
Drei Spielplätze hatte die Stadt Frankfurt vollständig abgesperrt, um das diesjährige aus der “Klimagerechtigkeits-Bewegung” entstandene „System Change Camp“ im Grüneburgpark zu ermöglichen (Ansage! berichtete), das in mehreren der über 300 Programmpunkten – unter anderem dem Workshop “Germany’s Role in the Gaza Genocide” – den Zusammenhang zwischen Klimawandel und Militarisierung beleuchtete. Nachfolgend ein Erlebnisbericht des Autors.
Freitag, 22 August, 17.30 Uhr: Ein Aktivist der Initiative “Honestly Concerned e.V.”, die sich unter anderem für die Freilassung der von Hamas festgehaltenen jüdischen Geiseln engagiert, berichtet, was gerade eben passierte, als er einen Absperrzaun entsprechend plakatieren wollte: „Ich wurde von 15 bis 20 Leuten umzingelt, die mich angehen und mir und Sascha Stawski (dem Vorsitzenden von ‚Honestly Concerned‘ , Anm. d. Autors), die Plakate aus der Hand reißen wollten. Später versperrten sie uns den Weg und drückten gegen uns. Als wir fast eingekesselt waren, besprühten sie uns mit roter Farbe.“ Zuvor, für 15 Uhr, hatte die CDU aus dem Frankfurter Westend zur Camp-Erkundung eingeladen. Sven-Erik Holm, der stellvertretende Vorsitzende des FDP-Kreisverbandes Frankfurt, berichtet: „Wir haben uns als kleine Gruppe der FDP der CDU-Ortsbegehung angeschlossen. Als es losging, hat man uns schon umkreist und ist mit uns gelaufen. Mitten auf dem Versammlungsgelände haben sie uns schließlich den Weg nach vorne und nach hinten verbaut. Dann entrissen sie uns unter Gejohle die Plakate, die auf das Leid der jüdischen Geiseln aufmerksam machen (‚Bring them home now‘). Die Sprechchöre (‚Mörder‘) waren sowohl gegen die CDU als auch gegen Israel gerichtet.“
Alle Personalpronomen sind als Anrede recht
17.50 Uhr: In zehn Minuten beginnt die tägliche Camp-Führung. Ich erreiche den Ausgangspunkt in Nähe des besagten Absperrzauns, indem ich sicherheitshalber einen Bogen um eine dort auf der Wiese herumlungernde, teils vermummte Personengruppe schlage. Ein Mitorganisator der Führung über das Versammlungsgelände ordnet die Geschehnisse milde lächelnd ein: „Das geht nun schon seit drei Tagen so. Die einen hängen provokativ Plakate auf, die anderen reißen sie provokativ wieder herunter. Wir sind kein Kindergarten, der jeden beaufsichtigt. Sondern wir bieten eine Bühne, auf der jeder für sein eigenes Verhalten verantwortlich ist.“
18.00 Uhr: Der höfliche und sanfte Student Kami beginnt seine Führung, ohne dass sie sich nach vorne bewegt. Denn nach Überlegungen und Rückversicherungen wie das Wohlbefinden der Teilnehmer sicherzustellen ist, folgt eine längere Ausführung darüber, was alles für das Wohlsein der Camper unternommen wird: Fühlt er/sie sich unwohl, weil er/sie sich tatsächlich in einem Konflikt wiederfindet, geht er/sie am besten ins “Awareness-Zelt”. Außerdem hilft ein “Buddy” zur Begleitung, wenn man sich nicht sicher fühlt oder auch nur der Rucksack zu schwer ist. Und morgens nach dem Aufstehen warten gleich mehrere Eincheck-Gruppen mit der Frage auf einen: „Wie geht es dir heute Morgen?“ Dienlich sei auch ein Sicherheitskonzept, das gut auf Querulanten und Quertreiber reagiert und keine Gewalt auf der Campus-Fläche duldet. Kami sind als Anredeform im Prinzip alle Personalpronomen recht. Und das nicht nur, weil an diesem Freitag „der Tag der niedrigen Barrieren“ ist. Er positioniert sich glaubwürdig gegen die Absperrgitter um die Spielplätze. Weil für ihn die Zugänglichkeit und die Erreichbarkeit mit „Öffis“ wichtig ist, habe man sich von mehreren Orten, die die Versammlungsbehörde vorgeschlagen habe, schließlich für den Grüneburgpark entschieden.
Ein “Educator” und Geschichtenerzähler im Kampf gegen die Kohle
19.00 Uhr: Der Bummelzug mit etwa 50 Interessierten endet fast pünktlich zur Essensausgabe. Bei der veganen Küche für alle (“Küfa”) hat sich bereits eine lange Schlange gebildet. An Samstagen und Sonntagen teilen Ehrenamtliche gegen eine Spende bis zu 2.500 Essen aus, das unter anderem von Bioläden und aus “solidarischer Landwirtschaft” kommt oder aus Supermärkten “gerettet” wird. Mit einem von der guten Sache des Camps überzeugten Teamkollegen Kamis nehme ich auf der Wiese sitzend das Essen ein. Er ist sichtbar gerührt von der ruhigen Atmosphäre der Versammlung, wo Menschen zusammen kommen und ein Gefühl für die Gemeinschaft entwickeln. Einmal sei er fix und fertig gewesen: Er war für sich allein, da kam ein Camper auf ihn zu und sagte: „Wie geht es dir? Du siehst so aus, als ob du dir nicht selbst etwas zu Essen holen könntest.“ Da brachte er ihm das Abendessen. So etwas habe er noch an keinem Ort dieser Welt erlebt.
20.00 Uhr: Als ein Programmhighlight hat die “(Erzähl-)Kunst” des ”Beehive Design Collective” ihre grafischen Geschichten in den Grüneburgpark gebracht. Es verwendet riesige, tragbare Wandbilder mit komplexen, wimmelartigen Federzeichnungen, um Themen wie Globalisierung, Klimawandel, Kolonisierung und Rohstoffabbau zu “dekonstruieren”. Hintergrundinformationen zur “True Cost of Cool”-Grafik gibt ein Mitglied des Kollektivs, der Aktivist, Künstler, “Educator”, Organisator und Geschichtenerzähler Darius M. Bee: „Zehn Künstler haben drei Jahre an dem Projekt gearbeitet. Wir fuhren nach Appalachai, dem ältesten Gebirge in Nordamerika, wo Kohle über Hunderte von Jahren abgebaut wurde. Wir protestieren gegen die neue Form des Abbaus, welche die Bergkuppen mit Dynamit einfach wegsprengt, um mit großen Maschinen die Kohle herauszuholen. Wir unterhielten uns vor Ort mit wirklich jedem, der in irgendeiner Form involviert war, von ‚indigenous people‘ bis zu den Arbeitern in den Kohlebergwerken, um all ihre Geschichten auf einem Bild zusammenzuführen. Bevor wir mit dem Malen anfingen, haben wir wirklich viel recherchiert.“
Klatschen in Gebärdensprache
20.30 Uhr: Noch einmal treffe ich auf Kami. Der angenehme Zeitgenosse redet mit mir über kulturelle Aneignung und “white locks”. Der ganzheitliche Ansatz von Darius M. Bees Künstlerkollektiv gefällt mir allerdings deutlich besser als sein eng gefasster ethnischer Partikularismus, der zwangsläufig in die für den Normalbetrachter unverständliche, am Info-Zelt angebrachte Fragestellung mündet: „Weiße Personen mit Locks reproduzieren mit dem Tragen dieser aktiv Rassismus. Wenn die Anwesenheit weißer Personen mit Locks dazu führt, dass manche Schwarze Personen nicht auf dieses Camp kommen wollen und können, ist es nicht eine extreme Zentrierung weißer Gefühle und Ansichten, nicht zu fordern, dass white Locks*Trägerinnen diesen Ort verlassen müssen?“
21.00 Uhr: Auf der “Open Stage”-Bühne sollte möglichst nichts bei den Zuschauern „Schmerzen erzeugen“, so der fürsorgliche Koordinator im Vorfeld. Die erste Nummer ist eine fast schon hinreißende Diabolo-Jonglage: Das Publikum begleitet den Jongleur tobend von der Bühne. Umgehend betritt ein Korrektor die Bühne und teilt den verständnisvollen Zuschauern mit, dass das laute Jubeln und Klatschen für einige von ihnen „zu anstrengend“ und nicht „mehr zugänglich“ gewesen sei. Er verordnet deshalb eine tags zuvor eingeübte leisere Variante des Jubels, woraufhin die Zuschauer nach der nächsten Nummer wie Kindergartenkinder miauen, mit den Fingern schnippen und in Gebärdensprache klatschen. Auf meine Nachfrage hin, wie man bereits nach einer einzigen attraktiven Nummer sofort erkennen könne, dass lautstarker Beifall für manche Zuschauer zu aggressiv gewesen sei, bedeutete man mir, mich diesbezüglich an die Presseabteilung zu wenden.
Wie christliche Pfadfinder
21.30 Uhr: Dass der verordnete leise Kindergartenjubel eine mich exkludierende Insidersprache ist, scheint niemand zu jucken. Nach einem von einer Dame, die dafür all ihren Mut zusammennahm, schüchtern vorgetragenem Gedicht rappt als Nächster der bereits bekannte Darius M. Bee, was das Zeug hergibt. Schließlich schnorrt eine Frau beim Publikum eine Flasche Bier und eine Zigarette, fläzt sich damit auf die Bühne und erklärt: „Das System Change Camp ist zu akademisiert. Ihr kriegt den Dreck nicht aus der Bewegung, da wir aus Dreck entstanden sind.“ Noch lustiger sind nur die Schüler neben mir, die irgendwie in die Versammlung hineingestolpert sind und sie für eine „Anti-System-Veranstaltung der FDP“ halten.
22.20 Uhr: Auf dem Weg zum Parkausgang Grüneburgweg/Siesmayerstraße, dort, wo mit dem Rote-Farbe-Massaker für Sascha Stawski alles begann, denke ich mir: Eigentlich bin ich die ganze Zeit nur wie christliche Pfadfinder anmutenden beziehungsweise auftretenden Menschen begegnet. Laut Pressesprecher Sebastian Blessing (29) ist es „eine deutsche, vor allem weiße und christlich geprägte Gruppe, die das Camp organisiert und bei der Programmauswahl verschiedene Diskriminierungsformen berücksichtigt.“ Nur den Dreck, den sieht man nicht.
22.30 Uhr: Mein letzter Stopp ist beim Rettungswagen des “Sanitätskollektivs Berlin”, das sonst bei politischen Veranstaltungen in Berlin seine Dienste bereithält. „Werden Sie hier gebraucht?“ – „Natürlich! Wenn Sie mehr wissen wollen, fragen Sie bitte die Presseabteilung!“
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10 Antworten
Boah, ex! Was ’n Müll!
Da kann man auch gleich die Glotze einschalten. Braucht keiner. Kann weg.
Frankfurt. Das Dreckloch Europas. Wer hätte das gedacht? Ein einzigartiges Scheißloch inmitten dem Drecksstaat Dummland und seinen bekloppten „Wählern bzw Wahlberechtigten“. Unglaublich, was die dämlichen Deutschen, Dummdeutschen und die ihren Pass wegwerfendenden Analphabeten aus diesem Land gemacht haben. Ein einzigartiger Zoo voller Affen, Assi – Gestalten und Verbrechern.. Hoffentlich bleiben die alle im Westen, bis der neue Schutzwall erbaut ist.
Cränk,extrem anti_BRD,am besten Gen UdSSR exportieren,und gut ist’s!!
Die Pointe ist: Es wird nicht wärmer, weil es mehr CO2 gibt, sondern es gibt mehr CO2, weil es wärmer wird. Und wieso wird es wärmer? Normale Schwankungen komplexer Zusammenhänge seit der letzten Eiszeit vor 13 000 Jahren. Die heutige Zeit ist im Vergleich zu früheren Ereignissen sehr moderat und sehr mässig. Eigentlich könnte das Klima für unsere Breiten kaum besser sein….!!!
Der Klimawahnsinn ist Teil, wenn nicht sogar der wesentlichste Teil, des Great Reset. Mit dem Klimawandel kann man alles begründen, insbesondere die nächsten geplanten Pandemien und damit BILLIONEN GEWINNE die wir Steurzahler finanzieren werden. Mit der absurden Argumentation, dass es wegen der Klimaerwärmung mehr Pandemien geben würde. Gute Nacht Menschheit.
Geistesgestörte „Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Sie immer das herausfinden müssen, was Ihre Geldgeber herausgefunden haben wollen.“…..Das Klimagedöns geht ungebremst weiter! Nach einem zu warmen Winter haben wir jetzt angeblich ein viel zu warmes Frühjahr! Die Klimaindustrie und die MSM gönnen uns nicht einmal mehr ein paar schöne Frühlingstage, ohne uns mit dem Weltuntergang zu drohen! Man wünschte sich, sie würden einfach mal die Klappe halten! Grund für die verrückten LINKEN und Grünen zu jubilieren, deren Hauptgeschäft jetzt aus Kriegstreiberei, Steuerverschwendung & Beihilfe zu illegalen Massenmigration besteht!
ABER:… Der verloren gegangene Widerstand wurde NEU entdeckt und wächst!!!
Leider falsch! Es wird nicht wärmer.
Es ist lediglich so etwas wie ein „Climate-Gate“:
Wenn die Realität nicht mit den gewünschten Entwicklungen übereinstimmt, erfindet man einfach die Daten. So berichtet das britische Met Office Temperaturen von nicht existierenden Wetterstationen.
…
Es gab in den letzten 13 Jahren keine Erderwärmung im kontinentalen US-Raum. Was es aber gab: Milliarden an Steuergeldern, um den Klimawandel zu stoppen. Seit 2012 wurden in der EU laut Schätzungen sogar insgesamt 1,2 Billionen Euro in die „Klimapolitik“ investiert.
…
Eine andere Methode der Fälschung des Temperaturanstieges hatte sich Europäische Raumagentur ESA 2023 einfallen lassen. Man berichtet die Daten von Satellitenmessungen nicht mehr als Temperatur in 2 Meter Höhe, wie es der Standard ist, sondern von Bodenoberflächen. Und Asphalt oder die Temperatur einer Fahrbahnoberfläche ist nun mal garantiert heißer als die Luft darüber.
Quelle:
https://tkp.at/2025/08/27/klimaerwaermung-laut-daten-von-nicht-existierenden-wetterstationen/
Kommentar: Glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast! 😂
Ich frage mich: Wie misst man denn eine 2 m Temperatur aus dem Weltall über verschiedenen Oberflächen?
Das geht doch gar nicht.
Dasselbe in Holland. Der Wetterdienst KNMI hat im Referenzzeitraum 1901 bis 1950 23 Hitzewellen auf 6 heruntergerechnet. Er hat die Daten einer Messtation auf eine zweite Station „modelliert“ ohne Berücksichtigung von deren tatsächlichen Daten. In Holland müßten eigentlich die Daten aller Stationen gleich sein. Das Land hat keine zehn Zeitzonen.
Worum ging es?
Ich habe das Kauderwelsch leider nicht verstanden.
Wie z.B.:
„Weiße Personen mit Locks reproduzieren mit dem Tragen dieser aktiv Rassismus.“
Hä? Was sind Locks?
Ich kenne Loks, die Mehrzahl von Lokomotive.
Ich kenne Locken, das sind wellige Haare.
Aber was sind Locks?
Was sind weiße Personen? Sind das Leichen?
Dread Locks! Die gezwirbelten Haarstränge, welche man von Rastafaris kennt. Wenn Weiße sie tragen gilt das in gewissen Kreisen als kulturelle Aneignung. Aber blondierte Afrikaner und geglättetes Kraushaar sind hinzunehmen ohne Protest!
die letzten Zuckungen, eines vollkommen degenerierten und irren Volks.
Wer ernährt den diese Spinner alle und zahlt den ganzen Mumpitz?