Ich bereue nichts!

Frei bekennen, was man denkt und fühlt: Nichts, wofür man sich rechtfertigen muss (Symbolbild:Pixabay)

Gestern erhielt ich wieder einmal eine Nachricht eines Bekannten, der nicht damit einverstanden ist, was ich in meinen Beiträgen so von mir gebe – und dabei fiel mir selbst auf, welche Entwicklung in den letzten Jahren diesbezüglich bei mir stattgefunden hat: Es ist mir mittlerweile vollkommen egal, wer meine Meinung teilt oder auch nicht. Es juckt mich schlicht nicht mehr.

Vor ein paar Jahren war das noch anders. Da hätte mich solch eine Kritik wie diese Nachricht aus dem privaten Umfeld mehrere Tage lang beschäftigt und mir das Gefühl gegeben, mich irgendwie rechtfertigen zu müssen. Das ist vorbei. Nennt mich „Nazi”, „Verschwörungstheoretiker”, „Schwurbler”, „dumm” oder was auch immer; labelt und etikettiert mich, wie ihr wollt; rückt mich in die Nähe von was und wem auch immer oder zeiht mich der „Kontaktschuld” oder der „fehlenden Distanz” zu XYZ, mit dessen Ansichten ich eine Schnittmenge habe. Das ist alles in Ordnung, solange ich mich nur selbst im Spiegel anschauen kann. Und das funktioniert weiterhin problemlos. Ich weiß, wer und was ich bin – und nur das zählt!

Befreiender Prozess

Ich kann jedem da draußen nur raten: Wenn ihr eine Meinung habt, dann steht dazu! Wenn ihr nicht für das einsteht, was ihr denkt, dann tut es keiner. Macht euch keine Gedanken, wer irgendwas falsch verstehen könnte (oder unbedingt falsch verstehen will). Dass er über eure Ansichten die Nase rümpft, ist sein Problem – nicht das eure!

Sicher, es tut gerade zu Anfang weh, wenn euch Bekannte, Freunde oder Familie meiden oder beleidigen, weil sie nicht mit eurer Meinung klarkommen. Es ist aber ein Prozess, der abhärtet und schlussendlich befreit. Er macht dich frei vom Urteil anderer Leute. Nicht davon abhängig zu sein, was andere Menschen über einen denken, ist ein Ausdruck mentaler Stärke, eines gefestigten Charakters und einer gereiften Persönlichkeit.
Dementsprechend bereue ich gar nichts.

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28 Kommentare

  1. So geht es mir auch, lieber Herr Ford! Ich darf hierzu ein Wort von Siegmund Freud beisteuern:
    „Bevor du dir selbst Depression oder einen Minderwertigkeitskomplex attestierst, stelle sicher, dass du nicht einfach nur von Arschlöchern umgeben bist!!

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    • Daß man heute oftmals von den genannten Löchern umgeben ist, darf man nach den vergangenen drei Jahren voraussetzen. Ich diskutiere mit solchen Menschen nicht mehr, um nicht meine kostbare Zeit zu verschwenden.

    • So ist es!
      Ich kann auch sehr gut in den Spiegel schauen, sei es bei den „Corona-Maßnahmen“ oder beim Ukraine-Konflikt. Ich bin mit mir, dem Spiegel und Gott im Reinen!
      Ich habe mich, meiner bescheidenen Meinung nach, immer kritisch informiert und meine eigenen Schlüsse gezogen. Noch bin ich je von meiner Meinung, die dadurch entstand, abgewichen. Ich bin ein analytischer Mensch, kein Unsicherer ohne eigene Meinung, und wenn etwas stinkt, dann rieche ich es auch, wenn man es mir unter die Nase hält!
      Es wird auch nicht besser bei mir, wenn man das Narrativ wieder und wieder und ewig wiederholt. Ich bin stolz auf mich. Seit ihr es auch! Wir sind das Bollwerk des Guten, und das wissen wir!

  2. Sicher, jeder Heilungsprozess, der Wunden heilen soll, tut meist auch weh. Was sie erlebt und erfahren habe, kenne ich aus „Wendezeiten“. Manche „Freunde“ verloren. Für mich ist es heute erträglicher als damals, obwohl das Thema genau dasselbe bleibt. In sofern sind wir vielleicht nicht immer einer Meinung, wozu auch? Aber ihre Aussagen treffen genauso zu zumindest für mich.

  3. Absolut zutreffend, so ist es mir auch gegangen.
    Ich sage dazu: Ich bin alles, was Ihr wollt, ob Nazi, Schwurbler, Aluhut oder sonstwaskirchen, es ist mir wurscht, nur werde ich weder mein Wissen, noch meine Einschätzungen und Einstellungen ändern.
    Diese Schutzschicht war in den letzten drei Jahren überlebenswichtig und das sogar buchstäblich.
    Wer zurückzieht, weil er einen Vorwurf „das ist aber, bist Du etwa“ bekommt, ist am Ende nichts. Verschont wird er jedoch trotzdem nicht.

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  4. @Wenn ihr eine Meinung habt, dann steht dazu!

    ja nur selber denken und prüfen macht kluch !
    Denken lassen macht nur abhängig !
    Informieren überall, die prüfbaren Fakten herausziehen und selbst nachdenken und dann die eigene Meinung bilden !

  5. Genau so isses! Ich habe mich schon immer gewundert, dass manche eine AfD nicht wählen wollen, weil man ja da in die rechte Ecke gestellt werden könnte. Na und? Auch wenn man auf Herde getrimmt ist, in der Wahlkabine schaut einen der Nachbar nicht über die Schulter.
    Und ja, es tut weh, wenn in der Familie mitleidig gelächelt wird. Nur bis jetzt ist alles eingetroffen, was ich unserer Juniorfamilie gesagt habt, ohne dass sie mir es glaubten und mich nur mitleidig anlächelten. Aber darüber bin ich auch hinweg. Sie haben mir nicht zugehört und jetzt haben sie eben die Folgen zu tragen und sie tragen sie gerade. Natürlich sollte man es sich verkneifen zu sagen: „Hab ich dir’s nicht gesagt!“ Auch Freunde und andere. Man kann ihnen nur die Mittel an die Hand geben, wie z.B. Links, alles andere liegt in ihrer Hand. Mir sind die anderen völlig egal. Sollen sie doch aus dem Fenster springen, wenn andere das vorschreiben. Mir egal. Nur so bekommt man keine Kopfschmerzen, ist nicht deprimiert und lebt in sich ruhend weiter.

  6. Willkommen im Club !

    Meiner Frau und mir ist erst neulich aufgefallen, das bei einem Wiedersehen mit (durchweg überzeugt gespikten) Freunden der Vor-„Corona“-Zeit nach längerer Zeit die Begrüßung durch den ein oder anderen recht verhalten ausfiel oder gleich ganz.

    Und wir stellten beide fest, dass uns das mittlerweile vollkommen egal ist.

    DIE haben jetzt ein Problem, nicht wir. Und ich vermute, dass dem ein oder anderen das auch so langsam dämmert. Gleichzeitig aber unmöglich ist zuzugeben, mit Inbrunst komplett falsch gelegen zu haben. Zum eigenen Schaden.

    Vermutete Folge: so eine Art kognitive Dissonanz, die sich dann im ungünstigsten Fall in aggressiver Ablehnung des vermeintlichen Konfliktverursachers ausdrückt: den Impfverweigerern, die jetzt kein Gesundheitsrisiko haben.

    Ich habe einmal (!) eine der mittlerweile zahlreichen Erzählungen von heftigen Zweit-, Dritt, Viert-Corona-Infektionen mit „Die Impfung hat es voll gebracht…“ kommentiert. Erwartbare Antwort:
    „Sonst wäre die Infektion alles noch viel schlimmer verlaufen.“ (bei 4 Wochen Ausfall)
    „Sicher, dann wärst Du jetzt bestimmt tot. Gestorben an einem Schnupfen“
    „…“

    Seitdem höre ich nur noch zu. Und erspare mir und meinem Gegenüber jeglichen Kommentar.
    Die lernen und begreifen es eh nur aus eigener Betroffenheit. Irgendwann.

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  7. das geht mir genauso wie dem Verfasser, nur der Preis der eigenen und meist nicht konformen Meinung ist die zunehmende Einsamkeit. Diese sogenannten Freunde nehmen sehr schnell linientreu und im vorauseilenden Gehorsam Abstand. Damit kann ich gut leben, denn auf die dressierten Enddarmbewohner verzichte ich gerne. Die WEF grüne Transformation der letzten 3 Jahre hat auch bei mir im persönlichen Umfeld eine massive Auslese der Kontakte verursacht. Es soll ja so grüne Dummbatzen geben, die sich auf auf den Niedergang der Kultur und was unser Land einmal ausgemacht hat, kindlich freuen…

  8. Danke.

    Ich kann jedem Wort nur zustimmen. Und es ist ein innerlich befreiendes Gefühl, so zu sein.

    In diesem Sinne sollte jeder Mensch mehr Freiheit wagen.

  9. Im Grunde bin ich ganz bei Ihnen.
    Frei seine Meinung heute können sich nur die Impfjunkies erlauben – fast alles andere wird
    gelöscht.
    Die Bürger sind in ihrer Meinungsbildung dermaßen gesteuert, dass man deren Meinung
    fast meiden sollte. Einmal losgelassen – mit Scheuklappen – rennen alles nieder.
    Ob Energiewende oder sonst was
    Corona – WHO die Marionette von B.Gates
    Die Bürger glauben alles, und deren Meinung soll akzeptiert werden? Ja wenn das ihre
    Meinung wäre – aber so sind die nur das Sprachrohr von einer SEKTE.
    Polizei knüppelt alles nieder was diese SEKTE befielt – Entschuldigung wo bleibt da ein
    demokratischer Prozess, was diese gesteuerten Bürger von sich geben? Obrigkeitshörig bis
    in den Knochenmark.
    FAKTEN / Gesetze legen diese Obrigkeitshörige gänzlich bei Seite, wenn der Blockwart ruft.
    Auch die AfD löscht Beiträge die ihnen nicht gefallen- was bitte unterscheidet sie von den
    ZDF/ARD-Senderkette?
    Staatsvertrag ?? mit der Glotze die ja eigentlich Ländersache ist. Ist jedes Bundesland auch ein
    Staat?? Bayern nennt sich auch schon ( Freistaat) hat sich aber in die BRD eingegliedert.

    Die UNWISSENHEIT der Bürger ist NICHT mehr zu ertragen!!

    Aber wie käme ich zu solchen Erkenntnissen wenn man die Meinungsfreiheit unterbinden
    würde? Also bin ich doch dankbar – so weiß ich mit wem ich es zu tun habe.

    Gegen Krieg schreien – aber den Krieg freiwillig finanzieren!!
    Und warum? damit die Deutschen mit Hilfe der EU und NATO wieder Kolonialherren werden.

    Da sind ja wieder die Polen die meinen USA-Pudeln zu sein – vergessen dabei das die anderen
    deren Waffen in der Ukraine vernichten, und sie dann ohne Waffen dastehen und erneut eine
    Kolonie wird.

  10. Ich kann das nur bestätigen, mit der Zeit ist es einem egal was andere denken und einen kritisieren und man fühlt sich super frei. Meine Meinung gehört zu mir und wem sie nicht gefällt, der hat halt Pech gehabt. Ich werde mich doch nicht verbiegen, weil andere es von mir wollen. Ich brauche keine Heuchler und Duckmäuser in meinem Umfeld und stehe zu dem, was ich denke und sage.

  11. ja!
    wenn mich einer nach meiner Meinung fragt, sage ich oft: “ Ich fürchte, ich bin ein Nazi, neurechter, verschwörungstheoretiker und querdenker,…“
    oft stellt sich heraus, dass auch der andere gar nicht alles gut findet, was die altmedien verbreiten.

  12. Recht so!
    Das geht mir seit meiner Jugend so, und nun verstärkt seit 2019. Habe dadurch immer weniger Kontakt, weil meist sofort alles, was ich von mir gebe, systemkonform abgeschmettert wird. Mein Fell in der Beziehung wird immer dicker.
    Sch…- der Hund was drauf!

    Rolf

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  13. Ich war niemals Teil des Rudels, aber man kann schweigen oder aufmachen. Einer muß aufmachen, sonst gehts wie in „Masken“ (Max von der Grün – war mal Schulstoff :-)). Und dann gibt es eben die vom bundesdeutschen Rudel, die mich beißen und die, die mir schreiben: „Gott wird uns helfen, er hat ja auch Euch zu uns geschickt.“ Und das rührt mich an.

    Da ich im Ausland lebe, darf es mir nicht egal sein, was andere von mir denken, aber das, was der Autor hier beschreibt, ist nach meiner Erfahrung ein rein deutsches Phänomen.

    Vor einigen Tagen hatte Ansage einen Artikel über Herrn Renner – der nun 9000 Euro zahlen soll dank seines Zigarettenkioskbesitzer. Ich war am Tag davor bei meinem und wir klönen dann immer kurz. Er fragte, ob ich nach Hause fliegen würde und ich antwortete, ich flöge nicht mehr. Er schaute und ich erklärte, ich sei ungevaxxt – der Gaga sei zu groß. Er überließ den Stand seinem Kollegen führte mich weg von den Kunden und platzte heraus mit: „Ich auch nicht, meine Frau nicht und meine Kinder auch nicht.“ Und dann erzählte er, was seiner gevaxxten Verwandtschaft alles (un)gesundheitliches passiert.
    Wir redeten fast zwei Stunden, es war ihm wichtig und ich nehme mir dann Zeit.

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  14. „Keep it real!“ Bleibe echt!
    Und denke selber, möchte ich noch hinzufügen. Und misstraue der „Obrigkeit“ und ihren Handlangern und Propagandisten, und laufe nicht immer mit den Schafen. Und erkenne wer dein Feind ist.

  15. Danke Jason !
    So denke und handel ich auch.

    Noch ein Tip für die Ängstlichen und sich vor Gewissensbissen
    krümmenden Usern mit einer oder mehreren Meinungen in div.
    Foren.

    Geht keinesfall auf unverschämte Antworten auf Eure
    postings ein.
    Ihr habt Eure Meinung in die Öffentlichkeit gehustet und dann muss gut sein. Diskussionen mit geistigen Tieffliegern sind Zeitverschendung.
    Macht den Compi dicht und schaut auch nicht mehr dort rein.
    So mache ich es stets und bin damit bestens gefahren !!!

  16. Gut gebrüllt Jason, hat ja schon jemand gesagt.
    Spontan fiel mir ein:
    Das nennt man erwachsen werden.
    Leider gehen nur nicht so viele diesen Schritt.
    Die eigene Erfahrung der SBZ-Diktatur lehrte mich, ist der Ruf erstmal ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.

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