„Impfmüdigkeit“ als Feigenblatt des Corona-Staates

Covid-Impfung (Symbolbild:shutterstock)

Die Politik missbraucht die wahlweise entweder als enttäuschend oder lebensgefährlich interpretierte „Impflücke“ (verstanden als Rückstand auf impffreudigere und angeblich nur deswegen schon heute maßnahmenfreie Staaten, was jedoch ein Mythos ist) in gleich doppelter Hinsicht: Einmal, um damit ein noch bis vor kurzem unvorstellbares Diskriminierungsmodell zur Ausgrenzung Ungeimpfter in weiten Teilen des sozialen und öffentlichen Lebens („2G“) zu zementieren. Und zum anderen, um damit die epidemische Lage als verfassungsrechtlichen Ausnahmezustand weiter aufrechterhalten zu können.

Insgesamt stieg zwar die Zahl der Corona-Erstimpfungen in Deutschland bis gestern laut Daten des RKI auf 56,5 Millionen an. Die bundesweite Impfquote ohne Zweitimpfungen stieg damit laut „dts“ innerhalb eines Tages um 0,1 Punkte auf 67,9 Prozent der Bevölkerung. Den vollständigen Impfschutz haben 53,4 Millionen Bürger, was einer Quote von 64,3 Prozent entspricht; vorgestern waren es noch 64,1 Prozent. Das Impftempo, klagt die Politik, sinkt unterdessen weiter: Im Sieben-Tage-Mittel liegt die Zahl der Erstimpfungen mittlerweile bei weniger als 61.000. Bei den Zweitimpfungen beträgt der Durchschnittswert rund 91.000, bei den Auffrischungsimpfungen 32.000.

Was hierbei beachtenswert ist: Bei den 12- bis 17-Jährigen stieg die Impfquote auf 41,3 Prozent, von den Erwachsenen sind mittlerweile 78,7 Prozent mindestens einmal geimpft. Das bedeutet: „Defizite“ zur Vollimpfung bestehen vor allem bei den Jüngeren – und damit einer von Verläufen mit Krankheitswert praktisch nicht betroffenen Bevölkerungsgruppe. Hingegen sind die Älteren zu einem deutlich höheren Anteil als der Durchschnitt geimpft, die Hochrisikogruppen zwischen 90 und 98 Prozent.

Hier geht es definitiv nicht um Gesundheit

Praktisch bedeutet dies: Die, denen Corona gefährlich werden könnte, sind bereits geschützt und werden auch durch Schließen der „Impflücke“ nicht sicherer. Deshalb ist die gezielte öffentliche Verunsicherung unter Verdammung der Ungeimpften nicht nur unplausibel, sie ist auch unlogisch. Ein deutlicherer Beweis, dass es hier um etwas ganz anderes als Gesundheit und Bevölkerungsschutz geht, ließe sich kaum denken – und wer hier nach anderen Motiven sucht, dem sei ein Blick auf das Bestellvolumen und die Gewinnerwartung der führenden Impfhersteller empfohlen.

Dass die Impfkurve abflacht und auf einem niedrigem Niveau stagniert, welches sich auch durch Anreiz noch Zwang weiter steigern lässt, zeigt: Wer jetzt noch nicht geimpft ist, will – und wird – es auch in Zukunft nicht tun. Der Grenznutzen ist erreicht. Das jedem bis zum buchstäblichen Erbrechen – mit Bratwürsten, Einkaufsgutscheinen, Freibier oder Bargeld – schmackhaft gemachte „Impfangebot für jedermann“ ist durch. Mehr kann und darf die Politik nicht tun. In Deutschland sind wir diesbezüglich eben bei ziemlich genau zwei Drittel der Bevölkerung stehengeblieben; in Dänemark waren es etwas mehr Impfwillige, in Schweden etwas weniger, in Norwegen ungefähr gleich viele wie bei uns. So what? Was zu tun war, wurde getan. Jetzt REICHT es.

Was die wenigsten begriffen haben: Die Staaten, die ihren „Freedom Day“ hatten und alles wieder geöffnet haben, kennen keine Abstandsregelungen, keine Beschränkungen, keine Maske und vor allem keine Impf-Zweiklassengesellschaft mehr. In Norwegen wird weder QR-Kontakterfassung praktiziert noch ein Impfnachweis gefordert. Glaubt ernsthaft irgendjemand, der die faktische staatliche Volksverhetzung Ungeimpfter gutheißt, dass – selbst in deren hypothetischem Erfolgsfall, bei hundertprozentiger Durchimpfung – bei uns 2G und Erfassungspflichten jemals fallen werden? Dies wird nicht geschehen. Schon deswegen nicht, weil die „Booster“-Impfungen und weitere Folge-„Auffrischungen“ fest im Impfplan und im Geschäftsmodell der pharmazeutischen Krisengewinnler eingepreist sind. Es ist ein Ding für die Ewigkeit.

 

4 KOMMENTARE

  1. Die besten Argumente findet man immer noch durch Vergleiche. Wollen die deutschen Politiker am Ende alleine mit ihrer „2G“-Bevormundung dastehen? Es wird höchste Zeit den Masken- und Impfterror zu beenden. Bei über 10.000 Toten allein durch Krankenhauskeime kam merkwürdigerweise niemand auf die Idee einen Krankenhaus-Lockdown anzuordnen.
    Krankeheiten gehören zum Leben und es ist absurd alles zu vernachlässigen, weil es tatsächlich eine bedrohliche Krankheit gibt. Wer sich impfen lassen will, kann dies tun. Wer sich nicht impfen lassen will, den sollte man in Ruhe lassen. Genau dies hat das Bundesverfassungsgericht im Falle der Selbstttötung ausgesprochen: Es geht andere – und damit erst recht Politker – nichts an, wie jemand mit seiner Gesundheit umgeht. Und wer andere als Krankheitskeimverbreiter ansieht, der kann schließlich zu Hause bleiben, Maske tragen, Kontakte vermeiden etc. So müsste man argumentieren ….

  2. Warum gibt man den Pharma Konzernen nicht einfach so die Knete ? Dann lassen die wenigstens die Menschen mit ihrem zuzammengerührten Dreck in Ruhe, der mehr Schaden als Nutzen bringt. Ausser für die Corona Gewinner von Big Pharma, die werden unglaublich reich und die Leute krank. Und zwar nicht durch Corona, sondern durch die Impfung !

  3. In Israel muss man dreimal geimpft sein, um den Grünen Pass (=Freiheit???) zu haben. Und es wird die vierte Impfung (2. Booster) empfohlen. Ich wette, dass in spätestens 5 Monaten der 2. Booster Pflicht in Israel ist.

    In den USA folgt man dem Beispiel. Dr Fauci (US-Gegenstück zu Dr Drosten und Karl Lauterbach) sagt, dass man zum vollständigen Schutz MINDESTENS 3mal geimpft sein muss.
    Er deutet somit Booster 2 bis unendlich schon an.
    https://www.theatlantic.com/health/archive/2021/09/fauci-boosters-everyone-will-keep-america-healthy/620220/

  4. Cui bonum ? sprach der Römer: Wem nutzt es ?
    Ausgehend von einer Weltbevölkerung von 9 Milliarden Menschen, Tendenz steigend, wird sich das Klima wohl nicht retten lassen, indem man den Europäern das Autofahren verbietet.
    Nachdem Pathologen und Ärzte mit ihren Untersuchungsergebnissen zu dem Schluß kommen, daß diese „Impfungen“ die Restlebenszeit auf ca. zehn Jahre begrenzen (weshalb Coronatote nach der Impfung ja nicht obduziert werden sollen), ist die Lösung der Welt-Überbevölkerung auf der Hand liegend.
    Das sich da Big Pharma und unsere Volksverträter auch noch die Taschen voll machen, ist da nur ein netter Nebeneffekt.
    Der Mengele tät sich totlachen….von mir aus soll sich Jeder, der will, so ne Impfung verpassen lassen; spätestes, wenn die Impferei in der dritten Welt losgeht und die Leute dort kapieren, was man in Wirklichkeit mit Ihnen vor hat, gibt es nicht mehr genug Bäume auf der Welt für die Leute, die dabei mitgemacht haben.
    Und dann heißt es wirklich: Wir haben Platz…..;-).

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