Hitzeschleudern statt Wunderwaffe gegen Wärme: Das Dilemma der Klimaanlagen

Hitzeschleudern statt Wunderwaffe gegen Wärme: Das Dilemma der Klimaanlagen

Drinnen kühl, draußen umso wärmer: Klimageräte und -anlagen oder auch Luft-Luft-Wärmepumpen sind energetisch fragwürdig (Symbolbild:Pixabay)

El Niño” heizt uns dieses Jahr angeblich wieder kräftig ein; der letzte suchte uns erst 2023/2024 heim. Wie die Weltwetterorganisation (WMO) in Genf zu wissen glaubt, begann dieses Wetterphänomen 1950 und soll in Abständen von zwei bis sieben Jahren wiederkehren. Dieses Jahr könne es bis im November dauern. Der größere Temperaturanstieg der nördlichen Erdhalbkugel, auf der sich über zwei Drittel der Landfläche des Planeten befinden, geht allerdings aufs Konto der Urbanisierung: Die Bevölkerung Europas nahm seit 1850 auf das 2,7-fache zu, die Vergrößerung der Siedlungsflächen und der Verkehrswege allerdings um ein Vielfaches davon. Hinzu kamen Industrialisierung und Elektrifizierung – mit entsprechend weit mehr künstlicher Abwärme – und dementsprechend nahm das Potenzial der Natur als Wärmeabsorber ab, während Städte zunehmend zu Glutöfen werden (hier die Bestätigung dieser verkürzten, aber treffenden Darstellung).

Die systematische Abschattung und Lüftung von Wohnungen sind das Mittel der ersten Wahl; auch, weil diese nichts kostet. Zusätzlich können simple Ventilatoren das Temperaturempfinden spürbar senken – aber bitte nur dann, wenn man sich in einem Zimmer aufhält, und auch nur dort, denn ansonsten wälzt man nur nutzlos Luft um und der Stromverbrauch von Ventilatoren – unter 100 Watt – würde in Wärme umgewandelt. Warum also nicht das tun, was in Autos längst Usus ist – eine Klimaanlage oder Wärmepumpe einbauen lassen? Bleiben wir bei einer Luft-Luft-Wärmepumpe als Alternative zu einer Klimaanlage. Der Strom kommt in vielen Fällen von einer Photovoltaik-Anlage vom Hausdach. Eine 5-Kilowatt-Anlage benötigt eine elektrische Leistung von 1,0 bis 1,7 Kilowatt (kW), in acht Stunden Betrieb sind das also rund 11 Kilowattstunden (kWh) Strom. Also alles in Butter? Nicht wirklich; wo Sonne ist, ist oft auch Schatten, so die Redewendung. Und leider gibt es auch bei Klimageräten eine Schattenseite.

Menschengemachte Warmluft

Gehen wir einmal von einer außengedämmten Wohnung mit 100 Quadratmetern aus. Dafür nehmen wir einen Kühlbedarf von 4-6 kW beziehungsweise 40-60 Watt pro Quadratmeter an (bei älteren Gebäuden oder Dachwohnungen ist es oft das Doppelte). Diese holt aber nicht nur Luft in die Wohnung herein und kühlt diese, sondern sie pumpt die der Wohnung entzogene Wärme nach draußen. Das ist ein Problem: Zu den angenommen 5 kW Kühlleistung kommt noch die Stromaufnahme von z.B. 1,5 kW für den Kompressor hinzu. Die nach draußen abgegebene Wärme entspricht also 6,5 kW. Das Außengerät dieser Größe bewegt in der Regel 2.000 bis 3.500 Kubikmeter Luft pro Stunde. Diese Luft ist aber noch wärmer als die angesaugte Umgebungsluft – um 5 bis 10 Grad. Die wärmere Luft passe sich aber schnell der Umgebungsluft an und verflüchtige sich!, ist oft verharmlosend zu lesen. Bei 30 Grad Außentemperatur beträgt die ausgeblasene Luft jedoch bis zu 40 Grad.

Alles noch kein Drama? Dann rechnen wir mal weiter: In acht Stunden Betriebszeit bläst so ein Klimagerät rund 20.000 Kubikmeter heiße Luft auf die Straße und kippt sie dem Nachbar vors Haus (das Betriebsgeräusch ist dabei das kleinere Problem). Das Verhältnis jener „menschengemachten“ Warmluft zu den 250 Kubikmeter gekühlter Luft der eigenen 100-Quatratmeter-Wohnung beträgt also das 80fache Volumen. Juristisch gesehen könnte man eine Klimaanlage also, so gesehen, als ein – dann rechtswidriges – “Geschäft zu Lasten Dritter” bezeichnen. Vielleicht sollte man sie besser in “sommerliche Wärmeschleudern” umtaufen?

Grüner Ungeist

Na, dann soll sich doch mein Nachbar ebenfalls auch eine Klimaanlage installieren lassen – Problem gelöst! Tatsächlich? Dessen Anlage muss dann allerdings eine um beispielsweise ein Grad wärmere Außenluft herunterkühlen. Wenn der Nachbar aber schon eine Wärmepumpe für seine Fußbodenheizung installieren lassen hat, dann hat er diese sicherlich auch zum Herunterkühlen seiner Wohnung eingeschaltet – und selbst schon beigetragen zu einer höheren Außentemperatur! Dann wäre wiederum ich es, der hier das Recht hätte, „nachzurüsten“… und so weiter, und so fort. Und wenn das irgendwann alle machen würden? Danach sieht es aus: Insgesamt sind in Deutschland bereits zwischen zwei und drei Millionen Luft-Luft-Wärmepumpen installiert. Auch wenn Habeck längst weg ist – es werden immer mehr (und sollen es auch werden). Der grüne Ungeist schwebt weiterhin über der schwarz-roten Bundesregierung. Übrigens: Windkraft ist für Klimaanlagen kaum von Bedeutung: Denn tagsüber reicht die Photovoltaik aus und nachts, wenn die Windräder vielleicht laufen, sind die Klimaanlagen meist ausgeschaltet.

Hier nun noch eine Matheaufgabe für Abiturienten: Wieviel Grad der „Klimakatastrophe“ gehen inzwischen auf das Konto solcher Klimageräte? Und bekämpfen diese wirklich Hitze – oder gehören sie nicht vielmehr zu deren Verursachern? Und um wieviel Grad steigt die Temperatur in Deutschland, wenn tatsächlich jährlich 400.000 Wohnungen (ungeachtet der Frage, für wen wohl) gebaut werden und diese mit Wärmepumpen auch für den Sommerbetrieb ausgestattet würden?

18 Kommentare

  1. bin viel in südlichen Ländern unterwegs. Jedes Rest,Hotel, kleine Pension,Laden etc hat einen AC ( Klimaanlage). Ganz normal.
    Sie leben alle noch ob Spanien,Griechenland,Italien,Ägypten,Thailand,Sri Lanka etc. etc
    Nur in Deutschland ist alles ein PROBLEM!
    Einfach abends vor dem Schlafen gehen, 2bis3 Std runterkühlen, ausschalten und angenehm schlafen

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    1. Die bumsdeutschen Deppen brauchen unbedingt Probleme von Weltgeltung, damit sie sich hervortun können als Weltverbesserer.
      Darum suchen sie die Probleme überall. Wenn sie diese Zuhause nicht finden, dann irgendwo in fernen Ländern.

      Deutschland ist ein Deppenland. Es gibt hier zwar hervorragende Geister aber die Mehrheit ist völlig verblödet.
      Das hat wahrscheinlich etwas mit der Flimmerkiste zu tun. Da kommen Verblödungsstrahlen heraus, und die Leute sind süchtig danach.
      Sie glauben jeden Mist, wenn er im TV gesendet wird. „Kam doch im Fernsehen“, heißt es dann. Als ob das der Beweis für Wahrheit sei.

      Um die Welt zu retten, werden sie sich noch selbst im Klo runterspülen. Hoffentlich bald!
      😜

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    2. Wer in SO-Asien die Klimaanlage nachts ausschaltet, wacht in einer Tropfsteinhöhle auf.
      Dort geht es wesentlich um die Reduktion der Luftfeuchtigkeit. 24 bis 26 ° sind dort angenehme Temperaturen.

  2. Nicht vergessen die nicht mehr zu beziffernden Quadratmeter von Photovoltaikanlagen auf dieser Erde. Diese Flächen werden kochend heiß.

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      1. Ohne diese Schwarzen Sonnen – Hochöfen weniger Hitzeabstrahlung? Schon mal abends nach Sonnenuntergang an so einem Solarmonster vorbei gelaufen? Die Erdkruste schluckt einiges an Sonnenenergie und strahlt es nicht wieder ab. (Tropen, Meere) Die PV Anlagen und die Windräder zerstören unsere Umwelt. Nicht irgend ein El Ninjo, dessen Phänomen es schon seit Jahrtausenden gibt.

      2. Die Energiemenge bleibt gleich, da liegen Sie richtig. Auf dunklen Flächen sind die Temperaturen aber höher.

  3. Verbrachte kürzlich eine Woche in einem Kölner Krankenhaus, bei Gluthitze, ohne Klimaanlage und bei geschlossenen Fenstern (Sicherheitsgründe!). Am Entlassungstag waren vor dem Eingang 40 Grad zu messen. Zuhause angekommen schaltete ich meine mobile Klimaanlage ein und genoss zum ersten Mal wieder menschenwürdige Lebensumstände und einen erholsamen Schlaf. Mir ist die hier vorgerechnete Klimabilanz schei§egal, solange ich nicht mit Kreislaufkollaps rechnen muss. Da können die Nachbarn nölen soviel sie wollen. Das Gebrumm ihrer Wärmepumpen soll ich ja auch klaglos aushalten.

  4. Energieerhaltungssatz beachten!
    Bei Photovoltaik-Stromerzeugung auf dem eigenen Hausdach und Direktverwendung für die eigene Klimakiste passiert bspw. gar nichts: die Strahlungsenergie der Sonne wird durch die Photovoltaik zu etwa 20% in elektrischen Strom umgewandelt (der Rest an Strahlungsenergie – also 80% der Sonneneinstrahlung – heizen wie immer die Umgebung und z.T. das Gebäude selbst auf). Die „abgezweigten“ 20% – inzwischen elektrische Energie – werden genutzt, um eine Temperaturdifferenz zwischen „Innen“ (Wohnraum) und „Außen“ herzustellen. Natürlich wird da „heiße Luft“ nach außen abgegeben: aber die Energie, die man aus dem Wohnraum „rausholt“, resultiert auch nur aus der Wärmeeinstrahlung von außen (Sonneneinstrahlung, man hat ja innen kein Kaminfeuer). Zusätzlich kommt noch die Abstrahlung von etwa 100 Watt pro Mensch hinzu – aber die würde ich auch freisetzen, wenn ich auf dem schattigen Balkon säße. Weitere Wärmequellen wäre noch der Kühlschrank und sonstige Elektrogeräte: werden die aber alle mit lokalem Solarstrom gefüttert, ist die Gesamtenergiebilanz völlig ausgeglichen: sonst hätte man das Perpetuum Mobile erfunden…
    Habe ich aber keine lokale, solare Stromerzeugung, sondern verwende gar fossil erzeugten Strom für die Klimatisierung, dann haben Sie recht: dann „heize“ ich die ganze Stadt mit auf. Bestes Beispiel: lokales Gaskraftwerk (wegen Umweltschutz!) zur Stromerzeugung und damit Klimatisierung: dann heizt das Gaskraftwerk (direkt oder indirekt) letztlich zu 100% die Umgebung auf. Kurzum: nur lokal erzeugter Solarstrom ist zur Klimatisierung zuzulassen – alles Andere ist bullshit, da liegen Sie völlig richtig.
    P.S.: natürlich kann man bspw. argumentieren, dass die (schwarze) Photovoltaik weniger Strahlung reflektiert, als ein silbernes Blechdach und daher doch zusätzlich lokal aufheizt – aber da schaue man sich mal die Anzahl der Neubauten an, die schwarze oder dunkelgraue Dachpfannen aufweisen…

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    1. Die Solaranlagen strahlen sehr viel Energie in Form von Wärme sofort ab. Der Scheiß reflektiert nicht. Wenn man die Dinger Weltweit betrachtet und wie viel ungeheuerliche Fläche an km² die Paneels Weltweit mittlerweile verdecken, dann sollte man langsam mal ins Grübeln kommen. Die Erdkruste gibt diese Wärme nach und nach wieder ab und erzeugt dadurch ein „Klima“. Welches auch ohne die Menschen funktionierte. Den El Ninio hat man erst bemerkt, weil die Messungen im Pazifik genauer wurden. Da braucht man keine „Klimaspinner“, die jetzt ihr Unwesen treiben.

  5. Genau so ist es.
    Ich merke es hier wenn ich ins Neubaugebiet mit dem Fahrrad einbiege, da hat es gefühlt 10°C mehr, besonders in den engeren Strassen wo vor jedem Haus ein oder sogar mehre solcher Kisten vor dem Haus stehen, das ist wie im Backofen. Biegt man dann wieder ins ältere Gebiet ab wo keine Klima/Wärmepumpen vor der Bude stehen ist es gleich wieder kälter, dort hat es auch mehr Grün vor den Häuser und keine Schotterwüsten oder komplett zugepflastert, dort stehen sogar Bäume, dafür ist in den engen knastartigen Parzellen im Neubaugebiet gar kein Platz mehr, selbst wenn man wollte. Es gibt EINE Grundstück dort wo ein Baum steht, der EINZIGE im ganzen Neubaugebiet, wenn überhaupt stehen da Töpfe um die Häuser rum deren Inhalt schon verbrannt ist oder so gammelige schilfartiges Zeug, das büschelweise aus dem umschotterten Bereich ums Haus wächst oder solche komischen künstlich aussehende „Japanbäume“ vorm Haus. Das heizt sich so schon massiv auf, dazu noch die Klima/Wärmepumpen die überall warme Luft um die Nase pusten wenn man dort unterwegs ist, das ist echt abartig.

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  6. Schwachsinns Text, die AC Abluft ist nach wenigen Sekunden neutralisiert!! Nix „Erwärmung“ zum Nachbarn…

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    1. Genau so ist das. Der Luft im Haus wird Wärme entzogen und diese wird außerhalb ausgestoßen, sie wird verlagert. Da aber die kalte Luft, bzw. auch die abgekühlten Mauern usw. weniger Wärme abstrahlen, gleicht sich das völlig aus.
      Die einzige Wärme, die wirklich entsteht, ist die, die Motor und Kompressor durch ihre Verlustleistung in selbige umwandeln, sprich, es gibt ja keine 100% Wirkungsgrad.
      Das aber ist lächerlich wenig im Vergleich zu Atmosphäre und Volumen der Außenwelt.
      Daß Städte natürlich mehr Wärme speichern und etwas wärmer sind, als Wälder, ist keine neue Erkenntnis und normal.
      In der Tat, der Artikel ist derart hanebüchen, daß es wirklich die Fußnägel aufrollt. Wie gesagt, ein deutsches Phänomen. Die Welt außerhalb DE kommt ganz sicher auf solcherlei Humbug nicht.

  7. Herr Künstle, vollziehen sie doch einmal folgende Überlegung nach:
    die von Ihnen skizzierte Wohnung mit 100 m² hat ein Volumen von 100 x 2,65 Deckenhöhe = 265 m³. Nehmen wir einmal ein Grundstück von 1000 m² an, dessen „Deckenhöhe“ 100 m beträgt, mithin ein Volumen von 100.000 m³ hat (eigentlich ist die „Deckenhöhe“ außen unbegrenzt). Wenn das Wohnungsvolumen 40° C warm ist und damit genauso warm wie die Außenumgebung , und diese Wohnung auf 20°C heruntergekühlt wird, dann ergibt sich logischerweise, dass diese Wärmemenge zwar außen zugeführt, aber auf 100.000 m³ verteilt wird und damit um den Faktor 1000 verdünnt wird. Glauben Sie wirklich, dass dies einen nennenswerten Effekt auf die Außentemperatur hätte?
    Wir haben es hier offenbar erneut mit einem Fehlschluss zu tun wie bei CO².

    Richtig ist zwar, dass durch den Energieverbrauch Wärme entsteht, aber das ist seit der Steinzeit so, seit der Mensch Feuer benutzt. Elektrizität ist auch nichts anderes als eine Form von Feuer, sei es durch Gas, Kohle, Öl oder Kernkraft. Es entsteht immer Abwärme. Und auch die Solarpaneele erzeugen Wärme, gewaltige sogar, die den Boden darunter sterilisiert. Und was die dunklen Dachpfannen angeht, die ein Mitforist als Hitzequelle anführt, ja da sei die Gemeinedbauordnung vor, die ein einheitliches Bild der Gebäude in der Gemeinde fordert und es schlichtweg verbietet, rote, blaue oder (Gott bewahre) silberne Dachbedeckungen zuzulassen.
    Wo ich allerdings mitgehe ist der Gedanke, Klimaanlagen per Solarpaneel betreiben zu lassen. Denn es wird warm, wenn die Sonne scheint und genau dann erzeugt das Solarpaneel Strom, der die Klimaanlage antreibt. Eine sinnvolle Koppelung. Es reicht übrigens, den Raum tagsüber zu kühlen, in der Nacht ohne Sonnenschein bleibt es dann auch bei ausgeschalteter Anlage noch kühl.

  8. Korrektur: nicht Faktor 1000, sondern Faktor 100.000 / 265 = Faktor 377.
    Das ändert aber nichts daran, dass diese Verdünnung der Wärmemenge nicht zu einer nennenswerten Erhöhung der Außentemperatur führt.

    Nochmal zur Veranschaulichung:
    Im geschlossenen Raum gilt:
    40 ° C ist äquivalent zur Wärmemenge x
    20 ° C ist äquivalent zur Wärmemenge x/2
    Wärmemenge x/2 bezieht sich auf ein Volumen von 265 m³
    Wärmemenge x/2 wird durch Klimaanlage einem Volumen von 100.000 m³ hinzugefügt.
    Dabei erhöht sich dann die Temperatur um 20 ° C / 377 = 0,05°C
    Eigentlich ist der Temperaturanstieg noch geringer, da wie schon gesagt die „Deckenhöhe“ außen eigentlich unbegrenzt ist.

  9. Wenn im Sommer die Sonne scheint wird es heiß. Wenn die Sonne scheint haben wir immer zu viel Solarstrom, so dass der Netzbetreiber Pickel bekommt. Also warum den überschüssigen Strom nicht in Klimaanlagen verballern.
    Was die Temperatur angeht: Die Solarzellen haben einen Wirkungsgrad von 22%. Das heißt 78% der Sonnenenergie wird auf der schwarzen Oberfläche der Solarzellen in Wärme umgewandelt. Wenn der Strom nicht über den Wechselrichter ins Netz gespeist wird sind es 100%. Wenn nun die 22% durch die Klimaanlage wieder in zusätzliche Wärme (neben der Wärme die nach außen gepumpt wird) verwandelt werden, ändert sich gar nichts. Wenn es innen kühler ist als draußen dann sickert die Wärme rein und wird dann wieder raus gepumpt. Das ist ein stabiler Zustand der am Anfang die Temperatur außen minimal erhöht, später aber nicht mehr.
    So where is the fucking problem?

  10. „In acht Stunden Betriebszeit bläst so ein Klimagerät rund 20.000 Kubikmeter heiße Luft auf die Straße und kippt sie dem Nachbar vors Haus“

    Heiße Luft steigt auf, Ballonfahrer glauben jedenfalls fest daran, also wohl nix mit Nachbars Haustür. Bei Temperaturen jenseits von 30 Grad ist die Klimaanlage der einzige Weg die Räume zu kühlen! Abschatten hält nur die extremste Hitze draußen und durchlüften funktioniert nur dann, wenn der Wind fleißig pustet. Bei der Hitzewelle im Juni war es weitgehend windstill, da kann man lüften wie man will, das bringt über die ganze Nacht ungefähr 1 Grad (selbst gemessen). Der Tischventilator wirkt auch nur bis 30 Grad, darüber wird man von warmer Suppe angeblasen, die überhaupt nichts bringt, wenn man nicht gerade nassgeschwitzt ist. In Ägypten haben selbst Bruchbuden eine Klimaanlage, die werden schon wissen warum.

  11. So ein hanebüchener Unsinn, von den Bedenken bezgl. Ventilatoren, bis zur AC!

    Es gibt in Bangkok etwa so gut wie kein noch so kleines Appartement, das nicht eine Klimaanlage hat, Häuser meist sogar mehrere.

    Selbstverständlich werden die genutzt und das macht, außer angenehmer Luft, gar nichts.

    Sie laufen allerdings in vielen Haushalten nicht tagsüber, sondern bevorzugt nachts und das ist auch gut so. Bei 32° im Schlafzimmer hilft nämlich nur AC und nicht Ventilator und schon gar nichts deutsches Gar Nichts.

    Ventilatoren verwendet man selbstverständlich nicht nur in geschlossenen Räumen, jede Autowerkstatt ist dort eh offen und Ventilatoren gibt’s für jeden Bühnenplatz, oft gar die richtig großen ab 24″ fahrbar.

    Ich selber habe bereits oft auf meinem Vorhof am Auto oder Kleinmotorrad gearbeitet und das geht ohne einen Ventilator überhaupt nicht! Der Luftstrom unterstützt einfach die Verdunstung, was dem Körper somit hilft beim Regulieren, anderenfalls droht ein Kollaps.

    Dementsprechend habe ich für Temperaturen zwischen 25-28 auch Ventilatoren im Haus in DE, die laufen da, wo ich mich aufhalte, permanent.

    Und darüber setze ich selbst verständlich meine AC ein, einen Monoblock.

    In Thailand habe ich obendrein auch den Wohnbereich klimatisiert, selbstverständlich.

    So einen Unsinn, wie diesen Artikel habe ich wirklich selten gelesen, das kann echt nur von Oberlehrer Kapodeutschen kommen, die anscheinend von Geburt grün sind, auch wenn sie sich konservativ geben.

    Die Welt hat Klimaanlagen und Ventilatoren, die Deutschen haben Bedenken und ölen lieber, wie Neandertaler. Stinken für’s Klima, oder so ähnlich.

    Quatsch, Megaquatsch, Plumpaquatsch!
    Ich sehe täglich, warum ich Deutschland lieber wieder besetzt sähe und hier keine, noch so geringe Chance, auf eine Besserung mehr sehe.
    Verbotshansel durch und durch, Miesmacher, Besserwisser. Wissen alles besser, als der Rest der Welt, obwohl im Rest der Welt alles besser ist.