Illegale Migration: Polen wehrt tapfer ab, Deutschland lockt weiter

Effektiver EU-Außengrenzschutz – leider eine Illusion (Symbolbild:Shutterstock)

Die tagtägliche Pervertierung der europäischen Idee lässt sich aktuell wieder an den Außengrenzen der Gemeinschaft studieren. An der Front, wo die Invasion von mehrheitlichen Wirtschafsmigranten eskaliert, machen die Grenzstaaten die „Drecksarbeit“ letztlich im Interesse der gesamten EU (die auch ohne Problemmigration genügend innere Probleme hat), und wehren Flüchtlinge ab – und dürfen sich als Dank von ihren „Partnern“ inhumane Maßnahmen und exzessiven Grenzschutz vorwerfen lassen. Nicht die illegale Migration wird skandalisiert, sondern die gegen sie ergriffenen Maßnahmen. Vor allem die Politik in Deutschland, Hauptziel und -attraktion der Migrantenströme, lässt sich von NGO’s und Fluchthilfeorganisationen vor den Karren spannen und verschärft die innereuropäischen Spannungen.

Anfang 2020 wurde Griechenland, das sich verzweifelt gegen von der Erdogan-Türkei erpresserisch an den Grenzen in Stellung gebrachte Flüchtlingsmassen erwehrte, für sein entschlossenes Vorgehen in dieser Krise heftig attackiert, obwohl es zeitweise am Rande einer militärischen Eskalation stand. Jetzt wiederholt sich eine ähnliche Situation an der Grenze von Litauen und Polen zu Belarus, wo mit Alexander Lukaschenko wieder ein antiwestlicher Autokrat die Destabilisierung der EU probt. Weil Polen – nach dem hocheffizienten Beispiel des ungarischen Grenzzauns vor fünf Jahren – entlang seiner Grenze zu Weißrussland eine 2,50 hohe Grenzbefestigung errichtet, laufen linke Medien, Fluchthilfeorganisationen und Amnesty International Sturm. Letztere werfen Polen zudem dasselbe vor, was vor einigen Wochen Kroatien die wohlfeile Empörung Brüssels eingebracht hat: angebliche „Pushbacks“ und „illegale Rückführungen“ von bereits auf EU-Gebiet gelangten Flüchtlingen.

Das wahre Ärgernis

Es herrscht Notstand – und die Außenstaaten haben jedes Recht, ihr Territorium zu verteidigen. Dass die EU Polen im Streit mit Belarus alleine lässt, ist das wahre Ärgernis in dieser angespannten Situation. Die Kommission macht alles falsch, was es nur falsch zu machen gibt: Würde Europa mit einheitlicher und konsequenter Haltung dafür stehen, dass es jede Form von illegaler Migration radikal bekämpft und jeden illegalen Flüchtling zurückschickt, und wenn dies erbarmungslos durchgezogen würde, dann wäre es nur eine Frage der Zeit, bis die Flüchtlingsströme von selbst zurückgehen. Es ist dasselbe Phänomen wie mit der „Seenotrettung“ im Mittelmeer: Würden die „Geretteten“ ausnahmslos in nordafrikanische Auffanglager zurückgebracht, statt nach Europa geschippert, würde sich – ganz nach australischem Vorbild – das Problem von selbst lösen. Was auf den ersten Blick unmenschlich wirkt, verhindert auf Dauer ungleich mehr Leid und Elend, als die faktische Pull-Eigendynamik durch fatale Signale vor allem der deutschen Politik.

Und so kommt es eben, dass nun die Zahl der Asylerstanträge in Deutschland 2021 im neunten Jahr in Folge die 100.000er-Marke überschreitet: Alleine bis Ende September stellten 100.278 Migranten einen Erstantrag beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). „Damit bleibt Deutschland in Europa der mit großem Abstand wichtigste Zielstaat für Schutzsuchende„, so die „Welt„. Selbst der zweitgrößte Aufnahmestaat Frankreich liegt mit gerade einmal der Hälfte weit abgeschlagen zurück – inneneuropäische Weiterreisen durch Binnenmigration sind hier noch nicht berücksichtigt. Am Ende landen, abgesehen von gar nicht erfassten illegalen Einreisenden, in Deutschland Jahr für Jahr gut zwei Großstadtbevölkerungen als Nettoüberschuss; die überwiegende Mehrheit muslimisch, männlich, jung.

Zwei Großstädte pro Jahr

Die Fehlanreize und grundfalschen Botschaften, die die Merkel-Regierung in regelrechter Staatssabotage in alle Welt aussandte, setzen sich unter der drohenden Ampel mutmaßlich munter gerade so fort: Geplant ist von den angehenden Koalitionären, das berüchtigte „Spurwechsel“-Programm fortzusetzen, das die Aufnahme abgelehnter Asylbewerber in den Arbeitsmarkt erleichtern soll – und damit die formale Voraussetzung zum legalen Daueraufenthalt schaffen soll. Maßgeblich für ein Aufenthaltsrecht, zitiert die „Welt“ den Unions-Fraktionsvize im Bundestag Thorsten Frei, sei „dann nicht länger die Frage, ob jemand unseres Schutzes bedarf, sondern allein die Frage, ob jemand, nachdem er behauptet hat, unseres Schutzes bedürftig zu sein, eine Beschäftigung finden kann. Das ist letztlich eine Einladung zum Asylbetrug.

So verquer und zerrissen präsentiert sich dieses Europa im Jahr 2021: Die einen verteidigen heldenmutig ihre Landesgrenzen und werden dafür angefeindet – und die anderen  belohnen illegale Einwanderer mit dauerhaftem Bleiberecht.

8 KOMMENTARE

  1. Der Abzug von US-Soldaten aus Afghanistan lässt die Einnahmen aus dem Verkauf pakistanischen Heroins versiegen. Die NATO-Hubschrauber haben aufgehört, Opiumernten außer Landes zu bringen. Das legt langsam und sicher den tiefen staatlichen Sumpf in den USA trocken. Es hilft auch kaum, wenn NBC sich den von der KP China kontrollierten Medienunternehmen an die Brust wirft, um zu retten, was zu retten ist. Die Felle schwimmen davon.

    Die USA verlieren ihre Potenz zu Einmischungen durch sinnfreie Kriege. Sie werden die NATO und damit automatisch die EU vertrocknen lassen. Die mitteleuropäischen Staaten werden sich endgültig neu positionieren und den Anschluss an die Russische Föderation finden, während das Vereinigte Königreich damit beschäftigt ist, Lkw-Fahrer vom Arbeiten abzuhalten, damit die Versorgung zusammenbricht. Die Regale leeren sich bereits.

    Die weißrussische Regierung bringt gerade der polnischen die Flötentöne bei, indem sie klarstellt, dass die aktuellen Einwanderer weder in Weißrussland noch in Polen ein Aufenthaltsrecht haben. Ob dabei tatsächlich geschossen wurde oder nicht, ist zweitrangig. Es kommt allein auf die Flötentöne an. Da hat Polen noch Lernbedarf.

    1. Oktober 2021 | Andrej Sawinych: EU führt beispiellose Desinformationskampagne gegen Belarus
    „Die von der Parlamentarischen Versammlung des Europarates beschlossene Resolution zu Belarus sei ein erneuter Versuch, die Verantwortung für die zugespitzte Migrationskrise Belarus in die Schuhe zu schieben. „De facto haben wir es mit einer beispiellosen und massiven Desinformationskampagne gegen die Republik Belarus zu tun. Dem Westen ist jede Methode recht, er tut das ohne zu zögern und ohne Rücksicht auf den gesunden Menschenverstand“, betonte er.

    „Andere Europaratsgremien ziehen ganz andere Schlüsse“, sagte Sawinych. „Aber sie tun das nicht öffentlich, routinemäßig. Menschenrechtskommissarin des Europarates Dunja Mijatović hat die polnische und litauische Regierungen scharf verurteilt, einen normalen Umgang mit den Migranten und Ende der Gewalt gefordert. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat eine Empfehlung erlassen, die in der EU geltenden Normen in Bezug auf den Umgang mit den in Polen und Litauen festgenommenen Migranten einzuhalten. Gleiche Forderungen stellen Hoher Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen und die IOM-Führung an den Europarat. Aber diese Positionen werden nicht publik“, so Sawinych. Deshalb wird immer wieder versucht, die Verantwortung für die aktuelle Situation Belarus in die Schuhe zu schieben.“

    Der große Umbruch, wie er in Europa von Klaus Schwab propagiert wird, bleibt genauso aus wie The Great Reset in den USA. Die Globalisten haben fertig.

  2. Der Skandal ist die Doppelmoral.

    Über Ungarn kamen 1000 mal mehr-aber die EU schlug auf Ungarn ein.Ist die EU jetzt also gegen diese Immigranten?Nein!Sie tun nur so weil Lukaschenko mehr oder weniger mit PUtin veründet ist.

    Ich dachte ausserdem das Polen überall im OSten einen Grenzzaun hat.Warum?Weil die ARD damals berichtete das Polen eine Zaun zu Russland(Kaliningrad) bauen MÜSSTE!!!
    Da sieht man schon wieder die Heuchelei der EU.Denn warum hat man damals keinen Zaun zu Weissrussland gefordert?Etwa weil man noch darauf hoffte das sich Weisrussland(Belarus sagt man erst seit kurzem um die Verbindung zu Russland zu verschleiern)der EU annähert?Könnte das sein?

  3. Wozu eigentlich Integration?

    Wahre Weisheit anerkennt die Verschiedenheit der Menschen und gewährt allen Stämmen ihre Eigenart. Es ist ihr bewußt, daß die Menschen nur dann in Harmonie und Wohlbefinden leben können, wenn man sie jeweils in ihrer Mitwelt und unter sich beläßt.
    Alle Völker und Rassen besitzen die Fähigkeiten das Leben zu meistern aufgrund ihrer eigenen Natur. Niemand benötigt dafür einen fremden Vormund.
    Ein Volk, dem die Vermischung mit anderen Kulturen erspart bleibt, dem bleibt auch jeder Kulturabsturz erspart.

    Der seit Jahrzehnten propagierte Multikulti-Wahn bedeutet letztendlich nichts anderes, als Barbarei und Zivilisation auf ein und dieselbe Stufe zu stellen. Das bringt nicht die Barbarei auf eine höhere Entwicklungsstufe, sondern die Zivilisation ein paar Stufen abwärts.

    Dekadente Gesellschaften, die sich haben idiotifizieren lassen, begreifen das allerdings erst, wenn es zu spät ist oder gar nicht.
    Wer lässt schon die Türe zu seinem Haus permanent offen stehen? – Nur ein Volldepp! Alle Probleme der Welt finden sich dann von selbst bei so einem ein. Das ist eine Freude für diejenigen Staaten, wo die Probleme herstammen, denn die sind sie auf diese Weise elegant losgeworden. Warum wohl „flüchten“ die Islamiten nicht in eines der vielen islamischen Länder? – Weil diese sie nicht haben wollen. Aha!

    Bei mir jedenfalls ist die Türe zu, und das bleibt auch so. Bei Bedarf werde ich sie unter Hochspannung setzen. Eine Zündspule, ein Schalter und ein paar Kabel genügen, dann werden Eindringlinge gratis Sterne sehen!

    Salut!

    • Sehr guter Kommentar, genau so ist es. Toleranz ist Schwaeche, wer nicht zu seinem Volk und dessen Kultur stehen kann ist ein Traitor.
      Der amerikanische Versuch eines Schmelztiegels, ist gruendlich schiefgelaufen und kann nur als schlechtes Beispiel dienen. Die verschiedenen Ethnien haben ihre eignen Stadtgebiete, bzw. Reviere, sieht man ja auch an den Gangs.. Es gibt immer Menschen die sich in andere Ethnien integrieren, doch dann haben sie eine aehnliche Religion, Ausbildung und ind in einer aehnlichen Schicht aufgewachsen, doch dass sind Minderheiten.
      Zum Schmelztiegel, gibt es ein zynisches Sprichwort “ Sch…e scwimmt immer oben auf“.

  4. Der Präsident von Weißrussland, Lukaschenko, hat die wirksamste Waffe, die man ohne eine Kriegserklärung gegen eine immer dekadenter werdende EU und ein bereits viel dekadenteres Deutschland einsetzen kann, gewählt, nämlich die muslimische Einwanderung.

  5. In unserem Ort wird wieder mal ( vergeblich ) nach Wohnungen für „Neuzugänge“ gesucht. Wer holt sich sowas nach Hause – außer er hat vor so und so zu sanieren !

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