkunft oder Religion. Inzwischen scheint das eine Forderung von „Rechten” geworden zu sein, die daran erinnern, dass Werte wie Respekt, Höflichkeit oder Rücksichtnahme universell sein sollten und in alle Richtungen gelten. Man kann nur das instrumentalisieren, was sich auch tatsächlich ereignet hat – und keinem verübeln, sich für sein Recht auf Unversehrtheit einzusetzen.

3 KOMMENTARE

  1. Multi-Kulti ist eine Ideologie der linksgrünen Faschistinnen und Faschisten und lässt sich nicht verordnen. Multi-Kulti gab es nicht, gibt es nicht und wird es nicht geben.

    Es bestimmt immer der einzelne Mensch, mit wem er in Kontakt geht und mit wem nicht.

  2. Leider haben alle „Konservativen“ diesen Fehler. Sie argumentieren, wobei der linke Pöbel davon nichts wissen will und das auch gar nicht verkraften kann. Auf die simple Idee, diese Kreaturen mit ihren eigenen Waffen zu schlagen, kommen sie nicht. Denn wer am Ende der tatsächliche Ignorant bzw, der Ungebildete ist, würde sich zeigen.

  3. Dieses “ es gibt auch Deutsche Vergewaltiger, Kriminelle, Irre, psychisch Kranke ec. kann ich nicht mehr hoeren. Das Argument dagegen ist:“Ja, dass stimmt und deswegen brauchen wir uns nicht noch weitere Verbrecher und Irre ins Land zu holen, Wir sind ausgelastet genug“.Wir sind nicht die Irrenheilabstalt und Vollzugsanstalt der ganzen Welt , obwohl gerade nordafrikanische und moslemische taaten dass zu denken scheinen.
    Leider ist dass nichts Neues Anfangs der 90iger Jahre warnte mich bereits eine erithraeische Freundin und Kollegin, also eine richtige und gut indekrierte Asylantin davor, dass Staaten wie Somalia und Algerien ihre Kriminellen, Verrueckten und sonstige Fusskranke nach Deutschland schicken.Sie sagt auch und dass schon damals, dass diese Staaten froh sind ihre problematischen Klientel los zu sein, dass spare viel Geld und diese Staaten wollen diese Leute bestimmt nicht zurueck. Sie, ihre beiden Schwestern und die Mutter, hatten als orthodoxe Christinen einige bittere Erfahrungen mit aethiopischen, somalischen erithreaischen Moslems im afrikanischen Fluechtlingslager und spater auch in Deutschland gemacht.
    Sie klagte, dass niemand ihr glauben wolle. Damals konnte ich ihr auch nicht so richtig glauben. Heute ist es noch schlimmer als damals je gedacht..

    Zum Artikel: Ich finde bereits die anzueglichen Blicke als verachtend und beginnenden Eingriff in meine Privatsphaere.

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