
Die neuesten Inflationsdaten aus den USA sollten eigentlich beruhigen: Der PCE-Preisindex blieb stabil bei 2,6 Prozent, die Kerninflation stieg leicht auf 2,9 Prozent – den höchsten Wert seit Februar. Kein Grund zur Panik, aber auch kein Signal für Entwarnung, so der Tenor in Washington und bei der Federal Reserve.. Doch während Ökonomen über Zinsschritte debattieren und Märkte auf Entspannung hoffen, erleben Millionen Bürger in den USA wie auch in Europa eine andere Wirklichkeit: steigende Preise im Alltag und wachsende Unsicherheit.
Offizielle Stabilität – reale Teuerung
Der US-PCE-Preisindex lag im Juli bei 2,6 Prozent im Jahresvergleich unverändert, die Kernrate stieg leicht auf 2,9 Prozent – den höchsten Stand seit Februar. Für die Federal Reserve bedeutet das: kein Schock, aber auch kein Signal für Entwarnung. Analysten taxieren die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung im September auf rund 85 Prozent.
Doch diese nüchternen Prozentwerte treffen selten das Gefühl der Bevölkerung. In den USA wie in Europa steigen Mieten, Energie und Lebensmittelpreise weiter, unabhängig von den Messmethoden der Statistik. Genau diese Diskrepanz – Zahlenspiel hier, Alltag dort – ist es, die das Vertrauen schwinden lässt. Denn was nützt es dem Bürger, wenn Experten von Stabilität reden, während das Portemonnaie Monat für Monat dünner wird?
Europa bastelt noch am Projekt
Während in den USA bereits eine Zinssenkung im September in Aussicht gestellt wird, setzt Europa weiter auf Regulierung und Zentralisierung. Die Europäische Zentralbank arbeitet am Digitalen Euro, der offiziell Komfort und Sicherheit bringen soll.
Die EZB treibt ihre Projekte. Politik bestimmt, Bürger zahlen. Schon jetzt müssen Banken und Unternehmen enorme Umstellungskosten tragen, während die versprochene „Vereinfachung“ für Verbraucher nebulös bleibt. Für viele klingt „Digitaler Euro“ nicht ausschließlich nach Freiheit.
Digitale Alternativen gewinnen an Gewicht
Der Blick auf Alternativen schweift global umher. Bitcoin notiert am Freitag bei rund 110.000 US-Dollar, Ethereum bei 4.376 Dollar. Zwar schwanken die Kurse, doch genau darin sehen viele den Beweis, dass es sich um einen Markt handelt, der jenseits staatlicher Eingriffe funktioniert.
Besonders Aufsehen erregte eine Prognose von Eric Trump: Er sieht Bitcoin auf Sicht von Jahren bei einer Million Dollar und verweist auf wachsendes Interesse nicht nur in den USA, sondern auch in China. Ob diese Einschätzung überzogen ist oder nicht – sie zeigt, dass Krypto längst Teil der globalen Diskussion geworden ist.
Dass Bitcoin und andere digitale Münzen im Alltag durchaus ihren Platz haben, lässt sich bereits beobachten. In der Spielewelt gibt es etwa Bitcoin Poker Anbieter, die Transaktionen vorwiegend über Kryptowährungen abwickeln – anonym, schnell und grenzüberschreitend. Auch für internationale Überweisungen ist Krypto längst ein Werkzeug. Für Anleger steht es heute damit nicht nur für Spekulation, sondern auch für die Möglichkeit, sich von staatlichen Währungen ein Stück weit unabhängig zu machen.
Wenn Bürger und Anleger das Gefühl haben, dass Inflation heruntergespielt und Geldpolitik zu ihrem Nachteil betrieben wird, wenden sie sich Alternativen zu – so vielfältig diese auch sind.
Zahlen, die beruhigen sollten?
Die PCE-Zahlen vom 29. August liefern Stabilität auf dem Papier – aber keine Entlastung im Leben der Menschen. Märkte preisen eine Zinssenkung im September mit hoher Wahrscheinlichkeit ein, doch der Alltag der Bürger bleibt teuer. Während Regierungen in Washington und Brüssel auf Verwaltung und Kontrolle setzen, suchen viele längst nach eigenen Wegen, ihr Erspartes zu sichern.
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4 Antworten
„Digitale Alternativen“: Wenn alles digitalisiert ist, dann wird auch dieses Schlupfloch geschlossen. Wie es so schön heißt: „Ihr werdet nichts besitzen und glücklich sein“.
Auch das Beste kann man mißbrauchen.
Wenn man nur bösartig genug ist!
Siehe Kernkraft.
Ich hab´s schon Ende der 90ger sagen hören : „Lass das Ganze bloß nicht beim Volk oder den schlafenden Regierungen ankommen! Die werden nur Schindluder damit treiben.
Die Einen in den „asozialen Medien“, die ich persönlich verachte und die Anderen, viel gefährlicher, wenn aufgewacht, werden Behörden sein!“
Das sagte ein Freund, Informatiker.
Der digitale Euro hat so gar nichts mit den alternativen Coins zu tun.
Dieser Euro ist nur die digitale Version des analogen Geldes. Dessen Entwertung findet weiter statt. Man bekommt immer weniger für sein Geld.
BTC ist eine ganz andere Welt, denn der wird immer wertvoller. Er kennt keine Inflation. Er kennt keine Entwertung. Er ist deflationär. Einfach liegen lassen und zuschauen wie sein Wert steigt. Klar gibt es Kursrücksetzer, aber die spülen nur die Spekulanten raus.
Bitcoin und Gold sind zwei Werte, die immer wertvoller werden. Und das haben mittlerweile auch Regierungen bemerkt. Sie beginnen BTC Reserven anzulegen. Bitcoin entmachtet die Banken.
Wer nicht investiert, wird es bedauern.
Münzen sind Hartgeld.
Digitale Münzen kann es darum nicht geben.