Heizungsgesetz: Die 65-Prozent-Illusion

Heizungsgesetz: Die 65-Prozent-Illusion

Staatsziel „Wärmepumpe für alle“: Schicke Tonne im Garten, die mit dreckigem Strom aus dem Ausland betrieben wird und deren Einbau die Bürger arm macht (Symbolbild:Imago)

Mit dem Gebäudeenergiegesetz wird in Deutschland gefordert, dass neu installierte Heizungen künftig zu mindestens 65 Prozent mit nicht-fossiler Energie betrieben werden sollen. Diese Vorgabe wird politisch als pragmatischer Kompromiss verkauft, tatsächlich ist sie jedoch Ausdruck derselben Denkweise, die bereits die Elektromobilität geprägt hat: Zielzahlen ersetzen Systemverständnis, Prozentangaben verdrängen physikalische Realität. Die 65-Prozent-Vorgabe suggeriert, dass der Umstieg auf Wärmepumpen einen substanziellen Beitrag zur Reduktion fossiler Energie leisten könne. Diese Annahme hält einer nüchternen Analyse des Energiesystems, des Gebäudebestands und der realen Betriebsbedingungen jedoch nicht stand.

Ausgangspunkt jeder seriösen Betrachtung ist der Gebäudebestand. In Deutschland existieren rund 20 Millionen Wohngebäude, der überwiegende Teil davon Ein- und Zweifamilienhäuser. Ein großer Anteil dieses Bestands wurde zwischen den 1950er- und 1970er-Jahren errichtet – also in einer Zeit, in der weder moderne Dämmstandards noch Niedertemperatur-Heizsysteme vorgesehen waren. Charakteristisch für diesen Bestand sind hohe Wärmeverluste, klassische Radiatorenheizungen, notwendige Vorlauftemperaturen von 65 bis 90 Grad Celsius und ein Sanierungszustand, der Wärmepumpen systematisch benachteiligt. Diese Gebäude lassen sich nicht flächendeckend sanieren. Eine energetische Vollsanierung erreicht bei vielen Einfamilienhäusern aus dieser Zeit Kosten, die in die Nähe eines Neubaus rücken. Volkswirtschaftlich ist eine solche Transformation weder kurzfristig finanzierbar noch organisatorisch umsetzbar. Wer Heizsysteme bewertet, ohne den realen Gebäudebestand als Ausgangspunkt zu nehmen, argumentiert an der Wirklichkeit vorbei.

Ein vereinfachtes Rechenmodell zur Einordnung

Um die energetische Logik hinter dem Einsatz von Wärmepumpen verständlich zu machen, genügt ein bewusst vereinfachtes Rechenmodell. Es abstrahiert von Detailverlusten und betrachtet lediglich die grundsätzliche Umwandlungskette. Drei Einheiten fossiler Primärenergie werden im Kraftwerk eingesetzt. Daraus entsteht – unter günstigen Annahmen – etwa eine Einheit elektrische Energie. Diese elektrische Energie treibt eine Wärmepumpe mit einer Leistungszahl (COP) von 3 an. Das Ergebnis sind drei Einheiten nutzbarer Wärme. In diesem idealisierten Szenario entsteht kein energetischer Gewinn. Aus drei Einheiten fossiler Energie werden drei Einheiten Wärme. Die Wärmepumpe bewirkt lediglich eine Umwandlung über mehrere technische Stufen, nicht jedoch eine Einsparung von Primärenergie.

Bereits dieses stark vereinfachte Modell zeigt, dass der politisch behauptete Effizienzvorsprung nicht existiert. In der praktischen Anwendung verschlechtert sich dieses Ergebnis weiter: Reale Kraftwerkswirkungsgrade im Grenzstrombetrieb liegen häufig unter den hier unterstellten Werten. Hinzu kommen Netzverluste sowie deutlich niedrigere Leistungszahlen der Wärmepumpe bei niedrigen Außentemperaturen und hohen Vorlauftemperaturen – also genau in den Phasen höchsten Heizbedarfs. Unter diesen Bedingungen sinkt die erzeugte Wärmemenge unter das energetische Ausgangsniveau. Das bedeutet: Der Einsatz der Wärmepumpe führt in solchen Situationen zu einem höheren Verbrauch fossiler Primärenergie als eine direkte, moderne Gas-Brennwertheizung.

Zusatzlast statt Energiemix: Der grundlegende Denkfehler

Wärmepumpen sind keine Umverteilung im bestehenden Energiesystem, sondern zusätzliche elektrische Verbraucher. Genau hier liegt der zentrale Fehler der politischen Argumentation. Zusätzlicher Strombedarf wird nicht aus dem bestehenden Strommix gedeckt. Er wird aus dem sogenannten Grenzstrom bereitgestellt – also aus den Kraftwerken, die kurzfristig regelbar sind und auf Nachfrage reagieren können. In Deutschland sind das Gas- und teilweise Kohlekraftwerke sowie fossiler Importstrom. Unter der Voraussetzung eines flächendeckenden Wärmepumpenausbaus gilt daher: Jede zusätzliche Wärmepumpe wird physikalisch zu 100 Prozent mit fossiler Energie versorgt! Wind- und Solarenergie können diese Zusatzlast weder zeitlich noch saisonal tragen – insbesondere nicht im Winter, wenn der Heizbedarf maximal ist und die nicht fossile Erzeugung minimal ausfällt.

Die Illusion der Effizienz wird mit hohen Leistungszahlen (COP) als politische Kennziffer erzeugt; politisch wird der Einsatz von Wärmepumpen so beworben. Diese Werte stammen jedoch aus idealisierten Betriebszuständen mit moderaten Außentemperaturen, niedrigen Vorlauftemperaturen und optimal gedämmten Gebäuden. Im realen Bestand gelten diese Bedingungen nicht. Gerade an kalten Wintertagen, an denen der größte Teil der Heizkosten entsteht, sinkt der COP deutlich – häufig auf Werte zwischen 1,0 und 2,0. In schlecht gedämmten Gebäuden mit Radiatorenheizungen nähert sich die Wärmepumpe damit funktional einem elektrischen Direktheizsystem an. Der entscheidende Punkt ist: Die höchsten Kosten und der höchste Energieeinsatz fallen genau dann an, wenn die Wärmepumpe am ineffizientesten arbeitet. Der im Gesetz implizit unterstellte durchschnittliche COP von 2,8 bis 3 ist für den bundesweiten Gebäudebestand schlicht nicht realistisch.

Primärenergie: Der energetische Umweg

Berücksichtigt man die gesamte Umwandlungskette – von fossiler Primärenergie über Stromerzeugung, Netzverluste und Wärmepumpenbetrieb –, so zeigt sich ein ernüchterndes Bild. In vielen realen Betriebsszenarien liegt die tatsächlich nutzbare Wärmeenergie unterhalb dessen, was eine moderne Gas-Brennwertheizung direkt bereitstellen kann. Der behauptete Effizienzgewinn existiert dann nicht mehr. Stattdessen entsteht ein energetischer Umweg mit höherer Systemkomplexität, höherem Investitionsbedarf und höherer Störanfälligkeit. Die 65-Prozent-Quote erfüllt in diesen Fällen lediglich eine bilanzielle Vorgabe, nicht jedoch den Anspruch auf reale Reduktion fossiler Primärenergie.

Hier zeigen sich systemische Parallelen zur Elektromobilität, wo eine ähnliche Argumentationsstruktur zur Anwendung kommt: Der Zusatzverbrauch wird mit Durchschnittswerten verrechnet, Grenzstrom wird ignoriert, physikalische Verluste werden ausgeblendet, Zielzahlen ersetzen Systemanalysen. In beiden Fällen entsteht eine politische Erzählung, die nur funktioniert, solange reale Betriebsbedingungen, saisonale Lastspitzen und volkswirtschaftliche Kosten ausgeklammert bleiben.

Politische Verantwortung und strukturelles Versagen

Besonders problematisch ist dabei nicht ein einzelnes Gesetz, sondern die Denkweise dahinter: Entscheidungen werden von einer politischen Klasse getroffen, die ihre gesamte Laufbahn innerhalb parteipolitischer Strukturen verbracht hat und kaum Erfahrung außerhalb des politischen Apparats besitzt. Diese Politik agiert mit Zielzahlen statt Systemverständnis, mit Moralrhetorik statt technischer Analyse und mit ideologischer Zielstabilität statt Lernfähigkeit. Warnungen von Ingenieuren, Energiewirtschaftlern, Volkswirten und kommunalen Praktikern werden nicht widerlegt, sondern ignoriert. Politische Kurskorrekturen gelten nicht als Ausdruck von Verantwortung, sondern als Gesichtsverlust. So entsteht eine Transformationspolitik, die sich selbst bestätigt, während sie sich zunehmend von physikalischer, ökonomischer und gesellschaftlicher Realität entkoppelt.

Aber Zielzahlen sind kein Ersatz für Realität. Die 65-Prozent-Vorgabe des Heizungsgesetzes ist kein Ausdruck technologischer Reife, sondern ein Rechenmodell, das reale Energieflüsse ausblendet. Solange zusätzliche, gesicherte, nicht-fossile Energie nicht tatsächlich verfügbar ist, bleiben solche Vorgaben politische Fiktion. Eine nachhaltige Energiepolitik beginnt nicht mit Prozentzahlen, sondern mit einer ehrlichen Analyse dessen, was technisch möglich, volkswirtschaftlich tragfähig und gesellschaftlich zumutbar ist. Wer stattdessen an einmal gesetzten Zielen festhält, unabhängig davon, ob sie erreichbar sind, ersetzt Verantwortung durch Beharrung. Nicht die Physik muss sich der Politik anpassen – sondern die Politik der Physik! Solange dieser Grundsatz ignoriert wird, bleibt auch das Heizungsgesetz Teil einer Illusion, die auf dem Papier funktioniert, in der Realität jedoch scheitert.

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15 Antworten

  1. @dass neu installierte Heizungen künftig zu mindestens 65 Prozent mit nicht-fossiler Energie betrieben werden sollen.
    alte Bauernregel : kannst du dein Produkt nicht verkaufen, kaufe dir einen Politiker, der das mit einem Gesetz erzwingt !
    Der alte Fritz soll über sein Parlament mal gesagt haben, das er seine Minister deshalb so schlecht bezahlt, weil die so viel Bestechungsgelder kassieren, das es seiner Diäten nicht bedürfe !

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  2. Elektrischen Strom erzeugt man am besten dort, wo er gebraucht wird.
    Alles andere ist oft unwirtschaftlich, weil Umspann- u. Übertragungsverluste teils erheblich sind.

    Beim E-Auto kommen beispielsweise von der im Kraftwerk eingesetzten Energie nur ungefähr 15%aus als Antriebskraft auf die Räder!

  3. Eine preiswerte Alternative wäre
    die Gerhirne von Grünen zum
    heizen zu verwenden.
    Ein nicht endender Vorrat ist in
    Deutschland vorhanden.

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  4. Will man die Realität betrachten, muss man auch die Wärmedämmung hinterfragen. Die verhindert, dass die Sonne tagsüber die Südseite des Hauses erwärmt. Einsparung durch Fassadendämmung ist vielleicht 20%, wobei sich immerhin herumgesprochen hat, dass dickere Isolierung dies kaum verbessern kann. Im Heizungsgesetz wurde übrigens die Dämmung der Wände nicht gefordert, nur die oberste Geschossdecke! Irgendwo kennt man wohl doch die Realitäten. Die Wärmedämmung ist ein Wahn, der die Städte verschandelt hat, alte Lehm Häuser wurden zerstört, durch Feuchtigkeit. Gemütlich wird es durch Strahlungswärme, wie sie ein richtiger Ofen abgibt. Der saugt auch die feuchte verbrauchte Luft nebst Schadstoffen aus dem Haus. Die siffigen Heizkörper (Konvektion) waren nie eine gute Lösung, das funktioniert nur, wenn man nicht spart. Die ideale Lösung ist als „Bauteilaktivierung“ bekannt, dabei heizt man ganze Wände, wie man es von der Fußbodenheizung kennt. Durch die große Fläche braucht es nur eine geringe Vorlauftemperatur, und Mensch fühlt sich wohl, der Strahlung wegen. Wie früher mit Ofen. Schimmel hätte in solch einem Haus keine Chance, und man könnte auch nach Bedarf lüften, mittels Fenstern, nicht mit einer verkeimten Lüftungsanlage, die Wärme rückgewinnen soll. Ziel der Politik ist es allerdings nicht Wohnqualität zu verbessern, es geht nur um das CO2. Junk science wie auch die Wärmedämmung. Beim Eigenheim ist noch so manches möglich. Optimale Lösungen sind auch eher in diesem Rahmen realistisch.

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  5. Es geht doch nicht um Klima oder solchen Unfug. Erinnert sich noch wer an Schwabs Worte, daß wir ab 2030 nichts haben und glücklich sein werden.
    Ich unterstelle, daß dieses Heizungsgesetz ein Schritt dahin ist. Mein Fachwerkhaus BJ 1670, top saniert und ein Hingucker, kann baulich nicht mit Wärmepumpe und Fußbodenheizung beheizt werden. Also werde ich irgendwann vor der Tatsache stehen, nicht mehr heizen zu können. Dann kommt irgendeine Behörde und untersagt die Nutzung. Schwupps, habe ich kein Dach mehr überm Kopf und bin wahrscheinlich glücklich.
    Dann werde ich in einer 15 Minuten Stadt in ein Schließfach gesperrt, mein Leben in Erinnerungsstücken an zahlungswillige und interessierte Reiche vertickert und schon beginnt die wundervolle neue realkapitalistische Welt.
    Und das wird sehr sehr viele Eigenheimeigentümer betreffen.
    Das ist meine Meinung zum Thema.

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    1. „Das wir sehr viele Eigenheimeigentümer betreffen.“
      Nicht nur Eigenheimbesitzer, sondern auch Besitzer von Mehrfamilien-Altbauhäusern.
      In Großstädten werden die Mieten auf 20% Mieterhöhung alle drei Jahre begrenzt, was ungefähr die laufende Inflation ausgleicht. Zugleich sollen die Vermieter jedoch von Staatsseite erzwungene, kostenintensive Investitionen stemmen, deren Wirkung zweifelhaft ist. Zudem: wer ist in der heutigen Zeit noch so bescheuert und nimmt noch einen größeren Kredit auf?
      Mein größtes Anliegen der letzten 15 Jahre war, noch alle notwendigen Instandsetzungen und sinnvollen Investitionen in unserem Haus durchzuführen, solange die Leute noch über genügend Geld verfügen,sich die großen Wohnungen leisten zu können; keine neuen Kredite mehr aufzunehmen und den einen alten, noch verbliebenen Kredit schnellstmöglich zurückzuzahlen. Darüberhinaus habe ich sämtliche zwar abbezahlten, aber noch im Grundbuch eingetragenen früheren Kredite löschen lassen, damit sie von den Banken nicht mehr ohne unsere Zustimmung als Sicherheiten genutzt werden können.
      Sollte es tatsächlich so weit kommen, daß den Hauseigentümern auch noch Lastenausgleichszahlungen auferlegt werden, kann sich die Politik ihre Phantasien bezüglich Heizungsgesetz, Dämmung etc. erst recht an den Hut stecken.

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    1. In unserer Nachbarschaft wurde auch eine WP eingebaut.
      Das Außengerät ist riesengroß, sehr voluminös. In der Werbung sieht es so klein aus wie ein Schuhschrank, das ist wohl so beabschichtigt.
      Das Haus wurde seltsamerweise nicht gedämmt, evtl. wurde die WP mit der bisherigen Heizung kombiniert (Hybridheizung?) ich habe mit den Nachbarn keinen Kontakt, denn sie sind neu hergezogen, die bisherige Eigentümerin war zuvor verstorben. Nun zum Geräuschpegel: Es ist ein sehr lautes Brummen/Rauschen/Surren, ganz gleich wie man es nun nennt. Ich bin froh, daß das Haus nicht allzu nahe bei unserem steht, denn so höre ich das Geräuch nicht so stark. Wenn ich mir vorstelle, daß überall bei uns diese surrenden Kästen vor der Türe stehen – ein Alptraum.
      Ich glaube nicht, daß die WP die „Lösung für die Zukunft“ ist. Sie „muß“ so gepusht (erzwungen) werden, da sie niemand mit Verstand in einem älteren Haus einbauen würde. Es ist wie bei den E-Autos, die auch nur gekauft werden, weil es dafür eine Förderung gibt. Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß sie in einem neuen Haus besser arbeitet: Die Eltern einer Kollegin sind in ein NEU GEBAUTES Haus mit WP gezogen. Im Sommer sagte sie mir, ihre Eltern wären sehr froh gewesen, daß der Winter (2024/25) so mild gewesen war, denn die WP hätte so viel Strom verbraucht, daß sie sich gesorgt hatten, wie teuer es werden würde, wenn es noch kälter geworden wäre.

      1. Wir sollten uns bewusst machen, dass grundsätzlich ALLES ein Geschäftsmodell ist. Als Habeck die „WP-Pflicht“ einführte, war die Viessmann Wärmepumpen-Sparte innerhalb einer Woche an einen US-Invest-Konzern verkauft! Folge dem Geld …

  6. Einen recht ähnlich gelagerten Artikel habe ich vor einer Weile auch schon mal gelesen, dort war allerdings von etwa 7 Millionen Häusern die Rede, also von Ein-, Mehrfamilienhäusern und Wohnblöcken (die klassischen Siedlungen).
    Dort wurde -soweit ich mich erinnere- die Umsetzbarkeit im Sinne von Aufwand und Kosten beleuchtet.
    Die Kostenseite bei nötigen Komplettsanierungen war völlig Realitätsfern, unabhängig der jeweiligen Altersgruppe.
    Ich hatte einem Kollegen von dem Artikel berichtet.
    Selbst wenn die Sache den Realnutzen hätte wie er uns „verkauft“ wird: Wer würde die ganze Sache denn installieren und die Sanierungen vornehmen?
    Der damalige Stand war, die Firmen die das umsetzen, hatten laut Bericht volle Auftragsbücher.
    Künftig werden die entsprechenden Fachfirmen immer seltener, aus Nachwuchs- und besonders politischen Gründen.
    Nun zur Anzahl der Häuser: Hier ist es absolut nicht von Belang ob es die erwähnten 7 oder wie hier genannt 20 Millionen; rein die Dauer einer solchen Komplettmaßnahme (pro Wohnhaus mit variabler Anzahl Wohneinheiten) wäre hier relevant.
    Wie viele Jahrhunderte wären denn hier faktisch vonnöten?
    Seltsam? Aber so steht es geschrieben…

  7. Ich habe das mal für unser EFH überschlägig berechnet – die geschätzten Gesamtkosten lagen bei ca. T€ 150 – weil man kann ja nicht einfach eine Dreckspumpe irgendwo hinstellen ( Kosten T€ 20-30), man müsste ja auf dem Dach anfangen mit PVA (Kosten ca. T€ 25) und auf alte Dachschindeln würde ich jetzt keine neue PVA verbauen, also neue Eindeckung (Kosten T€ 20-30) und die neuen Schindeln legst du ja nicht auf die alte Dachisolierung, also neu (T€ 15-20) – dann bist aber erst mal bei der Isolierung bzw. Neuanschaffung von Fenstern/Türen/Wänden (T€ locker 50) – und wenn man das glücklich überlebt hätte bist erstmal im Keller – neuer W-Kessel/Isolierung, usw.

    Dann hat sich der Vater die Frage gestellt, welche Ersparnis soll nun eigentlich mit dieser „Investition“ genau erreicht werden? Ich habe diese dann mal mit der „vermeintlichen“ Ersparnis für unsere wunderbare, nagelneue Öl-Niedertemperaturheizung für die max. 4 Wochen „scharfen Winter im Januar“ im Jahr, die man diese über unseren Grundofen hinaus überhaupt als Heizung benötigt – und siehe da es wäre geradezu verrückt, auch nur einen einzigen Cent in diesen Wahnsinn zu „investieren“, weil ich die 3.000 Jahre nicht leben werde, in denen sich das für mich oder meine Nachfahren jemals rechnen würde. Geschweige denn, dass nichts von dem verbauten Zeug jemals kaputt gehen dürfte. Nur Schwachköpfe folgen Verbrechern, die sich sowas ausdenken um sich am Elend der Menschen zu bereichern.

  8. Wärmepumpe? Ich soll also meine Gasheizung rausreißen, um mir eine elektrisch betriebene Wärmepumpe anzuschaffen, die mit Strom betrieben wird, der aus einen Kratftwerk kommt, das mit Gas betrieben wird? Sollen wir verarscht werden? Ich habe 2023 noch gerade eine neue Heizung ohne Klimaklimbim im Keller inbauen lassen, die mich vermutlich überleben wird, habe dann noch Kamine für Holzbefeuerung und hoffe, daß ich damit meine Bude warmhalten kann, wenn der zu erwartende Stromblackout alle Nachbarn in den Kältetod schickt. Danke, Regierung. Danke Habeck. Ich schicke dann die ganzen frierenden Nachbarn zu Herrn Habeck nach Amerika, okay?

    1. Ja! Wir sollen (und wollen anscheinend) verarscht werden.
      Die Masse erwacht erst, wenn ihre Bluttemperatur unter 35 Grad gefallen ist. Dann dürfte für viele eine Rettung allerdings zu spät sein.