Gretchenfrage Impfung: Prominente in Zeiten des Meinungsterrors

Statement gegen Impfzwang: US-Rapper und Schauspieler Ice Cube (Foto:ScreenshotYoutube)

Einen reifen und souveränen Umgang mit dem Reizthema Impfzwang, das von echter Solidarität und Prinzipientreue zeugt – nämlich mit jenen unter uns, die anderer Meinung sind und auf ihre Freiheit pochen -, sucht man unter deutschen Prominenten dieser Tage vergebens. Mit der gegenüber Sahra Wagenknecht und Joshua Kimmich demonstrativ zelebrierten Intoleranz gerät nicht nur die Meinungsfreiheit immer weiter unter Druck (weil sich mit jeder dieser öffentlichen Standgerichte die Zahl derer verringert, die sich ebenfalls aus der Deckung trauen), sondern irgendwann sind die Grundlagen des demokratischen Miteinanders zerstört, was gestern Abend auch bei „Viertel nach Acht“ in „Bild-TV“ der Journalist Hans-Ulrich Jörges zu bedenken gab.

Jörges, selbst zweifach geimpft bei bereits terminierter Drittimpfung, billigt jedem Bürger das Recht zu, seine Impfentscheidung frei zu treffen und vor allem auch seinen Standpunkt hierzu frei äußern zu dürfen; keine Selbstverständlichkeit in einem zunehmend faschistischen Meinungsklima, in dem sich nun sogar ARD-Moderatorin Anne Will dafür attackieren lassen muss, mit Wagenknecht und ihrem „Geschwurbel“ einer „Impfskeptikerin“ eine Bühne gegeben zu haben. Hier werden Erinnerungen wach an die Breitseiten des antidemokratischen Oberhetzers Jan Böhmermann, der Markus Lanz in ähnlicher Weise der „false balance“ bezichtigt attackiert hatte, weil dieser auch (zumindest gelegentlich) minimal regierungskritische Virologen in seine Talkrunde eingeladen hatte.

Persönlichkeiten wie Jörges und einige wenige sonstige Journalistenkollegen, die zu Recht ein größeres Problem im öffentlichen Umgang mit Impfkritikern erkennen als in der Impfzurückhaltung selbst, finden sich vereinzelt auch in den Reihen der „Kulturschaffenden“. Doch sie sind selten – weil sie für ihre Überzeugung die eigene Karriere aufs Spiel setzen. Nur wenige erfreuen sich einer wirtschaftlichen Unabhängigkeit, sich ihre Meinung leisten bzw. mit dem Stigma des Verstoßenen leben zu können. Das ist in den USA übrigens nicht anders. Und doch gibt es auch dort Celebrities mit Stamina und Rückgrat: Jüngstes Beispiel ist der US-Rapper Ice Cube, bürgerlich O’Shea Jackson, der wegen des Impfzwangs in seiner Branche sogar aus einem für ihn lukrativen Filmprojekt ausstieg. Denn auch auch im US-amerikanischen Showbusiness bröckelt die Impffront.

Ice Cube & Co.: Celebrities mit Stamina

Wohl nicht unbedingt, weil er ein Problem mit der Impfung selbst hat, sondern wegen der an die Hexenjagd der McCarthy-Ära gemahnenden Ausgrenzung und Anfeindung umgeimpfter Kollegen hat der Schauspieler und Rapper nun seine Rolle in dem Film „Oh Hell No“ sausen lassen – und damit ein Projekt beendet, an dem er seit Juni mit großer Leidenschaft beteiligt war. Mit seinem drastischen Schritt verzichtet Ice Cube auf eine Gage von neun Millionen US-Dollar; die Dreharbeiten hätten diesen Winter auf Hawaii beginnen sollen. Seiner Entscheidung vorangegangen war die ultimative Aufforderung des federführenden Sony-Studios an die Crewmitglieder gewesen, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen. Hierdurch war das Maß anscheinend voll für Ice Cube, der sich öffentlich bislang durchaus für Anti-Covid-Maßnahmen eingesetzt hatte, und dies lange Zeit sogar vehement: So warb er etwa aktiv für das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes und spendete 2.000 Gesichtsmasken. Außerdem stellte er im April 2020 die Einnahmen aus dem Verkauf von T-Shirts, die sein zur Hälfte mit einer Maske bedecktes Gesicht zeigten, dem US-Gesundheitspersonal zur solidarischen Verfügung.

Doch der erpresserische faktische Impfzwang, der von der Biden-Administration versuchsweise US-weit und gegen der erbitterten Widerstand liberaler Bundesstaaten durchgepeitscht wird, scheint Ice Cube die Augen geöffnet und sein Umdenken bewirkt zu haben. Hintergrund ist, dass die US-Filmstudios seit Juli durch die Bundesregierung, die gegen Covid und den Impfgegnern einen wahnhaften Kreuzzug führt, ermächtigt sind, eine Impfpflicht auch an Drehorten zu verhängen. Und dass das Hollywood-Establishment im linksprogressiven Kalifornien diese rechtlichen Rahmenbedingungen in ähnlicher Weise mit Wonne ausschöpft, sp wie hierzulande die an der Zitze der staatlichen Filmförderung bzw. öffentlich-rechtlicher Zwangsgebühreneinnahmen hängenden Produktionsfirmen und Schauspieleliten tun, ist keine wirkliche Überraschung. Hüben wie drüben des Atlantiks bleibt leider stark fraglich, ob eine kritische Masse von wirklich „haltungsstarken“ Künstler. selbst wenn es sie gäbe, überhaupt noch ein Umdenken bewirken und den einseitigen Meinungsterror rund ums Impfen stoppen könnte – oder ob ein solches erst dann fruchten wird, wenn das Ausmaß der Verirrung auf andere Weise offenkundig geworden ist.

1 KOMMENTAR

  1. @wenn das Ausmaß der Verirrung auf andere Weise offenkundig geworden ist.
    Wo soll es herkommen ?
    Wäre den Verstand ein Thema, hätte die Blockpartei nicht einmal an Stimmenzahl ihre Mitglieder erreichen dürfen.
    Und wenn nicht verstand – woher sonst? Die Medien liefern keine Information, sondern zensieren und manipulieren. Und ein großer Prozentsatz unterliegt dem Herdentrieb und will es auch nicht wissen – sie fühlen sich glücklich, unmündig zu sein – Hauptsache, sie laufen hinter dem lautesten und skrupellosesten Schreier her.
    Und da Corona und Impfung nicht medizinisch, sondern ein politisches Problem sind, wobei die Politik wiederum am Zipfel der Finanzeliten hängt, wird es dann zu Ende sein, wenn es den Finanzeliten keinen ausreichenden Vorteil mehr bringt – wenn der wirtschaftliche Zusammenbruch auf auf sie durchschlägt und sie ihre mRNA-Ziele erreicht haben!
    Auch das ist längst erkennbar – es geht ihnen um die Anwendung der mRNA-Technik – und zwar unabhängig von Corona ! Das war der Kern der ersten Verlautbarungen – wir werden 7 Mrd Menschen Gen-Therapieren mit mRNA Therapie. ( In Deutschland das Duett Gates und Merkel )

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