Grusel mit Karl Lauterbach

Horrormaske Karl Lauterbach – nicht nur zu Halloween (Bild:Collage)

Gerade haben wir Halloween überstanden, ohne von Vampiren gebissen oder von Werwölfen vertilgt worden zu sein. Doch während sich die Panik langsam legt und wir es uns unter einer Kuscheldecke auf dem Sofa gemütlich machen können, droht schon der nächste Schrecken, der uns das Blut in den Adern gefrieren lässt und unsere Knie zum Zittern bringt: Karl Lauterbach hat mal wieder etwas zur Impfung getwittert. Wenn es Deutschland ernst wäre mit dem Jugendschutz, dürften diese Tweets eigentlich erst ab 22 Uhr veröffentlicht werden – dagegen nimmt sich „The Walking Dead“ wie ein Kinderbuch aus. Erste Kinder sollen Albträume haben: Ein dünner Mann lässt sie erst an ihre Playstation, nachdem er ihnen eine Suppenkelle voll grauslich bitterer Medizin eingeflößt hat, in der blutunterlaufene Krötenaugen schwimmen!

Obwohl Karl Lauterbach aus Sicht der Medien in der richtigen Partei sitzt, könnte seine Besessenheit, eine Impfquote von 500 Prozent zu erreichen, derzeit etwas ausgebremst werden. Denn nachdem nun feststeht, dass die Ära Merkel vorbei ist und die CDU in der Opposition sitzen wird, ist selbst beim ZDF ein Hauch von Kritik an der Politik der letzten Monate zu spüren.

Platzpatrone statt ersehnter Wunderwaffe

Jens Spahn stand dafür nicht zu Unrecht als Sündenbock schon etwas länger in der ersten Reihe, damit man die nun scheidende Kanzlerin nicht mit Widerspruch behelligen musste. Im Rahmen der Kritik an seinem Gesundheitsmanagement wird doch tatsächlich erstmals offiziell der Gedanke geäußert, die Impfstoffe seien wohl doch nicht die ersehnte Wunderwaffe, sondern – man weiß nicht recht, wie man es ausdrücken soll – eher Platzpatronen, die das Virus höchstens ein bisschen verschrecken.

Auch wenn in den Nachrichten gerne Bürger vor die Kamera gezerrt werden, die es ganz furchtbar finden, wie unsolidarisch Ungeimpfte sind (wahrscheinlich, weil sie sich weigern, das lästige Zeug endlich mit aufzubrauchen), verfängt diese Tour nicht mehr. Mittlerweile wird zwar auch zugegeben, dass die Bettenknappheit auf Intensivstationen sich schon lange vor Corona abzeichnete – spätestens nach der Grippewelle 2018 -, aber als Drohkulisse taugt der Gedanke daran allemal. Bodo Ramelow unkt sogar düster, in seinem Bundesland könnten Ungeimpfte bald kein freies Bett mehr bekommen.

Unser Herr Lauterbach legt noch einen Spät-Halloween-Bonus obenauf und zeigt das Foto eines enormen Medikamentenbergs, der dem Tagesbedarf eines Covid-Patienten auf der Intensivstation entspräche:

(Screenshot:Twitter)

Dazu kann ich als Nichtmedizinerin nicht viel sagen – obwohl ich eher den Eindruck hatte, die Menge würde ausreichen, um einen an der Beulenpest leidenden Blauwal zu behandeln. Aber was weiß ich denn schon. Höchstens das eine: Psychologisch könnte diese „Warnung” zum Rohrkrepierer werden. Denn der normale Bürger rechnet in den meisten Fällen nicht damit, auf der Intensivstation zu landen. Hingegen dürfte er weitaus häufiger Bekannte haben, die nach ihrer Impfung Unschönes erlitten haben: Übelkeit, Kopfschmerzen oder gar Thrombosen. Letztere können einen ebenfalls ins Krankenhaus befördern. Wer sich umhört, wird eher das näherliegende Risiko vermeiden wollen – und das ist für die Allermeisten kein schwerer Covid-Verlauf.

Die Fans der Impfung hingegen erwarten ohnehin das Schlimmste und müssen nicht mehr eingeschüchtert werden. Sie überlegen höchstens, womit sie Karls Schreckensbilder noch übertreffen können, um das störrische Verweigerervolk endlich an die Kanüle zu zwingen. Man könnte fast meinen, sie besäßen durchweg Biontech-Aktien und fürchteten deren Preisverfall. Die Impfung wird uns nicht mehr angepriesen wie sauer Bier, wie es noch vor ein paar Monaten der Fall war; jetzt verlieren sie die Geduld mit uns. Vielleicht droht uns Karl Lauterbach mit Monstern unterm Bett, wenn wir uns nicht impfen lassen. Ob er selbst wohl schon ein Dauerabo für die nächsten zwanzig Booster abgeschlossen hat?

14 KOMMENTARE

  1. Er dürfte nur noch Jacken tragen, die man nur am Rücken öffnet und schließt und das nicht ohne fremde Hilfe.

  2. Grusel-Karl braucht sich um seine Zukunft keine Sorgen zu machen. Mit einer Spritze in der Hand würde sich jede Geisterbahn um ihn reißen.

  3. Toll geschrieben! Ich habe mich köstlich amüsiert! Jedoch nicht wegen des Themas sondern über das Geschick eine beschxxxxxx…Situation mit soviel Humor zu kommunizieren!

  4. Das Spike-Protein greift das Gefäßsystem an. Leute lasst euch nicht impfen! Die Coronaanbeter haben Recht. Geimpfte werden auf der Intensivstation landen, aber wegen kardiovaskulären, neurologischen und immunologischen Problemen. Es wird diesen Herbst/Winter richtig zur Sache gehen. Und es wird das Eintreten, wovor aufrechte Ärzte wie Prof. Dr. Sucharit Bhakdi gewarnt haben, vor Infektionsverstärkende Antikörper. Es ist der reinste Wahnsinn.

  5. Es wurde bisher soviel über die schrecklichen Auswirkungen von Corona gesprochen, über den Behandlungsaufwand auf der Intensiv und so weiter und so fort, dass geht mir mittlerweile am Allerwertesten vorbei. Dann habe ich halt Pech gehabt, so what. Bei der Anzahl an Fehlbehandlungen mit Beatmung etc. brauche ich auf keine Intensiv zu gehen, ich kann auch zuhause im eigenen Bett, dafür aber im Kreise der vertrauten Familie versterben. Das ganze ist wie ein zu lang gekauter Kaugummi. Je mehr Ängste geschürt werden, desto stärker stumpfe ich ab.
    Wenn Ärzte glauben, sie müssten den 95jährigen, schwerst vorerkrankten aber geimpften, Patienten einem jungen und ungeimpften, aber körperlich gesundem Patienten mit Armbruch bei der Behandlung vorziehen, dann sollen sie das halt machen. In so einer Gesellschaft habe ich dann auch nix mehr verloren, außer meine Selbstachtung wenn ich den Sch… mitmache.

  6. bei der Meldung mit dem Impftoten 12-jährigen haben sie schön kommentiert: „es war ja die Entscheidung der Eltern“ – Spritzer und Politiker können ja nichts dafür, wenn der Kleine an dem Angebot stirbt.
    Der Zwang, sich in die „Freiheit“ zu spritzen – oder gelegentlich in den Freitod, wird dann ignoriert – wie bei Drogenhändlern, die ja auch am Tod der Fixer unbeteiligt sind.
    Und die meisten lassen sich nicht aus medizinischen Erwägungen spritzen, sondern um sich dem Terror des Regimes zu entziehen!
    Und die inzwischen bekannten Spritz-Folgen – Auto.Immun-Erkrankungen aller Art, Krebs, nach einigen Meldungen inzwischen Unfruchtbarkeit und reduzierte geistige Fähigkeiten – kurz Verdummung – sind nach der Anlage der „freiwilligen“ Gen-Therapie ja nicht den anweisenden Politikern, Juristen und „Medizinern“ anzulasten, sondern dem Impfling selbst, der dieses ja freiwillig und eigenverantwortlich macht.

    Und die Wahlen bestätigen das auch noch – wie Lemminge, die auf die Klippe zustürzen.
    Nicht der Lauterbach ist das Problem, sondern diejenigen, die ihre Medien dazu bringen, ihn so hochleben zu lassen ! Folgen sie der Spur des Geldes – wer finanziert die Medien ?

    • „sich dem Terror des Regimes zu entziehen“
      Es wird immer perfider. Die Kinder wollen geimpft werden, damit sie wieder unter Freunde und in die Schule gehen koennen und auch muessen, da Schulpflicht. Wenn man 12 Jahre jung ist kommt einem schon ein 19jaehriger alt vor. In diesem Alter lebt man im hier und jetzt und kann Spatfolgen nicht ueberblicken und Side Effects kaum vorstellen, den Kinder befassen sich nicht mit Krankheiten, es sei denn sie sind schon lange chronisch krank oder behindert.
      Fuer die Eltern, vor allem in D. ist es schwierig, dem Druck ihrer Kinder und des Schulsystems auszuhalten.
      Es gibt Schulpflicht, Kinder, die die Schule nicht besuchen, koennen von der Polizei abgeholt, die Eltern verwarnt werden.Im schlimmsten Fall kann Eltern, die ihr Kind wegen der Impflicht fordernden Schule zu Hause lassen, dass Sorgerecht, wegen Vernachlaessigung entzogen werden. Ein Teufelskreis und die Jugenaemter lassen dies sich bestimmt nicht entgehen, normale, Impfverweigerer Eltern zu drangsalieren.

      In USA gibt es noch den Ausweg des Homeschoolings oder der Privatschulen, falls man es sich leisten kann.
      Mir ist allerdings auch ein Fall bekannt, in der sich ein 16jaehriger gegen den erklaerten Willen seiner Eltern ,sich von der School Nurse, die es an jeder Schule gibt, sich hat impfen lassen, um wieder bei seinen Freunden zu sein.

  7. Achwatt! Covid hat Nebenwirkungen und Medikamente auch! Hat er zugegeben und nun muß er nur noch zugeben, dass die Genherapie auch Nebenwirkungen hat dann ist er fast ehrlich. Ich schätze mal, das sind die Medikamente für alle drei schweren Nebenwirkungen zusammen.

  8. Die armen Patienten.
    Die sind den ganzen Tag damit beschäftigt Pillen zu schlucken.
    Haben sie denn überhaupt noch Platz im Magen für Essen? Oder werden sie flüssig ernährt?

    Ich würde ja lachen, wenn es nicht so traurig wäre.

    Das ist alles so irrational.

    Unsere Körper sterben. Das ist ein Fakt. Und zwar der einzige Fakt, den wir im Leben hier auf Erden haben.
    Dagegen kann man gar nichts machen. Und das ist gut so. Was freue ich mich darauf.

  9. Zitat „Obwohl Karl Lauterbach aus Sicht der Medien in der richtigen Partei sitzt, … Denn nachdem nun feststeht, dass die Ära Merkel vorbei ist und die CDU in der Opposition sitzen wird, ist selbst beim ZDF ein Hauch von Kritik an der Politik der letzten Monate zu spüren.“ Lauterbach ist in der SPD, also was soll der Satz hier?

  10. Als der Karl noch klein war, hat seine Schaukel vermutlich zu nah an der Hauswand gestanden. Sowas hat Nachwirkungen. Wenn der wirklich Gesundheitsminister wird steh uns Gott bei. Wer lebt, schwebt in höchster Todesgefahr.

  11. Midazolam – wird zur Sedierung verabeicht. Somit ist der Medikamentenberg für Patienten, die ins künstliche Koma versetzt (und künstlich beatmet) werden. Also da, was man besser vermeiden sollte, weil dadurch die Lunge endgültig geschrottet wird und jeder zweite Covid-Patient daran stirbt.
    Paracetamol – Schmerzmittel; macht in diesem Zusammenhang überhaupt keinen Sinn.

    Von daher wird es sich bei diesem Horrorfoto mal wieder um Falschinformation / Augenwischerei handeln.

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