Donnerstag, 13. Juni 2024
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Hurra, wir streiken: Der Pyrrhussieg des Claus Weselsky

Hurra, wir streiken: Der Pyrrhussieg des Claus Weselsky

GdL-Boss Weselsky: Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit (Foto:Imago)

Seit Monaten werden wir Zeugen eines Arbeitskampfes, an den sich in Zukunft noch so mancher erinnern wird und der sich in Art und Ablauf durchaus einer gewissen Einmaligkeit rühmen darf. Zum einen sind da die Protagonisten in Form der Gewerkschaft deutscher Lokomotivführer (GdL) mit ihrem Wortführer Claus Weselsky auf der einen Seite, und die mächtige Deutschen Bahn (DB), deren maßgeblicher Miteigentümer die Bundesrepublik Deutschland ist, auf der anderen. Es ist ein klassisches Duell David gegen Goliath. Als Zuseher und als Bahnkunde reibt man sich die Augen und verfolgt, wie der tapfere Claus Weselsky den Bahnvorstand vor sich hertreibt, demütigt und mit wilden Streiks seine Maximalforderungen durchsetzen will. Er erinnert in seinem Verhalten an den klassischen Comic-Helden Obelix, der aus seinem kleinen, unbeugsamen gallischen Dorf die römische Weltmacht vorführt und verprügelt… Moment mal: War das denn nicht Asterix? Richtig, jedoch war Asterix der Intelligentere der beiden: Er benutzte seine Wunderkraft nur, wenn es nötig war, ohne unnütz Geschirr (sprich: Römer) zu zerschlagen. Obelix hingegen wird in dieser Mär nur als der Hinkelstein schleudernde und wildschweinfressende, gutmütige Kumpel dargestellt, dessen größte Freude es war, wenn er Römer verprügeln konnte.

Der vermeintlich mächtigere Duellant in dieser Auseinandersetzung ist die DB mit einem Vorstand, der in vielen Aspekten seinem wichtigsten Gesellschafter, der deutschen Bundesregierung, verblüffend ähnelt: Hilflos lässt er sich vorführen und überlässt das immens wichtige Feld der Kommunikation vollumfänglich der GdL. Zweifellos muss den Bahnchefs zugestanden werden, dass sie dieser Arbeitskampf in einer denkbar ungünstigen Zeit trifft: Abgewirtschaftet, mit völlig maroder Infrastruktur und ohne wirkliche staatliche Unterstützung muss sich die DB nun auch noch zum wiederholten Male der testosteronschwangeren Dynamik der GdL entgegenstellen, die eine Funktionselite systemrelevanter Fachkräfte vertritt, ohne die die Bahn – derzeit jedenfalls noch – aufgeschmissen ist.

Mitleid mit Bahn hält sich in Grenzen

Dennoch hält sich das Mitleid der Bürger und Fahrgäste in Grenzen. Denn in nur allzu unguter Erinnerung sind die irrwitzigen Bezüge und Boni, mit denen sich die Bahnspitze wieder und wieder selbst bedacht hat. Zudem fühlte sich die Öffentlichkeit zu Recht verhöhnt, als die offizielle Begründung für die Bewilligung dieser Boni dann auch noch lautete, dass die Zielsetzungen des abgelaufenen Jahres zu 100 Prozent erfüllt worden seien. Im Land der permanent verspäteten oder ausfallenden Züge darf hierbei der Hinweis nicht fehlen, dass es die Bahnspitze selbst war, die sich diese eigenen Ziele stellen durfte und die so niedrig gesetzt waren, dass ihre Erfüllung trotz aller anhaltenden Unzulänglichkeiten kein Kunststück war. Sich dafür dann noch feiern und dotieren zu lassen, ist an Absurdität kaum zu überbieten.

Unter diesen Voraussetzungen wird wohl kaum jemand noch eine Wette über den Ausgang dieses Konfliktes abschließen wollen. Es ist anzunehmen, dass auch die zweite und möglicherweise sogar dritte Schlichtung scheitern wird. Jedenfalls, das lässt sich voraussagen, wird die GDL aus diesem Arbeitskampf als eindeutiger Sieger herausgehen. Doch wie nachhaltig wird dieser Sieg wohl sein? Was für Signale werden da eigentlich ausgesandt? An dieser Stelle macht es Sinn, in die 1960er Jahre des vergangenen Jahrhunderts zurückzublicken: In dieser Zeit der absoluten Hochkonjunktur gab es für Auszubildende, die kein Studium absolvieren wollten, einige wenige absolute Traumberufe. Da waren die Schriftsetzer, Fotolithografen und Buchdrucker das Maß aller Dinge. Die absolut höchsten Löhne in nicht akademischen Berufen, Azubi-Löhne, die doppelt so hoch waren wie die des Handwerks, hochpotente, gutorganisierte Gewerkschaften waren die Markenzeichen dieser Zunft. Azubi-Plätze waren heiß begehrt und umstritten. Die Arbeitgeber konnten aus dem Vollen schöpfen.

Die Zukunft gehört autonom fahrenden Loks

Und dann, nur zehn Jahre später? All diese Traumberufe hatten ausgedient. Einige wenige wurden für Spezialitäten noch gebraucht. Die restlichen Spezialisten landeten in Umschulungen und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. Und die Spitzenlöhne waren Geschichte. Auch die damals so hochpotenten, gut organisierten Gewerkschaften waren dem technologischen Wandel schutzlos ausgeliefert. Wenn man sich die Geschichte dieser beschriebenen Zunft vor Augen hält und sie in Relation zum jetzt stattfindenden Arbeitskampf setzt, stellen sich doch einige Fragen. In Japan beispielsweise fahren etliche Züge bereits heute völlig autonom – auch in Fernzügen. Die Großregion Tokio soll bis 2028 völlig ohne Lokführer auskommen. Auch in der Schweiz finden erste Versuche mit autonomen Zügen statt. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist anzunehmen, dass der Beruf des Lokführers im unaufhaltsamen Strukturwandel von Automatisierung, Digitalisierung und neuerdings KI das gleiche Schicksal erleiden wird, wie zuvor schon andere Berufsgruppen, etwa in der grafischen Branche oder im Bergbau.

Da stellt sich doch mit Blick auf den beruflichen Nachwuchs die Frage, ob es angemessen und sinnvoll ist, junge Leute zu motivieren, in einem Beruf einzusteigen, der eigentlich ein Auslaufmodell ist, und der nicht mehr zu bieten hat als eine enorm kampfwillige und potente Gewerkschaft. Wäre es nicht vernünftiger für die GdL,  für eine sinnvolle Exitstrategie zu kämpfen, um diesen Exit auch aktiv mitgestalten zu können? Weselsky und seine Belegschaft wären hier gut beraten, statt sich der Modernisierung und Entwicklung mit starren Gewerkschaftsparolen von vorgestern zu verschließen und auf Besitzstandswahrung und Tarifstreit um jeden Preis zu setzen. Es sei daran erinnert, dass die englische Gewerkschaft der Eisenbahner zu Zeiten Maggie Thatchers ebenfalls nach einem langen, erbitterten Streik unterging. Es war der eine Streik zu viel und damals ging es darum, dass die Gewerkschaft nicht akzeptieren wollte, in den elektrischen Lokomotiven auf die ehemaligen Heizer der Dampflokomotiven zu verzichten. Ein ähnliches Schicksal ist der GDL nicht zu gönnen; noch ist  Zeit, aus einem vermutlichen Pyrrhussieg einen echten Sieg zu machen und eine nachhaltige Lösung für die ganze Branche zu erstreiten. Deshalb: Mehr Asterix als Obelix!

15 Antworten

  1. Die GDL ist die EINZIGSTE Gewerkschaft in Deutschland die noch nicht korrupt ist und das verdankt sie der Integrität von Claus Weselsky. Und in Deutschland fährt die Bahn vielerorts mit der Technik aus Kaisers Zeiten. Wir haben keine gesicherte Stromversorgung. Die warschienlichkeit das irgendwann Esel aufgegleiste Karren ziehen ist höher als das jemals ein autonomer Zug in Deutschland fahren wird. Das Netz ist so marode das es auseinander fällt, niemand ist da der es warten kann, weil die Gesellschaft zunehmend an IQ verliert und auch weil wir nichtmal mehr in der Lage sind selber Stahl zu produzieren. Wir sind ein Transitland für Güter die durch ganz Europa gekarrt werden und haben über 80 MIllionen Einwohner plus halb Afrika die alle per Zug gekarrt werden wollen. Die Unzuverlässigkeit der Bahn, liegt an der maroden Infrastruktur, die zu 100% der deutsche Staat hält. Allerdings ist man ja jetzt dafür diese Aktien zu verkaufen….was alles noch viel schlimmer machen wird, weil die Infrastruktur dann aufgesplittet wird in hunderte von kleinen Unternehmen. Das werden Kapitalanlagen finanziert durch deutsche Steuergelder, den der Auftraggeber wird das Bundesland sein. Den Verwaltungsaufwand um zu kontrollieren ob die Gelder wirklich investiert wurden, will ich mir gar nicht vorstellen. Warschienlich werden mit der aufsplittung einfach neue Versorgungspöstchen geschaffen, die man an dienliche fügsame Hofschranzen vergibt. Nichts anderes war ja die DB von Anfang an seit ihrer Gründung. Nur das jetzt halt nachdem das Netz runtergewirtschaftet wurde, der Staat aus der Verantwortung rausgeht indem er “verkauft” Die deutsche Bahn kann und wird aufgrund der Lage und Beschaffenheit Deutschlands NIEMALS Gewinn erwiretschaften, sie wird immer verschuldet sein. Aber das ist egal, es sind eh nur Steuergelder. Bei uns hier machen gerade Strecken zu, weil es keine Fahrdienstleiter mehr gibt….so schauts aus….die Strecke hat Stellwerke die noch mit Seilzügen bedient werden :)) und manch einer träumt vom autonomen fahren…wenn der Esel von alleine nach Hause findet, kann man das durchaus so nennen…..
    Ach ja, die DB hat überhaupt kein Interesse daran ihren Ladne zu erhalten, deshalb stellt sie sich quer. Zig EVU haben den Bedingungen der GDL zugestimmt, da sie dem Erhalt der Gesundheit des Personals dienen. Kleinere und größere nur die DB macht so ein Affentheater….warum wohl?

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    1. Der erste Satz hätte gereicht, er bringt es auf den Punkt. Noch ein Zusatz : Weselsky wollten sie ‘kaufen’, sollte in den Vorstand der Bahn wechseln, er blieb standhaft. Wenn die Lokführer so viel ‘Macht’ haben, warum hat man sie noch nicht zu Beamten gemacht?!.

  2. Was leider kaum erwähnt wird , sind die Auswirkungen für die Bahnkunden. Alleine wir mussten wegen Streiks , Streckensperrungen und Baustellen die Wochen länger dauerten als geplant, unzählige Male aufs Auto umsteigen. Dieser Spaß hat uns trotz 49€ Tickets Hunderte Euro gekostet. Das alles wegen einem Staatskonzern der mittlerweile total marode ist und 2023 auch noch 2,5 Milliarden minus erwirtschaftet hat. In diesem Land funktioniert leider garnichts mehr was unter staatlicher Obhut ist !

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    1. Schön wenn ihr auf’s Auto umsteigen könnt.
      Ich kann aus Krankheitsgründen nicht mehr Auto fahren, habe ein [elektronisches] Rezept und 4 Haltestellen bis zur nächsten Apotheke. Den Weg zur Apotheke hin und zurück zu laufen schaffe ich auf keinen Fall. Also fehlen mir in den 4 Tagen [Freitag-Montag keine Straßenbahn] bis Montag die täglichen Medikamente. Danke, Claus Weselsky für ihr Lebensmotto:
      WENN JEDER AN SICH DENKT, IST AUCH AN ALLE GEDACHT

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    2. das 49 Euro Ticket wurde nicht eingeführt, um mehr Menschen auf den Zug zu bringen sondern damit keine Regressansprüche mehr geltend gemacht werden können. Als die BAhn noch unter staatlicher Obhut war, hat sie tadellos funktioniert, mit der Privatisierung ging der Zerfall los. Als sie “Gewinne” erwirtschaften sollte…

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  3. zu oben, was auf uns zukommt. Das große Zugunglück von Griechenland bei dem zig junge Menschen gestorben sind. Die Infrastruktur auf der der Zug fuhr, gehörte einer italienischen Firma. Diese hat auch brav Signale aufgestellt, die standen schon 15 Jahre dort, wurden aber nie angeschlossen. Also fuhren die Züge wie zu Dampflokzeiten per Funk. Jeder Abschnitt musste per Funk geklärt werden ob er frei ist. Der Fahrdienstleiter war viel zu alt für den Job und hatte eine Ausbildung im Querseinstieg von ein paar Monaten und war ein paar Wochen im Dienst…ein Fehler….mehrere Dutzend junge Menschen mausetot, weitere verkrüppelt. Der Fahrdienstleiter ging in den Bau, der Verkehrsminister ist lediglich zurück getreten. Ich hab was leuten hören, dass sich Araber für unsere Schienen interessieren….das kann ja lustig werden. Die Araber gelten ja quasi als die Urväter der Eisenbahn….da wird dann bestimmt alles endlich wunderbar. Der Staat gibt ihnen GEld für den Erhalt der Infrastruktur und die ersten Eselfarmen schießen wie Pilze aus dem Boden.

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  4. “Die Zukunft gehört autonom fahrenden Loks”

    Ja, aber die Frage ist welche Voraussetzungen für deren Einsatz vorhanden sein müssen und was das Kosten soll, denn Loks werden über viele Jahrzehnte genutzt, gerade im Güterverkehr, viel länger als jedes Auto, Lkw, Bus oder auch Flugzeuge. Man hätte ja auch schon längst die S-Bahnen / U-Bahnen auf “ohne Fahrer” umstellen können, so wie es in Ost-Asien teilweise gemacht wurde, aber es wurde nicht gemacht, weil man dann alle Bahnhöfe hätte umbauen müssen.

    Also, wo kommen das Geld und die Arbeitskräfte her, um die DB auf fahrerlose Loks umzurüsten?

  5. Doch, ich gönne der GDL genau dieses Schicksal.
    Diese rückständige Truppe mit den bestens versorgten, profilierungssüchtigen Führern hat den Bogen überspannt und nichts anderes verdient. Übrigens habe ich gehört, dass die Verkehrsbetriebe in Japan effektiver und kundenfreundlicher streiken: Sie fahren, aber kassieren nicht.

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    1. die deutsche BAhn wird durch STeuergelder finanziert, es wäre also scheißegal wenn niemand kassiert, denn damit lässt sich keine Bahn finanzieren, das ist nichtmal Portokasse was da rüber kommt. Mit Tickets kann man keinen Gewinn machen. Der Gewinn wird erwirtschaftet indem man billiger Arbeiten kann als man es angeboten hat. Hierfür muss man es schaffen ohne Strafzölle zu arbeiten. Japan ist mit Deutschland nicht zu vergleichen.

  6. Viele Züge fahren heute schon vollautomatisch . Für den Fall, daß unverwartete Störungen eintreten, ist aber dennoch ein Lokführer erforderlich.
    Die vielen Verspätungen, maroden Gleisanlagen, mangelhaft ausgebildetem technischen Personal werden auch in Zukunft dafür sorgen, daß Lokführer nötig sind……und die Konkurrenz auf der Straße kann man ja verbieten oder so extrem teuer machen, daß die Bahn noch genutzt werden muß.

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  7. https://youtu.be/AJ5dAzGBbkI

    23.03.2024

    „Selenskyj feuert mit Langstrecken-Raketen und Drohnen bis nach Moskau und St. Petersburg. Aber offenbar hat er es massiv übertrieben und deswegen zieht Amerika jetzt die Reißleine. Die USA haben Selenskyj weitere Angriffe auf russisches Territorium verboten!“

    Sensation, schaut und hört genau hin !

  8. Ich bedaure – wenn der Author wirklich glaubt, dass wir in 10 Jahren KI-gesteuerte Schienenfahrzeuge im Einsatz haben, ist er dem Hype um die aktuellen Sprachmodelle aufgesessen. Die haben nämlich nichts mit Intelligenz zu tun, sondern sind regelbasierte Systeme mit riesigen Regelmodellen. Passt die Situation nicht zu den verfügbaren Regeln, krachts – eine eigenständige Lösung können diese Systeme nicht entwickeln. Das wäre dann Intelligenz!
    Wenn man den Zustand der deutschen Bahninfrastruktur, die dauernden Ausfälle wegen versagender Technik (Leitsysteme, Weichen, Lokomotiven, etc.) in Betracht zieht und dazu die Probleme die durch Personen auf den Schienen (z.b regelmäsig in den Einfahrtsbereichen des Leipzger Bahnhofs), etc. heranzieht, bleibe dem KI-Lokführer nur die Verweigerung der Fahrt (aus Sicherheitsgründen).
    Das ist (leider) ein feuchter Traum.

  9. Weselsky sollte fordern, dass die Lohnsteigerungen wenigstens den Lohnsteigerungen des Bahnvorstands prozentual folgen oder wenigstens der Inflation. Wenn er das durchsetzt, kann er beruhigt in Pension gehen, es wird niemals mehr einen Bahnstreik geben.

  10. [1] Seit Jahren schon spült jeder Streik bei Bus und Bahn mehr Autos auf die Autobahn.

    [2] Ich hätte nichts gegen einen Obelix einzuwenden, dessen größte Freude es wäre, wenn er Grüne verprügeln könnte.

  11. Autonom fahrende Züge?
    Lächerlich!
    Man schafft noch nicht mal bis 2050 pünktliche Züge. Was soll also das Geschrei ?
    Und warum sollen Lokführer nicht für eine Reallohnerhöhung streiken “dürfen”? Ich meine, daß 2023 sich der Chef der BahnAG sein Einkommen um 100% erhöht hat. Es ist schon hart ,mit über 1 Million Euro im Jahr in Deutschland auskommen zu müssen. Dazu kommen die Pappnasen in den Vorständen und die Entscheidungsträger, welche bezahlt werden müssen .
    Da ist natürlich kein Geld mehr für die Basis da, welche die Gehälter des Vorstandes erarbeitet.
    Als dritter Punkt sei erwähnt, daß die DB weltweit operiert. Weltweit scheint der Konzern keine solche Probleme zu haben, wie in Deutschland . Weltweit scheinen Speditionen, Dienstleistungen und Versorgungen zu funktionieren – sogar mit der Pünktlichkeit klappt es.
    Das Versagen der DB im eigenen Land ist – wie immer – hausgemacht .