Hape for President – wie lustig!

Hape for President – wie lustig!

Optisch ohnehin schon ein Steinmeier-Klon: Kerkeling 2026 (Foto:Imago)

Die seit einigen Wochen andauernde Farce um eine Nominierung von Hape Kerkeling als Bundespräsident geht weiter – und offenbart nicht nur das Ausmaß des Irrsinns in diesem Land, sondern auch den Größenwahn Kerkelings. Eine Online-Petition der linksextremen Agitationspattform „Campact unter dem Titel „Hape Kerkeling als Bundespräsident“ hat bislang über 50.000 Unterstützer erhalten. In einem Podcast bestätigte Kerkeling nun erneut, dass er sich das Amt des deutschen Staatsoberhaupts durchaus zutraue: „Wenn ich so in die Welt schaue und mir angucke, wer in der Welt in führenden Positionen das Sagen hat, dann bin ich geneigt zu sagen: Ja, das traue ich mir zu“; man sei “fast gezwungen” dazu, wenn man sich anschaue, was in den USA, aber auch in Bulgarien oder der Slowakei passiere. Was Kerkeling damit meint, sind demokratische Wahlergebnisse zugunsten bürgerlicher, nichtlinker, patriotischer Politiker und Parteien – ein Unding für linke Kulturschaffende und Regierungshofschranzen des Staatsfernsehens in ihrer autoritären, antidemokratischen Grundgesinnung. Leider gehört auch der einst begnadet-subversive und erfrischend unangepasste Kerkeling inzwischen zu dieser neuen Reichskulturkammer der deutschen Moralweltmeister – und nur deshalb wurde er von Ideologen im linken Lager der davonschwimmenden Felle als neues Staatsoberhaupt ins Gespräch gebracht: Man hofft, nach einer Negativserie ausnahmslos gescheiterter Flaschen einen politikfremden Promi installieren zu können, von dessen (wenngleich) verblassendem Glanz und Popularität man vielleicht profitieren kann.

Mit seinem ganz und gar nicht uneitlen Sermon beweist Kerkeling – der sich optisch sowieso zunehmend Frank-Spalter Steinmeier annähert –,  dass er für diesen Rollenwechsel, der eigentlich gar keiner wäre, durchaus zu haben ist. Dazu passt auch seine lächerliche Selbststilisierung zum angeblichen Opfer, der für seine “Courage” einen hohen Preis zu zahlen habe: “Theoretisch“, faselte er in grenzenloser Selbstgefälligkeit und der für Haltungskünstler wie ihn typischen Wehleidigkeit, sei er ja im Internet schon für all das, was er gesagt habe, „gelyncht“ worden, vor allem, seit er sich “offen gegen Rechts” positioniere. Denn: „Da tobt wirklich ein Stellvertreterbürgerkrieg, den wir Gott sei Dank auf den Straßen noch nicht ausfechten“, so Kerkeling. Wer in diesem Krieg die wahren Täter und Opfer sind (vor allem bei realer körperlicher, nicht “virtueller” oder “verbaler”  wenn Gewalt!) scheint zu ihm noch nicht durchgedrungen zu sein.

Penetranzlevel fast wie Grönemeyer und Böhmermann

Kerkeling beschwört, wie wichtig es sei, seine Meinung zu sagen (was natürlich besonders wohlfeil ist, wenn man zufällig stets die von Mainstream und Politik erwünschte Meinung vertritt). Dieses Recht gesteht aber natürlich nur sich selbst und denen zu, die seine Ansichten teilen. Seit Jahren gefällt er sich in der Rolle des obersten politisch-moralischen Lehrmeisters der Nation und hat dabei ein Penetranzlevel knapp an medialen Brechmitteln wie Grönemeyer oder Böhmermann erreicht: Unablässig hetzt er gegen die AfD-Opposition, US-Präsident Donald Trump und überhaupt jede rechts-konservative Politik und plärrt bei jeder unpassenden Gelegenheit die angebliche Wiederkehr der Nazis herbei. Dabei ist der inzwischen mehr beleibte als beliebte einstige Komiker nichts anderes als ein weiterer völlig abgehobener wohlstandslinker Multimillionär, der sich in seinem Wolkenkuckucksheim Lichtjahre von der Realität im Land entfernt hat.

Seine große Zeit hatte Kerkeling als Kabarettist, Sprach- und Verstellungskünstler, Imitator und Satiriker in den 80er und 90er-Jahren. Damals war er sprühend witzig, ironisch und originell. Sein legendärer Live-Auftritt in der Essener Lichtburg 2006 zeigte noch einmal das ganze Talent seines Schaffens.  Doch inzwischen ist er längst zu einer der unerträglichen feisten und bräsigen Spießerfiguren geworden, die er zu seinen Glanzzeiten genüsslich aufs Korn genommen hätte. Allerdings würde es im Vergleich zum derzeitigen Bundespräsidenten tatsächlich keinen nennenswerten Unterschied machen, wenn Kerkeling ihm nachfolgen würde:  Das spalterische Anti-Rechts-Geschwätz wäre dasselbe, ebenso die Verachtung für alle, die nicht jenem bis ins Mark verlogenen „Shitbürgertum“ angehören wollen, als das „Welt“-Herausgeber Ulf Poschardt die Kaste treffend bezeichnet, der Kerkeling und seine Unterstützer angehören. Dass ein abgehalfterter Spaßmacher von gestern womöglich morgen schon an der Spitze Deutschlands stehen könnte, würde den Zustand des Landes insofern perfekt abbilden.

21 Kommentare

  1. @„Hape Kerkeling als Bundespräsident“
    hat de nciht schon „Kanzler“ gespielt – im Film ? Ich meine, da war mal was – und damit könnte er das Erfolgsmodell Selenskyj nachvollziehen – ein anderer Schauspieler, der vom DeepStateUSA installiert wurde.
    Nur – ob er dann so viel Geld imUS-Interesse erhält, bleibt abzuwarten – seine Politik wird eher Art23GG erfüllen, und Deutschland in die EU übergeben, wie schon von Kohl vorgesehen.
    Immerhin zählen für die Justiz ja inzwischen EU-Vorgaben und nicht deutsche Gesetze
    Grundgesetz in Gefahr: Die Umdeutung der Verfassung (Vortrag von Dr. iur. habil. Ulrich Vosgerau)

    so wie auch der bunte Tag nur der Abnickverein für Leyen ist – und „unsereDemokratie“ keineswegs demokratisch gewählt ist. Es muß nur – wie ein bekannter Vordenker mal formulierte – demokratisch aussehen !
    Damit das Volk nicht unruhig wird !

  2. Nur eine Frage.

    Wo wohnt seine Frau?

    Und nimmt er dann seine
    Frau auch zu Besuchen ins
    Ausland mit?

    +++++

    Wenn es nicht so komisch
    wäre müsste man lachen!

  3. jedem das seine – den USA ein trump, deutschland ein kerkeling :)) … er müsste sich allerdings noch schwarz umfärben, und zum islam übertreten (schwul ist er ja eh schon, glaub ich:))… fertig ist unsererdemokratie unser aller spitzenkandidat.
    aber vielleicht ist gerade diese kandidatur sein grosser letzter satire-auftritt? kerkeling statt steinmeier wär sicher witziger (was allerdings keine grosse kunst ist).
    vor langen zeiten spielte er einmal die (damalige) holländische königin bei einem staatsempfang – es war umwerfend komisch

  4. Nichtsahnend öffne ich Ansage und dieser . . . sieht mich an. Schock in der Morgenstunde!
    Aber dieser BuPräsi wäre dieser Bunten Republik angemessen.
    Er muss sich nicht mal verstellen, seine Gesinnung trägt er ja wie eine Monstranz vor sich her.
    Sind denn diese 50000 total verrückt geworden?
    Dann noch Böhmermann als BUKA und Buntland hat endgültig fertig.
    Und ich auch . . .

  5. Der Blödmann sieht das was Steinmeier macht – labbern mit Leuten, auf Rechte schimpfen, auf Trump schimpfen, Mullahs freundlich huldigen, Perversitäten im Bellevue erlauben, usw- das kann Kerkeling bestimmt

    1. wer merz übertrifft muss der größte sein… hahahaha —-dumm dümmer saudumm..das verlogene staatlich finanzierte pack…. sie werden auch die ersten sein die verstummen…. alice ruck zuck .. zahnluck … afd : alles für alicedeutschland… afd: arbeit für deutschland….

  6. Kerkeling als Bumspräsident – am besten in der Aufmachung des Horst Schlämmer – wäre Superspitzenklasse!

    Dann sähe die ganze Welt, daß die Deutschen das bekloppteste Volk auf dieser Erde sind und lacht sich schlapp.
    😜

  7. Ein vollgefressener Schwuler als Bundespräsident?!? Es wundert einen nichts mehr in dieser Bekloppten-, Idioten- und Bananenrepublik, wo eine ehemalige FDJ-Agitprop-Schlampe Bundeskanzlerin werden konnte! Mein Gott, was ist aus diesem Land geworden?

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    1. So ist das. Einer vom anderen Ufer und dann noch links, schlimmer geht es nicht. Wenn die Quotenregelung greift wird er es auch. Deutschland manöweriert sich immer mehr ins aus.
      Den konnte ich noch nie!!! leiden denn sein ganzer Habitus hat mich angeekelt.
      Ich habe so ein Gefühl dafür. Wenn mir so eine Person gegenübertritt und Kontakt aufnehmen will nehme regelmäßig reis aus.

  8. Vermutlich nur Ablenkung, alle sollen denken „Gott, nicht der!“ und dann kommt Merkel hervor und alle sind „glücklich“, dass sie den Job bekommt.

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    1. Ich könnte mir Gabriele Krone-Schmalz als Bundespräsidentin vorstellen. Sie ist integer, intelligent, redegewandt und hat ein umfassendes Wissen. Zudem bestünde die Hoffnung, dass sie die schlechte Beziehung zu Rußland wieder verbessern könnte. Das einzige Problem: Sie würde wohl das Amt nicht wollen.

  9. Warum nicht? Die Ukrainer hatten sich ebenfalls einen Komiker zu ihrem Vorsitzenden gewählt.
    „Was Ihr nicht könnt, kann ich auch nicht!“, so Kerkeling, als er zum ersten Male ins Gespräch kam. Schauspieler und Komiker, wenn auch unfreiwillig, scheinen die geeigneten Leute zu sein, um solche Ämter zu bekleiden. Die Hauptsache ist doch, Experten, wie Max Otte zu verhindern?! Hauptsache, wir kommen nicht vom Fleck!

  10. Gott bewahre uns von solcher Entwicklung….aber im „besten Deutschland aller Zeiten“ ist alles möglich….

  11. Wer Königin Beatrix imitieren kann, warum sollte der nicht auch das Volk spalten und beschimpfen können, wie der derzeitige überragende Amtsinhaber?
    Er übt sich doch schon darin, die friedliche Bevölkerung zu beschimpfen und Ahnung von Fakten hat der derzeitige linke Ideologe auch nicht.

  12. Es ist eigentlich egal wer unser Land zukünftig nach außen repräsentiert. Unsere politische Elite hat uns bereits dermaßen blamiert und lächerlich gemacht, dass es keine Rolle mehr spielt wer Bundespräsident wird .
    Uns nimmt keiner mehr für voll !