Freitag, 1. März 2024
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Hilfe, grüne Pädagogik!

Hilfe, grüne Pädagogik!

Kinderabrichtung im ideologischen Bullerbü (Symbolbild:Pixabay)

Kürzlich beschwerte sich ein Mitarbeiter der Amadeu-Antonio-Stiftung über mangelnde sexuelle Diversität in den Harry-Potter-Werken. Vielleicht ist ihm entgangen, dass sich diese Bücher vorwiegend an ein sehr junges Publikum richten – und dieses interessiert sich gemeinhin mehr für den Kampf gegen Lord Voldemort als dafür, ob Ron und Harry eventuell ihre gleichgeschlechtlichen Gefühle zueinander unterdrücken oder Hermione eine Transzauberin ist. Glaubt man Ricarda Lang, ist der pädagogische Drops ohnehin gelutscht, bis die Kinder ihre Ausbildung in Hogwarts beginnen – also wird Professor Snape wohl nie in die Verlegenheit kommen, Sexualkunde unterrichten zu müssen.

Wenn Ricarda Lang über frühkindliche Erziehung in der Kita spricht, hört sich das ohnehin wie eine Drohung an. Dort würden die Grundlagen für Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft geschaffen, führt sie aus. Damit meint sie gewiss nicht die Erkenntnis, dass es nicht in Ordnung ist, anderen Kindern im Sandkasten sein Plastikschippchen auf die Nase zu hauen. Es ist gewiss nicht von Übel, wenn die Jüngsten im Umgang miteinander ein vernünftiges Sozialverhalten erlernen – denn bei manchen Menschen hat man den Eindruck, dass sie zwar im Erwachsenenalter ihren Wortschatz erweitert, aber keineswegs das Sandkastenverhalten abgelegt haben. Da wird das Schippchen einfach durch eine E-Mail ersetzt.

(Screenshot:Twitter)

Allerdings: Wenn der Staat sich allzu früh in die moralische Erziehung der Jüngsten einmischt, dann sollten bei Demokraten alle Alarmglocken läuten. Denn wir ahnen, dass es den Grünen keineswegs um die Grundlagen eines respektvollen Umgangs miteinander geht, sondern um das Gesamtpaket der von ihnen vertretenen Ideen, ob das nun Klimahysterie, Genderwahn oder die sogenannte “kritische Rassentheorie” ist. Hier greift ausgerechnet die “Nie wieder!”-Fraktion ein Konzept auf, was Sebastian Haffner einst die “Verstaatlichung der Bürger” nannte und das Teil totalitärer Systeme ist: Das Herausnehmen der Kinder aus der Familie, um sie bereits von klein an nach Belieben ideologisch zurechtzubiegen. Oder, wie man im Volksmund sagt: “Früh krümmt sich, was ein Häkchen werden will!

Auch wenn dieser Satz eher aus der autoritären pädagogischen Ecke kommt, läuft er auf ein ähnliches Ziel hinaus wie die Erziehungsexperimente der Grünen. Allerdings gehen diese nicht so offen restriktiv vor, sondern binden die Kinder und ihre Neugier mehr oder minder subtil in ihre Erziehung der Gesamtgesellschaft ein. Als die Energiekrise ihren vorläufigen Höhepunkt erreichte – wer weiß schon, was uns in dieser Hinsicht noch blüht – gab es Kindergärten, die ihre Schützlinge zu “Energiewächtern” erzogen, die in der Familie auf Zeichen von Verschwendung achten sollten. “Das ist doch nichts Schlechtes”, werden einige nun abwinken. Allerdings hatten diese Aktionen auch das Ziel, später in der Gruppe von den häuslichen Erfahrungen zu berichten – von einer Einbindung der Eltern stand dort allerdings nichts.

Totalitarismus braucht Mitmacher

Hört man die Flöhe husten, wenn einen das misstrauisch macht? Nicht, wenn man sich diese Aktivitäten im Kontext der Ereignisse der letzten Jahre anschaut. In der Corona-Ära ist unsere Gesellschaft krachend durch den Demokratietest gefallen – manche Bürger zeigten sich derart versessen darauf, ihre Nachbarn anzuschwärzen, dass die Polizei mancherorts Appelle an die Öffentlichkeit richtete, es doch erst einmal mit einem netten Gespräch zu versuchen, anstatt gleich die Behörden zu informieren.

Des weiteren wissen wir, wie sehr die Grünen mit dem chinesischen Sozialpunkte-System liebäugeln. Auch dieses beruht nicht nur auf elektronischer Überwachung, sondern auch auf dem wachsamen Auge der Nachbarn. Da wirken Maos Ideen von der Erziehung des Volkes nach – die Menschen empfinden es als einen Dienst an der Gesellschaft, auf die mehr oder minder gravierenden Fehltritte der anderen hinzuweisen. Ein klassisch-totalitäres System kann eben nur funktionieren, wenn eine Vielzahl der Bürger mitmacht – was die Machthaber enorm moralisch entlastet: Die Menschen wollen es doch so!

Wenn Kinder die “falschen” Fragen stellen…

Der größte Aufreger ist natürlich die frühkindliche Sexualerziehung der Kindergartenkinder. Auch das hat aufgrund der unrühmlichen Vergangenheit der Grünen, die nie richtig aufgearbeitet wurde, ein deutliches Geschmäckle. Man will einfach nicht abwarten, bis die Kleinen von selbst Fragen stellen, ihrem Alter entsprechend. Vielleicht hat man auch Angst vor den “falschen” Fragen, wenn Kinder etwas seltsam finden, das ihnen gemäß der Regenbogenideologie nicht seltsam vorkommen darf: “Mama, warum hat sich der Mann als Frau verkleidet?” Wenn Kinder zudem schon über alle Spielarten der menschlichen Sexualität “aufgeklärt” werden, dann dürfte das nicht nur ihre Schamgrenze überschreiten, sondern auch die Grenze zum Kindesmissbrauch.

Ein Kindergarten soll eigentlich ein Ort sein, an dem Eltern ihre Kleinen guten Gewissens für ein paar Stunden lassen können, um mit Gleichaltrigen zu spielen, zu basteln und Freundschaften zu schließen. Berufstätige Mütter sind sogar zwingend darauf angewiesen, wenn sich niemand aus der Familie kümmern kann. Während wir früher selbstgebastelte Kastanienmännchen nach Hause brachten, gibt es heute einen Energiesparplan, oder das Kind meint plötzlich, das falsche Geschlecht erwischt zu haben. Das ist weder kindgerecht noch pädagogisch sinnvoll. Vielmehr will man schon früh anfangen, Kinder für die Gesellschaft zurechtzubiegen. Früh wird gekrümmt, wer ein Grüner werden will…

12 Antworten

  1. Woher nimmt sich diese Universal-Dilettantin eigentlich die Freiheit, über die richtige Kindererziehung zu sabbeln? Dass bei ihr einiges diesbezüglich falsch gelaufen ist, ist mehr als offensichtlich.

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    1. Danke Frau Olmes! Sehe ich genauso, wenn ich es vielleicht auch etwas anders formuliert hätte. Mich würde ja der Daumen runter interessieren, welches gegenteiliges Argument er hat… Leider war er mutmaßlich auf Grund geringer vorschulischer und vielleicht eingeschränkter schulischer Bildung nicht in der Lage Kritik zu formulieren…

  2. “Vielleicht ist ihm entgangen, dass sich diese Bücher vorwiegend an ein sehr junges Publikum richten – und dieses interessiert sich gemeinhin mehr für den Kampf gegen Lord Voldemort als dafür, ob Ron und Harry eventuell ihre gleichgeschlechtlichen Gefühle zueinander unterdrücken oder Hermione eine Transzauberin ist.”

    Das interessiert auch keinen Erwachsenen, nur pubertäre Politiker, die nie erwachsen geworden sind, sondern in irgendeiner Traumwelt leben.

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  3. Wenn die biodeutschen Eltern diesen Unsinn nicht mitmachen, wäre das alles gar nicht passiert und nicht diskutabel. Was man aber in Wirklichkeit sieht und wenn man sich umhört und umschaut, dann haben in Dummland nicht nur die Eltern dieser armen Kinder einen Vollschuß, sondern ein großer Teil dieser Gesellschaft von Idioten und Minderbegabten die unter dem Beklopptenniveau leben. Dieser Drecksstaat hat sowas von fertig. Nur gut, das dies mein Vater nicht mehr erleben mußte.

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  4. “Ein klassisch-totalitäres System kann eben nur funktionieren, wenn eine Vielzahl der Bürger mitmacht” Wie wahr! Und genau auf diese Bürger kann sich die beste Regierung, die wir jemals hatten, voll verlassen. Deniz Yücel befindet sich im Freudentaumel: “Völkersterben von seiner schönsten Seite!”

  5. Ja, die Nase immer ganz hoch tragen … vielleicht wegen des Gestanks? Der allerdings ist eher ein “geistiger Gestank”, wenn die letzten Gehirnzellen langsam dahinfaulen …

  6. Dieses Grooming in Missbrauchsabsicht ist aber keine Spezialität der GRÜNEN.

    „Wir wollen die Lufthoheit über unseren Kinderbetten erobern!“ – Olaf Scholz (SPD) am 03.11.2002

    Und danach gleich in die Kita:

    „Ich trete für eine Kita-Pflicht ab dem ersten Lebensjahr ein.“ – Heinz Buschkowsky (SPD) am 29.11.2010

    Schließlich garantiert die frühzeitige kollektive Zwangserziehung der Kinder in Kitas, dass sie – unter Gleichaltrigen sozialisiert – nicht nur die Bindung zu ihren Eltern sondern auch die Loslösung und Emanzipation von Autoritäten verlernen und dadurch zu bindungsunfähigen, ideal manipulierbaren Arbeitstierchen geformt werden.

    „Wir heben die trautesten Verhältnisse auf, indem wir an die Stelle der häuslichen Erziehung die gesellschaftliche setzen.“ – Karl Marx, Manifest der Kommunistischen Partei 1848

    Die GRÜNEN werden dabei nur gebraucht, damit sich Kinder 24 Stunden am Tag nur noch mit ihrer Sexualität beschäftigen:

    „Wir brauchen die sexuelle Stimulierung der Schüler, um die sozialistische Umstrukturierung der Gesellschaft durchzuführen und den Autoritätsgehorsam einschließlich der Kinderliebe zu ihren Eltern gründlich zu beseitigen.” (Prof. Dr. Hans-Jochen Gamm, Erziehungswissenschaftler, im Handbuch für Lehrer “Anleitung zur Handhabung der Rahmenrichtlinien für Sexualkunde in Hessen” 1970).

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  7. Ein Kindergarten war noch niemals gut für die Psyche des heranwachsenden Menschen im frühesten Kindesalter. Das ist eine Einrichtung, die einhergeht mit dem Umbau der Gesellschaft und der Wirtschaft, damit beide Elternteile für den Lebensunterhalt arbeiten gehen müssen. Und damit eine Quelle der Fremderziehung zur Seeelenlosigkeit des Individuums.
    Ich selbst habe dieses durchgemacht im Alter von drei Jahren ca. und habe während der Wochen dort nur randaliert und geheult und mich gegen Weisungen gestemmt, bis meine Eltern mich wieder ganztägig selbst aufzogen. Heute weiß ich: das war mein Glück fürs Weitere.
    Ein Beispiel dafür, was wirklich dahinter steckt:

    Nicholas Rockefeller sagte dazu folgendes: “Der Feminismus ist unsere Erfindung aus zwei Gründen. Vorher zahlte nur die Hälfte der Bevölkerung Steuern, jetzt fast alle weil die Frauen arbeiten gehen. Ausserdem wurde damit die Familie zerstört und WIR HABEN DADURCH DIE MACHT ÜBER DIE KINDER ERHALTEN. SIE SIND UNTER UNSERER KONTROLLE MIT UNSEREN MEDIEN UND BEKOMMEN UNSERE BOTSCHAFT EINGETRICHTERT, STEHEN NICHT MEHR UNTER DEM EINFLUß DER INTAKTEN FAMILIE (KITAS und KRIPPEN). In dem wir die Frauen gegen die Männer aufhetzen und die Partnerschaft und die Gemeinschaft der Familie zerstören, haben wir eine kaputte Gesellschaft aus Egoisten geschaffen, die arbeiten (für die angebliche Karriere), konsumieren (Mode, Schönheit, Marken), dadurch unsere Sklaven sind und es dann auch noch gut finden.”

    Man braucht eigentlich nicht mehr zu hören, um zu wissen, welche Funktionen diese Höllen für die Kleinkinder bereit halten und ausüben!

    Gruß Rolf

  8. “WIR HABEN DADURCH DIE MACHT ÜBER DIE KINDER ERHALTEN”

    Da steht doch alles drin. Es geht weder um links oder rechts oder Sozialismus oder… egal was, weder um Gesundheit oder irgendwas anderes, sondern allein um Macht und Kontrolle, die Narzissten brauchen wie die Luft zum Atmen. Und das ist nicht mal ein “Elternproblem”, sondern eins des ausgeuferten Kapitalismus. Wo immer nur auf “besser sein” abgestellt wird, Optimierung, Wettbewerb, wird sich keiner so annehmen wie er ist. Und schon kommen als Kompensation derartige Größenphantasien, die dann Macht und Kontrolle brauchen, sonst brechen sie in sich zusammen.
    Ist keiner perfekt, grandios oder was auch immer, nicht mal klug, mutig oder fleißig. SOLL er aber sein, sonst ist er nicht “gesellschaftskonform”.

    Die Werte sind es, die dieser saudämliche Westen in Gänze besitzt. Sie allein sind schon unnatürlich, wieso dann nicht auch alles andere?

    Gruß Ruth

  9. Na ja, Ossis scheinen mir geistig gesünder zu sein, als Wessis – so in toto!

    Das ist auch und gerade Folge des kommunistischen Regimes DDR. Vielleicht muss es gerade im Westen noch viel schlimmer kommen.

    Denn die Ossis, die belogen und betrogen wurden von den Kommunisten, die glauben jetzt nicht jeden Mist. Der Wessi hat sich noch nicht damit abgefunden, dass ein gesamtes System von Grund auf verlogen sein kann. Der ist überall noch vorne mit dabei, wo die üblichen Verdächtigen ihn haben wollen.