Hitze, Klimaanlagen und die vergessenen Gesetze der Thermodynamik

Hitze, Klimaanlagen und die vergessenen Gesetze der Thermodynamik

Klimaanlage im Wohnzimmer: Die Kardinallösungen wären eine intelligentere Bauweise und Stadtplanung (Foto:Imago)

Angesichts der sommerlichen Hitzewelle wurde zuletzt wiederholt gefordert, dass der Staat nicht nur E-Autos, sondern auch Klimaanlagen subventionieren solle; vor allem Krankenhäuser und Altenheime sollten gekühlt werden. Betrachtet man diese Aussage zunächst isoliert, erscheint sie plausibel. Niemand wird ernsthaft bestreiten, dass Operationssäle, Intensivstationen oder andere medizinische Bereiche auf eine kontrollierte Raumtemperatur angewiesen sind. Auch bei Pflegeeinrichtungen kann die Frage des Hitzeschutzes eine wichtige Rolle spielen. Interessant wird die Diskussion jedoch dann, wenn man die Argumentation auf die allgemeine gesellschaftliche Entwicklung ausweitet. In den vergangenen Jahren wird in den Medien immer häufiger darauf hingewiesen, dass Wärmepumpen nicht nur heizen, sondern im Sommer auch kühlen können. Ebenso wird die Installation von Klimaanlagen zunehmend als sinnvolle Antwort auf steigende Temperaturen dargestellt.

Dabei fällt auf, dass häufig nur die unmittelbare Wirkung im Innenraum betrachtet wird. Der Gedanke lautet vereinfacht: Draußen ist es heiß – drinnen wird es durch die Klimaanlage angenehm kühl. Physikalisch gesehen endet die Betrachtung an dieser Stelle jedoch zu früh. Denn eine Klimaanlage erzeugt keine Kälte; sie transportiert Wärme von einem Ort zu einem anderen. Die Wärme, die aus einem Gebäude entfernt wird, tritt außerhalb des Gebäudes zusätzlich auf. Hinzu kommt die Antriebsenergie für Kompressoren, Ventilatoren und andere technische Komponenten. Die Gesamtwärmeabgabe nach außen ist daher sogar größer als die aus dem Gebäude abgeführte Wärmemenge. Dies ist kein ideologischer Standpunkt, sondern eine unmittelbare Folge der Thermodynamik.

Wird es innen kühler, wird es draußen automatisch kälter

Solange man einzelne Gebäude betrachtet, erscheint dieser Effekt unbedeutend. Problematisch wird die Betrachtung jedoch dann, wenn Millionen Menschen dieselbe technische Lösung gleichzeitig anwenden. Man stelle sich eine typische Reihenhaussiedlung vor: Jedes Haus verfügt über eine Wärmepumpe, deren Außengerät auf der Terrasse oder unmittelbar am Gebäude installiert wurde. An heißen Sommertagen werden die Anlagen nicht zum Heizen, sondern zum Kühlen eingesetzt. Jede einzelne Anlage transportiert Wärme aus dem Gebäude nach draußen. Die Außengeräte geben diese Wärme an genau jene Umgebung ab, in der sich die Bewohner aufhalten möchten: auf Terrassen, Balkonen und in kleinen Gärten. Je heißer es draußen wird, desto höher wird die Kühllast der Gebäude. Je höher die Kühllast, desto mehr Wärme wird von den Außengeräten abgegeben. Die Frage lautet daher nicht, ob dieser Effekt existiert. Die Frage lautet vielmehr, welche Auswirkungen er bei einer flächendeckenden Anwendung haben wird.

Aus der Industrie und Kraftwerkstechnik sind vergleichbare Zusammenhänge seit langem bekannt: In einer Turbinenhalle wurde beispielsweise festgestellt, dass Turbinen am Ende einer Luftströmung deutlich höheren Temperaturen ausgesetzt waren als Turbinen am Beginn der Halle. Die Ursache lag darin, dass die Luft auf ihrem Weg durch die Halle kontinuierlich Wärme aufnahm. Die nachfolgenden Maschinen arbeiteten dadurch unter ungünstigeren Bedingungen. Erst nachdem jede Turbine mit eigener Frischluft versorgt und die erwärmte Luft gezielt abgeführt wurde, konnte das Problem gelöst werden. Nun ist eine Wohnsiedlung zwar keine geschlossene Turbinenhalle, das zugrunde liegende Prinzip bleibt jedoch identisch: Wärmequellen beeinflussen ihre Umgebung, und die Temperatur eines Gebietes hängt entscheidend von den Möglichkeiten des Luftaustausches ab.

Passiven Wärmeschutz priorisieren

Genau deshalb beschäftigen sich Stadtplaner seit Jahrzehnten mit Frischluftschneisen und Belüftungskorridoren. Städte erwärmen sich nicht nur durch die Sonneneinstrahlung selbst, sondern auch durch die Speicherung von Wärme in Asphalt, Beton und Gebäuden sowie durch technische Wärmequellen aller Art. In diesem Zusammenhang erscheint es widersprüchlich, wenn einerseits vor städtischen Hitzeinseln gewarnt wird, andererseits jedoch die flächendeckende Klimatisierung von Wohngebäuden als naheliegende Lösung dargestellt wird. Die zusätzliche Wärmeabgabe verschwindet nicht. Sie wird Teil desselben urbanen Systems, dessen Überhitzung bereits beklagt wird.

Hinzu kommt ein weiterer Aspekt, der in der öffentlichen Diskussion häufig vernachlässigt wird: die Bauweise der Gebäude. Traditionell werden Wohnhäuser in Deutschland überwiegend massiv errichtet. Wände aus Ziegel, Beton oder Kalksandstein verfügen über eine hohe Wärmespeicherfähigkeit. Sie reagieren träge auf Temperaturänderungen und können Hitzespitzen über viele Stunden oder sogar Tage abpuffern. Anders verhält es sich bei zahlreichen nordamerikanischen Leichtbauhäusern. Dort führt die geringe Speichermasse dazu, dass Gebäude sehr schnell auf Außentemperaturen reagieren. Wird die Kühlung abgeschaltet, steigen die Innentemperaturen rasch an. Die massive Bauweise besitzt demgegenüber einen erheblichen Vorteil: Sie verzögert die Aufheizung der Innenräume und reduziert den Bedarf an aktiver Kühlung. Darüber hinaus existieren zahlreiche weitere Maßnahmen des passiven Wärmeschutzes, darunter etwa ein außenliegender Sonnenschutz, Dachüberstände, Verschattung durch Bäume, begrünte Dächer, Nachtlüftung, helle Fassaden oder ganz allgemein eine reduzierte Versiegelung von Flächen.

Ausgeblendete Folgen

Solche Maßnahmen verhindern die Entstehung von Wärmeproblemen wirksam und reduzieren die Notwendigkeit, deren Folgen später technisch bekämpfen zu müssen. Dies bedeutet natürlich nicht, dass Klimaanlagen grundsätzlich abzulehnen sind; in Operationssälen, Intensivstationen und anderen sensiblen Bereichen sind sie oftmals unverzichtbar. Auch für besonders gefährdete Menschen können sie notwendig sein. Problematisch wird jedoch die Vorstellung, die massenhafte Klimatisierung von Wohngebäuden sei eine einfache und folgenlose Antwort auf steigende Temperaturen. Eine solche Sichtweise betrachtet lediglich den Komfort im Innenraum. Sie blendet jedoch die Auswirkungen auf das Umfeld, das Mikroklima und die Wärmebilanz ganzer Stadtquartiere aus.

Die eigentliche Herausforderung besteht daher nicht darin, möglichst viele Klimaanlagen zu installieren, sondern Gebäude und Städte so zu gestalten, dass Kühlung möglichst selten erforderlich wird. Wer über Hitzeschutz spricht, sollte deshalb nicht ausschließlich über Klimaanlagen sprechen. Er sollte ebenso über Stadtplanung, Begrünung, Verschattung, Belüftung und intelligente Bauweisen sprechen. Andernfalls besteht die Gefahr, dass eine technische Lösung propagiert wird, die zwar das Problem im eigenen Wohnzimmer löst, gleichzeitig aber zu seiner Verschärfung außerhalb des Hauses beiträgt.

11 Kommentare

  1. Ich habe eine Klimaanlage und betreibe diese auch – in diesem Jahr an 10 Tagen, jeweils ca. 5h Im letzten Jahr lief meine Anlage 5 x.
    Was soll das also?
    Nebenbei: mein Nachbar hat noch im Juni geheizt und er wird seine Heizung im September wieder anwerfen.

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  2. Dem Artikel kann ich voll und ganz zustimmen. Er beschreibt die Situation korrekt. Die Schlussfolgerung, die Häuser so zu bauen, dass nur geringer Kühlungsbedarf besteht, ist ebenfalls richtig. Es wäre schön, wenn alle, die solche Geräte betreiben, um diese Zusammenhänge wissen. Der Artikel ist kein Angriff auf Klimagerätenutzer. Er beschreibt nur die Vorgänge im Detail. Das mag die eine oder andere Illusion zerstören, man würde alles richtig machen. Perfektion (alles richtig machen) gibt es aber so gut wie nicht. Meiner Ansicht nach handelt man vergleichsweise gut, wenn die eigenen Handlungen möglichst geringe negative Wirkungen auf andere haben. Das Heizen in Wohnsiedlungen mit Wärmepumpen gehört nicht dazu. Warum nicht? Die Umgebungstemperatur in Wohngebieten liegt im Winter typischerweise etwas höher als im Umland. Diese Gemeinschaftswärme, so nenne ich sie, ergibt sich aus den Wärmeverlusten der Häuser. Dieser Wärmepuffer wird von allen Beteiligen gespeist und er nutzt auch allen Beteiligten, da sich die Wärmeverluste bei einer höheren Umgebungstemperatur verringern. Wärmepumpen parasitieren diesen Wärmepuffer und lenken einen Teil der Gemeinschaftswärme in bestimmte Wohnungen. Zu leiden haben alle in der Heizgemeinschaft, denn sie müssen wegen des reduzierten Wärmepuffers mehr heizen. Es wundert nicht, dass Linke auf so etwas stehen. Die bevorzugen Methoden, bei denen sie auf Kosten anderer leben können.

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  3. Dieser Artikel nutzt niemanden, der wie ich in einem Gebäude wohnt welches 1977 errichtet wurde, keine Ahnung wie billig das von statten lief, im Dachgeschoss, im Sommer bei nächtlichen Temperaturen in allen Zimmern von 32 Grad, das über Wochen. Es wurden nicht mal Jalousien verbaut, geschweige denn eine Abluftvorrichtung oder gar eine Klimaanlage.

  4. da wird doch nicht etwa eine branche neue geschäftsregionen evaluieren wollen? nachdem der eigene markt gesättigt ist? nur so ein gedanke..

    7:30, in berlin wird wieder gesprüht. welches gift wird da medien ignoriert seit jahren ausgebracht? warum sind senat, bundesumweltqamt und bürgermeister wegener ( der mit morgentennis und eigenem csd wagen) dazu nicht aussagefähig? warum darf die royal society die luft über und die bevölkerung von berlin für experimente nutzen? seit jahren??

    btw, die stelle im artikel, mit dem turbinen beispiel…sollten man (bei ansage) noch mal genauer lesen, gedanklich den massstab skalieren. vieleicht machts irgendnwann klick, manche leute brauchen die bildliche darstellung.

    hier noch ein kleines gedicht fürs wochenende:

    und wieder hat man eine nacht
    schlaflos
    vor dem bett verbracht
    im kopf das dröhnen der rotoren
    war ich
    im infraschall
    verloren

    ich wünsche allen, die es nicht wahrnehmen müssen, viel glück, dass es so bleibt..

    1. Sehr richtig!
      Im Übrigen ist das mit den Turbinen sämtlich von irgendwann anno Tobak. Selbstverständlich weiß man das und hat daher Ringleitungen, die dafür sorgen, daß der Austritt überall gleich ist, sowohl bei Kühlluft, als auch bei Wasser, bzw. Saugleitungen für Pumpenstationen.
      Sogar Zentralschmierungen haben Ringleitungen für etwa Fett, damit der letzte am Strang nicht trockenläuft.
      Ansonsten:
      Klimaanlage an, was sonst? Bin doch kein deutscher Neandertaler…

    2. Werter @berliner
      Können Sie nicht wegziehen?! Wie lange können Sie den physischen und vor allem psychischen Streß noch aushalten? Es wird ja nichts besser, was durch aushalten erreichbar wäre.

      Haben Sie mal mit Nius und Apollo News Verbindung aufgenommen? Deren Mitarbeiter leben ja auch im Berliner Raum. Wie nehmen sie die Situation wahr?

  5. @die vergessenen Gesetze der Thermodynamik
    ja – aber Wissen schadet der Religion, deshalb wird nicht Physik gelehrt, sondern Namentanzen und wie Bordell geht, hunderttausende Geschlechter und Pronomen !

  6. Neues Lügenmärchen auf der Seite von T-Online:
    Antarktis-Eis schmilzt angeblich schon bei Minus 50 Grad , laut t-online.de (keine Satire)
    Antarktis nahe an Rekord-Hitzewelle
    Forscher: Ein “Kollaps der Eisschilde” ist möglich
    Auch im Juli hält die Hitzewelle in der Antarktis an. Polarforscher zeigen sich besorgt ob der hohen Temperaturen.

    In der Antarktis waren im Juli 2024 erneut Temperaturen gemessen worden, die über den normalen Werten liegen. Im Mittel lagen sie 10 Grad höher als üblich, an einigen Tagen stieg die Temperatur aber um 28 Grad höher als gewöhnlich. Die Region war zu diesem besagten Zeitpunkt weitgehend dunkel, das Thermometer zeigte um die –55 Grad an.
    Laut T-Online.de eine Katastrophe, da angeblich zu warm…

    https://www.t-online.de/nachrichten/klima-und-umwelt/id_100460906/antarktis-forscher-fuerchten-nach-hitzewelle-kollaps-der-eisschilde.html

    https://www.pravda-tv.com/wp-content/uploads/2024/08/titel-antes140824.jpg

    Erstaunlich auch, warum die Mainstream Medien nichts über die vielen Kälterekorde berichten , die im Jahr 2024 weltweit (vor allem in Asien) aufgestellt wurden:
    https://eike-klima-energie.eu/2024/07/28/kaeltereport-nr-30-2024/

    Globaler Kältereport: Grönland: Eisschild hat an einem Tag um 8 Gigatonnen zugenommen – Antarktis: Temperatur nähert sich der –70°C-Marke
    https://eike-klima-energie.eu/2025/03/23/kaeltereport-nr-12-2025/

    Und auch im Winter 2026 wurden viele Kälterekorde aufgestellt.

    Und der Winter 2025/2026 war sehr reich an Schnee. Nicht nur in Teilen Europas, sondern in großen Teilen Asiens.

    Neue Hitzerekorde gab es im Winter 2025/2026. Und es gibt keinerlei Anzeichen dafüpr, dass der Winter 2025/2026 zu warm gewesen sein könnte. VOr allem in Russland war und großen Teilen Asiens war der
    Winter 2025/2026 sehr kalt, wie auch schon in den Jahren davor.
    Von einer Erderwärmung kann also hier überhaupt gar keine Rede sein!

    Globaler Kältereport 2025/2026
    Globaler Kältereport: Kanada: 108 Jahre alter Kälterekord – Europa: Mai-Kälte hielt Einzug – Sibirien: Rückfall in den Winter
    https://eike-klima-energie.eu/2026/05/24/kaeltereport-nr-21-2026/

    Globaler Kältereport: Antarktis: Wostok bei –73°C; frühes Eintreffen extremer Kälte – Europa: Einbruch einer Luftmasse arktischen Ursprungs
    https://eike-klima-energie.eu/2026/03/29/kaeltereport-nr-13-2026/

    Globaler Kältereport: Japan: Fast das ganze Land schneebedeckt – Antarktis: Immer weitere Abkühlung
    https://eike-klima-energie.eu/2026/02/15/kaeltereport-nr-7-2026/

    Globaler Kältereport: Antarktis: Kreuzfahrtschiff im Eis gefangen – Wintereinbruch sogar bis nach Südasien
    https://eike-klima-energie.eu/2026/02/01/kaeltereport-nr-5-2026/

    Globaler Kältereport: Russland: Schneestürme und Eis im Fernen Osten – Südpol: Kalter Hochsommermonat Dezember
    https://eike-klima-energie.eu/2026/01/01/kaeltereport-nr-51-2025/

  7. „…Frischluftschneisen und Belüftungskorridoren…“
    Schon in den Jahren des 17…18 Jh. haten damalige Stadtplaner die schlechte Luft in den Stadtkernen, durch enge Bebauung und Industrieabgase damit kompensiert, die Städte durch gezielte Führung von Parkanlagen/Gärten von Westen nach Osten natürlich zu durchlüften und den Gestank wegzublasen. Es hat auch gut Funktioniert – sogar in der damaligen DDR, die ja die meiste Industrie in den Städten besaß, wurde sehr darauf geachtet, dass West-Ost-Achsen vom Stadtrand bis in den Stadtkren als grüne Zonen blieben, also nicht bebaut wurden. Im Vergleich zu heute ist die Luft-verschmutzende Industrie aus den Städten verschwunden. Aber schlechte Luft entsteht auch durch Wohngebäude, dichte Bebauung durch hohe Gebäude. Viele träumen von New-York – dabei ist diese Stadt eigentlich tödlich und krankmachend.

    Leider gibt es nun das Problem, das heute Immobilienhaie und Verrückte in den Stadtleitungen dachten, sie könnten aus den großen Flächen der grünen Schneisen exorbitante Gewinne machen um diese Flächen zu bebauen. Diese Flächen waren noch nie bebaut und sind jungfräulicher Boden. Leider (wie auch in meiner Stadt) führ das dazu, dass immer mehr Gartengebiete verschwinden, die Luft im Stadtkern zunehmend regelrecht im Gestank und Wärmestau steht. Gärten/Schrebergärten im Bereich von Quadrat-Kilometern an den westlichen/östlichen Stadträndern sorgten Jahrzehnte für gesunde Luft. Doch die Städte haben immer weniger Geld und verhökern diese Flächen für Gewerbe und EFH’s. Man riecht förmlich die Häuser, die verbrauchte Luft, den Autoverkehr. Wenn dann noch die Sonne bei nun fast 40 Grad drauf steht, ist ein Flanieren unmöglich. Noch sind die Gebäude bei uns weit auseinander, schaut man in den Metropolen des Auslandes, die Wolkenkratzer dicht an dicht… kann einem schlecht werden.

  8. In der Welt hat man Klimaanlagen und in Deutschland Bedenken.
    In warmen Ländern hängt vor jedem noch so kleinen Appartement ein Außengerät.
    Nur in Deutschland soll man schwitzen, wie ein Neandertaler.
    Klar erzeugt die AC nach draußen noch zusätzliche Wärme, ja und? Innen ist es dann gut und das zählt.
    Erzählt den deutschen Humbug mal den Thailändern, die fallen prustend vor Lachen über den Tisch.
    Und selbstverständlich habe ich jetzt meine AC am Ballern, wenn auch leider keine Split.
    Aber ich habe gut geschlafen, andere bedenken sich zu Tode.
    Dazu sehe ich hier ein Phänomen, das ich nur noch als irre bezeichnen kann: Alle Sportler, die sich sonst mit Sport fit halten, meist morgens oder abends, meinen jetzt, genau zum Hitzehöhepunkt joggen oder radeln zu müssen, also Mittagszeit oder Nachmittags, statt abends oder eben am Morgen. je nach Freizeit.
    Wundern sich dann, wenn der Herzkasper kommt. Das war dann Klimawandel und nicht Hirnerweichung!