Grüner Raubtiersozialismus: Erst verarmen, dann Almosen verteilen

Sozialistischer Mangel (Symbolbild:Shutterstock)

Eines der untrüglichsten Leitsymptome dafür, dass die Weichen auf stramme sozialistische Mangelwirtschaft gestellt werden, ist der „Double-Strike“ der wirtschaftlichen Entmündigung: In einem ersten Schritt nimmt man den Menschen alles, ihr Einkommen, die Früchte ihrer Arbeit, ihr Vermögen – und dann „entschädigt“ man sie durch staatliche Wohlfahrtsleistungen, Almosen und Stützemaßnahmen, damit sie überleben können – so wenig wie möglich, gerade so viel wie nötig, damit kein kollektiver systemgefährdender Unmut aufbrandet. Die Corona-Krise war dafür ein willkommener Testlauf, als der Staat in zwei Lockdowns die Menschen vom Arbeiten abhielt und die Firmen davon, zu wirtschaften und sie durch Kurzarbeit sowie Corona-Hilfen gnädig über Wasser hielt. Dass dieser von einem paternalistisch-autoritären Staatsverständnis nur so triefende Zustand von den meisten Deutschen als Beweis für einen fortschrittlichen, robusten, vermeintlich nachhaltig funktionsfähigen Sozialstaat gefeiert wurde, ließ bereits tief blicken.

Die Lektion wurde wohlverstanden, die Politik weiß fortan, dass ihrer Übergriffigkeit keine Grenzen mehr gesetzt sind. Es gibt zwei Möglichkeiten, wie man den Menschen ihre Enteignung als „äußere Notwendigkeit“ näherbringen kann, sofern man zugleich für hinlänglich passable Kompensation sorgt: Entweder indem man ihnen erzählt, es handele sich um einen vorübergehenden Ausnahmezustand, der „gemeinsam“ bewältigt werden müsse; das war das Pandemie-Modell. Oder indem man ihnen weismacht, es stünde ein alternativloser Transformationsprozess an, der nun zwar große Opfer erfordere, aber an dessen Ende eine leuchtende Zukunft stehe. Letzterer ist das Staatsprogramm des „klimagerechten Wirtschaftsumbaus„.

Aus Pandemie mach Klimaumbau

Die Corona-Krise ist noch nicht annähernd bilanziert, ihr volkswirtschaftlicher Blutzoll noch nicht ermessbar, er wird sich wohl deutlich jenseits der Gesamtkosten der deutschen Einheit bewegen. Doch statt alles daranzusetzen, erst einmal eine Schadensermittlung zu betreiben und die deutsche Wirtschaft wieder flott zu kriegen, bürdet uns die von grünen Ideologen dominierte kommende Ampel-Regierung die nächste größenwahnsinnige Mammutaufgabe auf – und steuert Deutschland sehenden Auges mit einem Programm auf den Abgrund zu, dessen Eckpunkte Deindustrialisierung, Wohlstandsabbau und Gefährdung der energetischen Versorgungssicherheit sind. Und, wie in den Lockdowns, muckt angesichts der bereits unverkennbaren Vorboten des kommenden realexistierenden Klimasozialismus niemand auf.

Im Gegenteil, dankbar wird von der Öffentlichkeit registriert, wie fürsorglich die künftigen Regierenden auch diesmal wieder um staatlichen Ausgleich für die wachsenden Grausamkeiten bemüht sind, die sich aus den Folgen ihrer eigenen Politik ergeben und erst allmählich abzuzeichnen beginnen: Hyperinflation, Heiz- und Spritpreise, Lebensmittelteuerung und ernste Lieferengpässe in fast allen Sektoren. Es ist ein bestialischer Zynismus, der alledem innewohnt, und dreistester Betrug: Erst werden die Preise in die Höhe getrieben, dann wird der Steuerzahler weiter angezapft – und bei alledem so getan, als würde man „sozial denken„.

So fordern die  Grünen nun eine „schnelle staatliche Unterstützung für Geringverdiener“ zur Bewältigung der gestiegenen Energiekosten: „Wir brauchen kurzfristige Hilfen für alle, die aufgrund niedriger Einkommen besonders von den steigenden Energiekosten betroffen sind„, verlangt Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt der „Bild am Sonntag„. Der Staat müsse auch Geringverdiener und Leistungsempfänger „in die Lage versetzen, solche kurzfristigen Preisspitzen auffangen zu können„. Es sind keine „Preisspitzen“, sondern die ersten Vorboten einer viel gravierenderen Teuerung – und kurzfristig ist allenfalls die Denkweise der grünen, die bei Grad-Klimazielen in Jahrzehnten oder Jahrhunderten denken und dabei Kleinigkeiten wie drohenden Staatsbankrott oder Zusammenbruch der Grundversorgung als Nebensächlichkeiten abtun. Ein pleitegelaufener Staat kann auch keine Wohltaten mehr vollbringen, und ist die letzte gemolkene Kuh geschlachtet, ist es um den ganzen Hof geschehen. Es ist ja nicht so, dass unsere Geschichte uns vor dieser Entwicklung gewarnt hätte…

11 KOMMENTARE

  1. Im obigen Beitrag, der aus dem Leben gegriffen ist, heißt es:

    „In einem ersten Schritt nimmt man den Menschen alles, ihr Einkommen, die Früchte ihrer Arbeit, ihr Vermögen – und dann ‚entschädigt‘ man sie durch staatliche Wohlfahrtsleistungen, Almosen und Stützemaßnahmen, damit sie überleben können – so wenig wie möglich, gerade so viel wie nötig, damit kein kollektiver systemgefährdender Unmut aufbrandet.“

    Anders ausgedrückt:
    „Du wirst nichts besitzen und wirst glücklich sein“.

    Und dieser Satz kann als die Zusammenfassung des Buches
    „COVID-19: DER GROSSE UMBRUCH“
    von Klaus Schwab, dem Gründer des Weltwirtschaftsforums (WEF), und Thierry Müller angesehen werden.

  2. Macht hat, wer einen Mangel verwaltet.
    Insofern ist es für Politiker nützlich, wenn es im Land Mangel gibt und er die Resourcen verteilen kann.
    Und für das Glück ist in Zukunft ausgesorgt, denn sie dürfen sich ins Glück kiffen !

  3. Die Grünen sind keine Raubtiersozialisten. Das funktioniert auch im Kapitalismus nicht. Sie sind extreme Raubtierkapitalisten die sich nur einen Anschein von Sozialisten geben der ihnen nicht zu steht. Die Grünen sind dem US Imperialismus sehr Wesens nahe. Damit sind sie auch nichts weiter als Imperialismusvertreter in seiner extremsten Form. Alles andere verkleistert nur die Augen und macht uns widerstandslos gegen sie.

    • Sozialisten sind Kommunisten mit etwas weniger als der absoluten Macht.
      Kommunisten sind grundsätzlich und per Definition seit Marx geisteskranke Psychopathen die als Inhaber der einzigen Wahrheit jegliches Privateigentum vernichten und verbieten wollen um sich selbst zu bereichern und eben weil der Mangel Macht verleiht. Vor allem über das Leben, weswegen sämtliche Kommunisten eben das taten was eben Kommunisten am liebsten machen. Sich selbst bereichern und das auftürmen von Leichenbergen.
      War noch nie anders, kann nicht anders sein und ist auch jetzt nicht anders.
      Ein Blick in die Geschichte reicht für diese erkenntnis vollkommen.
      Kein Kommunist war jemals anders geartet und sie unterschieden sich nur graduell in ihrem mörderischen Wahnsinn.
      Als Ausnahme würde ich mal eine Handvoll gezähmter Genossen der SPD im Westen gelten lassen. Aber das hatte sich spätestens Mitte der 90er erledigt.
      Der Grünkhmer war immer schon Maoist und radikal, nur durften sie das nicht ausleben. Seit ungefähr zwanzig Jahren konnte diese marxistische Ökosteinzeit-und Endzeitsekte, für jedermann offensichtlich, die Maske des Ökospinners fallen lassen da sie bereits ausreichend Macht besaßen ihre Agenda umzusetzen.
      Den Grünkhmer sowie den Rest der Kommunistenbande von Söder über Esken, Kühnert, Neubauer Baerbock bis hin zur SED unterscheidet praktisch nichts vom Roten Khmer und in seinem Wesen ist er nicht anders als Liebknecht, Stalin, Pol Pot, Mao, die Kims, Ulbricht usw. usf.

  4. Es hilft nur noch Galgenhumor, zum Beispiel ein Witz. Was sind Kieler Sprotten? Das sind Walfische, die den Kommunismus überlebt haben.

  5. Was für ein erhebendes Gefühl für diesen Humanschrott? Sie schieben die Menschlein hin und her wie auf dem Schachbrett, sie bestimmen, Du bekommst dies, Du jenes und Du bekommst gar nichts. Du gefällst mir nicht, Du bist alt, Du bist zu dick, Du bist Deutsch und weiss.

  6. Was soll das Geheule? 80 Prozent der Deutschen haben dieses Gesindel nicht nur gewählt, sondern zollt ihnen frenetischen Beifall, sprich, sie haben sich die Suppe selbst eingebrockt, also auslöffeln bitte, bis zur bitteren Neige.

  7. Glücklich wird nur die herrschende Elite sein, weil sie fast alles besitzt. Für die breite Masse gibt es Sozialismus mit einem Grundeinkommen, das gerade zum Überleben reicht. Für Freiheit und Demokratie ist in der geplanten NWO kein Platz mehr, so wenig, wie das in der DDR und anderen sozialistischen Diktaturen der Fall war.
    Eigentlich ist es banal: Die federführende finanz-ökonomischen Elite und ihre Vasallen aus Politik, Medien und Wissenschaft erfinden bzw. schaffen Probleme (Klima, Corona), hämmern sie in die Köpfe der Bürger und bieten sich dann scheinheilig als Problemlöser an. Der Zweck des Ganzen ist zum einen eine weitere große Umverteilung finanzieller Mittel von unten nach oben, zum anderen die Knechtschaft, Kontrolle und Überwachung der irregeführten und malträtierten Büger bzw. Untertanen.
    Insofern haben wir es mit einer Art Refeudalisierung zu tun.
    Leider erkennen bisher viel zu wenige Menschen, was da gespielt wird.Sie sind eigentlich Zuschauer von zynischen, absurden Inszenierungen, verwechseln das Theater aber mit der Realität und unterwerfen sich.

  8. „Ein pleitegelaufener Staat kann auch keine Wohltaten mehr vollbringen.“
    Genau aus diesem Grund wird die Phase des sorgenden sozialistischen Staates nur kurz sein. Die Untergrabung des allgemeinen Wohlstands durch die von Ihnen geschilderten Maßnahmen dient lediglich dazu, in einer Übergangsphase so viele Bürger wie möglich von den Wohlfahrtsleistungen des Staates abhängig zu machen, um sie anschließend um ihren gesamten Besitz zu bringen. Damit ist wirklich alles gemeint, bis zum letzten Hemd. Auch Menschen, die verschuldet sind, wird Unterstützung von staatlicher Seite angeboten werden. Im Gegenzug müssen Sie ebenfalls ihren gesamten Besitz dem Staat überschreiben. Im Rockefeller Lockstep-Plan von 2010 ist das genau beschrieben. Die abgewählte Bundesregierung hat bereits ein Gesetz zur Enteignung ab Januar 2024 verabschiedetl. Am Ende dieses Prozesses sind wir dort angelangt, wovon Klaus Schwab schrieb: Niemand wird mehr das Geringste besitzen. Alles wird einem nach Bedarf und wohlgefälligem Verhalten vom Staat zugeteilt. Aber die Menschen werden angeblich glücklich sein.

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