Irrenhaus Deutschland: Migrantenbeirat verhindert „rassistisches“ Afrika-Fest im Zoo

Was afrikanische Kultur sein darf, definieren Nicht-Afrikaner (Symbolbild:Shutterstock)

Inzwischen ist es praktisch gar nicht mehr möglich, mit dem Tempo schrittzuhalten, in dem der Wahnsinn hierzulande galoppiert, und die Grenzen zwischen Satire und bitterem Ernst erodieren täglich mehr. Deshalb erforderte ein gestriger Bericht von „Bild“ über eine Entscheidung des Leipziger Stadtrates zwingend eine nochmalige Nachrecherche dazu, ob es sich dabei nicht um einen um sieben Wochen verspäteten Aprilscherz oder einen sarkastischen False-Flag-Prank handelte. Jedoch – leider nein; die Meldung über das, was sich da im Leipziger Zoo zutrug (bzw. nun vielmehr war nicht zutragen darf) war authentisch.

Zur Sache: Der dortige Stadtrat hatte offenbar keine wichtigeren Aufgaben, als über die angebliche „rassistische“ Tragweite einer im städtischen Zoo geplanten Afrika-Show zu beratschlagen – und selbige sodann mit einer haarsträubenden Begründung zu verbieten. Geplant war, mit dem kulturellen Festival „Hakuna Matata”, so die Veranstalter, die „kulinarische und kulturelle Vielfalt dieses einmaligen Kontinents” vorzustellen und eine „virtuelle Zoo-Safari durch die Wildnis Afrikas im Zoo Leipzig” zu ermöglichen. Die Beschreibung fährt fort: „Bei der Ankunft in der Kiwara-Lodge werden Sie mit originalen Trommelklängen auf der Djembe und einem Begrüßungsdrink empfangen. Fremde Gewürze, exotische Früchte und Köstlichkeiten entführen Sie anschließend in die faszinierende Welt der Aromen Afrikas.”

Schnappatmung bei Trigger-Begriffen

Und schließlich sah das Programm vor: „Eine Live-Band begleitet Sie mit südländischen Rhythmen durch den Abend. Traditionelle afrikanische Tanzeinlagen in farbenfroher Kleidung werden Sie begeistern. Zum stimmungsvollen Abschluss des Abends erleben Sie eine aufregende Feuershow mit Dschungelatmosphäre.” Bei den kulturmarxistisch-woken Funktionären der Stadtpolitik, insbesondere im Migrationsbeirat der sächsischen Metropole, muss bei der Lektüre solcher Begriffe sogleich Schnappatmung eingesetzt haben. Vermutlich sahen sie angesichts der Trigger-Begriffe „Safari”, „exotisch”, „Dschungel” und „Zoo” sogleich rot bzw. schwarz. Weil in Deutschland, zum Glück, realer Rassismus ebenso vom Aussterben bedroht ist wie viele afrikanische Tiere, die nur noch im Zoo überleben, muss er eben in jedes sich bietende Ersatzreizthema hineinphantasiert werden.

Die Skandalisierung der Veranstaltung führte sodann zur Beschlussfassung des Rates, der die Afrika-Show cancelte:  „Durch die verwendete Form der Rhetorik, Bildsprache und Darstellung dieser Abende werden Klischees über Afrika, Asien sowie Süd- und Mittelamerika reproduziert und ganze Kontinente auf essentielle Merkmale reduziert”, heißt es in der Beschlussfassung. Nach der Entscheidung mit 36 Stimmen – natürlich überwiegend, welche Überraschung, aus dem linken und grünen Lager – muss die  Show nun bis Jahresende ausgesetzt werden; ihr Konzept soll bis dahin „überarbeitet“ werden.

Pseudoakademische PC-Bevormundung

Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) sorgte sich vor allem emsig um die rührselige  Klarstellung, „dass wir dem Zoo und seinen Mitarbeitern keinen Rassismus unterstellen.“ Damit bleibt dem Zoo zumindest das schlimmste aller Brandmale erspart. Trotzdem muss er nun seine Zeit damit verschwenden, gemeinsam mit dem Migrantenbeirat, der Universität und dem Museum für Völkerkunde neue Formate für die Shows zu entwickeln, damit diese auch ja „kultursensibel”, minderheitenfreundlich und „Black-Lives-Matter”-konform konzipiert werden.  Mit dabei ist nun selbstverständlich auch die (tatsächlich existierende) Arbeitsgruppe „Leipzig Postkolonial, die wiederum Teil eines „Vereins Engagierte Wissenschaft e.V.” ist.

Dieser Verein sieht seine Aufgabe darin, der Öffentlichkeit angebliche „Erkenntnisse aus postkolonialen akademischen Debatten und aktivistische Kritik” zugänglich zu machen. Unter anderem setzt er sich dafür ein, „dass Leipziger Institutionen wie der Leipziger Zoo ihre koloniale Vergangenheit offenlegen. Wir schreiben offene Briefe und Presseerklärungen, sind in den lokalen Medien vertreten, sprechen auf Demonstrationen, organisieren Veranstaltungen und Ausstellungen, halten Workshops ab und führen postkoloniale Stadtrundgänge durch. Wir fördern aktiv die Leipziger Erinnerungskultur, indem wir Mahnwachen und Gedenkveranstaltungen organisieren, um die Geschichte des antikolonialen Widerstandes darzustellen und ein ehrendes Gedenken an die Opfer von Kolonialismus und Rassismus möglich zu machen.

Weiße erklären Afrikanern, wann sie sich diskriminiert zu fühlen haben

Im Klartext: Hier greifen wieder einmal linke Pseudoakademiker nichtexistierende Probleme auf, interpretieren böswillig in Veranstaltungen, die just im Zeichen der ansonsten so beschrieenen Vielfalt und Weltoffenheit daherkommen, angebliche Denkmuster von anno dazumal hinein und projizieren postkoloniale und rassistische Stereotypen in Trugbilder hinein, bis die Psychiatercouch bebt. Auf diese Weise wird die Gesellschaft durch absurde Schuldzuweisungen immer weiter gespalten.

Diese Groteske gipfelt darin, dass die unter anderem aus Afrika stammenden Teilnehmer und Künstler der Shows die Absage selbst überhaupt nicht verstehen können – und weder den Unsinn dieser hineininterpretierten Rassismus-Unterstellungen nachvollziehen können, noch sich durch die Programmplanung in irgendeiner Weise kolonialistisch bevormundet oder diskriminiert fühlten. Genau diese Unterstellungen, mit denen sie sich bereits seit vergangenem Sommer herumärgern müssen, kommen bezeichnenderweise nicht aus ihren Reihen, auch nicht von anderen Afrikanern, sondern wieder einmal von Vertretern des linken deutschen „Empöriums“ und ihrer Vorzeige-Lieblingsmigranten im kommunalen Beirat, die sich zu nützlichen Idioten eines BLM-PoC-vereinnahmten Zeitgeistes machen. Wenn hier jemand rassistisch ist, dann sind es diese PC-Totalitaristen, die den Schwarzen vorschreiben wollen, wann sie sich diskriminiert zu fühlen haben, und die ihre eigenen Denkschablonen und Vorurteile zum Maß aller Dinge machen.

10 Kommentare

  1. Ich frage mich gerade, ob auch nur einer von diesen pathologischen Halbhirnen jemals in einem afrikanischem Land waren, geschweige denn dort gelebt haben. Diese an „Wokeness“ erkrankten Idioten sollten auf dem Fest in Affenkostüme gesteckt werden, und jeder von denen bekommt noch ’ne Deko-Banane in die Hand gedrückt. Wäre wohl die geeignete therapeutische Maßnahme.

  2. Dieser Wahnsinn könnte/wird/muss schon sehr bald ein jähes Ende finden!
    Es ist Zeit, die Menschen werden auf den Boden der Tatsachen aufschlagen!

    Es ist unfassbar wie und in was, sich dieses Land, in den letzten Jahren, verändert hat!
    Nicht das Land, sondern die Menschen…

  3. So ist das……die Trennlinie läuft zwischen Bekloppten und Normaldenkenden! Erstere sind in überwältigender Mehrheit. Läuft!

  4. man merkt halt, daß diese Leute nichts zu tun haben und sich jetzt damit beschäftigen, anderen auf den Geist zu gehen.
    Niemand hätte sie gezwungen, das Fest zu besuchen, aber daß sie erfolgreich auftreten, um es anderen zu verhindern, spricht sehr gegen die Vertreter der Gesellschaft – Politik und Justiz !

  5. „Safari”, „exotisch”, „Dschungel” und „Zoo” rufen bei mir ( alt, weiß und hetero ) Gefühle von Urlaub und Entspannung hervor ! Nie und nimmer würde ich da im Entferntesten an Rassismus denken !
    Die kulturmarxistisch-woken Funktionären der Stadtpolitik sollten sich dringend auf ihren Geisteszustand untersuchen lassen ! Man kann`s treiben, man kann`s aber auch Übertreiben !

  6. Leipzig hat einen der schönsten Zoos der Welt. Kein Wunder, wenn Linksverstrahlte da sabotieren, wie sie können. Linkswokismus und Schönheit schließen sich meiner Meinung nach gegenseitig aus wie Materie und Antimaterie.

  7. Da spricht der blanke Neid. „eine aufregende Feuershow mit Dschungelatmosphäre“, wollen die Linken halt lieber selber machen, im Hamburger Schanzenviertel zum Beispiel.
    Und wieso ist es ein Problem, irgendwas auf seine essentiellen Merkmale zu „reduzieren“? Man darf sich also nicht farbenfroh verkleiden, das wäre „kulturelle Aneignung“. Man darf sie aber auch nicht selber so auftreten lassen, das ist „reduzieren“. Früher nannte man solche Typen Spielverderber. Die können sich selber nicht leiden und müssen dann allen anderen die Laune vermiesen.
    Am besten, die Afrikaner setzten sich im schwarzen Anzug auf einen weißen Würfel und glotzen ausdruckslos in die Gegend. Das wäre immerhin politisch korrekt. Oder Kunst, was weiß ich. Frag mich nicht, ich bin nur ein Mädchen. Die gehören doch alle in die Klapsmühle.

  8. Es geht doch diesen kulturmarxistisch-woken Funktionären darum, den autochthonen Deutschen als Rassisten zu diffamieren, der keinerlei Freude und Entspannung im Gegensatz zu den Einwanderern, die Migranten genannt werden, mehr haben darf. Er hat sich den Einwanderern sklavisch unterzuordnen.

  9. Wenn ich diese Typen sehe, bekomme ich die Krise.
    Viele darunter sind Sozialschmarotzer und gehören in das
    Land, wo sie hergekommen sind.
    Was sollen wir mit solchen, die bringen keinen Mehrwert, vielmehr
    nur Probleme und wirtschaftl. Belastungen.

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