Hymnische Corona-Weihnachten

Engelschöre – auch in Pandemiezeiten (und teilweise mit Polizeiuniform…) (Foto:Imago)

Zur Melodie „Vom Himmel hoch, da komm ich her”:

Das Wort zu sagen ist erschwert,

drum wird Musik noch viel mehr wert,

als sonst schon – Seuche hin und her – :

Es klinge rein die Weihnachts-Mär.

 

Zur Melodie „Brich an, du schönes Morgenlicht”:

Geborn ist Christus, Gottes Sohn.

Der Heiland bringt uns Freud und Wonn

aus Bethlehem, der Davids-Stadt:

Wie gut, wer dies im Herzen hat.

Des Engels Botschaft leuchtet klar:

Nur, was vom Himmel kommt, ist wahr!

Wir Schwachen richten gar nichts aus,

es komme denn aus Gottes Haus!

 

Zur Melodie „O Heiland, reiß die Himmel auf”:

In diesen Tagen ist viel Leid

und mancherorts auch großer Streit.

Wer sehnt sich nicht nach Besserung

in starkem Heil und neuem Schwung?

 

Zur Melodie „Brich an, du schönes Morgenlicht”:

Allmächtig ist „Corona” nicht.

Mariens Kind führt uns zum Licht.

Hier liegt’s im harten Krippelein:

Derhalben lasst uns dankbar sein

und öffnen unsre Herzen weit,

bewegen dort, was uns erfreut:

Der Engel und der Hirten Klang

bewahr uns unser Leben lang!

 

Der ganze Text kann auch zu je vier Zeilen auf die Melodie der ersten Strophe gesungen werden: „Vom Himmel hoch, da komm ich her”.

 


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3 Kommentare

  1. Von drauß von friedlicher Demo komm ich her,
    ich muss auch sagen, brutal war Polizei sehr!
    Allüberall auf den Straßenspitzen
    sah ich schwarze Knüppel in Uniformhand blitzen.
    Und droben aus dem Gewalttor
    brachten die Augen Pfefferspray hervor.
    Und wie ich so ginge durchs finstere Straßentann,
    da riefs mich mit heller Bürgerrechtsstimme an:
    Freiheit, Gleichheit Brüderlichkeit,
    sie sind durch Faschistenpolitik
    so unerreichbar weit !
    Unsere Menschen und Grundrechte wurden uns genommen,
    von geistig tieffliegenden politisch Unbesonnenen.

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