
Die Meldung liest sich unspektakulär und ist doch ein Fanal: Die Humboldt-Universität Berlin will ihren Archäologie-Studiengang, das renommierte Winckelmann-Institut, schließen. Ausgerechnet jene Universität, die wie kaum eine andere für den Namen Humboldt, für das Ideal der Gelehrtenrepublik steht, hält die Ausgrabung der eigenen Grundlagen offenbar für verzichtbar. Und ausgerechnet das geistige Vermächtnis Johann Joachim Winckelmanns (1717 – 1768) trifft es, jenes großen Aufklärers und zudem eine schillernde Persönlichkeit war, die man heute wahrscheinlich als queer bezeichnen würde, wie Gabriel Zuchtriegel, der deutsche Direktor der Ausgrabungsstätte Pompeji, in der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” anmerkt. Winckelmann gilt als Gründervater der Kunstgeschichte und der modernen klassischen Archäologie, ja Mitbegründer der europäischen Idee. “Es ist auch das Institut, an dem Margarete Biber gewirkt hat”, erinnert Zuchtriegel: Biber hat als erste Frau in Deutschland den Ruf als Professorin für Archäologie erhalten, konnte ihn aber aufgrund ihrer jüdischen Herkunft nicht annehmen und emigrierte in die USA.
Das Institut zehrt aber nicht nur von diesen großen Namen der Vergangenheit, argumentiert Zuchtriegel gegen die Entscheidung zr Institutsschließung: Das Institut sei alles andere als museale Nostalgie, sondern arbeite längst mit modernsten Technologien – digitaler Archäologie, 3D-Scans, KI-gestützter Rekonstruktion antiker Stätten. Es sei also gleichzeitig Ort der klassischen Bildung und technologischer Innovation. Dies zu streichen, nennt er „absurd“. Doch die Berliner Universität bleibt bei ihrem Kurs: ab Mitte der 2030er Jahre wolle man die Archäologie „neu aufstellen“ – irgendwann, später, vielleicht. Schon heute wird parallel an der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft der Studiengang Grabungstechnik eingestellt. Solche Entscheidungen, so Zuchtriegel, würden „oft politisch gefällt oder sind internen Dynamiken geschuldet“; ihre Auswirkungen seien aber verheerend für kommende Generationen.
Von der Universität zur Haltungsanstalt
Man muss kein Kulturkonservativer sein, um zu verstehen, was hier geschieht: Nicht irgendein Orchideenfach wird da weggespart, sondern eine ganze Denkform. Archäologie, Klassische Philologie, Alte Geschichte – das sind jene Disziplinen, die den langen Atem der Geschichte kennen, die Relativierung des Jetzt, die Erfahrung, dass Zivilisationen entstehen und vergehen. Wer diese Fächer streicht, ersetzt historisches Bewusstsein durch Gegenwartspädagogik. Und darum geht es hier in Wahrheit. Denn parallel zu diesem Abbau der „alten“, klassischen Fakultäten erleben wir einen massiven Ausbau der sogenannten Haltungsfächer: Gender Studies, Queer Studies, Diversity Management, Transformations- und Nachhaltigkeitsstudien, „Demokratiepädagogik“, „Präventionsforschung gegen Rechts“. Diese Fächer haben eines gemeinsam: Ihr Gegenstand ist nicht primär Wahrheitssuche, sondern Bewusstseinsformung. Sie wollen nicht die Welt erklären, sondern sie im Sinne bestimmter Normen verändern. Das erkennt man schon am Vokabular: „Empowerment“, „Dekonstruktion“, „kritische Weißseinsforschung“, „Klimagerechtigkeit“.
Dazu steht die Dekonstruktion der Geschichte im Vordergrund und das Ziel, sie durch die ideologische Brille eines doktrinären Wokismus neu zu “lesen”. Reale Befunde können da nur stören. Es also geht weniger um Erkenntnis als um Haltung, weniger um Fragestellungen als um vorweg feststehende Antworten. Der Umbau der Hochschulen folgt dabei einer einfachen Kostenlogik: Was sich nicht in Drittmittel, „gesellschaftliche Relevanz“ oder „Transformation“ übersetzen lässt, gilt als Luxus. Archäologie, Latinistik, Philosophie ohne Anwendungsstempel – kann weg. Stattdessen wachsen Institute, die im Gleichklang mit Bundesprogrammen wie „Demokratie leben“, „Kulturelle Vielfalt und Teilhabe“ oder „Transformation der Industriegesellschaft“ projektförmig Fördergelder einwerben und politisch gewünschte Narrative wissenschaftlich drapieren. Die Universität, die einst Freiraum der Geister war, verwandelt sich in eine pädagogische Gesinnungsanstalt des Staates. Wo früher Humboldt stand, steht heute Haltungsmanagement.
Die Logik der Dekanonisierung
Warum trifft es gerade Archäologie und die klassischen Fächer? Weil sie an einen Kanon erinnern: an eine Hierarchie von Werken, Sprachen, Denkformen, die sich über Jahrhunderte bewährt haben. Wer Homer, Vergil, die griechischen Tragöden, das römische Recht, die christliche Patristik ernst nimmt, erkennt zwangsläufig, dass der Mensch nicht erst 1968 oder 2015 erfunden wurde.
Die neuen Haltungsfächer leben von der gegenteiligen Erzählung: Die Geschichte des Abendlandes sei eine Abfolge von Unterdrückung, Kolonialismus, Patriarchat, Rassismus. Die Vergangenheit taugt hier nur noch als Steinbruch für Schuldnarrative, wie gerade die „Dekolonisierung“ des Kolonialdenkmal in der Braunschweiger Jasperallee beweist. In diesem Rahmen stört jede Disziplin, die die eigenen Urteile relativieren könnte – weil sie zeigt, dass Menschen immer schon in Konflikten lebten, ihre Götter wechselten, ihre Gerechtigkeitsbegriffe verhandelten.
Die Schließung des Winckelmann-Instituts ist vor diesem Hintergrund nicht nur ein Sparakt, sondern ein symbolischer Akt der Dekanonisierung: Man braucht keine Forscher mehr, die mühsam antike Schichten freilegen; man braucht Aktivisten, die moderne Diskurse über „koloniale Provenienz“ und „kulturelle Aneignung“ bedienen. Statt Grabungstechnik finanziert man lieber „kritische Museumsstudien“, die den eigenen Bestand moralisch problematisieren.
Die Ökonomie der Gesinnung
Natürlich wird all das haushalterisch begründet. Die Universitäten seien unterfinanziert, die Länder müssten sparen, man könne eben nicht alles erhalten. Das stimmt – aber es erklärt nicht, warum die Schere so asymmetrisch schneidet. Denn dort, wo es um politisch erwünschte Haltungsproduktion geht, ist Geld erstaunlicherweise reichlich vorhanden: Die erwähnten Lehrstühle für Gender und Queer Studies entstehen weiterhin, oft im Paket mit Gleichstellungsbüros und Diversitätsstellen. „Reallabore der Nachhaltigkeit“ schießen an den Hochschulen wie Pilze aus dem Boden; ganze Forschungsverbünde widmen sich inzwischen der „sozialen Akzeptanz der Energiewende“ oder der „Transformation zu einer postfossilen Gesellschaft“.
Diese Projekte sind selten ergebnisoffen. Sie sollen Legitimationswissen erzeugen: Zahlen, Studien, Gutachten, die belegen, dass die jeweils aktuelle Regierungsagenda – Klimaplan, Migrationspakt, Antidiskriminierungspolitik – alternativlos ist. Die Universität wird so zur Zulieferin der politischen Klasse; ihre Aufgabe ist nicht mehr Kritik, sondern Affirmation im Gewand der Empirie.
Haltungsfächer als Karrieresprungbretter
Ein weiterer Motor dieses Umbaus sind Karriereinteressen. Es ist leichter, in einem „innovativen“ Feld wie Diversity Management ein drittmittelträchtiges Projekt zu lancieren, als in der Altphilologie eine Edition eines spätantiken Textes durchzusetzen. Die Haltungsfächer sind eng mit Verwaltung, NGOs, Medien und Politik vernetzt. Wer hier pro-moviert, hat beste Chancen auf Stellen in Ministerien, Stiftungen, großen Verbänden – jene Berufe, in denen Narrative und Sprache wichtiger sind als belastbare Sachkenntnis. Umgekehrt gelten die klassischen Fächer als „nicht anschlussfähig“. Die Studierenden des Winckelmann-Instituts hätten „schlechte Berufsaussichten“, heißt es. Dieses Vorurteil weist Zuchtriegel ausdrücklich zurück und verweist auf die hohe Qualität der Absolventen und die wachsende Rolle digitaler Archäologie. Doch in einem System, das sich nach kurzfristiger Verwertbarkeit ausrichtet, zählt nicht, ob eine Ausbildung geistig formt, sondern ob sie in den nächsten fünf Jahren eine Stelle im Projektbüro “Transformation & Beteiligung“ garantiert.
Nebenbei: die 1809 gegründete HU war bis 1990 die führende Universität der DDR; an ihr lehrten etwa Jürgen Kuczynski, Wirtschaftshistoriker und einer der einflussreichsten Intellektuellen der DDR, der Philosoph Wolfgang Heise oder der Pionier der Transplantationsmedizin Moritz Mebel. Mit dem Studiengang Pharmazie hatte sie schon einen kompletten Wegfall zu verzeichnen.
2012 zur Exzellenzuniversität ernannt, wurden bis 2020 insgesamt 56 Nobelpreisträger mit ihr assoziiert. Sie gehört zu den 20 größten Hochschulen in Deutschland und den renommiertesten Universitäten weltweit. Dieser Ruf steht nun auf dem Spiel: “Was selbst die antiklassische DDR nicht schaffte, schafft jetzt eine als woke getarnte neoliberale Politik, der die europäische Klassik rein gar nichts mehr sagt”, echauffiert sich Zuchtriegel.
Der Verlust der Langeweile
Archäologie, klassische Philologie, reine Mathematik, theoretische Physik – all diese Fächer haben etwas gemeinsam: Sie sind unzeitgemäß. Sie verlangen Konzentration, Langsamkeit, stilles Arbeiten an Texten, Daten, Funden. Sie sind nicht sofort „relevant“, nicht “instagramable”, nicht tiktokisierbar, gleich gar nicht aktivismustauglich. Sie erzeugen jene produktive Langeweile, aus der echte Entdeckungen entstehen. Die Haltungsfächer dagegen leben vom permanenten Alarm. Rassismus, Sexismus, Klimanot-stand, Demokratie in Gefahr – die Welt ist immer kurz vor der Katastrophe, und wer das nicht einsieht, ist Teil des Problems.
In dieser Logik ist die Abschaffung der langsamen Fächer kein Kollateralschaden, sondern Voraussetzung: Es darf keine Orte mehr geben, an denen man lernen könnte, dass Geschichte tiefer, die Welt größer, der Mensch komplexer ist als der aktuelle Hashtag. Der Student soll nicht mit Homer, sondern mit “Critical Whiteness Studies” sozialisiert werden; er soll nicht das römische Recht studieren, sondern „Intersektionale Diskriminierungsforschung“.
Wissenschaft ohne Wahrheit
Am Ende steht eine Hochschullandschaft, in der der Begriff “Wissenschaft” selbst ausgehöhlt wird. Forschung wird verwechselt mit Projektarbeit, Lehre mit Haltungsvermittlung, Kritik mit “Sensibilisierung“. Der Umbau hin zu Haltungsfächern zerstört dabei genau das, was Universitäten legitimiert: den Anspruch, Orte der Wahrheitssuche zu sein. Wahrheitssuche ist unbequem; sie kann Mehrheiten widersprechen, Fortschrittsmythen zerstören, Schuldverteilungen durcheinanderbringen. Sie braucht Räume, in denen man etwas sagen darf, bevor man weiß, ob es opportun ist.
Die neuen Institute hingegen starten von der moralischen Gewissheit aus, auf der “richtigen Seite der Geschichte” zu stehen. Sie fragen nicht, ob der westliche Kapitalismus rassistisch sei, sondern wie rassistisch er ist; nicht ob Geschlecht binär ist, sondern wie man Binarität überwinden kann; nicht ob die “Energiewende” sinnvoll ist, sondern wie man ihre öffentliche Akzeptanz steigert. Das Resultat ist eine Agenda-Wissenschaft ohne Wahrheit – und damit ohne Mut.
Universität als Ort des Ernstes
Was wäre angesichts dieser Entwicklung ein Gegenentwurf aus rechtsintellektueller Perspektive? Erstens: die Rückbesinnung auf den Kernauftrag der Universität – die zweckfreie Suche nach Wahrheit. Das heißt konkret: Schutz der Grundlagenfächer, auch wenn sie keine kurzfristigen Renditen versprechen. Klassi-sche Philologie, Archäologie, Alte Geschichte, Philosophie, Mathematik sind keine „Luxusprobleme“, sondern die tragenden Säulen eines Denkens, das sich nicht sofort zum Dienst meldet. Zweitens: eine klare Trennung von Wissenschaft und Aktivismus. Haltungsfächer, die in erster Linie politisch-pädagogische Aufgaben verfolgen, gehören in Parteien, NGOs und Volkshochschulen – nicht in die Kernstrukturen einer Universität, die neutral sein muss, gerade um poli-tisch unbequeme Wahrheiten sagen zu können. Drittens: die Wiederherstellung des akademischen Kanons. Nicht, weil er “weiß” und “männlich” wäre, sondern weil er in Jahrhunderten erprobt wurde. Man kann ihn kritisieren, erweitern, ergänzen – aber wer ihn einfach durch aktuelle Modethemen ersetzt, sägt an dem Ast, auf dem er sitzt.
Die Schließung des archäologischen Instituts an der Humboldt-Universität ist ein Symbol für eine tiefere Krise. Sie steht für eine Republik, die ihre Vergangenheit verlernt, ihre Wissenschaft funktionalisiert und ihre Hochschulen zu Umerziehungslagern umgebaut hat. Wer das noch ändern will, muss nicht mehr nur um einzelne Institute kämpfen, sondern mittlerweile um das Prinzip selbst: dass es in diesem Land noch Orte gibt, an denen man sich der Wahrheit verpflichtet weiß – auch dann, wenn diese weder ministeriell gewollt noch moralisch bequem ist.
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18 Kommentare
@“…ihre Wissenschaft funktionalisiert und ihre Hochschulen zu Umerziehungslagern umgebaut hat.“
Auch die neusten Dokumentationen im ÖRR sind nicht mehr ohne Links Grünlackierte Betrachtungsweisen. Überall werden in den wissenschaftlichen Betrachtungen diese schrägen Betrachtungsweisen angeführt. Besonders schlimm ist wenn „Wissenschaftlerinnen “ aggressiv über die Frauen in der frühen Menschheitsgeschichte reden und dabei nur ihre Sichtweise gelten lassen. Mir zieht es jedes mal die Schuhe aus.
Mit welchen Firlefanz die ihre Ansichten beweisen wollen.
Die Darstellung der der Geschichte ist immer mit dem jeweiligen Zeitgeist verbunden. Blos jetzt ist es besonders schlimm.
höchste zeit für neue kulturvorbilder.. merz scholz habeck bärbeck und weitere linksrotzgrüne politidioten… umm dümmer deutsch….. alice auch bhier gilt erlöse uns von allen volldeppen…
Hauptsache, es gibt noch mehr Lehrstühl:innen für „Genderstudies“ und „Klimafolgenforschung“ (Hiiilfe, die Erde brennt!). Dort können auch Schul- und Berufsversager lehren. Oder leeren…
@Das Verschwinden der Vergangenheit
die Vernichtung der Geschichte ist ein wichtiger Punkt in der völligen Unterwerfung der Völker – wer nicht weiß, woher er kommt, kann auch nicht beurteilen, wohin er geht ! In der amorphen Masse ohne Geschichte und Volk lassen sich die Sklaven am einfachsten formen !
Es zeigt in jedem Fall, welchen Wert die Humboldt-Universität Berlin hat !
Und diesen Wert für das Regime haben sie schon 2019 bewiesen, als sie an Strategien zur Gehirnwäsche von Impfunwilligen geforscht haben, um die Folgebereitschaft in den Gen-Manipulation zu erhöhen!
Kann weg – zusammen mit ihren Komplizen der Charité, der Freien Universität Berlin und der Technischen Universität Berlin, dem Land Berlin und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).
Die Bildungspolitiker und die Bildungsverwalter in Berlin interessieren sich offensichtlich nicht dafür, dass der totale Wegfall der Alten Geschichte, der Latinistik und Gräzistik in Berlin Auswirkungen auf die Gymnasien und andere Studienfächer hat. Diese genannten sind bildungsfern! und interessieren sich wohl nur noch für die „Künstliche“ „Intelligenz“ und für solchen anderen EDV-Dummfug. Ganz, wie Bill-the-killer-Gates et.al. uns vorleben: Kein Interesse am Ganzen. Wir werden von Dummfuglern reGIERt.
Sofortiges Verbot des Gebrauches der Datenschleudern (aka Mobiltelefone) für alle Jungen und alle Alten, damit wieder das Denken bei den Genannten einsetzt und das Denken im Alltag verwendet wird. Denn dies, die Datenschleudern zu entsorgen und nie wieder zu verwenden und wieder selber zu denken und selber zu handeln, ist der Genickbruch für die Chargen von Menschen, wie Bill-the-killer-Gates et.al., die alle Leute (außer sich selber) mittels EDV versklaven wollen.
Und Abschaffung der Gender-irgenwas „Studiengänge“ ab sofort.
Nicht einmal in der DDR wurde war Studiengang Alte Geschichte, Gräzistik und Latinistik und Archäologie an der Humboldt-Universität abgeschafft worden.
Erschütternd!
Ich weiß garnicht was ich dazu schreiben soll.
Wer verantwortet sowas?
……………..
Das verantwortet die Humboldt-Universität, die Senatsverwaltung für Wissenschaft mit ihrer Senatorin, die ungebildeten Beamten der Senatsverwaltung für Wissenschaft.
Ein Skandal, das an Jahren sehr alte Institut eingestampft wird. Aber das trifft den Trend der Zeit: Nicht-Wissen macht stark 🙁 (nicht meine Auffassung ist das)
Diesem Bericht ist nichts hinzuzufügen, er zeigt die ganze Dekadenz nicht nur Berlins, sondern des Westens. Dass ausgerechnet das unregierbare Berlin die ehemalige Eliteuniversität zum Symbol woker und wissensfremder Lehre macht, dürfte niemanden verwundern.
Obwohl, die derzeitige Wissenschaftsministerin Dr. Ina Czyborra hat ein Studium der Prähistorischen Archäologie und Geschichte an der Freien Universität Berlin und in Bonn (Abschluss Magistra Artium) vorzuweisen. Verwunderlich, dass ausgerechnet eine Frau mit solch einem Wissenshintergrund genau dort die Axt anlegt.
Fazit: es muss ein „deutscher Trump“ her, um diesen Niedergang in allen Bereichen zu stoppen. Die sogenannte Politikerelite wird es nicht mehr richten, weder in den Ländern noch in Deutschland
Ein sehr guter Artikel, der die wahren Absichten hinter der Abschaffung der Archäologie zutreffend Freiheit.
Was bin ich froh, daß ich noch ideologiefrei studieren konnte!
Früher haben die Linken den Universitäten immer vorgeworfen, das Curriculum der einzelnen Fächer sei der wirtschaftlichen Verwertbarkeit viel zu sehr ausgesetzt und behindere daher die Freiheit von Forschung und Lehre.
Ausgerechnet dieselben Leute haben jetzt nichts Eiligeres zu tun als sämtliche Studienfächer einer ideologischen Verwertbarkeit zu unterwerfen.
„Mitbegründer der europäischen Idee“
Wo ist diese Idee verbindlich definiert?
Wo kann man sie nachlesen?
Oder hat da jeder Wackelmann seine eigene europäische Idee?
Der Furzmeister sagt: „Pffrrz!“
Kulturgeschichte: Eine Ansammlung von alten Büsten, verstaubten Bildern und Büchern, deren Wahrheitsgehalt keiner nachprüfen kann.
Im Grunde genommen nur die Interpolation einzelner Themen, interpretiert von Intellektuellen, die in ihren Sehnsüchten nach vergangenen Zeiten schwelgen.
Wer Kultur nicht lebt, hat keine. So einfach ist das.
Politikus Links_Grün arbeitet unermüdlich an dem Aushebeln der vor der 1968ziger Jahrgänge,die sich als zunehmend resistent gegen linksgrün Phrasen erweisen.Ja auf wirklichkeit des G.-G. bestehen,diese Rächten!!
Kürzlich kam ein 3-stündiges Interview mit Ulrike Guérot bei ungeskriptet raus.
Kann man nur empfehlen bzgl. Stand der Universitäten.
@ Ulrike Guérot – Stand der Universitäten
dann lesen sie mal die Kommentare von
https://www.danisch.de/blog/
kürzer -. aber ebenso treffend !
Zeitverschwendung.
Da setze ich mich lieber in den Garten und trinke ein Bier.
😜
Was brauchen wir noch unsere
Vergangenheit.
Unsere Zukunft liegt in Mekka.
Lang lebe Allah und sein Prosecco.
Das ist keine als woke getarnte neoliberale Politik, das ist woke marxistische Politik, also das Gegenteil jeder liberalen, meint freiheitlichen Politik.
mehr dazu bei James Lindsay in seinen New Discourses
Statt Archäologie können sie ja einen Studiengang in Arschkriechen anbieten. Dafür würden sich bestimmt genügend Studenten finden. Zumal diese Eigenschaft in vielen Firmen , dem öffentlichen Dienst und in der Politik absolut notwendig ist wenn man auf einen grünen Zweig kommen will!