Grüne Islamophilie: Nicht ohne Scharia und Kopftuch

Grünen-Co-Chef Omid Nouripour (Foto:Imago)

Da kann einem schon einmal der kalte Angstschweiß auf die Stirn treten: Omid Nouripour – Ricarda Langes Sidekick in der Grünen-Chefetage – forderte im Bundestag die Einführung der Scharia-Islaminzidenz in der deutschen Politik; kein Hinterbänkler also, sondern der Anführer der inhaltlich maßgeblichen Regierungspartei. Auch wenn dies bereits 2018 geschah – es ist nicht davon auszugehen, dass der neue Grünen-Co-Chef von seinen damaligen Ansichten irgendwie abgerückt wäre. Eher im Gegenteil.

(Screenshot:DieGrünen/Netzfund)

Um genau zu sein, geht es um die Anwendung der mit dem „Grundgesetz vereinbaren Teile”. Das wäre wiederum ein Grund zum Aufatmen – denn da bliebe wohl nicht viel übrig: Weder sieht unser Grundgesetz Körperstrafen vor noch gestattet es die Benachteiligung von Frauen beim Erben oder, sie bei ehelichem Ungehorsam einzusperren. Auch wenn im Bürgerlichen Gesetzbuch einige Passagen gegebenenfalls noch nachbearbeitet werden mussten, um der Gleichberechtigung der beiden Geschlechter auf die Sprünge zu helfen: In der Gesamtbilanz steht das Grundgesetz weitaus besser da als die Scharia. Es fordert zudem auch niemanden auf, Menschen mit anderer Religion gewaltsam zu bekehren.

Und da wären wir auch schon beim Haken an der Geschichte: Kritikern von Nouripours Forderung wird entgegengehalten, er fordere lediglich das Recht für Muslime, gemäß der Scharia zu leben, solange dies nicht mit dem Grundgesetz in Konflikt stünde. Nun, ich wüsste nicht, wofür eine solche Forderung nützlich wäre – denn dies ist bereits der Fall. Muslime genießen die gleichen Rechte wie die Angehörigen anderer Religionsgemeinschaften in Deutschland. Einschränkungen gelten nur dort, wo sie auch für Christen, Juden oder Baha’i gelten, etwa beim Tragen religiöser Symbole im Lehr- und Richteramt. Aber niemand sägt heftiger an diesen Einschränkungen als gerade junge muslimische Frauen, die Wert darauf legen, maximalverhüllt zum Dienst zu erscheinen. Mit großem Getöse wird in den Medien darüber berichtet – und naive Gemüter schmelzen sogleich vor Toleranz dahin: „Ach, lasst sie doch, es ist nur ein Stück Stoff!”.

Auf einem Auge blind

Rückendeckung erhalten sie von den Medien, und zwar reichlich. Gerade hat der Deutschlandfunk-Jugendsender „funk.” mal wieder das Kopftuch als feministische Errungenschaft gepriesen (passend zum morgigen „World Hijab Day”). Aber gerade, wenn es um Frauenrechte geht, drücken auch Staat und Justiz gerne mal ein Äuglein zu – etwa bei Mehrfach- oder Kinderehen. Oder noch schlimmer: Bei der Beschneidung von Mädchen, die laut Terre des Femmes in Deutschland immer häufiger vorkommt – da schaut man gerne weg, also auch in Bereichen, in denen das übliche „Aber Deutsche machen so etwas doch auch!” beim besten Willen nicht mehr greift. Als Terre des Femmes die geschätzten Opferzahlen bekannt gab, fand sich daher sofort ein „Spiegel„-Kolumnist, welcher die Organisation der Übertreibung bezichtigte.

Es stellt sich daher die Frage, wo Nouripour hier Handlungsbedarf sieht – schließlich geht es ja nicht um die private Religionsausübung. Selbstverständlich steht es Muslimen zu, ihre Gebete zu verrichten, und es ist auch verständlich, dass sie es gemeinsam tun wollen. Auch gelegentlich geäußerte Forderungen, sie sollten Schweinefleisch essen, um ihre Integration zu beweisen, finde ich persönlich extrem übergriffig. Die Muslime der ersten Einwanderergeneration drängten auch niemandem ihre Religion auf; es gab keine gut durchorganisierten Lobbyverbände wie heute. Diese jedoch dringen zunehmend in den öffentlichen Bereich ein und stellen selbstbewusst ihre Forderungen.

So etwas zu kritisieren, bringt einem rasch den Vorwurf ein, der „Verschwörungstheorie von der Islamisierung Deutschlands“ anzuhängen. Dabei sind es gerade die Grünen, die über die drastische Veränderung unserer Gesellschaft frohlocken und jubilieren, als offenbarten sich diese nur in lustigen Stadtteilfesten und ein paar neuen Felafel-Imbissen. Wäre dem so, bestünde kein Grund zur Besorgnis – aber wie wir alle wissen, geht es weit darüber hinaus. Selbst McDonald’s kommt nicht mehr ohne Kopftuch in der Werbung aus – obwohl die dort abgebildete junge Frau viele Produkte der Burger-Schmiede strenggenommen gar nicht essen dürfte. Ein McBacon ist mit Sicherheit nicht halal. Doch die Werbung hat Muslime längst als lohnende Zielgruppe erkannt. Spricht man aber diese Veränderungen offen an und äußert zugleich einen gewissen Unwillen darüber, würden viele Grüne im Brustton der Überzeugung verkünden, man bilde sich alles nur ein. Aus Rassismus natürlich.

Linke Islamophilie als Teil der Vergangenheitsbewältigung

Damit stellen sich die Grünen in die lange Tradition der Linken, das Engagement für den Islam und die islamische Welt als eine Art der Vergangenheitsbewältigung zu begreifen. Soziologisch flankiert wurde das von Wolfgang Benz, der nachgewiesen haben will, dass Antisemitismus und Misstrauen gegenüber dem Islam irgendwie dasselbe sein sollen, womit der These von den „Muslimen als den neuen Juden” ein wissenschaftlicher Anstrich verliehen werden sollte. Was die RAF einst radikal mit der Beteiligung an Flugzeugentführungen durchsetzte, ist in seiner Light-Version mit friedvollem Anstrich mittlerweile zum Mainstream geworden: Wer sich um Muslime kümmert, bewältigt damit auch das „Dritte Reich“ – irgendwie. Nur angenehmer und ohne „Israel-Stress“. Das haben muslimische Organisationen natürlich bemerkt und stellen sich bereitwillig zur Verfügung. Wenn die Islamisierung Deutschlands so weit fortschreiten konnte, so ist das keine einseitige „Eroberung“, sondern das Ergebnis weit geöffneter Türen, durch die man nur noch hindurchgehen musste.

Was also genau führt Omid Nouripour im Schilde, wenn er Teile der Scharia als „grundgesetzkonform“ in Deutschland einführen will? Von staatlicher Seite wird oft genug die Hand zur Zusammenarbeit ausgestreckt, da nimmt man es auch mit Frauenrechten und Antisemitismus nicht so genau. Will er die letzte Grenze knacken und die Neutralitätspflicht im Staatsdienst aufheben? Denn sonst dürften nicht viele Wünsche offenbleiben. Noch mehr Safe Spaces in Schwimmbädern und anderen öffentlichen Einrichtungen schaffen? Die Mehrehe ermöglichen? Dann sollten sich die Grünen endlich ehrlich machen und sich offen dazu bekennen, dass sie die Islamisierung in Deutschland fördern wollen.

Aber so mutig sind sie dann doch wieder nicht – denn mit den Konsequenzen im Alltag würde das bürgerliche Milieu ihrer Wähler auch wieder nicht leben wollen. Sie lieben den Islam – in kleinen netten Häppchen. Ein bisschen gemeinsames Teetrinken im trauten Kreis, ein bisschen Kopftuch bei Claudia Roth im Iran und nette Toleranzpreis-Verleihungen. Alles andere möge sich doch bitte dort abspielen, wohin man sich lieber nicht allzu oft begeben muss… sprich: dort, wo der „Normalbürger“ lebt, den man anschließend für seine Intoleranz so herrlich verachten kann.

17 Kommentare

  1. Auf dem Staatsgebiet der Bundesrepublik Deutschland gibt es nur eine Rechtsordnung, nämlich das Grundgesetz und sämtliche darauf fußenden Gesetze. Fremde Gesetze haben hier keine Gültigkeit, erst recht nicht die Scharia. Wer so etwas fordert, rüttelt an der verfassungsmäßigen Ordnung und ist ein Hochverräter!

  2. Die Scharia beschreibt die Gesamtheit aller religiösen und rechtlichen Normen, Mechanismen zur Normfindung und Interpretationsvorschriften des Islam.

    Darunter versteht man das religiös begründete, auf die durch den Propheten Muhamad erhaltene Offenbarung  zurückgeführte Recht des Islams.

    Ein einziger Gott gilt in diesem Rechtssystem als der oberste Gesetzgeber. Sein Gesetz ist Grundlage der göttlichen Offenbarung im Koran.

    Bei der Scharia handelt es sich nicht um ein kodifiziertes, unveränderliches Rechtssystem, sondern um ein Regelwerk, welches sich stets im Wandel befindet. Die Scharia lasse sich deshalb nur verstehen, wenn man die Rechtsquellen- und Rechtsfindungslehre statt inhaltlicher Einzelregelungen betrachtet.

    Hadithe sind die hauptsächliche Grundlage der Scharia, da im Koran selber höchstens 500 Stellen juristisch relevant sind und die zahlreichen sich widersprechenden Koranverse in der Praxis große Probleme aufwerfen. Da der Koran als Rechtsgrundlage nicht ausreicht, werden für die Rechtssprechung nicht nur die Taten und Sprüche des Propheten, sondern auch die seiner Gefährten und sogar deren Nachfolger herangezogen.

    Es gibt kaum ein denkbaren oder undenkbares Ereignis aus Muhamads Leben, das nicht detailreich beschrieben wäre. Muhamad war nicht nur Offenbarer des Korans, sondern als höchster Prophet auch das ideale Vorbild in Bezug auf die islamische Lebensweise. Die Gefährten folgten ihrem Vorbild Muhamad bis ins Detail, sie übernahmen seine Prinzipien im Umgang mit den Menschen und strebten nach seiner Perfektion.

    Die Zahl der Hadithe überschreitet die Millionengrenze. Davon sind 6 Sammlungen kanonisiert, also vom sunnitischen Klerus offiziell als authentisch und wahr anerkannt, nicht aber von den Schiiten.

    Hadithe haben für Muslime fast dieselbe Bedeutung wie Koranverse, weil Gott durch den Propheten in ihnen spreche.

    Auf den Abfall vom Islam steht die Todesstrafe: „Töte den, der seine Religion wechselt.“

    Der Inhalt eines Hadiths wird nicht in Frage gestellt.

    Aber es musste erörtert werden, wie die überlieferten Entscheidungen Muhamads und die rechtlichen Regelungen des Koran auf die Zeit nach nach Muhamad anzuwenden wären und welche Quellen zur Rechtsfindung – zur Beurteilung neu entstehender Fragen also – anerkannt werden sollten. Aus diesen Gelehrtenzirkeln entwickelten sich die Rechtsschulen, von denen es mehrere gibt: Z.B., mehrere sunnitische, die schafiitische, die hanafitische, die malikitische, die hanbalitische, die schiitische.

    Alle Muslime gehören einer der Schulen an und befolgen die religiösen Vorschriften nach deren Tradition.

    Die Hadithe geben auf Fragen von heute Antworten von gestern.

    • Und was soll uns das sagen? Mir ist völlig egal, welche Gesetze die Muslime meinen einhalten zu müssen. Die Scharia hat nichts bei uns zu suchen. Oberstes Gesetz ist das GG, dann folgen die staatlichen Gesetze. Es wird wohl kaum ein Schariagesetz geben, was kompatibel mit unseren Gesetzen ist, schon weil Frauen nicht gleichberechtigt sind. Wenn denen unsere Gesetze nicht passen, sollen sie in die Länder ziehen, wo nur die Scharia gilt. Punkt. Das was dieser Iraner hier anzetteln will, ist die Weiterführung der Islamisierung Deutschlands. Schritt für Schritt wollen die unser Terrain für sich vereinnahmen. Wir sollten das diesen sogenannten grünen Muslim, der mit dieser Partei sicherlich nicht auf den Boden des Koran und Co. steht, in aller Deutlichkeit klar machen.

    • Wen interessiert es?
      Die Religionsfreiheit hat nichts im Grundgesetz zu suchen.
      In deren Namen werden täglich Verbrechen begangen an Mensch und Tier.

      Wenn diese Religionsfreiheit gestrichen wird und durch Glaubensfreiheit ersetzt wird, dann wäre es etwas anderes.
      Halal- und Koscherschlachtungen sind Tierquälerei pur. Die Verstümmelungen der Geschlechtsorgane von Babys und kleinen Mädchen ist bestialisch.
      Sie zeigen damit, dass sie mit der Schöpfung Gottes nicht einverstanden sind.
      Vom Rest schweige ich lieber, wie, dass Frauen nur halb soviel Wert sind als Männer. Und wie bei den Christen, für die Frauen minderwertig sind.

      Religionen sind eine Geißel der Menschheit. Von Männern gemacht, die Angst vor Frauen haben.

      Wenn die Götter Probleme untereinander haben, dann sollen sie die Probleme nicht feige auf die Menschen abwälzen, sondern sich persönlich darum kümmern.
      Das sind nicht meine Probleme. Muss hier irgendwie sauber durch Leben kommen. Was schon schwer genug ist. Dazu brauche ich nicht auch noch die Probleme der Götter. Sollen sich gefälligst selber darum kümmern.

  3. Früher fragte ich mich oft, wie finanzieren die Turk-Deutschen hier im Viertel eigentlich all die Nobelkarossen. Bis mir zu Ohren kam, wieviele „Alleinerziehende“ es in der Community gibt. Wobei jeder, der sich ein wenig in der Materie auskennt weiß, dass eine echte Alleinerziehende kaum 7 Tage überlebt, bis der Bruder, der Onkel, der Schwager oder ein sonstiges Familienmitglied da regelnd eingreift. Vier Frauen, davon drei in eigenen Wohnungen plus Kinder, da kommt schon was an staatlichen Transferleistungen zusammen.
    Wohlan…

  4. Die Teile, die nicht mit dem GG vereinbar sind, werden doch bereits angewandt. Mord und Vergewaltigung, Diebstahl, Körperverletzung, sexueller Missbrauch, Exhibitionismus, Kindesmissbrauch, all das wird nicht geahndet, sondern mit einem Kuraufenthalt in deutschen Klapsmühlen belohnt.

  5. Leute wie er hintergehen mit ihrer in Deutschland gelebten Religion jedes Tierwohl und keine Organisation wie auch Geeenpeace und Konsorten vehindert das schächten in Deutschland . Es werden stillschweigend solche Schlachtfabriken hier geduldet

    • Die Grünen, die sich angeblich so für das Tierwohl einsetzen, sehen beim Schächten natürlich weg, und machen den Muslim Özdemir zum Landwirtschaftsminister, wie einen Bock zum Gärtner.

      Die Grünen sind ein Haufen von schizophrenem Gesindel, ganz gleich um welches Thema es sich handelt. Die Liste dafür ist lang.

  6. Der Islam gehört dort hin, wo er sich zuhause fühlen gehört.
    Denn Islam und Christentum sind wie die Elemente Feuer und Wasser
    und passen nicht einander.
    Scheinbar haben die unsäglichen Quacksalber von grün immer noch nicht begriffen, das die Multikultigesellschaft seit Jahrzehnten absolut gescheitert ist.
    Neues Potential, sprich Importierte aus den entspr. Ländern brauchen wir nicht, weil es nur viel Geld kostet, die Sicherheit bedroht ist und stetig
    neue Probleme mit sich bringt.
    Schaut Euch die entspr. Clan-Viertel in den Großstädten an, wo die Polizei nur noch mit Hundertschaft tätig wird.
    Nicht nur wir Frauen können abends nicht mehr a.d. Straße gehen und von einem Frauen verachtenden Klientel belästigt, sexuell genötigt, vergewaltigt werden.
    Das und mehr hat uns die desolate kommunistische Einwanderungspolitik aufgezwungen.
    Sind sie einmal hier, werden sie auch nicht mehr abgeschoben, geschweige denn für ihre Taten angemessen verurteilt.
    Macht Euch nichts vor, bei den hohen demografischen Faktoren wird in spätestens die BRD bis ins letzte Glied islamisiert sein und wir Deutsche Christen Fremde im eigenen Land, die ihre Religion wahrscheinlich nicht mehr ausüben können und die eigene Kultur nicht mehr pflegen können.
    Es hilft nur noch eines auswandern und da bietet sich mit dem angesehenen Herrn Orban Ungarn bestens an.
    Dort will man solche nicht haben und sie werden auch nicht eingelassen !

  7. Da ich ruhig einschlafen will, habe ich nur einen kleinen Teil des Artikels gelesen und da ging mir schon die Galle hoch. Aber was verlangt man von einen Iraner denn schon. Nichts wirklich gelernt, alles begonnen, nichts bis zu Ende geführt, nur in der Partei herumgelungert, nichts wirklich gearbeitet, aber taffer Muslim, der uns die Segnungen der „Religion des Friedens“ nahebringen will, der sich aber gern von der deutschen Gesellschaft alimentieren lässt. Man reiche denen den kleinen Finger und am Ende nehmen sie einen den Kopf. Die Sharia hat absolut nichts bei uns zu suchen. Das GG ist das oberste Gesetz, auch wenn es z.Z. in Ablage „P“ gewandert ist. Danach kommen sämtliche anderen staatlichen Gesetze, mal dahingestellt, ob sie GG-gemäß sind oder wie z.Z. oft GG-widrig sind. Religionsgesetze sind außen vor!

  8. Listig, der Herr Nouripour.

    Einerseits behauptet Omird Nouripour, der Zweck des Bundestages sei dafür zu sorgen, dass DIE Scharia überall in Deutschland angewendet werden kann, wo es das Grundgesetz derzeit zulässt:

    „Unser Job hier ist, dafür zu sorgen, dass die Teile der Scharia, die mit dem Grundgesetz vereinbar sind, auch angewendet werden können, aber diejenigen nicht, die dies nicht sind.“ – Omid Nouripour (GRÜNE) im Bundestag am 11.10.2018

    Andererseits, sagt er, gäbe es DIE Scharia ja überhaupt nicht, es gäbe „ganz viele Arten von Scharia“ – und nur Islamisten und die AfD würden behaupten zu wissen, was das ist:

    „Hier war die ganze Zeit von der Scharia die Rede. Es gibt aber ganz viele Arten von Scharia… Wie es aber wirklich ist, weiß nicht der Mensch, sondern nur der Gott der Gläubigen. – Jetzt gibt es zwei Gruppen, die ausschließlich eine einzige Art und Weise der Interpretation rekurrieren. Das sind die Islamisten und die AfD.“ – Omid Nouripour (GRÜNE) im Bundestag am 11.10.2018

    https://dserver.bundestag.de/btp/19/19055.pdf

    Dieser Trick funktioniert allerdings nur, weil offensichtlich niemand weiß, dass beim Rechtssystem „Scharia“ – aufbauend auf den fundamentalen Glaubensgrundlagen Koran und Hadithe – die vier sunnitischen islamischen Rechtsschulen Hanafi, Maliki, Shafi’i und HanbaJi tatsächlich in etwa 75 Prozent ihrer Rechtsurteile identisch sind und man seine Normen deshalb auch in einem nachschlagbaren, schriftlichen Regelwerk kodifiziert finden kann:

    Scharia-Handbuch „Reliance of the Traveller“, The Classic Manual of Islamic Sacred Law ‚Umdat al-Salik by Ahmad ibn Naqib al-Misri, Amana 1997

  9. Es gibt genug politische deutliche Hinweise, daß nicht nur bevölkerungspolitisch u. durch endlose Einflutungen von Muslimen , der Islam die BRD beherrschen wird – Anfänge sind sichtbar in Dt. Schulen
    wo Dt. Schülerminderheiten von muslimischen mehrheitlichen Schülern religiös u. kulturell gemobbt u.
    unterdrückt werden, Duldung erfolgt oft durch hilflose Lehrkräfte u. stillschweigende Politiker !!!

  10. Was soll denn das sein – „Scharia anwenden“? Ein eigenes Rechtssystem neben dem deutschen?

    Gerade haben wir allergrößte Mühe, das katholische Kirchen-Sonderrecht zu beseitgen, dass sie als absoluter Bremsklotz bei der Vefolgung der Missbrauchsfälle und im Arbeitsrecht erwiesen hat, da kommt nun ein Muslim daher und will ein anderes Sonderrecht einführen?

    Jeder kann sich eigenes Recht schaffen – soweit es eben mit dem Grundgesetz vereinbar ist (Bsp.: Satzung der Kleintierzüchter etc.). Da muss man nichts fordern. Wenn dennoch etwas in dieser Richtung gefordert wird, ist klar, dass das nur als erster Schritt zu verstehen ist. Schon jetzt werden mehrere muslimische Witwen rentenberechtigt, obwohl nur der gemeinsame Ehemann einen einfachen Rentenbeitrag entrichten musste. Von den Beschneidungen an Kindern will ich erst gar nicht reden.

    Unter Integration wird man auf der ganzen Welt etwas anderes verstehen. Nur in der deutschen Politik wird so getan, als hätten wir keine eigenen Wertvorstellungen, die sich aufgrund unserer Geschichte entwickelt haben und die allgemein anerkannt sind. Stattdessen gibt man sich alle Mühe, Deutschland als offen und somit kulturfreie Anbaufläche für totalitäre Gesinnungen darzustellen. Wollen wir unseren Staat und unsere Werte tatsächlich aufgeben? Die Folgen wage ich mir nicht auszumalen.

    Wo bleibt denn dann die Vorbildfunktion, die die westlich orientierten Gesellschaften für die antiquierten Glaubensstaaten haben sollten (siehe genderorientierte Außenpolitik)? Der Glaube an sich war schon immer die furchtbarste Waffe der Zerstörung, ganz egal, wer sich auf einen Glauben beruft. Wenn wir es nicht schaffen, Religionen vollständig an unsere Grundwerte zu binden, wird der Rückschritt allumfassend – für unsere Gesellschaft, aber erst recht für jeden Einzelnen.

  11. Religion ist so unnötig wie ein Furunkel am Allerwertesten . Im Namen von diversen Glaubensrichtungen wurde und werden die allerübelsten Greuel verübt ! Bei den Christen ist es in jüngster Zeit der Mißbrauch der Priester an Kindern, für den Islam wüten gerade die Taliban in Afghanistan und bringen „Zucht und Ordnung“ – und Alles für einen imaginärten Gott !

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