Hitzeschutzpläne statt Klimaanlagen: Wenn Ideologie Patientenleben gefährdet

Hitzeschutzpläne statt Klimaanlagen: Wenn Ideologie Patientenleben gefährdet

Schwitzen in schwülheißen Krankenhauszimmern: In Deutschland 2026 leider Alltag (Symbolbild:Grok)

In der Uniklinik Düsseldorf erreichen die Temperaturen auf der Herzstation derzeit bis zu 38 Grad Celsius. Frisch operierte Herzpatienten liegen in südseitigen Zimmern ohne Klimaanlage und müssen in der extremen Sommerhitze ausharren. “Hitze-Alarm in der Notaufnahme – Pflegepersonal: So eine Situation haben wir noch noch nicht erlebt“, schlagzeilt “Bild” reißerisch. Was ist hier das Problem? Die sommerlichen Temperaturen? So wird es den panikstimulierten Deutschen – denen sechs Jahr nach der Virus-Phantombedrohung nun das Fürchten durch eine neue Phantombedrohung namens Sommerhitze gelehrt wird – weisgemacht. Das logische Denken setzt bereits an dieser Stelle aus, denn das eigentliche und einzige Problem sind hier nicht die für hiesige Breitengrade zugegebenermaßen extrem hohen Temperaturen, sondern das Fehlen der notwendigen Infrastruktur, konkret: Von fehlenden Klimaanlagen.

Wir sind hier wohlgemerkt in Deutschland, nicht in Bangladesch oder Botswana – doch dass diese simple Investition in eigentlich selbstverständliche Haustechnik einer sensiblen gesundheitlichen Entrichtung versäumt wurde, sagt schon alles aus über den Zustand dieses Landes. Wie auch das, was die Klinik stattdessen tat: Sie legte einen “Hitzeschutzplan” aufgelegt. Dieser beinhaltet baulich-technische Maßnahmen wie aktive Außenverschattung – obwohl sich diese als völlig unzureichend erweisen, etwa, weil  Nutzer die Verschattung durch Außenjalousien hochfahren und der Treibhauseffekt in den Räumen verstärkt wird. Also greift die Klinik zu weiteren improvisierten Maßnahmen, die so lächerlich wie hilflos sind: Patienten werden vorzeitig entlassen, weil man sich nicht für Hitzschlägen oder gesundheitlichen Folgen von Dehydration verantwortlich machen lassen will,  oder das Pflegepersonal klebt – besonders kreativ – Zettel an die Fenster mit der Aufforderung, diese tagsüber geschlossen zu halten.

Kollektiver Klimawahn statt praktischem Schutz

Doch das, was vor dem kollektiven Klimawahn samt “Energiewende“ und CO2-Ablassritualen selbstverständlich gewesen wäre – die Installation von Klimaanlagen gerade in sensiblen Einrichtungen wie Krankenhäusern, Altersheimen oder auch Schulen –, wird heute systematisch unterlassen. Stattdessen werden super klingende aktionistische Handlungssimulationen auf bürokratischer Ebene aufgelegt: Hitzeschutzkonzeote, “Heatmaps”, Verschattung, Ventilatoren und organisatorische Maßnahmen. Der eigentliche und einzige Zweck dahinter: Die Klima-Panikmache zur Fortsetzung einer sozialistischen und freiheitsfeindlichen Transformationspolitik mit allen Mitteln aufrechtzuerhalten. Bereits der gestörte Polit-Psychopath Karl Lauterbach – inzwischen bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in der “Pan-European Commission on Climate and Health“ (PECCH) für “gesundheitliche Folgen des Klimawandelns“ zuständig, wo er seinen Corona-Alarmismus nahtlos im Bereich Wetter fortsetzt – hatte in seiner Endphase als Gesundheitsminister mit abklingendem “Pandemie“-Erregungspegel sommerliche Temperaturen, wann immer sie sich irgendwann, irgendwo instrumentalisieren ließen, als neues mörderisches Teufelswerk apostrophiert.

Lauterbachs Amtsnachfolgerin Johanna Warken knüpfte hier nahtlos an: Der Muster-Hitzeschutzplan des Bundesgesundheitsministeriums empfiehlt Kliniken nicht etwa das Naheliegende und sogar dringend Gebotene, nämlich die permanente Klimatisierung von Behandlungs- und Bettenzimmern in Kliniken, wie dies in fast allen westlichen Ländern und auch erst recht in China, Japan oder Korea Standard ist –, sondern aktionistische Notstandsmaßnahmen. Darunter sind abstruse bis triviale Ansätze von Raumpläne für besonders betroffene Bereichen über Sonnenschutzkonzepte bis hin zur Verlegung von Risikopatienten in kühlere Zimmer. Doch wirksame technische Kühlung – ein absoluter Skandal – bleibt die Ausnahme; schließlich würde dies nicht nur neue Lücken in die chronisch unterfinanzierten, weil übernutzten Gesundheitskassen reißen, sondern vor allem genau solche Schlagzeilen verhindern, mit denen der apokalyptische Weltenbrand durch den menschgemachten Klimawandel in die Köpfe gehämmert wird.

Geld für Green Deal und Klimalobby – aber nicht für aktive Kühlung von Patientenzimmern

Das Fehlen von Klimaanlagen ist indes kein Düsseldorfer Einzelfall. In Freiburg kämpft die Uniklinik mit nur 25 mobilen Kühlgeräten für über 1.200 Zimmer. In Berlin und Hamburg setzen Kliniken auf “Heatmaps” statt flächendeckender Klimatisierung. In den meisten deutschen Krankenhäusern fehlen Klimaanlagen in den Patientenzimmern. Nur etwa ein Drittel der Kliniken verfügt über klimatisierte Bettenräume – Intensivstationen und Operationssäle ausgenommen. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft und der Marburger Bund sprechen seit Jahren von einem erheblichen Nachholbedarf. Ähnliche Probleme gibt es in Pflegeheimen und Schulen, wo man lieber zu Maßnahmen wie „hitzefrei“, Besuchen von “Kälteräumen“ im Keller oder sonstigen improvisierten Maßnahmen greift, um so den Schülern ein Gefühl von Luftschutzbunker einzutrichtern und dafür dem “menschgemachten Klimawandel“ verantwortlich zu machen. Dass die Installation von Klimaanlagen und technische Nachrüstungen für einen winzigen Bruchteil dessen zu realisieren wären, die dieser Staat für ideologischen Voodoo à la EU-Klimaschutzfonds oder “Green Deal“ raushaut, gehört natürlich nicht zum Lehrplan.

Umso grotesker sind die Begründungen, mit denen die Forderung nach diesen dringend notwendigen infrastrukturellen Nachrüstungen zurückgewiesen werden: Der jahrelange Investitionsstau im Gesundheitswesen erfordere “andere Prioritäten“, da sei für echte Klimaanlagen oder moderne Kühlsysteme kein Geld übrig. Aber für Pläne, Schulungen und Symbolpolitik schon?  Birgit Kelle hat recht: „Ideologie kostet irgendwann immer auch Menschenleben. Herzpatienten bei 38 Grad ausharren zu lassen ist mindestens Nötigung, wenn nicht auch Körperverletzung.“ Die Gesundheit vulnerabler Menschen ist kein Luxus, sondern eine zwingende staatliche Pflicht. Grüne Ideologie und verbrecherischer Klimawahn dürfen hier nicht länger über Vernunft und Pragmatismus siegen.

11 Kommentare

  1. Selbverständlich ist für solch dringende Dinge kein Geld da, weil für die Ukraine und für die „Schutzsuchenden“ Abermilliarden verschleudert werden.
    😜

  2. Liebe Frau Fricken, das ist vollkommen richtig. ABER: Selbst wenn jetzt in Windeseile überall Klimaanlagen installiert werden könnten, würde der grüne Zappelstrom doch vorne und hinten nicht ausreichen. Zudem geht die Überwachung der rechts- und gesetzestreuen Bürger vor, was nun einmal Datenzentren mit riesigen Servern verlangt, die einen gigantischen Strom-und Wasserverbrauch (letzterer zur Kühlung) benötigen. Wir werden auch ohne Klimaanlagen zukünftig aus diesem Grund Stromabschaltungen für Privathaushalte bekommen, ebenso wie eine Rationierung des Trinkwassers. Die von den Linken geliebte sozialistische Welt steht damit schon kurz vor ihrer Verwirklichung. Und überdies spart man bei dem „sozialverträglichen Frühableben“ (Karsten Vilmar) der meist älteren Herzpatienten (wobei auch diese dank mRNA-Spritzungen immer jünger werden) doch die Rente oder zumindest teure Medikamente. Wann begreift der Letzte, daß dieser Staat nicht sein Freund, sondern sein Feind ist? Bereits Nietzsche wußte es: „Staaten sind die kältesten aller kalten Ungeheuer. Kalt lügt auch ihr Mitleid,; und die Lüge kriecht aus ihrem Munde: „Ich, der Staat, bin das Volk.“ (Der Antichrist).

  3. Wo zu Klimaanlagen wenn der Ökostrom nicht ausreicht und alles zusammenbricht. Komplexes Denken ist bei den RotGrünen noch nie vorhanden gewesen. Hauptsache ihre Ideologie wird finanziert und ihre Taschen werden immer voller mit Steuergeld.

  4. @Wenn Ideologie Patientenleben gefährdet
    na und – die haben bei Corona mit ihren Gen-Experimenten und Maßnahmen tausende umgebracht, und es hat keinen Interessiert !
    Bis heute läuft die Vertuschung auf vollen Touren, ohne das sich jemand wirklich daran stört.

    Die Vernichtungspolitik des derzeitigen Regimes wird auch noch viele Opfer fordern – auch das interessiert niemanden, der angestrebte Krieg wird ebenfalls seine Opfer fordern – und auch dafür interessiert sich niemand !
    Warum also soll sich jemand – und die Mächtigen zuerst – darum scheren, das da Menschen sterben.

    1. Leider!
      Wie sagte Björn Höcke in seinem hochinteressanten Interview mit Roger Köppel (Weltwoche) über Deutschland: ´Wir haben keine deutsche Regierung´.

      Genau das muß sich ändern.

  5. in den von mir bereisten südlichen Ländern( zuletzt Griechenland) gehört selbst in jeder kleinen Pension die Klimaanlage dazu, wie der Wasserhahn ans Waschbecken.
    Momentan wird in Deutschland ein irrsinniger Abzockerhandel mit billigen inevizienten Wasser Luftkühlern gemacht.
    Richtige mobile ( Kompressor) Klimaanlagen werden zum drei bis vierfachen Preis angeboten, wie vor der Hitze.
    Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben

  6. failed state auf allen Ebenen. Ideologisches Geplärre funktioniert perfekt, wie die Tauben vorm Schlafzimmer. Ansonsten bescheinige ich den ideologischen Akteuren wirklich einen totalen geistigen Blackout auf allen Gebieten.

  7. sofort Strafanzeige gegen die Klinikleitung, das Krankheitsministerium und die Krankenkassen stellen wegen vorsätzlicher Körperverletzung, die unsere Gelder der Pharmaindustrie und weiteren Abzockergruppen in den Rachen schieben

  8. Bin gerade aus einer Kölner Klinik entkommen. Herzpatient. Eingeliefert mit Beginn der Hitzetage. Mit eigenem Ventilator gegen zuletzt über 38 Grad angekämpft. Die Fenster können nicht geöffnet werden, damit Selbstmord unterbunden wird und damit „wir nicht die Überreste der Leute vom Asphalt kratzen müssen“! (eine Schwester wörtlich. Klimaanlagen gibt es nur in den OP-Räumen. Zentrale Anlage werden aus hygienetechnischen Gründen nicht installiert, damit sich keine Keime verbreiten. Der Chefarzt, auf dessen Zuspruch und Auskunft ich Anspruch habe, hält sich immerhin bis zu 2 Minuten bei mir auf.

    1. Mein aufrichtigstes Beileid! Was hier abgeht, ist zutiefst menschenunwürdig! Ich frage mich, wie man solche Temperaturen auch dem Pflegepersonal zumuten kann, das seine sieben Sinne beisammenhalten muß und keinen Fehler bei der Versorgung der Patienten aufgrund des Hitzestresses begehen darf!!!

      In meiner Dachgeschoßwohnung sind mir aufgrund der zusätzlichen Schwüle bereits 29 Grad zu viel!Glücklicherweise kam mir die Idee, zwei Kalt/Warm-Kompressen ins Tiefgefrierfach zu legen und abwechselnd – in einen kalt-feuchten Waschlappen gesteckt – auf alle Körperteile zu legen, an denen das Blut dicht an die Hautoberfläche kommt. Diese Maßnahme hilft überraschend gut, um das starke Schwitzen sehr schnell zu beenden, den Körper ein wenig zu kühlen, vor allem aber auch das Gehirn am Laufen zu halten.