
Wie glaubwürdig ist der in den 1990er Jahren kultige TV-Komiker Hape Kerkeling inzwischen, wenn er seinen Wunsch nach einem Altherrenhumor-Comeback mit gleichgeschalteten, totalitären Hasstiraden gegen die größte Oppositionspartei in Deutschland und gegen Donald Trump zu realisieren sucht? Anders gefragt: Was machen weitgehend in Vergessenheit geratene deutsche TV-„Stars“, wenn ihnen langsam das Geld für die Zweitfrisur, Botox und Fettabsaugung ausgeht und sie gerne mal wieder in aller Munde wären, um weiter im Café Kortinghaus so viele Törtchen mit Champagner wegputzen zu können, wie sie und ihre auf großes Erbe hoffenden „Söhne“ und „Töchter“ verputzen können?
Richtig: Sie machen einen auf Antifaschisten, drohen, dass sie Deutschland verlassen werden, wenn die AfD über 15 Prozent kommt und dass sie in die USA emigrieren würden, wäre da nicht der neben Putin schlimmste Hitler 2.0 in der Person Trumps an der Macht.
Gleichgeschaltet „antifaschistisch“
Sieht man einmal davon ab, dass Hape Kerkeling bei der immer noch den Staatsfunk konsumierenden Generation 60plus nie ganz vergessen war und dass er vermutlich weder Geldsorgen noch Söhne, eine Fettabsaugung, Botox oder Haarspray für seine Frise nötig hat, habe ich doch vermehrt den Eindruck, dass er – neben Damen wie der WDR-Schauspielerin Heidelinde Weis – auf dem besten Weg zum Shootingstar eben in diesem reizenden Milieu ist.
Und weil es für das Profil seiner noch verbliebenen Fans keinen besseren Ort gibt als die „Apotheken-Umschau“ (spöttisch auch „Rentner-Bravo“ genannt), hat der deutlich in die Jahre gekommene Kerkeling dort nun einen ganz großen Auftritt bekommen, um seine Gleichschaltung mit dem linkstotalitären System und einen neuen Film (der vermutlich versucht, den Humor der 1980er Jahre wiederaufleben zu lassen) zu präsentieren: „Es laufen zu viele kleine Trumps herum“ lässt er über das beste Deutschland aller Zeiten daher wissen.

Und als ob meine 85-jährige Nachbarin, die Tag und Nacht den Fernseher laufen hat, reden würde, liest/hört man Hape zu “Mutti” Merkel folgendes sagen: ”Eigentlich mochte ich die!” Was seiner Parodie gut getan hätte: „Es muss auch immer etwas Liebenswürdiges an der Figur sein, in die Sie schlüpfen wollen. Sonst macht das keinen Spaß.” Bei Trump jedenfalls sehe er das nicht, belehrte der – auf dem entweder reichlich gephotoshoppten oder tief aus dem Archiv gekramten Foto der “Apotheken-Umschau” grinsende – ehemalige Star die sich aus derselben gleichgeschalteten Gerontokratie rekrutierenden “Spiegel”-Leser.
Schon während der erwähnte Film in Arbeit war, hatte der gutmenschelnde Komiker wissen lassen, dass wir dringend ein AfD-Verbot bräuchten: „Ich höre immer nur, es wäre zu riskant, diese Partei zu verbieten. Diese Argumentation halte ich für geradezu grotesk. Wir haben ein Grundgesetz und das ist eindeutig. Der Gesetzgeber wollte verhindern, dass die Bundesrepublik Deutschland je wieder zu einer Diktatur wird. Wir stehen jetzt vor dem Problem, vor der real existierenden Möglichkeit, dass Deutschland eine Diktatur wird und das innerhalb kürzester Zeit.“
Rechte als „Kloakenwasser“
Auch der typisch demokratische Dialog, der „herrschaftsfreie Dialog in der offenen Gesellschaft“ (Habermas), wird ihm dabei verdächtig: „Alle Menschen, die sich davon einfangen lassen und aus unerfindlichem Grunde diesem blinden Hass folgen und selbst hasserfüllt werden, Groll empfinden, sodass sie glauben, sie müssten diese Wahl treffen, die sollte man in jedem Fall versuchen einzufangen und eines Besseren belehren“, mein Kerkeling. Aber: „Diejenigen, die jedoch für diese Politik stehen und sie nach außen vertreten, ich glaube nicht, dass bei denen ein Sinneswandel möglich ist, nur im Ausnahmefall und insofern scheitert man da an rhetorischen Mitteln.“ An die Stelle des Dialogs will er also die (zwangsweise?) Belehrung der AfD-Wähler setzen – und bezüglich der bereits Überzeugten sieht er selbst seine kaum überbietbaren „rhetorischen Mittel“ am Ende. Na dann…
Eine ähnliche PR-Überzeugung hatte Kerkeling schon anlässlich des Erscheinens eines neuen Buches vor einem Jahr gefahren: Er verstehe nicht, warum alle so „wahnsinnig vorsichtig“ seien, wenn es um ein AfD-Verbot gehe: „Wenn ich immer höre: Die AfD ist ‚in Teilen rechtsradikal‘ – was heißt denn ‚in Teilen rechtsradikal‘? Das klingt für mich so, als hätte sich das der Verteidiger der AfD ausgedacht … Wenn ich ein Glas Wasser habe und ein bisschen Kloakenwasser reintue, dann ist das ganze Glas ungenießbar. Das kann ich wegschütten … Welcher Idiot ist Mitglied in einer Partei, die ‚teilweise rechtsradikal‘ ist?! Das kann kein wirklicher Demokrat sein.“
Auf der Suche nach dem Beifall einer sterbenden Medienwelt
Bereits im Rahmen der Corona-Hysterie hatte sich Kerkeling als molluskenhafter Propagator der toxischen Maßnahmen und der gesundheitsgefährdenden Impfung bei dem unser Grundgesetz mit Füßen tretenden System angedient: Er glaube, „dass die Maßnahmen angemessen waren“, und ergänzt, fast schon satirisch: „Karl Lauterbach ist kompetent. Der Mann ist Epidemiologe … Es ist ein wirklicher Segen für die Menschheit, dass so schnell ein Impfstoff entwickelt wurde.“
Doch wie glaubwürdig ist dieser, wie bei vielen ehemaligen Staatsfunk-Stars fast verzweifelt den Applaus einer sterbenden Medienwelt suchenden Kreuzzug „gegen rechts“? Es ist bekannt, dass Hape Kerkelings Versuch, vom Rheinland dauerhaft nach Berlin überzusiedeln, vor allem daran scheiterte, dass er sich dort nicht mehr wohlgefühlt hat. Der von ihm offiziell angegebene Grund war jedoch nicht die in Drogen und sexuellen Perversionen komplett außer Rand und Band geratene queere Szene, sondern die Atmosphäre, die er in den letzten Jahren als zunehmend homophober wahrnahm. Als „offen schwules Gesicht“ wolle er sich nicht mehr einem gesellschaftlichen Klima aussetzen, das ihm in Berlin zunehmend unangenehm erschien.
Ist Kerkeling in Wirklichkeit ein „islamophober Rassist“?
Welchen religiösen und migrantischen Hintergrund die Gewalt gegen Homosexuelle in Berlin fast ausnahmslos hat, ist bekannt und es wird immer schwieriger, diese Tatsache noch unter der Decke zu halten. Bereits 2023 ergab eine Anfrage beim Hamburger Senat zu den Tätergruppen von homophober Gewalt, dass 70 Prozent der Tatverdächtigen bei Hassgewalt gegen homosexuelle Menschen Ausländer sind; In Berlin dürften die Zahlen inzwischen noch einmal deutlich höher – wohl bei rund 90 Prozent – liegen, respektive ist der Aussagegehalt der Zahl der “deutschen” Tatverdächtigen durch anhaltende Rekord-Einbürgerungen zunehmend zweifelhafter. In Berlin verzichtet man wohlweislich seit längerem schon darauf, die Tätergruppen bei homophoben Übergriffen detailliert zu erfassen.
Interessanterweise hatte eben unser bekannter Komiker, Autor, Moderator und Schauspieler Hape Kerkeling in einem “Zeit”-Interview bereits im Jahr 2006 – nachdem er zuvor die heiligen Schriften der großen Religionen mit der Bedienungsanleitung eines DVD-Players verglichen hatte – auf die Frage nach seiner Religionskritik ganz anders gesprochen. Auf die “Zeit”-Frage ”Über den Koran würden Sie so was heute nicht mehr schreiben?” hin bekannte er offen: ”Ich würde und werde mich öffentlich mit dem Islam nicht beschäftigen. Aus Angst..“ (siehe auch hier).
Eine antifaschistische König Beatrix?
Komisch, oder? Zumindest werden sich dies jetzt viele denken. Kerkelings Antwort vor 20 Jahren klingt schon mehr nach den Sorgen, die heute AfD-Wähler umtreiben(respektive würde es heute von denen, denen Hape nach dem Mund redet, wahrscheinlich als “Islamophobie” – hier sogar expressis verbis! – oder gar “antimuslimischer Rassismus” geframed werden). So ist das eben, wenn man mit dem Zeitgeist schwimmt, man vergisst, dass man früher selbst das gedacht und gesagt hat, was heute als “rechtspopulistisch” verpönt ist.
Aber vielleicht ist die Lösung auch ganz einfach: Ist Hape Kerkeling am Ende womöglich nur ein gleichgeschalteter „Antifaschist“ in der selben Weise, wie er einst Königin Beatrix war? Spielt er – im Doppelsinn – noch eine “Rolle”? Und: Bleibt am Ende also nur die “Apotheken-Umschau”, die ihn zwischen orthopädischen Strümpfen, Vitamin C-Kapseln und Aspirin als ein weiteres zeitgeistgefälliges Produkt für ihre Leserschaft verkauft?
Dieser Beitrag erschien zuerst auf “Philosophia Perennis”
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22 Antworten
Wer braucht die Meinung Kerkelings?
Es gibt doch Horst Schlämmer!
😜
Der und seine Mitsteiter im Geiste sind bei mir schon seit Corona durch.
tja,so ist das wenn kein Hahn mehr nach Kerkeling kräht.
Bleibt nur noch die Rentner-Bravo für den Abgehalfterten im Stützstrumpfalter.
Beine hochlegen und Klappe zu.
Der Kerkeling kann schon lange weg, am er wandert aus und zwar gaaaanz weit weg, ohne Rückkehrticket. Solche Typen braucht kein Land!
… und wenn es nach mir ginge, hätten Sie diesen Leserbrief gerne auch schon in den 80ern schreiben können. Ich konnte diesen Typ von Minute 1 seiner Bildschirmpräsenz an nicht verputzen.
Und das Lamm schrie Furz?? Sorry, in Deutschland leben mir zu viele „Künstler“ von der Anspruchslosigkeit ihres Publikums! So auch ein Herr Kerkeling..!
Das ist leider das Hauptproblem.
Deutscher Humor, oder das was man als solchen bezeichnet, war schon immer unterirdisch.
Im Gegensatz zu dem was hetzutage so vor allem in den öffentlich-schlechtlichen Anstalten kommt war das damals noch geradezu Hochkultur. Und zumindest weder vulgär noch beleidigung oder bevormundend.
Aber im Fahrwasser von Tralali, Blödelmann und Böshettzi muß wohl auch das Kerkelding bein Anspruchlimbo die Meßlatte weiter unterbieten.
Na, ihr traut euch was. Das ist einer von Gottes auserwählten… !
Ich lasse hier einen Kommentar ab, nur um zu sagen, dass dieser Spinner keinen Kommentar mehr bedarf.
Clever auf jeden Fall!
Die Apothekene-Umschau ist die auflagenstärkste Zeitschrift in Deutschland und man erreicht all die Rentner, die nur ÖRR konsumieren, da sie keinen Computer haben!
Eine riesige Wählermenge!
„die sollte man in jedem Fall versuchen einzufangen und eines Besseren belehren“
Hatten wir das nicht schon mal in D? Damals hieß das noch Umerziehungslager.
Wie so viele abgehalfterte Möchtegernstars surft Hape nur auf der Antifawelle um nicht in
Vergessenheit zu geraten.
Wenn sich morgen die Fahne in eine andere Windrichtung dreht würde er seine Überzeugung schneller
wechseln als man denken kann.
Jeder auch nur noch halbwegs denkende Mensch kann doch diesen Pausenclown nicht mehr für voll nehmen. Anstatt Farbe zu bekennen und auch einmal dem System die Zähne zu zeigen, ordnet er sich unter, um ja nicht bei den Mainstream-Juroren in Ungnade zu fallen. Diesbezüglich alle Achtung vor Monika Gruber. Bei vielen sogenannten bzw. sich als solche betrachtenden Prominenten oder Kulturschaffenden muss man sich allen Ernstes fragen, ob sie in Anlehnung der einstigen Reichskulturkammer nicht einer neu zu errichtenden „Bundeskulturkammer“ beitreten wollen. Und wo ein MRT des Kopfes bei den allermeisten Personen das Vorhandensein von Hirn anzeigt, könnte es sich bei den Prominenten oder Kulturschaffenden oft genug als äußerst problematisch erweisen, solche Strukturen des Zentralnervensystems auch nur im Entferntesten aufzuspüren.
oh je, schon wieder ein Kerkeling.
Ich mag ihn nicht, nicht weil er schwul sein soll.
Vielmehr stellt dieser Typ nicht die Mindestanforderungen
an einen Demokraten.
Schalte sofort ab/um, wenn ich dieses Element im TV sehe/höre !
Ich mochte den noch nie leiden den sein Humor ist was für einfach gestrickte.
Scheint nach dem Lachen auf dem Bild auch selbst so zu sein?
Erst werden sie fett, dann dumm. Dazu noch die 15-20% Hirnleistungsreduzierung durch MRNA-Neonazisuppe…. Der Typ wirkt, als wäre er 13 Jahre alt – nur noch peinlich.
Klarer Fall, ein Vollimmunisierter.
Der Junge muß dringend mal an die frische Luft. Hauptsache er ist dann mal weg.
Der Mann passt sich doch nur der Zeit an. Statt Beatrix spielt er jetzt eben Systemhure.
Kerkeling spielt … Kerkeling?!
Horst Schlemmer war da noch intellektueller. Hurzegal.
.. diese verschwulten Nummern waren in den 80ern halbwegs lustig, immerhin besser als Rudi Carrell. Seit den 90ern wirkt er zunehmend debil, eklig verfettet, saturiert, peinlich, der Realität abhanden gekommen. Er wirkt wie ein geistig Behinderter, der nur ein paar – immer gleiche -Sätze abspulen kann.
Bemerkenswert, dass die deutsche Apotheker-Vereinigung sich so was auf die Fahnen schreibt.
Habe bisher immer noch den kleinen Apotheker vor Ort unterstützt, werde aber jetzt bei der deutlich günstigeren ausländischen Versand-Apotheke bestellen.
Herr, lass Hirn regnen ….
Die Pappotheker haben doch auch nur noch eine monotone Leier: Lass dich pimpfen, lass dich pimpfen, lass dich pimpfen,…
Gegen Influenzer, RSV, Kokken, ÄffEssÄmmÄh, Herpes, Zoster, Kowitz und Cooties.
Der Umsatz mit Schmerzmitteln, Aufputschmittel und Neuroleptika will schließlich geesteigert werden, und wenn sie ganz lieb sind darf die PTA sogar mal selbst an die Nadel ran.