Heilsame Konfrontation: Flüchtlinge in linke US-Wohlstandsghettos verbracht

Illegale südamerikanische Flüchtlinge nach Überschreiten der texanisch-mexikanischen Grenze (Foto:Imago)

Wenige Wochen vor den Zwischenwahlen in den USA ist dem republikanischen Gouverneur von Florida, Ron DeSantis, ein politischer Coup gelungen, der die abgrundtiefe Heuchelei der US-Demokraten und ihrer linksliberalen Genossen in den Medien planmäßig und in aller Deutlichkeit offenlegte: Seit Jahrzehnten haben die USA bekanntlich mit einem Ansturm illegaler Migranten aus Südamerika zu kämpfen; Donald Trumps Plan, dem Problem durch die Errichtung einer riesigen Grenzmauer endlich Herr zu werden, wurde von Demokraten und Medien jahrelang mit allen Mitteln bekämpft. Während es 1994 unter dem demokratischen Präsidenten Bill Clinton noch möglich war, im Rahmen der „Operation Gatekeeper“ ebenfalls einen Zaun an der Grenze zu Mexiko zu errichten, der der illegalen Masseneinwanderung ein Ende machen sollte, ohne dass ein Aufschrei des globalen Gutmenschenkartells folgte, sind die Demokraten in den letzten Jahren so radikal auf eine buchstäblich grenzenlose Open-Borders-Wahnsinnsideologie eingeschwenkt, dass sie eine ähnliche „Willkommenskultur“ predigen wie ihre grünen Freunde in Deutschland.

Und genau wie in Deutschland kommt der Ruf nach obergrenzenfreier Aufnahme, nach „weltoffener“ Duldungsbereitschaft und immer weiterer angeblich alternativloser humanitärer Asylgewährung auf einseitiges Verlangen der Zuwandernden vor allem von solchen Eliten, die selbst von den Auswirkungen ihrer Politik überhaupt nicht betroffen sind – weil sie weit weg von den Grenzübergängen, den Bahnhofsmissionen, den Erstaufnahmeeinrichtungen und Flüchtlingslagern oder -unterkünften in ihren komfortablen Wohlstandsrefugien leben. Dort, in ihren ethnisch meist homogenen Gated Communities und Millionärssiedlungen, verschanzen sich die Migrationsbefürworter und verbitten sich jeden persönlichen Kontakt mit den von ihnen unbegrenzt ins Land gebetenen Gästen; diesen überlassen sie dafür allzu gerne den betroffenen Bürgern der weit entfernten Grenzstaaten Arizona oder Texas,  wo jährlich mehr als eine Million illegale Einwanderer aufgegriffen werden – während das Ostküsten-Establishment sich in seinem ungetrübten und ungestörten Moral-Elysium suhlt.

Gestörte Idylle

Diese Idylle der Luxuslinken wurde von DeSantis und gleichgesinnten republikanischen Politikern nun jäh gestört, indem sie rund 50 illegale Migranten, die meisten von ihnen aus Venezuela, von Florida aus auf die Nobel-Insel Martha’s Vineyard im Bundesstaat Massachusetts fliegen ließen, wo sich seit eh und je Milliardäre, Hollywood-Stars und inzwischen auch die Obamas tummeln. Der Gedanke dahinter war eine Art Schocktherapie für die dort versammelte linke Gesinnungsblase einer dekadenten realitätsvergessenen Creme, die unisono den Demokraten huldigt – und die auf diese Weise mit einem winzigen Ausschnitt der katastrophalen Folgen der eigenen Politik konfrontier werden sollte. Die Migranten waren allerdings deutlich euphorischer über den für sie völlig unerwarteten Insel-Besuch als deren „heimgesuchte“ Anwohner: Letztere ertrugen ihn nämlich nur 44 Stunden. Die Reaktion der Millionäre fiel sogar noch verräterischer und entlarvender aus, als es sich DeSantis erhofft hatte: Allen Ernstes erklärten unisono die Anwohner Martha’s Vineyard – eine Insel, die von riesigen Anwesen und um diese Jahreszeit leerstehenden Hotels geradezu übersät ist -, man habe hier „keine Unterbringungsmöglichkeiten” für die von DeSantis eingeflogenen 50 Menschen.

Am Ende wurden einige Selfies gemacht, höflich bedankte man sich bei den Migranten für die bereichernde Erfahrung, danach wurden die Migranten jedoch von der hinzugerufenen Nationalgarde abtransportiert und in eine Armeebasis auf Cape Cod gebracht. Die belästigten demokratischen Superreichen konnten sich wieder ihren Divertissements widmen. De Santos Kalkül, die unsägliche Heuchelei der linken Doppelmoralisten bloßzustellen, war voll aufgegangen.

DeSantis‘ Kalkül ging voll auf

Kein Wunder, dass US-Präsident Joe Biden und das demokratische Spitzenpersonal – einschließlich der US-amerikanischen Mainstreammedien – vor Wut über den Affront tobten. Eifrig übernahmen auch deutsche Medien deren Empörungstiraden. Biden erklärte: „Die Republikaner spielen Politik mit den Menschen und benutzen sie als Requisiten. Was sie tun, ist einfach falsch, es ist unamerikanisch und rücksichtslos.“ Vielmehr sollen sich die Republikaner im Senat an den Verhandlungstisch setzen, um Menschen mit befristetem Aufenthaltsstatus „einen Weg zur Staatsbürgerschaft” zu eröffnen, forderte er weiter. Es handelt sich bei dieser Forderung wohl um eine Adaption von Merkels berüchtigtem Satz „aus Illegalität Legalität machen”: Anstatt die illegale Zuwanderung zu thematisieren, betreibt der US-Präsident lieber die Verramschung der US-Staatsbürgerschaft – ein Muster, das in Deutschland nur allzu vertraut ist

Dass Biden nichts gegen den Ansturm an der Südgrenze unternimmt, sondern Migranten bevorzugt nachts und möglichst heimlich im Land verteilen lässt und Vizepräsidentin Kamala Harris allen Ernstes behauptete, die Grenzen seien „sicher”, hatte nicht nur in Florida, sondern auch bei Gouverneuren von Texas und Arizona bereits dazu geführt, dass sie Migranten mit Bussen in demokratische Hochburgen bringen ließen. „Sobald nur ein kleiner Bruchteil dessen, womit Grenzstädte jeden Tag zu tun haben, an ihre Haustür gebracht wird, sind Demokraten plötzlich schwer verärgert. Und es zeigt, dass ihre ‚Sanctuary-Politik‘ nur Lippenbekenntnisse sind“, erklärte DeSantis – der sich nun einer Klage wegen seiner Aktion gegenübersieht. Diese stammt jedoch nicht, wie etwa der „Spiegel” behauptete, von den 50 angeblich „menschenverachtend“ behandelten Migranten, die dem Gouverneur vorwarfen, mit falschen Versprechungen auf die Insel gelockt worden zu sein – sondern, wie selbst der demokratische Haussender CNN einräumen musste,
von den „Lawyers for Civil Rights”, einer linksextremen Lobbyorganisation. Nichtamerikaner können US-amerikanische Gerichte nämlich überhaupt nicht anrufen.

Modell auch für Deutschland

Die Kläger schreiben in ihrer Anklageschrift allen Ernstes: „Diese Einwanderer, die den ordnungsgemäßen Weg zur Erlangung eines legalen Einwanderungsstatus in den Vereinigten Staaten beschreiten, erlebten Grausamkeiten, die denen ähneln, vor denen sie in ihrem Heimatland geflohen sind. Die Beklagten haben sie manipuliert, sie ihrer Würde beraubt, sie ihrer Freiheit, ihrer körperlichen Autonomie, eines ordnungsgemäßen Verfahrens und des gleichen Schutzes durch das Gesetz beraubt und in unzulässiger Weise in die ausschließliche Kontrolle der Bundesregierung über die Einwanderung eingegriffen, um ein unrechtmäßiges Ziel und eine persönliche politische Agenda zu fördern.“ Dass die betreffenden Venezolaner vor dem „grausamen” und „würdelosen“ Anblick gepflegter Vorgärten, Security-bewachter Millionenanwesen und einer ländlichen Postkartenidylle geflüchtet sein sollen, die ihnen dann auf Martha’s Vineyard ein zweites Mal zugemutet wurden, glauben vermutlich nicht einmal diese Juristen selbst.

Nun bleibt also abzuwarten, wie diese Farce weitergeht. Ebenso wünschenswert, wie es zugleich unvorstellbar ist, wäre, dass auch deutsche Länderchefs oder Bürgermeister den Mut zu ähnlichen Aktionen aufbringen würden – und Busladungen von über die Grenze gelangter afrikanischer und arabischer „Flüchtlinge“ direkt vor die Wohnsitze der Politiker karren, die am lautesten „Wir haben Platz“ oder „Refugees Welcome“ intoniert haben. Es könnte die Befürworter des grenzenlosen Willkommenswahnsinns auf ähnliche Weise zur Auseinandersetzung mit der von ihnen angerichteten Wirklichkeit zwingen, wie dies in den USA geschah. Anzunehmen ist, dass bei den linken Bessermenschen hierzulande die Reaktionen vermutlich noch harscher ausfallen würden als auf Martha’s Vineyard.

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7 Kommentare

  1. Diese Idee gefällt mir ausgesprochen gut! Lassen wir die Migranten einfach in Berlin Zehlendorf, Grunewald, Nikolassee und im Raum Brandenburg unterbringen. Damit es unsere Politiker auch endlich mal ein bisschen bunt und orientalisch haben. Dazu noch mindestens eine Moschee mit Minaret. Am besten in der wohnort Nähe unserer Innenministerin. Dann können sich die Migranten gleich bei ihr persönlich bedanken!!!

    • „Diese Idee gefällt mir ausgesprochen gut!“ Mir auch! Zehlendorf, Grunewald, Nikolassee sind gute Adressen, wie auch manche Wohnanlage in Prenzlauer Berg. Brandenburg nehme ich mal raus. Da hat sich leider schon viel verändert, leider nicht zum Positiven.

  2. Ja das wäre vielleicht für die Pseudo Politiker die sich in Grosse Fresse Land tummeln auch ein probates Mittel diese Schwätzer in ihrer abgesicherten Welt mal zu erfreuen wenn sie denn die Probleme mit den Hängemattennutzern am eigenen ungestörten Wohnort erleben dürften. Erschreckend ist eben nur, wie ähnlich sich diese krankenlinken Idioten ob in Europa oder den USA doch sind. Diese gesamte HirnkrankeTruppe wurde in einem Stall ausgebildet und ich gehe davon aus, dass auch die Heimsuchung aus der Uckermark die gleichen Ausbildungsszenarien genossen hat.

  3. hatte nicht die Bayern so etwas Berlin angedroht?
    Vollzug, keiner. Man hat wieder gekniffen.
    Außer blöd schwätzen ist in der Dummrepublik ja nicht.
    Ich finde die Aktion der US-Gouverneure klasse!

  4. Hier eine kleine Begebenheit, die ich gestern im Supermarkt erlebte:

    Einer von Merkels Gästen mittleren Alters versuchte mit allen Mitteln in den extra Raum zu gelangen, in dem sich der Annahmeautomat für Leergut befindet. Er hatte zwei leere Dosen in der Hand. Aber die Türen öffneten sich nicht. Es prangte vor der Nase des Mannes ein Schild mit der Aufschrift „Defekt“. Erst als ich ihm mitteilte, dass der Automat defekt ist, ließ er von seinem Vorhaben ab.

    Einen besseren Beweis, dass dieser Mann nicht lesen kann, kann man nicht erbringen.

    Alles nur Fachkräfte, die Deutschland so dringend (noch) braucht.

  5. Die was in der Birne haben, verlassen Deutschland – jedes Jahr um die 250’000 (echte) Deutsche die ihrem Land für IMMER den Rücken zu kehren. SIe sagen man kann in diesem Land nicht mehr leben.

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