Großeuropa: Träumen EU und Russland am Ende denselben Traum?

Europa will an seine frühere historische Größe anknüpfen – was nur mit Russland gelingen kann (Symbolbild:Imago)

Macrons Vision von Großeuropa”, schlagzeilte die „Welt“ gestern anlässlich des „neuen Gipfelformats” der in Prag erstmals tagenden „Europäischen Politischen Gemeinschaft”. Gemeint war der Plan des französischen Präsidenten, die EU solle mit ihren assoziierten Partnern und Nachbarn (einschließlich Ukraine, Türkei und sogar Großbritannien) enger zusammenrücken, vorgeblich um sich gegen Russland zu positionieren. Macron ist nicht der Einzige in Frankreich, Deutschland oder überhaupt Europa, der von einem solchen EU-Großreich träumt; im Grunde genommen wird dieses Ziel im gesamtem politmedialen Establishment verfolgt. In diesem Zusammenhang hier ein paar Zitate:

Die Konferenz zur Zukunft Europas nutzen wir für Reformen. Erforderliche Vertragsänderungen unterstützen wir. Die Konferenz sollte in einen verfassungsgebenden Konvent münden und zur Weiterentwicklung zu einem föderalen europäischen Bundesstaat führen“ (Koalitionsvertrag der Ampel, S. 104)

Wir halten an der Vision eines gemeinsamen Wirtschaftsraums von Lissabon bis Wladiwostok fest.“ (Koalitionsvertrag der GroKo 2018, S. 150)

Martin Schulz will Vereinigte Staaten von Europa bis 2025“ („Welt”, 2017)

Von der Leyen will Vereinigte Staaten von Europa“ („Spiegel”, 2011)

„Von Lissabon bis Wladiwostok“

Europa hat mit dem französischen Schriftsteller Victor Hugo eine große Idee gehabt, wie später mit Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi, dem Vater der Paneuropa-Union, und den Gründungsvätern der Europäischen Union. Das Motiv der Umsetzung der Europäischen Vision ist bei Victor Hugo sicherlich im Lichte der Vereinigten Staaten von Amerika zu sehen. Coudenhove-Kalergi sah die Vision Europa von Wladiwostok bis San Francisco.“ (rotary.de)

Zu letzterem Zitat folgende Hintergrundinformation: 2010 hatte Angela Merkel den Europapreis der Europa-Gesellschaft Coudenhove-Kalergi erhalten. Gerade die Formulierung „Von Wladiwostok bis…“ fällt immer wieder auf – auch auf russischer Seite:

Von Lissabon bis Wladiwostok: Putin träumt vom gemeinsamen Markt mit der EU“ („Spiegel”, 2010)

„Medwedew ist der Auffassung, Russland mache in der Ukraine den ersten Schritt zur Schaffung eines freien Eurasien von Lissabon bis Wladiwostok“ („Welt”, April 2022)

Wenn unsere russische Revolution erfolgreich sein wird, dann werden wir beginnen, Europa von der amerikanischen Ideologie zu befreien. Das ist das wahre Ziel des ‚Eurasismus‘. Europa von Lissabon bis Wladiwostok. Das große eurasische Kontinental-Imperium.“ (Alexander Dugin im „Stern”, 2014)

Die EU als zweite Sowjetunion

Man sieht: Die Interessen beider Seiten liegen gar nicht allzu weit voneinander entfernt. Sie streben alle ein „Großreich” Europa an, unterscheiden sich naturgemäß aber bloß in der Frage, wer darin das Sagen haben soll. Ist es Zufall, dass die Absichten so ähnlich klingen? Womöglich; ich möchte dennoch auf ein Zitat des russischen Dissidenten Vladimir Bukovsky aufmerksam machen, das seiner Rede vor dem EU-Parlament in Brüssel 2006 entstammt: „1992 hatte ich beispiellosen Zugang zu geheimen Dokumenten des Politbüros und des Zentralkomitees, welche seit 30 Jahren klassifiziert sind. Diese Dokumente zeigen klar, dass die Idee, gemeinsame europäische Märkte zu einem Bundesstaat umzubauen, zwischen linksgerichteten Parteien in Europa und Moskau als ein gemeinsames Ziel vereinbart wurde, welches von Gorbatschow 1988-89 als ‚unser gemeinsames europäisches Heim‘ bezeichnet wurde.“ (Original: „In 1992 I had unprecedented access to Politburo and Central Committee secret documents which have been classified, and still are even now, for 30 years. These documents show very clearly that the whole idea of turning the European common market into a federal state was agreed between the left-wing parties of Europe and Moscow as a joint project which [Soviet leader Mikhail] Gorbachev in 1988-89 called our “common European home.”) Bukovsky warnte zudem davor, dass die EU auf dem Weg sei, zu einer neuen Sowjetunion mit immer mehr totalitären Auswüchsen zu verkommen.

Ich enthalte mich weitgehend einer Positionierung beim Thema Ukraine-Krieg, weil ich allen beteiligten Parteien nicht traue und mir vorstellen kann, dass sie im Sinne der Hegel’schen Dialektik eine bestimmte Rolle spielen und jeweils ein eigenes Interesse an dem Konflikt haben, wobei das Ergebnis bereits vorbestimmt ist. Annalena Baerbock schert sich nicht um Demokratie und Freiheit, und Putin ist kein Befreier.

Der Krieg als notwendige Inszenierung?

Die EU wird stattdessen in die Vereinigten Staaten von Europa wirtschaftlich, militärisch und regulatorisch (Kriegs-Planwirtschaft à la EU-weiten-Rationierungen) hineinwachsen, um sich mit vereinten Kräften Russland entgegenzustellen. Doch wenn der Krieg vorüber ist, wird daraus sicher eine Lehre sein, dass Russland in jedem Fall mit in ein solches „Großeuropäisches Projekt” gehören muss, damit es nie wieder zu solch einem Krieg kommt. So gesehen wäre der jetzige Schlagabtausch dann die Krise, die beide Seiten benötigten, um ihren Traum vom „geeinten Europa” von Wladiwostok bis Lissabon zu erreichen – was in normalen Zeiten eher nicht möglich wäre. Wie weit der Konflikt noch eskalieren muss, damit am Ende dieses erklärte Ziel und gewünschte Ergebnis für beide Seiten steht, kann ich nicht beurteilen; aber mein Gefühl sagt mir, dass wir dieses Ergebnis früher oder später sehen werden.

Sicher, das ist eine steile These; aber sie ist nicht vollkommen abwegig, wenn man daran denkt, dass es Angela Merkel war, die – selbst systemtreu im Einflussbereich der Sowjetunion groß geworden – uns erst in die russische Abhängigkeit getrieben und dann militärisch abgewirtschaftet hat, und dass auch die Grünen von Kommunisten (mit Mao und Stalin als Vorbilder) zur Zeit des Bestehens der Sowjetunion gegründet wurden. Es sei noch einmal an das Zitat von Bukovsky erinnert, laut dem es seit Jahrzehnten Absprachen zwischen Moskau und linken Parteien in Europa gibt, die auf einen gemeinsamen europäischen Bundesstaat abzielen.

Wenn diese These auch nur im Ansatz stimmen sollte und wir in der Ukraine nichts als ein großes Schauspiel von Mächten mit letztlich identischen Interessen und einem gemeinsamen beabsichtigten Ziel erleben, dann wäre es äußerst lächerlich, wie sich die Bevölkerung wahlweise gegen die vermeintlichen Putin-Trolle oder die NATO-Fanboys aufhetzen und untereinander spalten lässt – weil die Musik dann nämlich eigentlich ganz woanders spielt. Deshalb möchte ich diesen Gedanken zumindest in den Raum stellen.

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20 Kommentare

  1. Merkel: Frieden in Europa nur mit „Einbeziehung Russlands“ möglich

    https://just-now.news/de/deutschland/merkel-frieden-in-europa-nur-mit-einbeziehung-russlands-moeglich/

    Angesichts der drohenden Eskalation des Ukraine-Kriegs hat die ehemalige deutsche Regierungschefin davor gewarnt, Drohungen Moskaus als Bluff abzutun.

    Langfristig sei der Frieden in Europa nur mit Russland möglich.

    Die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel hat davor gewarnt, die Aussagen Russlands in Bezug auf den Ukraine-Krieg nicht ernst zu nehmen, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtete.

    Der Krieg sei eine “tiefgreifende Zäsur”, so Merkel auf einer Veranstaltung am Donnerstagabend in München. Sie fügte hinzu:

    “Wir (sind) alle gut beraten (…), Worte ernst zu nehmen und sich ernsthaft mit ihnen auseinanderzusetzen und sie nicht vorherein als Bluff einzustufen.”

    Ein dauerhafter Frieden in Europa sei nur möglich, wenn man Russland einbeziehe.

    “Solange wir das nicht wirklich geschafft haben, ist auch der Kalte Krieg nicht wirklich zu Ende.” ALLES LESEN !!

    • Na, die hat ja auf einmal gut reden! – Wer hat denn als Bundeskanzlerin jahrelang die Inbetriebnahme NS2 scheinheilig hintertrieben, dass sogar die SPD sich zu einem leider verspäteten und deshalb erfolglosen Rettungsversuch getrieben sah???

      Dämmert ihr jetzt, was sie durch ihre eigene Haltung fahrlässig mitprovoziert hat? Eine zügige Umsetzung des Baus hätte die Amerikaner vor große Probleme gestellt und rechtzeitig wohl sogar die Sanktionserpressungen an die Beteiligten verhindern können. Gegen die Sanktionen hätte Deutschland durchaus energisch auftreten können und die amerikanischen Mafia-Methoden verhindert oder offengelegt! Man hätte im besten US-Stil die Inbetreibnahme für eine Frage der nationalen Sicherheit erklären können – wie es nun jeder Denkende erkennen kann. Die Sprengung einer in Betrieb befindlichen Pipeline wäre dann wohl auch den Amerikanern als „zu heiß“ erschienen.

      Am Anfang lag das Augenmerk ja nur auf den beiden Gebühren-Einsackern Polen und Ukraine. Dieses Schmarotzertum war der Grund „unabhängig und dergestalt unerpressbar“ direkt eine „kostengünstigere“ Pipeline durch die Ostsee zu bauen. Erst danach sind die USA und dann unsere profilierten Lebensstandardvernichter, die „Grünen“ Klimahetzer aufgewacht und haben eine „verbrecherische Abhängigkeit“ entdeckt. Erst danach verzichtete Russland auf Rücksichtnahmen – lieferte aber brav weiter, was auch schon wieder verdrängt wird!

      Wer befreit mich von meiner „verbrecherischen Abhängigkeit“ von meinem Discounter? Auch ich würde – wie alle in Deutschland schon damals offenbar – lieber zig Kilometer mit dem Auto fahren, um sichtbar teuere Lebensmittel einzukaufen …

      Oder anders formuliert: Diese staatstragende Dummheit ist nur noch mit Zynismus zu ertragen!

  2. Der Beitrag lässt grundlegende Fakten aussen vor, um so m.E. nach zu einer falschen
    Schlussfolgerung zu kommen.
    Ein WIRTSCHAFTSRAUM ist noch lange keine Union gleichberechtigter Länder die zu einem
    Land werden kann.
    Bemerkenswert ist aber die Meinung des Autors “ die EU unter Führung D – würde daran
    arbeiten, die US-Vorherrschaft (SHAEF-Gesetz) in D beenden zu wollen.
    Nun das widerspricht auch die (Absicht) gemeinsames Ziel mit RU – den die sind auch
    Besatzungsmacht in D.
    Ich würde sagen: “ Wenn es dem Esel zu gut geht – kommt es auf dumme Gedanken“
    in diesem Fall – auf seeehr gefährliche !!!!
    55 Jahre Frieden und Einklang in Europa wurde mit dem YU – Krieg beendet, und seit dem
    eskaliert es immer weiter.
    Ein seniler US-Präsident – ein Schauspieler der ein Präventivschlag durch USA/NATO fordert
    und Weiber die offensichtlich dem Selinski verfallen sind – kann nur den WELTUNTERGANG
    bedeuten.

    • So so, Putin ist also kein Befreier. Wäre er ein Feldherr, wie die USA, dann hätte er die Ukraine schon einen Grund und Boden gebombt. Oder ihnen das Gas ganz abgedreht. Die Russen haben noch so viele konventionelle Waffen, die bis jetzt nicht zum Einsatz kamen, da wäre kein Stein mehr auf dem anderen. Ich erinnere nur an den „Vater aller Bomben“, bzw die Thermo-Bomben usw.!

  3. Diese Gedankenspiele haben nur einen Nachteil: Sie scheitern definitiv an den USA!

    Diese würde eher einen Krieg gegen Europa führen, als eine Großeuropäische Union unter Einschluss Russlands und anderer „Ost-Staaten“ hinzunehmen – selbst wenn dies kein militärisches, sondern nur ein wirtschaftliches wäre.
    Um das Offenhalten der Spaltung und der Spannungen in diesem Wirtschaftsbereich – zwischen Know-how und Rohstoffen – geht es schließlich!

  4. In diesem Gedanken steckt eine Gewisse Zuversicht inne, welche mit Ihrer weit Sicht, gar nicht so verkehrt ist. Ich kann nur bestätigen das man bei dem Freund USA, keine Feind mehr braucht was auch bedeuten würde, dass die Freundschaft zu den USA in Unsittlichkeiten enden wird und es der Anfang einer neuen Freundschaft mit Russland wäre.
    Noch steht Deutschland der USA zur Seite, doch wie dabei die USA mit Deutschland umgeht, glaube ich auch, nicht mehr lange…
    Es wäre ein großer Wandel mit tief gehender Umstrukturierung, welche eben eine lange Zeit benötigt. Am meisten würde die für mich unliebsame NATO, davon zerschlagen werden.
    Bleibt die Hoffnung, dass der Umgang mit einander und wie man sich Behandelt sich wieder verbessert. Und da sehe ich Russland als warmherziger.

  5. Putin mag vielleicht noch andere Ziele in der Ukraine und Europa haben. Wir können nicht in seinen Kopf sehen. Eines aber ist gewiss: Putin ist ein Befreier! Er hat Russen von der unsäglichen Diktatur der faschistischen Ukraine befreit. Seit 8 Jahren – komisch dass man das immer wieder sagen muss – werden RUSSEN in der Ostukraine abgeschlachtet. Auch das muss man neuerdings hier immer wieder sagen: Die Russen wurden zu Menschen 3. Klasse, die anderen Minderheiten zu Menschen 2. Klasse. Kindern wird in der Schule der Russenhass beigebracht, russische Sprache und Kultur sind verboten. Wie oft muss dass noch sagen? Ich wünschte mir, dass der eine oder andere Artikelschreiber das mal zur Kenntnis nimmt. Für die Russen im Donbass IST Putin ein Befreier. Und allein das zählt. Russland hat oft genug von einem gemeinsamen europäischen Haus geträumt. Der Westen hat sich darum nie gekümmert. Eigentlich sollte man sagen, dass die USA das nicht wollte, da Europa nur ein kriecherischer Vasall der USA ist. Deshalb hat sich Russland Asien zugewandt. Solange Europa sich nicht selbst befreit und seine ureigensten Interessen vertritt, solange wird Europa, und nicht nur die EU, ein Spielball der USA sein. Die EU-Leyenspielerin hat kürzlich von Gates einen Orden dafür bekommen, die EU in den Abgrund zu steuern. Von GATES! Pfui Deibel noch mal. Dafür lässt sie die Normalos der EU über die Klinge springen. Man sollte auch etwas zu Coudenhove-Kalergi sagen. Man sollte sagen, WIE er ein geeintes Europa sieht. Er träumte von einem Europa, das keine Wurzeln mehr hat, sondern ein Mischvolk mit brauner Hautfarbe sein sollte. Diese Vision wird gerade umgesetzt, in dem in Deutschland, die Deutschen als Menschen 2. Klasse behandelt werden. Es zählen nur noch die Migranten aus Afrika vor allem und Nahost und jetzt, weil man Putin in den A… geschaut hat, sind die Ukrainer der Hit. Letztendlich kann man in UN-Papieren nachlesen, dass das, was ein Coudenhove-Kalergie gesagt hat und was hier umgesetzt wird, als Völkermord bezeichnet werden kann, lt. der Punkte, die die UN dafür angesetzt hat.

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  6. Je weiter Russland sich von einem Sieg gegen die Ukraine und einem Regierungswechsel in Kiev entfernt, desto verrückter werden die Ankündigungen und Drohungen. Mehr Waffen westlicher Bauart ist der Weg und das Ziel die Ukraine von den Russen zu befreien. Der konsequente innere und äussere Zusammenhalt mit dem Westen ist dabei entscheidend.

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    • @Peter Lüdin: Erzählen Sie das mal den Russen im Donbass. Die werden Sie wahrscheinlich steinigen für diese urkomische Aussage. Ich sage es gebetsmühlenartig gefühlt zum 100. Mal. Seit 8 Jahren, nach den US-Putsch an der gewählten Regierung (Nuland es es selbst gesagt, dass sie den Putsch inszeniert hatten) und die Gräueltaten der Banderistas in Odessa, haben sich die russischsprachigen Regionen erhoben. Und die Potentaten der Ukraine haben überhaupt nicht den Willen gehabt, den Krieg, der 2014 ausbrach zu beenden, um eine föderale Ukraine zu schaffen, wie es die beiden Friedenspläne, deren Schirmherr auch Deutschland war, vorschlugen. Jetzt hat Selenskyi zugegeben, dass er nie die Absicht hatte die Minsker Pläne umzusetzen, sondern er die Zeit brauchte, um gegen Russland sich zu wappnen. Nun Herr Lüdin, wie würden Sie sich fühlen, wenn die Bewohner und Sie auch in Ihrem Bundesland zu Untermenschen erklärt werden, wenn ihre Kultur und ihre Sprache verboten werden würde? Wie würden Sie reagieren, wenn in ihrem Bundesland Tausende von Menschen massakriert werden würden und zwar grausam von den faschistischen Banderistas. Es ist ja nicht so, dass die nie gesagt haben, was sie wollen. Sie sagen ganz klar und deutlich, dass die Russen weg müssen. Ihr Kommentar sagt mir, dass Sie das wollen, was die Banderistas fordern. Die Ukraine von den Russen zu befreien. Das heißt nämlich auch von den russischen Einwohnern. Bravo, warum werden Sie nicht Regierungssprecher? Das Tausendjährige Reich hätte es von anderen Ethnien nicht besser sagen können.

  7. @Der Krieg als notwendige Inszenierung?
    das ist sicherlich richtig – und auf jeden Fall schneller .
    Im übrigen gibt es immer wieder solche „Notwendigkeiten“!
    Bosnienbombing war damals nur mit den Grünen möglich – die gen-Experimente mit den steuerzahlenden Humanresourcen waren nur mit einer Verfälschung der Gesundheitsgesetze möglich!
    Die Abschaffung der Grundrechte waren nur mit Grün möglich !
    usw. usw.

  8. Ich denke eher, dass den USA und seinem Anhängsel EU ein Eurasien von Lissabon bis Wladiwostok ohne Nationalstaaten und unter Regierung der US-Finanzoligarchie vorschwebt, in dem genetisch veränderte Individuen (mit einem Menschen dürften diese bedauernswerten Objekte dann nicht mehr viel gemein haben) als Arbeitssklaven dahinvegetieren werden. Wer nicht (mehr) leistungsfähig oder nicht leistungswillig ist, wird „entsorgt“. Auch wenn es momentan nicht danach aussieht, wird nach der Errichtung eines solchen Systems mit dem „Pampern“ bestimmter Teile der Bevölkerung Schluß sein.

  9. Während es den Angelsachsen bereits gelungen ist, Russland aus dem Europarat auszuschließen und sie sich darauf vorbereiten, es an der Teilnahme an OSZE-Treffen zu hindern, arbeiten sie daran, die Europäische Union zu versenken, indem sie eine Konkurrenz-Struktur in Mitteleuropa schaffen: die Drei-Meere-Initiative. Damit greifen sie ein altes polnisches Projekt auf, um diese Region zu entwickeln und sie gleichzeitig vor jedem deutschen oder russischen Einfluss zu bewahren
    Die Sabotage des Friedens in Europa
    https://www.voltairenet.org/article217464.html

    • @Gustav 7. Oktober 2022 Beim 15:05

      Wundert dich das?

      Die Briten hatten schon Ende des 19.-ten Jahrhunderts einen tiefen Hass auf die Deutschen gehabt. Bei einem Freimaurer-Kongress im Jahre 1899, lange vor dem Ersten Weltkrieg, wurde beispielsweise die totale Vernichtung des Deutschen Reiches beschlossen.

  10. Ich kann mich noch erinnern wie unter den alten SED Genossen diskutiert wurde das wohl die DDR also die Warschauer Vertrags Staaten der UdSSR angegliedert werden sollten. Also schon immer und überall Großmacht Bestrebungen. Wir werden wohl im Untergang der Erde alle vereint sein. Eher gibt es keine Ruhe.

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  11. „Großeuropa: Träumen EU und Russland am Ende denselben Traum?“

    Ne, die träumen jetzt davon ein Großrömisches Reich aufzubauen, wo ander Spitze woke, feministische HeldInnen, perverse LGBTIQ Transtunten stehen.
    Aber zuerst sollen in Russland und in den GUS Staaten sowie in Eurasien die Regime ausgetauscht werden. DIe Massenmedien verbreiten mal wieder die Lüge über eine angebliche schweigende Mehrheit in Russland, die Putin hasst. Und die solle jetzt angeblich das Putin-Regime stürzen.

    Interessant ist in diesem Zussamenhang folgendes: Warum schweigen unsere Massenmedien über die schweigende regierungskritische Mehrheit in Deutschland?
    Denn es gibt sehr viele Nichtwähle in Deutschland , die gegen unsere Regierung eingestellt sind.

    Wer erinnert sich noch an die EU Parlamentswahlen 2014 ?

    Die Wahlbeteiligung lag bei den EU Parlamentswahlen 2014 teilweise bei 13-30% in einigen osteuropäischen Staaten z.B. in Slowakei,Polen,Slowenien,Ungarn,Lettland, Portugal.

    http://www.europarl.europa.eu/elections2014-results/de/turnout.html

    Und das war nicht aus Protest, sondern aus Hass auf die Antidemokraten in Brüssel. Denn in sozialen Medien beispielsweise in Portugal und anderen Staaten fanden sogenannte „Nichtwähler Parties“ statt, wo Wahlzettel vor den Kameras verbrannt wurden und „Fuck Brussels“ in die Kameras gebrüllt wurden. Und das waren keine Rechtsradikalen , sondern meist junge gut gebildete Studenten, die die Schanuze voll hatten von den Antidemokraten wie J.J. Juncker, Sarkozy, Merkel etc.

    Nach den Wahlen sprachen die Eurokraten von einem Fest für die Demokratie.

  12. Aber nicht unter russischer Führung, nicht als Diktatur, nicht als totalitärer Superstaat. Ansonsten ist es nichts Neues, nur dass Russland Mitglied wäre. Würde Europa in eine ganz andere Position versetzen in puncto Energieversorgung und Rohstoffe und wirtschaftlich, innovativ ebenso.

  13. Der Artikel deutet mit Bukowski sehr deutlich auf die kommunistische Langzeitstrategie hin, die Teil der Planung der Globalisten ist, eine Weltdiktatur zu errichten. Eurasien ist der Jackpot, der gerade erobert werden soll. Während viele die USA als Teufel sehen wollen und Errettung aus dem Osten erwarten, sind diese gewollten Narrative nur Ablenkung und Propagandamittel zum Zweck: https://www.islamverstehen.lima-city.de/kommunistische-langzeitstrategie.html

  14. DER ZWEITE TEIL DES BUCHES DANIEL
    Mit Kapitel 7 beginnt der zweite Teil des Buches. Selbst dem flüchtigen Bibelleser wird unmittelbar klar, dass dieser Teil anders ist als der erste Teil. Das große Thema dieses Propheten sind die vier Weltreiche und ihre Geschichte, aber die Darstellung und die Schwerpunkte im zweiten Teil unterscheiden sich vom ersten Teil.

    Die Kapitel 1–6 zeigen uns, dass Gott die Regierungsverantwortung in die Hand der Könige der Nationen gegeben hat, die aber in dieser Verantwortung völlig versagt und ihr nicht entsprochen haben. Sie haben für sich selbst gelebt und all die hässlichen Charakterzüge offenbart, die in dem letzten – noch kommenden – Reich sichtbar werden. Gott gibt uns anhand der Geschichte dieser Könige eine Vielzahl von praktischen Lektionen. Gleichzeitig erhalten wir prophetische Hinweise auf eine noch zukünftige Zeit. Nebukadnezar war von Götzendienst und Ignoranz im Blick auf die Rechte Gottes gekennzeichnet.

    https://www.bibelkommentare.de/kommentare/k-4712/der-prophet-daniel-und-seine-botschaft/kapitel-7

  15. Du meine Güte, das kann man aber auch wesentlich einfacher sehen ohne gleich alles mit den Islam, der Bibel oder dem Kommunismus zu begründen.
    Es geht um das um was es schon seit Jahrtausenden geht, um simple aggressive Expansion!
    Um diesen meist gewaltsamen Diebstahl moralisch rechtfertigen zu können, muss der eigentliche „Besitzer“ eines begehrten Territoriums böse, verkommen, tyrannisch, unterentwickelt, dankbar für „Hilfe“ sein nach der gar nicht gefragt wurde und bestenfalls sogar darauf stehen erobert zu werden.
    Römische Begründung für die Eroberung Britanniens war – „wir brauchen die Ressourcen“ und – „wir bringen den Barbaren die Zivilisation“, was ist da heute bitte anders?
    Russland hat Ressourcen die nicht unter Kontrolle der USA stehen und es besitzt auch noch die Frechheit dadurch ein „Global Player“ mit enormen Einfluss zu sein, das stört die US-Interessen natürlich ungemein.
    Die EU hat da überhaupt nichts zu melden, es hat nur eine große Fresse, es ist militärisch viel zu schwach und viel zu zerstritten um auch nur eine einzige globale Entwicklungen zu bewirken.
    Europa führt lediglich nur unterwürfig Befehle aus und ergibt sich dabei in peinlicher Hofschranzerei.
    Es ist ihr nicht einmal gestattet wirtschaftlich so bedeutend zu werden um den USA gefährlich werden zu können.
    Wenn da auch noch das dumme Kind A. Bearbock für Deutschland spricht, würde ich am liebsten vor Scham im Boden versinken…

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